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Karibik. Neues Themenheft von Miradas

Gastbeitrag von Franziska Neff

Ich freue mich, die zweite Ausgabe von Miradas. Elektronische Zeitschrift für iberische und ibero-amerikanische Kunstgeschichte vorstellen zu können, die vom Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg unter Mitarbeit von Kunsthistorikern aus Spanien, Portugal und Mexiko herausgegeben wird. Diesmal handelt es sich um ein Themenheft, das sich auf unterschiedliche Weise mit dem weit gefassten Oberthema “Karibik” beschäftigt, einer vielschichtigen, durch ihre natürliche Umgebung bestimmten Region, die von Durchmischung der Kulturen, Austausch und Interaktion geprägt ist. Es lohnt sich immer wieder, sie ins  Bewusstsein zu rücken und aufmerksam zu betrachten, was in dieser Ausgabe schwerpunktmäßíg im Dossier Caribbean Cultures in the Era of Esthetic Customization. Exploring the Boundaries of Visual Literacy geschieht, das von Dr. Carlos Garrido Castellano (Universität Lissabon) zusammengestellt wurde. Es vereint Aufsätze von Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen, die zeitgenössische Manifestationen visueller Kultur und Repräsentation aus Haití, Puerto Rico, der Dominikanischen Republik und Cuba/USA aus einer vergleichenden Perspektive in den Blick nehmen. Ergänzt werden diese Beiträge durch die Rubrik “Kunstwerke fürs Gedächtnis”, in der sich vorwiegend Heidelberger Studenten mit Werken unterschiedlicher Gattungen und Epochen aus dem karibischen Raum beschäftigen und die Vielfalt der kulturellen Schöpfungen dieser Region aufzeigen. Neu wurde die Rubrik Rezensionen aufgenommen, in der mit Beyond the Line. Cultural narratives of the Southern Oceans eine interdisziplinäre Annäherung an einen größeren diskursiven Kontext besprochen wird, der für die spezifischen Themen der Karibik fruchtbar gemacht werden kann. Ich wünsche eine anregende Lektüre unter http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/miradas

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