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	<title>blog.arthistoricum.net &#187; Kunstbibliothek</title>
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		<title>Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln droht Schließung</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 13:48:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Schümmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstbibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstbibliothek]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verein Freunde der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln e.V. verbreitet die alarmierende Meldung, dass die Kölner Kunst- und Museumsbibliothek (KMB), die mit ihren über 410.000 Bänden, 75.000 Kleinschriften (Einladungskarten, Informationsblättern etc.) und 184.000 Zeitungsausschnitten eine der größten ihrer Art ist, von der Schließung unmittelbar bedroht ist. Am 13. Juli 2010 wurden die Sparvorschläge der Verwaltung der Stadt Köln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verein <em><a href="http://www.museenkoeln.de/kunst-und-museumsbibliothek/default.asp?s=211&amp;tid=120" target="_blank">Freunde der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln e.V.</a></em> verbreitet die alarmierende Meldung, dass die <a href="http://www.museenkoeln.de/kunst-und-museumsbibliothek/default.asp" target="_blank"><em>Kölner Kunst- und Museumsbibliothek</em></a> (KMB), die mit ihren über 410.000 Bänden, 75.000 Kleinschriften (Einladungskarten, Informationsblättern etc.) und 184.000 Zeitungsausschnitten eine der größten ihrer Art ist, von der Schließung unmittelbar bedroht ist.</p>
<p>Am 13. Juli 2010 wurden die <a href="http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1278957894119.shtml" target="_blank">Sparvorschläge</a> der Verwaltung der Stadt Köln für den Doppelhaushalt 2010/2011 in den Stadtrat eingebracht. Zu diesen gehört auch die Schließung der für die Erforschung der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts international bedeutenden Spezialbibliothek. Immerhin verspricht sich die Stadt Köln mit diesem Schritt Einsparungen von ca. 1 Million Euro, wie die Direktorin der Bibliothek Dr. Elke Purpus, die bei der Ratssitzung als Zuhörerin zugegen war, in einem <a href="http://www.wdr3.de/mosaik/details/artikel/wdr-3-mosaik-9ef7a4935a.html" target="_blank">Interview mit WDR 3</a> berichtet. Das zur KMB gehörende <em><a href="http://www.museenkoeln.de/rheinisches-bildarchiv/" target="_blank">Rheinische Bildarchiv</a></em> soll nach diesen Plänen dem Stadtarchiv zugeschlagen werden.</p>
<p>Der Vorsitzende des Vereins <em>Freunde der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln e.V.</em> Dr. Damian van Melis und seine beiden Stellvertreter Prof. Dr. Stefan Grohé und Walther König schreiben in Ihrem <a href="http://www.akmb.de/web/pdf/KMB_Brief_der_Freunde.pdf" target="_blank">Brief</a> [PDF] hierzu: &#8220;Damit wird nicht nur eine der größten Dokumentationseinrichtungen zur Modernen Kunst und Fotografie zerschlagen, zusätzlich wird die Bibliothek – durch die Schließung – der Öffentlichkeit entzogen. Darüber hinaus würde eine jahrzehntelang gewachsene und mit öffentlichen Geldern geförderte Einrichtung und Wissenschaftsstruktur unwiederbringlich zerschlagen. Dies wäre ein großer und nicht zu verantwortender Verlust nicht nur für Köln, sondern für die gesamte deutsche und internationale Kunst- und Wissenschaftslandschaft.&#8221;</p>
<p>Der Verein bittet nun die Öffentlichkeit um Unterstützung seiner Bemühungen um den Erhalt der KMB: &#8220;Als Förderverein der KMB bitten wir um eine knappe, aber eindeutige Stellungnahme von Ihnen zugunsten der KMB, als Dokumentationseinrichtung der Kunst, in ihrer Einheit von Bibliothek und Bildarchiv, die wir im Rahmen unserer öffentlichen Proteste gegen die Spar- und Streichungspläne verwenden dürfen.&#8221;  Desweiteren stellt er <a href="http://www.akmb.de/web/pdf/KMB_Unterschriftenliste.pdf" target="_blank">Unterschriftenlisten</a> zur Verfügung, die von der Website der <em><a href="http://www.akmb.de/web/html/fokus/kmb2010.html" target="_blank">Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken</a></em> (AKMB) als PDF-Datei heruntergeladen werden können. Sie sollten bis zum 15. September 2010 mit möglichst vielen Einträgen an den <a href="http://www.museenkoeln.de/kunst-und-museumsbibliothek/default.asp?s=211&amp;tid=120" target="_blank">Verein</a> geschickt werden, damit sie im Rahmen der öffentlichen Proteste verwendet werden können.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fkunst-und-museumsbibliothek-der-stadt-koln-droht-schliesung%2F&amp;title=Kunst-%20und%20Museumsbibliothek%20der%20Stadt%20K%C3%B6ln%20droht%20Schlie%C3%9Fung" id="wpa2a_4"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sammelschwerpunktprogramm der Kunstbibliotheken vor unklarer Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 17:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Brand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstbibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[AKB]]></category>
