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	<title>blog.arthistoricum.net &#187; digitale kunstgeschichte</title>
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		<title>Arbeitskreis &#8216;Digitale Kunstgeschichte&#8217; gegründet</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 21:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Hohmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Cultural Heritage]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Humanities]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 02.-03.02.2012 trafen sich über 30 Interessierte zur ersten konstituierende Tagung des  &#8220;Arbeitskreis digitale Methoden und visuelle Kulturen&#8221;. Das von Hubertus Kohle, Stephan Hoppe, Katja Kwastek und Georg Schelbert organisierte Treffen hatte zum Ziel, das Thema &#8220;Digitale Kunstgeschichte&#8221; zu fokussieren und Inhalte zu eruieren. Großzügig gefördert wurde die Veranstaltung von der Carl Friedrich von Siemens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 02.-03.02.2012 trafen sich über 30 Interessierte zur ersten konstituierende Tagung des  &#8220;Arbeitskreis digitale Methoden und visuelle Kulturen&#8221;. Das von Hubertus Kohle, Stephan Hoppe, Katja Kwastek und Georg Schelbert organisierte Treffen hatte zum Ziel, das Thema &#8220;Digitale Kunstgeschichte&#8221; zu fokussieren und Inhalte zu eruieren. Großzügig gefördert wurde die Veranstaltung von der <a href="http://www.carl-friedrich-von-siemens-stiftung.de/">Carl Friedrich von Siemens Stiftung</a>, deren illustre Räume in unmittelbarer Nähe von <a href="http://www.schloss-nymphenburg.de/">Schloss Nymphenburg</a> auch als Veranstaltungsort dienten.</p>
<div id="attachment_4990" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/uploads/2012/02/Digitale-Kunstgeschichte-Workshop-2012-München-P1030993.jpg"><img class="size-medium wp-image-4990" src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/uploads/2012/02/Digitale-Kunstgeschichte-Workshop-2012-München-P1030993-300x200.jpg" alt="Teilnehmer AK Digitale Kunstgeschichte" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Teilnehmer/innen der Gründungsveranstaltung des Arbeitskreises Digitale Kunstgeschichte</p></div>
<p>Das Treffen war als offenes Arbeitsgespräch konzipiert, das um die Standortbestimmung einer Digitalen Kunstgeschichte kreiste: Was wird in 3 bis 5 Jahren im Bereich der Digitalen Kunstgeschichte zu den etablierten Verfahren und Techniken gehören? Welche sind hier die größten Desiderate und Herausforderungen? Was könnte der Arbeitskreis zur Unterstützung tun? In einem vorangegangenen Ideenaustausch wurden sechs Themenfelder spezifiziert, die näher diskutiert wurden: Innovative Suchstrategien und -werkzeuge, Crossmediale semantische Verknüpfung und Anreicherung von Informationseinheiten mittels digitaler Werkzeuge, Rezeptionsforschung, Soziale Medien, Digitale Visualisierungen und Diagramme als Werkzeuge der Forschung sowie Digitale Vermittlung und Kommunikation von kunsthistorischem Wissen.</p>
<p>Als Ausgangspunkt diente eine Diskussion über Forschungsinfrastrukturen, wie sie auch Gegenstand der jüngsten <a href="http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=345">Empfehlung des Wissenschaftsrats</a> sind, und die spezifischen Anforderungen des Fachs. Bereits hier wurden vielen der Themen vorweg genommen, die später näher betrachtet wurden. Die Diskussion war auch in diesem Kreis bestimmt von einem Spannungsfeld zwischen konservativen, kritischen Positionen und progressiven, positivistischen Ansichten. Doch im Grundsatz war man sich einig: Die digitale Welt hat einen immensen Einfluss auf die Kunstwissenschaften und das Fach Kunstgeschichte und wird deren Gesicht in Zukunft radikal verändern. Um so wichtiger ist es, schon jetzt Stellung zu beziehen und die Geschicke mit zu lenken. Im Dunstkreis der <a href="http://www.digitalhumanities.org/">Digital Humanities</a> <a href="http://www.dh2012.uni-hamburg.de/conference/dhd/">formiert</a> sich zur Zeit ein neuer Schwerpunkt in den Geisteswissenschaften, zu dem gerade die Kunstgeschichte als visuell ausgerichtete Wissenschaft einen wichtigen Beitrag leisten kann.</p>
