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	<title>blog.arthistoricum.net &#187; Kunstvermittlung</title>
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	<description>Das Blog von arthistoricum.net</description>
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		<title>Audioguides &#8211; Nachtrag</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/audioguides-nachtrag/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/audioguides-nachtrag/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 16:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Audioguides]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstvermittlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch ein kleiner Nachtrag zu dieser Diskussion, nachdem ich nun im privaten und beruflichen Umfeld mit vielen Personen gesprochen habe, auch mit solchen, die über geringe Vorkenntnisse in Sachen Kunst verfügen. Diese Umfrage ist selbstverständlich nicht repräsentativ. Aber es deuten sich zwei klare Haltungen an: eine völlige Ablehnung der Audiogeräte und ebenso großes Lob für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein kleiner Nachtrag zu <a href="http://blog.arthistoricum.net/der-audioguide-%E2%80%93-sinnvolles-vermittlungsinstrument-oder-belastigung/">dieser Diskussion</a>, nachdem ich nun im privaten und beruflichen Umfeld mit vielen Personen gesprochen habe, auch mit solchen, die über geringe Vorkenntnisse in Sachen Kunst verfügen. Diese Umfrage ist selbstverständlich nicht repräsentativ. Aber es deuten sich zwei klare Haltungen an: eine völlige Ablehnung der Audiogeräte und ebenso großes Lob für diese Vermittlungstechnik. Die Kritiker verweisen vor allem darauf, dass sie die Nutzung durch andere Besucher als störend empfinden während der Bildbetrachtung. Sie selbst würden sich dieser Geräte niemals bedienen, um die freie Sicht auf ein Kunstwerk nicht akustisch beeinträchtigen zu lassen, da die sinnende Betrachtung von Kunst für sie einen höheren Stellenwert hat und sie sich weigern, in eine Konsumhaltung zu fallen. Vielmehr stifte Nichtwissen zur intensiveren Beschäftigung mit der Thematik an, evtl. auch zum Kauf eines Kataloges, der im Nachhinein (!) konsultiert wird, um Fragen zu klären und Kenntnisse zu erweitern.</p>
<p>Nutzer der Audioguides schätzen diese Form der Vermittlung, weil Hemmschwellen überwunden und Zugänge erleichtert werden. Je häufiger die Geräte angeboten werden, desto wohler und sicherer fühlt sich der Besucher.</p>
<p>Doch hier stellen sich verschiedene Fragen: Wie verändert sich die Rezeption durch die Nutzung dieser Geräte. Wie wird die Erwartungshaltung des Besuchers beeinflusst? Bleibt er Ausstellungen fern, deren Themen ihm nicht zugänglich erscheinen, weil kein Audioguide produziert wurde? Was bleibt wirklich an Erkenntnis zurück, zumal ein akustischer Führer nur einen Bruchteil der ausgestellten Werke bespricht? Ist die visuelle Erinnerung eine andere, wenn sie ohne das gleichzeitige Hören einer Tonspur geschieht? Sollte Kunst nicht zum Sehen da sein, weniger zum Hören, auch wenn die im Hatje Cantz-Verlag erschienene Audioguide-Serie, zu welcher der oben beschriebene Botticelli-Führer erschien,  „Kunst zum Hören“ heißt. Hier ein Link auf die Verlagsseite mit Hörproben:</p>
<p><a href="http://www.hatjecantz.de/controller.php?cmd=suche&amp;schlagwort%5B%5D=Kunst+zum+H%F6ren&amp;SGR=014">Hörproben</a></p>
<p>Gibt es Studien zu diesem Thema? Der Aufsatz „Zur Wirkung von emotional und sachlich gestalteten Audio-Guides in Museen“ von Carola de Teffé und Lothar Müller-Hagedorn, (in: „Kulturmanagement der Zukunft“, hrsg. von Verena Lewinski-Reuter und Stefan Lüddemann, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, 219-247) sei hier zur Vertiefung empfohlen. Die Untersuchung macht deutlich, dass sich die Bereitstellung von Audioguides positiv auf die Zufriedenheit der Besucher auswirkt und damit ein wichtiges Instrument des Marketings geworden ist. Ein zufriedener Besucher empfiehlt den Besuch weiter, was sich letztendlich auf die Besucherzahlen auswirkt.</p>
<p>Ich denke, es ist an der Zeit, auch einmal die Hörtexte kritisch zu beleuchten. Ist die Werkauswahl nachvollziehbar oder zu knapp gehalten? Sind die Texte überzeugend? Ist die Sprache angemessen? Finden sich Fehler oder Verkürzungen, die neueste wissenschaftliche Erkenntnisse ignorieren oder Interpretationen eine falsche Richtung geben? Das läge doch in der Kompetenz unseres Faches!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Faudioguides-nachtrag%2F&amp;title=Audioguides%20%26%238211%3B%20Nachtrag" id="wpa2a_4"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Audioguide – sinnvolles Vermittlungsinstrument oder Belästigung?</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 16:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Museumswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Audioguide]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstvermittlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Morgen habe ich die Frankfurter Botticelli-Ausstellung besucht. Endlich, nachdem man gar Grausiges über den Andrang und lange Wartezeiten hörte. Ich hatte Glück und konnte direkt durchgehen. Dennoch war die Ausstellung gut besucht, vor allem von älteren Interessenten, man sah auch ein paar junge Gesichter. Es wäre jedoch möglich gewesen, sich Zeit zu nehmen, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Morgen habe ich die Frankfurter Botticelli-Ausstellung besucht. Endlich, nachdem man gar Grausiges über den Andrang und lange Wartezeiten hörte. Ich hatte Glück und konnte direkt durchgehen. Dennoch war die Ausstellung gut besucht, vor allem von älteren Interessenten, man sah auch ein paar junge Gesichter. Es wäre jedoch möglich gewesen, sich Zeit zu nehmen, um die Bilder in Ruhe betrachten zu können. <span id="more-2300"></span>Was ich aber schon lange als sehr störend empfinde, muss ich an dieser Stelle einmal loswerden! Fast jeder Besucher hält einen Audioguide an sein Ohr. Nun, ich finde es absolut begrüßenswert, dass a) damit laute Führungen vermieden werden, die mit großen Pulks die Ausstellungsobjekte blockieren, und dass b) damit auch jeder Besucher Informationen bekommen kann und bereichert nach Hause geht. Leider ist Multitasking nicht jedermanns Sache: Gleichzeitig gehen und der Stimme – in diesem Fall laut Aushang – Veronica Ferres zu lauschen sowie die Informationen zu verarbeiten, funktioniert leider bei den meisten nicht. Ich wurde x-mal angerempelt. Hinzu kommt, dass die Bedienung nicht von allen verstanden wird, sie plötzlich stoppen und hektisch auf den Tasten des Gerätes herumdrücken. Mehrfach stand mir jemand wie angewurzelt „im Bild“. Ein Sehgenuss ist so kaum möglich. Ein weiteres Ärgernis ist, dass die Geräte sehr laut gestellt werden und einem Danebenstehenden jegliche Konzentration abhanden kommen kann. Zum Glück hatte ich noch ein paar Oropax in der Tasche &#8230;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fder-audioguide-sinnvolles-vermittlungsinstrument-oder-belastigung%2F&amp;title=Der%20Audioguide%20%E2%80%93%20sinnvolles%20Vermittlungsinstrument%20oder%20Bel%C3%A4stigung%3F" id="wpa2a_8"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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