		<category><![CDATA[DFG]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstbibliothek]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Herbst 2009 teilte die Deutsche Forschungsgemeinschaft in der Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie (56.2009, 5, S.301) mit, dass das Förderprogramm „Spezialbibliotheken von überregionaler Bedeutung“ mit Ablauf des Jahres 2010 beendet wird. Ab dem Jahr 2011 soll ein neues, an Exzellenzkriterien zu orientierendes Förderprogramm aufgelegt werden und einem breiten Kreis fachlicher exzellenter Spezialbibliotheken offen stehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Herbst 2009 teilte die Deutsche Forschungsgemeinschaft in der Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie (56.2009, 5, S.301) mit, dass das Förderprogramm „Spezialbibliotheken von überregionaler Bedeutung“ mit Ablauf des Jahres 2010 beendet wird. Ab dem Jahr 2011 soll ein neues, an Exzellenzkriterien zu orientierendes Förderprogramm aufgelegt werden und einem breiten Kreis fachlicher exzellenter Spezialbibliotheken offen stehen. Die Förderdauer wird in diesem neuen Programm im Unterschied zum bisherigen Spezialbibliothekenprogramm zeitlich befristet sein.</p>
<p>Die in der Arbeitsgemeinschaft der Kunstbibliotheken zusammengeschlossenen großen deutschen Kunstbibliotheken sind von dieser Umstrukturierung in der Bibliotheksförderung der DFG direkt betroffen, denn sie werden in einem gemeinsamen Sammelschwerpunktprogramm seit 1972 finanziell gefördert. Wenn es in Zukunft keine regelmäßige Erwerbungsförderung der DFG für die kunsthistorischen Präsenzbibliotheken mehr geben sollte, stellt sich die Frage, welche Konsequenzen dies für die Literaturversorgung des Faches Kunstgeschichte in Deutschland hat und welche Erwartungen die Fachgemeinschaft hinsichtlich des Anspruchsniveaus und der langfristigen Erwerbungsstrategie an die fachliche Literaturversorgung künftig stellen wird. Siehe hierzu auch den <a title="Beitrag" href="http://blog.arthistoricum.net/dfg-bricht-forderung-der-kunstbibliotheken-ab/">Beitrag </a>von Hubertus Kohle.</p>
<p>Die Arbeitsgemeinschaft der Kunstbibliotheken nimmt die Umstrukturierung der Bibliotheksförderung der DFG zum Anlass, sich selbst, ihre Ziele, die gemeinsamen Projekte und die Ergebnisse aus fast vierzig Jahren koordinierter Sammeltätigkeit im Zusammenhang darzustellen. <strong><a title="LINK" href="http://spkkunstbibliothek-cdm.gbv.de/u?/akb,48">LINK</a></strong></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fsammelschwerpunktprogramm-der-kunstbibliotheken-vor-unklarer-zukunft%2F&amp;title=Sammelschwerpunktprogramm%20der%20Kunstbibliotheken%20vor%20unklarer%20Zukunft" id="wpa2a_8"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>DFG bricht Förderung der Kunstbibliotheken ab</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 07:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstbibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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		<category><![CDATA[DFG]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstbibliothek]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert seit ca. 35 Jahren führende kunsthistorische Bibliotheken mit substantiellen Beträgen, die in manchen Fällen ein Drittel des gesamten zur Verfügung stehenden Haushaltes betreffen. Diese Förderung soll mit sofortiger Wirkung eingestellt werden. Wer z.B. einmal in der Bibliothek des Zentralinstitutes für Kunstgeschichte in München gearbeitet hat, weiß, was es heißt, eine wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert seit ca. 35 Jahren führende kunsthistorische Bibliotheken mit substantiellen Beträgen, die in manchen Fällen ein Drittel des gesamten zur Verfügung stehenden Haushaltes betreffen. Diese Förderung soll mit sofortiger Wirkung eingestellt werden.</p>
<p>Wer z.B. einmal in der Bibliothek des Zentralinstitutes für Kunstgeschichte in München gearbeitet hat, weiß, was es heißt, eine wirklich exzellente  Einrichtung zu benutzen. Damit meine ich <strong>wirkliche</strong> Exzellenz  und nicht prätentiös antragsrhetorisch aufgebrezelte Möchtegern-Exzellenz. In dieser Bibliothek ist über Jahrzehnte hinweg das kunstgeschichtliche Buchwesen mit einer Intensität und Kennerschaft gesammelt worden, dass man &#8211; etwa wenn man sich für französische Kunst interessiert &#8211; besser nach München kommt als nach Paris. Und auch diejenigen, die nicht die Möglichkeit haben, profitieren: Die internet-gestützte <a href="http://www.zikg.eu/main/biblio/opac_info.htm">Erschließung</a> der Bestände ist vorbildlich und dadurch weltweit nutzbar.</p>
