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Tag: zensur

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LES BLANCHISSEURS – Verboten und doch veröffentlicht

Wie das Daumier-Register vor wenigen Tagen auf der Web-Site  bekannt gab, ist ein Version des berühmt gewordenen Blattes „Die Weißwäscher“ aufgetaucht, die es gar nicht geben dürfte. Dieter und Lilian Noack zeichnen dabei den Weg nach, den dieser Schwarz-Weiß-Druck genommen haben könnte. Freilich sind aufgrund der Aktualität des Fundes bislang eher Mutmaßungen über die Existenz der Karikatur möglich. Aber sie klingen auf Anhieb... //weiterlesen
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Blick in die Stuttgarter Ausstellung – Teil 4: Hinter Gittern

Wenn schon nicht alles publiziert werden durfte, was zum Widerspruch anregte, reizte dies Karikaturisten umso mehr, Grenzen auszuloten und sie auch beherzt zu überschreiten. Es gab die Idee zu verteidigen, ganz gleich, welche Folgen dies nach sich zog. Wählen heute selbsternannte Zensoren so drastische Mittel wie Morddrohungen, um die Deutungshoheit über Satire zu wahren, führten die amtlich bestellten Gutachter des frühen 19.... //weiterlesen
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Blick in die Stuttgarter Ausstellung – Teil 3: Meinungsfreiheit = Narrenfreiheit?

Auguste Desperret (1804-1865) (nach Charles Philipon), Personifikation des Narren: Auf Deine Nase, d’Argout! In Dein Auge, Bartholo! Auf Euch alle, Dickbäuche! La Caricature, 28.3.1833, Universitätsbibliothek Heidelberg Vielfach gehen Beurteilungen über eine wie auch immer „gelungene“ Karikatur weit auseinander. Gelten sie dem einen Betrachter als treffsicher, fühlt sich ein anderer getroffen und verletzt. Sehen sich karikierte... //weiterlesen
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Blick in eine Ausstellung: „Karikatur – Presse – Freiheit“ in der Staatsgalerie Stuttgart (bis 20. September 2015)

Honoré Daumier (1808-1879), Aha! Du möchtest dich mit der Presse anlegen!, La Caricature Nr. 152, 3.10.1833, Platte 319 (© Universitätsbibliothek Heidelberg)Dass eine spontane Entscheidung aus gegebenem Anlass kein Schnellschuss sein muss, beweist die oben erwähnte und im Gastbeitrag von PD Dr. Hans-Martin Kaulbach beschriebene Ausstellung, die am vergangenen Sonntag eröffnet wurde. Aus dem umfangreichen Bestand der Staatsgalerie... //weiterlesen
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Faule Eier – oder was es zu vertuschen gilt

Andre Gill, L'Éclipse et la censure, in: L' Eclipse 4.1871, Nr. 161, Titelseite (Universitätsbibliothek Heidelberg)Einen regelrechten Eiertanz legt der mit einer Augenbinde versehene Journalist aufs Parkett. Im November 1871 thematisierte André Gill (1840–1885) erneut die Einschränkung der Pressefreiheit auf der Titelseite der wöchentlich erschienenen Satirezeitschrift „L’Éclipse“. Schon mehrfach hatte er sich dieses Themas... //weiterlesen

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Kommentare

Step by step
19.09.2017 18:35
Danke für den Link
18.09.2017 15:48
Danke
18.09.2017 15:47
Realistisch oder nicht
18.09.2017 15:28
Freiberuflich als Kunsthistori...
18.09.2017 09:23
Kommunikationskultur im Verban...
17.09.2017 11:38

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