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„Dit is der sasse[n] speyghel“ - Oldenburger Sachsenspiegel digital

Gestern wurde die Oldenburger Bilderhandschrift des Sachsenspiegels von 1336 (Signatur: CIM I 410) in den  Digitalen Sammlungen der Landesbibliothek Oldenburg in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Neben den in Dresden, Heidelberg und Wolfenbüttel erhaltenen Codices ist damit nun auch die vierte illuminierte Prachthandschrift des Rechtsbuchs Eikes von Repgow digital verfügbar. Sie ist die textlich umfangreichste und enthält 40 Bildszenen, die in den anderen Exemplaren keine Entsprechungen finden.

 

 

3 Kommentar(e)

  • ih
    01.02.2012 14:57

    Ich sehe gerade, dass viele Zeichnungen nicht koloriert sind. Nur der Umriss ist von einer erstaunlich sicheren Hand mit Sinn für Proportionen und Komposition gezeichnet worden. Wenn das frühes 14. Jahrhundert ist, sagt es eine Menge über die sogenannte "internationale Gotik" aus. Solche Rohzeichnungen aus der Zeit kenne ich gar nicht, sehr beweglich und sehr lebendig auch ohne Farbgebung. Oder werden die Bilder später datiert?

  • Annika-Valeska Froese
    01.02.2012 07:42

    In der ersten Fassung des Beitrags wurden leider der Zeitpunkt Publikation des Digitalisats und der Vorstellung der Öffentlichkeit zusammengezogen. In den Digitalen Sammlungen der LB Oldenburg ist der Sachsenspiegel ein Neuzugang vom 16.01. (http://digital.lb-oldenburg.de/nav/history).
    Wir haben korrigiert und bitten, den Fehler zu entschuldigen.

  • Dr. Klaus Graf
    31.01.2012 17:32

    Wie http://archiv.twoday.net/stories/64036651/ zu entnehmen ist, ist die Meldung FALSCH, da der Sachsenspiegel bereits mindestens seit dem 16. Januar im Netz ist.

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