<p>Angesichts des prozentualen Anteils, den die DFG zuschießt, steht zu erwarten, dass es mit dieser Herrlichkeit bald vorbei sein dürfte. Vielleicht ist in diesem Zusammenhang auch noch einmal sinnvoll, daran zu erinnern, dass Bücher weiterhin eine fundamentale Rolle in der Wissenschaft spielen, obwohl man ja zuweilen den Eindruck hat, dass alles über die ominöse Vernetzung geregelt werden kann. Wenn Sie sich mit dieser Perspektive nicht anfreunden können, sollten Sie dem <a href="http://www.dfg.de/dfg_im_profil/struktur/geschaeftsstelle/vorstand/index.html">DFG-Präsidenten</a> einen netten Brief schreiben!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fdfg-bricht-forderung-der-kunstbibliotheken-ab%2F&amp;title=DFG%20bricht%20F%C3%B6rderung%20der%20Kunstbibliotheken%20ab" id="wpa2a_12"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Finanzkrise erreicht Kunstbibliotheken</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/finanzkrise-erreicht-kunstbibliotheken/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 16:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Brand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstbibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstbibliothek]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 15. August meldete die Los Angeles Times, dass die UCLA als Reaktion auf Haushaltskürzungen drastische Sparmaßnahmen plant. Ein potentielles Opfer dieser Streichungen ist die Arts Library, die mit rund 270.000 Bänden zu den wichtigen Bibliotheken im Kulturbereich von LA gehört. Der Plan sieht eine Schliessung der derzeitigen Räumlichkeiten und eine teilweise Zusammenlegung mit einer anderen Bibliothek [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 15. August meldete die Los Angeles Times, dass die UCLA als Reaktion auf Haushaltskürzungen drastische Sparmaßnahmen plant. Ein potentielles Opfer dieser Streichungen ist die Arts Library, die mit rund 270.000 Bänden zu den wichtigen Bibliotheken im Kulturbereich von LA gehört. Der Plan sieht eine Schliessung der derzeitigen Räumlichkeiten und eine teilweise Zusammenlegung mit einer anderen Bibliothek der UCLA vor. Eine Entscheidung soll im Herbst oder Winter fallen. Link zum Artikel: <a href="http://latimesblogs.latimes.com/culturemonster/2009/08/ucla-has-arts-library-on-chopping-block.html">http://latimesblogs.latimes.com/culturemonster/2009/08/ucla-has-arts-library-on-chopping-block.html</a></p>
<p>Die interessante und differenzierte Kommentierung der Zeitungsmitteilung berührt einige der wesentlichen Fragen, denen sich die Kunstbibliotheken in Zukunft stellen müssen. Die Spannweite der Äußerungen reicht von &#8220;verkauft die Bücher, solange ihr noch was dafür bekommt&#8221; bis zur Beschwörung der Bibliothek als unverzichtbarer sozialer Ort. Auch wird die Frage, ob die Digitalisierung die besondere Materialität des Kunstbuchs wiedergeben kann oder ob der Wechsel des physischen Trägers eine Form von Zensur ist, kontrovers diskutiert. Für die Kunstbibliotheken könnte die Mischung aus Finanznot, Zwang zur Rationalisierung und schnell fortschreitender Digitalisierung unruhige Zeiten ankündigen.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Ffinanzkrise-erreicht-kunstbibliotheken%2F&amp;title=Finanzkrise%20erreicht%20Kunstbibliotheken" id="wpa2a_16"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>KunsthistorikerInnen in die Bibliotheken!</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/kunsthistorikerinnen-in-die-bibliotheken/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/kunsthistorikerinnen-in-die-bibliotheken/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 13:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Häußermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstbibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthistorische Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothekar]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstbibliothek]]></category>

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		<description><![CDATA[Bibliotheken bieten gute Karrierechancen für KunsthistorikerInnen. Der Beruf ist vielfältig und erfordert neben fachlichen und kommunikativen Kompetenzen vor allem ein gutes Maß an gesundem Menschenverstand. Das Aufgabenfeld besteht zum einen aus fachreferentalen Arbeiten, d.h. der Betreuung eines oder meherer Fachbereiche. Zum anderen sind Aufgaben im Management der Bibliothek, z.B. in der Erwerbung oder in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bibliotheken bieten gute Karrierechancen für KunsthistorikerInnen. Der Beruf ist vielfältig und erfordert neben fachlichen und kommunikativen Kompetenzen vor allem ein gutes Maß an gesundem Menschenverstand. Das Aufgabenfeld besteht zum einen aus fachreferentalen Arbeiten, d.h. der Betreuung eines oder meherer Fachbereiche. Zum anderen sind Aufgaben im Management der Bibliothek, z.B. in der Erwerbung oder in der Benutzung, oder Stabstellen, wie etwa die Öffentlichkeitsarbeit, zu übernehmen.</p>
