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Probleme beim Bilderscannen

Ein großes Problem beim digitalen Reproduzieren von Bildvorlagen aus Büchern: Man bekommt die Vorlage nicht plan, so dass das Ergebnis verzerrt ist. Es sei denn, mann presst diese Vorlage mit solcher Gewalt gegen den Tisch, dass die Bindung bricht. Das gibt Ärger mit der Bibliothekarin. Da wohl kaum jemand eine gerundete Rahmung präsentieren will, werden die meisten das Bild so beschneiden, dass der weisse Buchhintergrund nicht mehr erscheint. Die Verzerrung des Bildes fällt kaum auf, aber es fehlen dann - wenn auch nur marginale - Teile der Vorlage. Gibt es kein Programm, das diese Verzerrung automatisch ausgleicht?

4 Kommentar(e)

  • Pharmagut
    28.11.2017 17:45

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  • Saskia B
    08.10.2010 14:38

    Buchscanner verwenden in der Regel Softwares, die Seiten ausrichten, Linsenverzerrungen (Wölbungen) und einfache perspektivische Verzerrungen ausgleichen, Kontrast anpassen etc. Die arbeiten dann entweder über Helligkeit oder der Annahme, dass Zeilen/Buchränder gerade sein müssen. So weit ich weiß werden die Software nicht einzeln zum Verkauf angeboten.
    Geradlinige, perspektivische Verzerrungen kann man am Heim-PC mit einem Bildbearbeitungsprogramm auch gut ausgleichen (geht in Photoshop nicht "automatisch", ist aber auch nicht weiter schwierig). Nur fehlende Informationen, wie sie am Falz durch Tiefenunschärfe und Wölbung entstehen, kann man so natürlich nicht einfach aus der Luft zaubern. (Zur Not könnte man die Wölbung mit dem Warp Tool gerade zerren, aber schön ist das nicht).

    Mögliche Lösungen ohne Qualitätseinbußen:
    1) Ein Scanner mit Buchkante, der kein vollständiges Aufklappen des Buches erfordert.
    (zB. http://www.plustek.de/web/product/book3600.php)
    2) Eine Hardware/Software-Lösung, bei der ebenfalls die fehlenden Informationen aufgenommen werden. (siehe hier: ) http://www.buchscanner.tv/PerfectBook.html

    Softwares neben Photoshop, mit denen man generell entzerren kann sind z.B. Gimp Panorama Tools und Hugin.

  • Ioana Herbert
    08.10.2010 12:02

    Eigentlich sollte man mit jedem Grafikprogramm, mit dem man Bilder bearbeiten (u.a. auch verzerren) kann, Bilder auch wieder herstellen können. Ich meine, mit Adobe geht es auch, bin mir aber nicht sicher. Allerdings wäre das dann eine nicht minder aufwendige, manuelle Lösung...

  • Marco Heßdörfer
    08.10.2010 11:52

    Eine solche automatisierte Entzerrung ist wahrscheinlich ohne einen Aufsichtsscanner, der die Seitenkrümmung irgendwie dreidimensional erfasst, unmöglich. Bei einer reinen Software-Lösung wird man da wohl immer irgendwie selbst Hand anlegen müssen.
    Mit einem Buchscanner, bei dem man das Buch quasi halb geöffnet an der Kante anlegen kann, kommt man relativ günstig und einfach zu einem passablen Ergebnis.

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