blog.arthistoricum.net

Autor: Tina Öcal

Ansichten: 67

Die goldene Spur oder Vorteile eines zentralen Fälschungsarchivs

Bereits seit einigen Jahrzehnten werden in Fachkreisen Forderungen nach einem zentralen Fälschungsarchiv laut. „Es fehlt eine Institution, die sich systematisch mit Fälschungen und Nachbildungen beschäftigt […]“[1], wie die Kunsthistorikerin Inge Zacher 1976 anlässlich der Ausstellung „Fälschung und Forschung“ im Museum Folkwang betont. Auch in aktuellen Publikationen etwa von Anita Gach, Leiterin des Referats Kulturgutdelikte im BKA in Wien, findet ein derartiges Vorhaben den entsprechenden… //weiterlesen
Ansichten: 1123

CfP: Camouflage! Interdisziplinäre Forschung zum Verbotenen & Verborgenen

4. Jahrestagung Das Bild als Ereignis e. V.Universität Frankfurt, Institut für Kunstgeschichte20.-22. November 2015 "C'est nous qui avons fait ça!" (Wir haben das gemacht!) rief Picasso beim Anblick einer Kanone in Tarnfarben und verwies dabei auf ihre zersplitterten Muster (dazzle prints), die - in der Tat dem analytischen Kubismus entlehnt - 1915 von der französischen Armee unter künstlerischer Beihilfe entwickelt wurden.… //weiterlesen
Ansichten: 9994

Anti-Hybris. Eine neue Studie analysiert die interdisziplinären Facetten des Beltracchi-Falls

Nun wissen wir also, wie leicht es sein kann, einen Leonardo zu fälschen, einen Rembrandt oder Vermeer aus dem Handgelenk zu schütteln oder Picasso wiederauferstehen zu lassen, wenn man nur über das entsprechende „Genie“ verfügt. „Ach, Picasso!“ lässt sich Wolfgang Beltracchi herab, der seit Anfang des Jahres wohl auch gleich Leonardo und Rembrandt mitmeint, wenn er einen Max Ernst nach dem anderen vor den staunenden Kamera-Augen der… //weiterlesen
Ansichten: 1152

F for Festival - Von den Beltracchi-Festspielen zum View Festival of Art History

Abb. 1: View Festival of Art History Wohl seit dem Mittelalter wurden in der Kunst nicht mehr derartige Mengen an Blattgold verarbeitet wie gegenwärtig in den Originalen Wolfgang Beltracchis. Vielleicht hätten jene Blattgoldexzesse durchaus das Prädikat „Jahrhundert“ verdient; über den Rest ließe sich zumindest diskutieren. Der kulturbeflissenen Öffentlichkeit jedoch scheint geradezu alles an Beltracchi „Jahrhundert“ zu sein… //weiterlesen

Archiv

arthistoricum.net auf Facebook

arthistoricum.net auf Twitter