<p>Um als FachreferentIn (also im höheren bzw. wissenschaftlichen Bibliotheksdienst) zu arbeiten, ist im Anschluss an das fachwissenschaftliche Studium (z.B. Magister oder Dissertation) eine Weiterqualifikation notwendig. Diese kann zum einen ganz klassisch über das <a href="http://www.vdb-online.org/kommissionen/qualifikation/ausbildungsinfo/referendariat.php"><strong>Bibliotheksreferendariat</strong></a> bzw. das <a href="http://www.vdb-online.org/kommissionen/qualifikation/ausbildungsinfo/volontariat.php"><strong>Bibliotheksvolontariat</strong></a> erreicht werden. Die zweijährige Ausbildung ist in einen praktischen Teil vor Ort in der Ausbildungsbibliothek und in einen theoretischen Teil entweder in der Bayerischen Bibliotheksschule in München oder am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin gegliedert. Sie endet mit der Laufbahnprüfung.</p>
<p>Ein zweiter Weg führt ebenfalls zum Ziel. Die <a href="http://www.fbiw.hu-berlin.de/startseite/willkommen/"><strong>Humboldt-Universität zu Berlin</strong></a> und die <a href="http://www.fbi.fh-koeln.de/studium/wbma/wbma.htm"><strong>Fachhochschule Köln</strong></a> bieten jeweils einen akkreditierten, postgradualen<strong> Masterstudiengang &#8220;Bibliotheks- und Informationswissenschaft&#8221;</strong>. Das je viersemestrige Studium basiert auf einer Kombination aus Selbststudium und Präsenzstudienphasen, in das Praktika in Bibliotheken integriert sind. Schriftliche und mündliche Prüfungen sowie eine schriftliche Masterarbeit stehen am Ende des Studiums. Pro Semester sind 1.250 € Studiengebühren zu entrichten.</p>
<p>Das postgraduale Studium der Informations- und Bibliothekswissenschaft ist eine wirkliche Alternative zur traditionellen Laufbahnprüfung. WissenschaftlerInnen, die evtl. bereits im Bibliotheksbereich arbeiten, etwa im Rahmen einer Projektarbeit, haben so die Möglichkeit sich berufsbegleitend weiterzuqualifizieren. Während das Institut für Informations- und Bibliothekswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin diese Möglichkeit schon seit Jahren anbietet, ist der Studiengang an der Fachhochschule Köln seit Sommersemester 2009 eingerichtet. Weiter so!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fkunsthistorikerinnen-in-die-bibliotheken%2F&amp;title=KunsthistorikerInnen%20in%20die%20Bibliotheken%21" id="wpa2a_20"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>artlibraries.net: Arcade als neues Zielsystem integriert</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/artlibrariesnet-arcade-als-neues-zielsystem-integriert/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 08:23:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Schümmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[arthistoricum.net - neu]]></category>
		<category><![CDATA[artlibraries.net]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothekskatalog]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstbibliothek]]></category>

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		<description><![CDATA[Neues Zielsystem von artlibraries.net &#8211; Virtueller Katalog für Kunstgeschichte, der Metakatalog für kunsthistorische Bibliothekskataloge und Fachdatenbanken, ist der noch junge Katalog Arcade, in dem die Bestände dreier Mitgliedsinstitutionen des New York Art Resources Consortium (NYARC) nachgewiesen sind: Brooklyn Museum &#8211; Libraries &#38; Archives Frick Art Reference Library The Museum of Modern Art (MoMA) Library Arcade öffnet das Tor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neues Zielsystem von <a href="http://www.artlibraries.net/" target="_blank">artlibraries.net</a> &#8211; Virtueller Katalog für Kunstgeschichte, der Metakatalog für kunsthistorische Bibliothekskataloge und Fachdatenbanken, ist der <a href="http://www.arthistoricum.net/blog/?p=874" target="_self">noch junge</a> Katalog <a href="http://arcade.nyarc.org/" target="_blank">Arcade</a>, in dem die Bestände dreier Mitgliedsinstitutionen des <a href="http://arcade.nyarc.org/screens/libinfo_03.html" target="_blank">New York Art Resources Consortium (NYARC)</a> nachgewiesen sind:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.brooklynmuseum.org/opencollection/archives/copy/history" target="_blank">Brooklyn Museum &#8211; Libraries &amp; Archives</a></li>
<li><a href="http://www.frick.org/library/index.htm" target="_blank">Frick Art Reference Library</a></li>
<li><a href="http://moma.org/learn/resources/library/index" target="_blank">The Museum of Modern Art (MoMA) Library</a></li>
</ul>
<p>Arcade öffnet das Tor zu einem reichen, vielseitigen, zu einem guten Teil unikalen Bestand, der die Kunst und Kulturgeschichte vom alten Ägypten bis zur zeitgenössischen Kunst umspannt. Sammelschwerpunkte sind Ausstellungskataloge, Künstlerdossiers, Auktionskataloge, Ägyptologie (Wilbour Library of Egyptology), Reisebücher, Künstlerbücher, Dada und Surrealismus.</p>
<p>Der recherchierbarer Titelbestand (Stand: Juni 2009) umfasst mehr als 732.000 Nachweise, davon 90.000 Auktionskataloge, 12.000 Zeitschriften und 98.000 Künstlerdossiers.</p>
<p><strong>&gt;&gt;</strong> <a href="http://www.arthistoricum.net/index.php?id=1118">artlibraries.net</a> in arthistoricum.net</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fartlibrariesnet-arcade-als-neues-zielsystem-integriert%2F&amp;title=artlibraries.net%3A%20Arcade%20als%20neues%20Zielsystem%20integriert" id="wpa2a_24"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>NYARC &#8211; ARCADE</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/nyarc-arcade/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/nyarc-arcade/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 18:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Hoyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstbibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Museumsarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Photoarchiv]]></category>
		<category><![CDATA[Verbundkatalog]]></category>

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		<description><![CDATA[NYARC ist das Kürzel für &#8216;New York Art Resources Consortium&#8217;, dem noch ganz jungen, nämlich erst 2006 begründeten Fachverbund der Bibliotheken des Brooklyn Museum, der Frick Collection und des Museum of Modern Art. ARCADE nennt sich passenderweise der vor wenigen Wochen, im Januar 2009, online gegangene neue Verbundkatalog von Brooklyn Museum Library &#38; Archives, Frick Art [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NYARC ist das Kürzel für &#8216;New York Art Resources Consortium&#8217;, dem noch ganz jungen, nämlich erst 2006 begründeten Fachverbund der Bibliotheken des Brooklyn Museum, der Frick Collection und des Museum of Modern Art. <a href="http://arcade.nyarc.org/">ARCADE</a> nennt sich passenderweise der vor wenigen Wochen, im Januar 2009, online gegangene neue Verbundkatalog von Brooklyn Museum Library &amp; Archives, Frick Art Reference Library und The Museum of Modern Art Library. Basierend auf dem Produkt Innopac von Innovative Interfaces, demonstriert dieser mit Förderung der Andrew W. Mellon Foundation entstandene Katalog vorbildliche Funktionalität und souveränen Umgang mit der integrierten Vermittlung von Nachweisen für gedruckte Publikationen, elektronische Ressourcen, Archivalien und Dossiers, Photos,  Tonträger, Mikroformen und nicht zuletzt eine spezifische Recherchefunktionaliät für Auktionskataloge. Dies alles mit einer Kombination aus vorbildlicher funktionaler Klarheit und vorbildlichem informativen Reichtum. Relevance ranking, Titelbildabbildungen, Inhaltsverzeichnisse mit Hypertextfunktionen, Bestellmöglichkeiten, alle gewünschten Filterungsmöglichkeiten nach Lokalität und/oder Materialtyp werden wie selbstverständlich angeboten, bis hin zu aus der Datenbank generierten &#8216;Featured Resources&#8217; wie z.B. die &#8216;World War II Provenance Bibliography&#8217;.   Um die aus über 727.000 Nachweisen bestehende Datenbank entsteht offensichtlich ein NYARC-Portal, auf das man gespannt sein darf. NYARC wünscht ausdrücklich, seine Daten auch recht bald über die Suchmaschine <a href="http://www.artlibraries.net">artlibraries.net</a> zu vermitteln. Wenn es soweit ist, wird sich das Angebot sicher noch stärker im Bewußtsein auch der europäischen Kunsthistoriker verankern. Wir wissen nicht, ob der Verbundkatalog der drei deutschen kunsthistorischen Forschungsinstitute in Florenz, München und Rom <a href="http://www.kubikat.org">www.kubikat.org</a> auf <a href="http://arcade.nyarc.org/search~">ARCADE</a> inspirierend gewirkt hat, aber umgekehrt wird dies bei einem in absehbarer Zukunft fälligen Relaunch des &#8216;kubikat&#8217; gewiß der Fall sein.</p>
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		<title>Kunstbibliotheken im 21. Jahrhundert</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/kunstbibliotheken-im-21-jahrhundert/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 14:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Brand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstbibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[AKB]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstbibliothek]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Expertengespräch der Arbeitsgemeinschaft der Kunstbibliotheken (AKB) Die Arbeitsgemeinschaft der Kunstbibliotheken (AKB) veranstaltet am 7. und 8. Mai 2009 in Berlin ein Expertengespräch unter dem Titel „Kunstbibliotheken im 21. Jahrhundert&#8221;, das sich mit den Herausforderungen der digitalen Wissensrevolution und mit den möglichen Strategien zu ihrer Bewältigung beschäftigen wird.  Die AKB möchte mit eingeladenen Informationsspezialisten, Fachwissenschaftlern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>Ein Expertengespräch der Arbeitsgemeinschaft der Kunstbibliotheken (AKB)</h5>
<p>Die Arbeitsgemeinschaft der Kunstbibliotheken (AKB) veranstaltet am 7. und 8. Mai 2009 in Berlin ein Expertengespräch unter dem Titel „Kunstbibliotheken im 21. Jahrhundert&#8221;, das sich mit den Herausforderungen der digitalen Wissensrevolution und mit den möglichen Strategien zu ihrer Bewältigung beschäftigen wird.  Die AKB möchte mit eingeladenen Informationsspezialisten, Fachwissenschaftlern und Bibliothekaren die künftige Zusammenarbeit der deutschen Kunstbibliotheken diskutieren und sowohl zentrale Aspekte der überregionalen Informationsversorgung im digitalen Zeitalter thematisieren, als auch ein Forum für einen Dialog anbieten, in dem Kunsthistoriker ihre Vorstellungen zum Literaturbedarf und zu den Serviceleistungen der Kunstbibliotheken formulieren können. <a href="#anker1"><strong>Ausführlicher programmatischer Text</strong></a></p>
<p>Der Programmblock <a href="#anker4">„Anforderungen an Infrastruktur und Service der Kunstbibliotheken aus fachwissenschaftlicher Sicht&#8221; </a>soll als Dialog gestaltet werden, in dem Kunsthistoriker ihre Vorstellungen zum Literaturbedarf und zu den Serviceleistungen der Kunstbibliotheken formulieren können. Die Beiträge sollen in durchaus zugespitzten Thesen möglichst das gesamte Meinungsspektrum zum Leistungsangebot von Kunstbibliotheken abbilden.  Wir wünschen uns von den Wissenschaftlern eine möglichst konkrete Schilderung von Nutzungsszenarien. Hierbei geht es z.B. um die Frage, welche Rolle die einzelnen Medien mit ihren je spezifischen Eigenschaften spielen, wie recherchiert wird, wie das Verhältnis der vorhandenen zu den genutzten Rechercheinstrumenten eingeschätzt wird, welche Bibliotheksangebote und welche Bibliotheksinfrastruktur besonders positiv beurteilt werden, welche negativen Beispiele sich finden lassen und in welcher Richtung sich die Bibliotheken entwickeln sollten, um eine noch engere Verschränkung von Wissenschaft und spezialisierten Fachbibliotheken zu erreichen.</p>
<p>Neben den Statements der eingeladenen Fachkollegen möchten wir auch Anmerkungen, Fragen und Anregungen von Nutzerinnen und Nutzern von Kunstbibliotheken in die Diskussion einbeziehen. Wenn Sie als Leserin oder Leser dieses Textes Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Wünsche zu den heutigen und künftigen Angeboten der Kunstbibliotheken haben, dann möchte ich Sie herzlich einladen, mir diese entweder durch die Nutzung der Kommentarfunktion am Ende dieses Textes oder direkt per E-mail zukommen zu lassen.</p>
<p>Eine persönliche Teilnahme an der Veranstaltung ist für interessierte Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker möglich. Da nur eine begrenzte Zahl von Sitzplätzen zur Verfügung steht, bitte ich um eine vorherige schriftliche Anmeldung.</p>
<p><strong>Kontakt:<br />
</strong>Dr. Joachim Brand (Vorsitzender der AKB)<br />
Kunstbibliothek &#8211; Staatliche Museen zu Berlin<br />
Matthäikirchplatz 6<br />
D-10785 Berlin-Tiergarten</p>
<p>Tel. (+49) 030 / 266 2045<br />
Fax (+49) 030 / 266 2958<br />
E-mail: <a href="mailto:j.brand@smb.spk-berlin.de">j.brand@smb.spk-berlin.de</a></p>
<p><strong>Veranstaltungsort:</strong><br />
Staatliche Museen zu Berlin, Vortragssaal im Kunstgewerbemuseum am Kulturforum.<br />
Der Zugang erfolgt über die Kunstbibliothek, Matthäikirchplatz 6, D-10785 Berlin-Tiergarten.</p>
<p><strong>Termin:</strong><br />
Donnerstag, 7.5.2009 und Freitag, 8.5.2009<br />
<a href="#anker2">Programm 7. Mai</a><br />
<a href="#anker3">Programm 8. Mai</a></p>
<h3><a name="anker1">Kunstbibliotheken</a> im 21. Jahrhundert</h3>
<h5>Ein Expertengespräch der Arbeitsgemeinschaft der Kunstbibliotheken</h5>
<p>Kunstbibliothek, Berlin<br />
Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz, Max-Planck-Institut<br />
Kunst und Museumsbibliothek, Köln<br />
Bibliothek des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg<br />
Bibliothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, München<br />
Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom<br />
Bibliothek der Abteilung Rom des Deutschen Archäologischen Instituts</p>
<p>Kunstbibliotheken besitzen für die Kultur- und Geisteswissenschaften eine einzigartige Schlüsselfunktion als Archive der textlichen und der bildlichen Quellen sowie der kulturellen und wissenschaftlichen Überlieferung. Ihre Aufgabe, die Wissenschaft, die Museen und die Denkmalpflege bei der Bewahrung und Erforschung des kulturellen Erbes zu unterstützen, wird in Deutschland kooperativ von den in der Arbeitsgemeinschaft der Kunstbibliotheken zusammengeschlossenen Institutionen erfüllt. In dieser „verteilten nationalen Kunstbibliothek&#8221; konnten mit Förderung durch die DFG in den vergangenen 36 Jahren exzellente Literaturbestände in den großen Kunststädten Berlin, Florenz, Köln, München und Rom aufgebaut, sachgerecht erschlossen und der kunsthistorischen Forschung im Präsenzzugriff bereit gestellt werden. Das Bewusstsein über den grenzüberschreitenden Kontext der europäischen Kunst sowie über zentrale fachspezifisch-methodische Traditionen der Kunstforschung prägte den Aufbau des Förderprogramms, in das folgerichtig auch die Bibliotheken der deutschen Forschungsinstitute in Italien einbezogen wurden. Diese grenzüberschreitende Anlage des Programms hat wissenschaftliche Standards gesetzt und ermöglicht heute eine überregionale Spitzenversorgung in mehreren Zentren mit je eigenen künstlerischen Traditionen.</p>
<p>Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stehen die Kunstbibliotheken am Ende des Gutenbergzeitalters, das von einer digitalen Ära abgelöst wird, deren Veränderungspotential man mit den Schlagworten Digitalisierung, Sozialisierung und Globalisierung der Produktion, Distribution und Rezeption des menschlichen Wissens charakterisieren kann. Was bis vor wenigen Jahren als Wandel wahrgenommen wurde, der von Bibliotheken mit technologischen und organisatorischen Anpassungsleistungen zu meistern zu sein schien, offenbart zunehmend seinen Charakter als wirkliche Revolution, die auch die dem Bibliothekswesen zugrunde liegenden wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Sinnsysteme verändert. Bibliotheken werden ihre Monopolstellung als Zugangs- und Gedächtnisinstitutionen des Wissens an riesige Datenspeicher wie Google oder JSTOR verlieren. Traditionelle Schriftenklassen lösen sich in der Kommunikation und Intertextualität flüchtiger Netzinhalte auf, die kein geistiges Eigentum im Sinne des Urheberrechtes kennen und als Teil einer „remix culture&#8221; die Wissensproduktion radikal verändern. Es ist fraglich, ob das Paradigma der Individualforschung die Kunstwissenschaft auch in Zukunft trägt, oder ob die kollektive Intelligenz sozialer Netzwerke neue Formen der Wissensgewinnung generiert. Die strikte Rollentrennung zwischen den Bibliothekaren als aktiv auswählenden, sammelnden und erschließenden Wissensverwaltern und den Bibliotheksbenutzern als bloßen Rezipienten wird in den neuen digitalen Wissens- und Forschungsumgebungen aufgehoben. Das Netz ist global und in der digitalen Welt werden nur die Einrichtungen überleben, die sich vernetzen und intensiv kooperieren.</p>
<p>Für die Kunstwissenschaften und die Kunstbibliotheken sind diese digitale Wissensrevolution und ihre Auswirkungen ebenso eine praktische Herausforderung, wie auch ein Thema wissenschaftlicher Forschung und Theoriebildung. Die Arbeitsgemeinschaft der Kunstbibliotheken möchte im Rahmen eines zweitägigen Expertengesprächs mit eingeladenen Informationsspezialisten, Fachwissenschaftlern und Bibliothekaren die künftige Zusammenarbeit der Kunstbibliotheken im Rahmen des Sammelschwerpunktprogramms unter den durch die Digitalisierung und die kollaborativen Arbeitsprozesse veränderten Rahmenbedingungen diskutieren. Hierbei werden auch zentrale Aspekte der überregionalen Informationsversorgung thematisiert, wie der Ausbau und die Integration von Fachportalen und Informationswerkzeugen, die überregionale elektronische Volltextversorgung, die Digitalisierung und Langzeitarchivierung sowie das Angebot neuer Informationsdienste und die Optimierung bestehender Dienste wie der Dokumentlieferung und der Fernleihe. Hinzu treten kooperations- und forschungspolitische Aspekte und der Ausbau nationaler und internationaler Kooperationen.</p>
<p>Weiterhin soll die Veranstaltung ein Forum für einen Dialog zwischen Wissenschaftlern, Informationsspezialisten und Bibliothekaren sein, in dem Fachwissenschaftler ihre Vorstellungen zum Literaturbedarf und zu sonstigen Serviceleistungen der Kunstbibliotheken formulieren können. Hierbei sollte auch deutlich werden, wie Kunstwissenschaftler das System der überregionalen Literaturversorgung nutzen, welche Rolle die Erschließung spielt und als wie wichtig der Präsenzzugriff in gut ausgestatteten Spezialbibliotheken für die Zukunft eingeschätzt wird. Eine Definition von Leistungsanforderungen an eine Kombination aus lokaler, überregionaler und digitaler Literaturversorgung aus fachwissenschaftlicher Sicht ist ein Ziel des Gesprächs.</p>
<h5><a name="anker2">Programm 7. Mai 2009</a></h5>
<p>10.00 Uhr: Begrüßung und Einführung in das Thema und das Programm<br />
Dr. Joachim Brand (Kunstbibliothek, Berlin)</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Kunstbibliotheken im Wandel</span></p>
<p>Moderation: Dr. Andreas Thielemann (Bibliotheca Hertziana, Rom)</p>
<p>10.30 Uhr: Förderstrategien der DFG im digitalen Zeitalter<br />
Dr. Anne Lipp (Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bonn)</p>
<p>11.00 Uhr: Das kunsthistorische Publikationswesen und die Kunstbibliotheken der Zukunft<br />
Dr. Rüdiger Hoyer (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München)</p>
<p>11.30 &#8211; 12.00 Uhr Kaffeepause</p>
<p>12.00 Uhr: artlibraries.net<br />
Dr. Jan Simane (Kunsthistorisches Institut, Florenz)</p>
<p>12.30 Uhr: Zur Weiterentwicklung von arthistoricum.net<br />
Dr. Maria Effinger (Universitätsbibliothek Heidelberg), Dr. Volker Schümmer (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München)</p>
<p>13.00 Uhr: Zur Weiterentwicklung der ViFa Art<br />
Dr. Jens Bove (Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek Dresden)</p>
<p>13.30 Uhr: Propylaeum Search<br />
Dr. Monika Linder, Dr. Thomas Fröhlich (Deutsches Archäologisches Institut, Berlin und Rom)</p>
<p>14.00 &#8211; 15.00 Uhr: Mittagspause</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a name="anker4">Anforderungen an Infrastruktur und Service der Kunstbibliotheken aus fachwissenschaftlicher Sicht</a></span></p>
<p>15.00 &#8211; 18.00 Uhr Moderation: Dr. Jan Simane (Kunsthistorisches Institut, Florenz)</p>
<p>Kurze Statements von:</p>
<p>Dr. Matthias Bruhn (Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik, Berlin)<br />
Prof. Dr. Wolf Tegethoff (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München)<br />
Dr. Stefan Weppelmann (Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin)<br />
Dr. Norbert Zimmermann (Institut für Kulturgeschichte der Antike der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien)<br />
PD Dr. Philipp Zitzlsperger (Humboldt Universität zu Berlin)</p>
<p>Fragen und Anregungen von Nutzern von arthistoricum.net<br />
Fragen und Anregungen aus dem Publikum<br />
Diskussion</p>
<h5><a name="anker3">Programm 8. Mai 2009</a></h5>
<p><span style="text-decoration: underline;">Kunstwissenschaften im digitalen Zeitalter</span></p>
<p>Moderation: Dr. Moritz Wullen (Kunstbibliothek, Berlin)</p>
<p>9.30 Uhr: Die Remix culture und ihre Folgen für die Kunstwissenschaft<br />
PD Dr. Holger Simon (Universität zu Köln)</p>
<p>10.00 Uhr: N.N.</p>
<p>10.30 Uhr: Kooperative Kunstgeschichte<br />
Prof. Dr. Hubertus Kohle (Ludwig-Maximilians-Universität München)</p>
<p>11.00 &#8211; 11.30 Uhr Kaffeepause</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bibliotheken und Wissensorganisation im digitalen Zeitalter</span></p>
<p>Moderation: Dr. Rüdiger Hoyer (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München)</p>
<p>11.30 Uhr: Spezialbibliotheken im digitalen Zeitalter<br />
Barbara Schneider-Kempf (Staatsbibliothek zu Berlin)</p>
<p>12.00 Uhr: Semantische Kontextualisierung von Beständen aus Kunstbibliotheken und Museen am Beispiel Europeana<br />
Prof. Dr. Stefan Gradmann (Humboldt Universität zu Berlin, Institut für Bibliothekswissenschaft)</p>
<p>12.30 Uhr: Digitale Information im Forschungskontext<br />
Urs Schöpflin (Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin)</p>
<p>13.30 Uhr: The Future of Searching for Scholarly Literature<br />
Dr. Erik Nemeth (Getty Research Institute, Los Angeles CA)</p>
<p>13.30 &#8211; 14.30 Uhr: Mittagspause</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Expertengespräch zu den strategischen Optionen der Kunstbibliotheken</span></p>
<p>14.30 &#8211; 16.30 Uhr Moderation: Dr. Joachim Brand (Kunstbibliothek, Berlin)</p>
<p>Dr. Achim Bonte (Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek Dresden)<br />
Prof. Dr. Gudrun Gersmann (Deutsches Historisches Institut, Paris)<br />
Dr. Rüdiger Hoyer (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München)<br />
Prof. Dr. Hubertus Kohle (Ludwig-Maximilians-Universität München)<br />
Dr. Veit Probst (Universitätsbibliothek Heidelberg)<br />
Dr. Jan Simane (Kunsthistorisches Institut, Florenz)<br />
Prof. Dr. Wolf Tegethoff (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München)</p>
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