<p>Daher wurde als Ergebnis der Veranstaltung ein &#8220;Arbeitskreis Digitale Kunstgeschichte&#8221; gegründet, der sich als Interessenverband und -vertreter zum Thema im Bereich der Digital Humanities positionieren wird. Als erste Maßnahmen sind die Einrichtung einer wiki-basierten Diskussions- und Informationsplattform und einer Mailing-Liste geplant, um die Projekte und Bestrebungen im Themenumfeld zu bündeln und die weitere Diskussion zu befördern. Der Arbeitskreis ist bewusst offen angelegt. Jede/r mit Interesse ist herzlich dazu eingeladen. Weitere  Treffen und Initiativen im kommenden Jahr sind bereits geplant, über die auch an dieser Stelle berichtet werden wird.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fak-digitale-kunstgeschichte%2F&amp;title=Arbeitskreis%20%26%238216%3BDigitale%20Kunstgeschichte%26%238217%3B%20gegr%C3%BCndet" id="wpa2a_4"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Meta-Image in prometheus</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/meta-image-in-prometheus/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 10:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Warnke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach zwei Jahren intensiver Vorbereitung ist nun zum Jahreswechsel der Dienst Meta-Image in prometheus – dem verteilten digitalen Bildarchiv für Forschung und Lehre – frei geschaltet worden. Die Grundidee von Meta-Image ist die hypertextuelle Verknüpfung von Bilddetails untereinander und mit Text-Kommentaren: die bildhafte Fußnote am Bild. Was mit Texten schon lange möglich ist und im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach zwei Jahren intensiver Vorbereitung ist nun zum Jahreswechsel der Dienst Meta-Image in prometheus – dem verteilten digitalen Bildarchiv für Forschung und Lehre – frei geschaltet worden.<br />
Die Grundidee von Meta-Image ist die hypertextuelle Verknüpfung von Bilddetails untereinander und mit Text-Kommentaren: die bildhafte Fußnote am Bild. Was mit Texten schon lange möglich ist und im World Wide Web breiteste Anwendung gefunden hat – der Hypertext-Link – ist nun auch mit Bildern möglich. So lassen sich Bilder und deren Details direkt kommentieren, es können Ketten und Netze von Bildverweisen aufgebaut werden, etwa, um Motiv-Genealogien darzustellen, und es werden alle diese Verknüpfungen automatisch indexiert und damit zur weiteren Hypothesenbildung erschlossen.<br />
Die Meta-Image-Funktion rufen Sie direkt aus einer prometheus-Bildsammlung auf. Sie gelangen damit in den Meta-Image-Editor, in dem Sie die Verknüpfungen und Kommentare anlegen können. Eine Export-Funktion erzeugt eine HTML-Seite, auf der die Verknüpfungen nachvollzogen werden können. Bitte besuchen Sie <a href="http://www.meta-image.de">www.meta-image.de</a>, um sich kurze Demonstrationsfilme zur Funktion und Benutzung von Meta-Image anzuschauen.<br />
Außerdem ist das Präsentationsmodul von prometheus um eine Lichttisch-Funktion ergänzt worden, die bereits auf einer Arbeitsfläche detaillierte Bildvergleiche ermöglicht.<br />
Das Projekt Meta-Image ist von der DFG gefördert worden. Die Partner sind das Bildarchiv prometheus an der Universität zu Köln, der Computer- und Medienservice an der Humboldt-Universität Berlin und das Institut für Kultur und Ästhetik digitaler Medien an der Leuphana Universität Lüneburg.<br />
Wir hoffen auf ein weiteres Jahr Förderung durch die DFG und freuen uns auf Ihre Anregungen und Ihre Kritik.</p>
<p>Martin Warnke, Leuphana Universität Lüneburg</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fmeta-image-in-prometheus%2F&amp;title=Meta-Image%20in%20prometheus" id="wpa2a_8"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bartolomeo Ammannati. Eine Online-Ausstellung der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz &#8211; Max-Planck-Institut</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 10:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefania Clio Lösch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut präsentiert die aktuelle Fotokampagne einiger wichtiger Werke Bartolomeo Ammannatis in einer Online-Ausstellung. Im Zuge der Vorbereitungen für die Ausstellung „L’acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore“, die das Museo del Bargello in Florenz anlässlich des 500. Geburtstages des Künstlers in diesem Jahr zeigte, wurde die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut präsentiert die aktuelle Fotokampagne einiger wichtiger Werke Bartolomeo Ammannatis in einer Online-Ausstellung.<br />
Im Zuge der Vorbereitungen für die Ausstellung „L’acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore“, die das Museo del Bargello in Florenz anlässlich des 500. Geburtstages des Künstlers in diesem Jahr zeigte, wurde die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz mit einer Fotokampagne einbezogen, die unter idealen Aufnahmebedingungen durchgeführt werden konnte. Mit Hinblick auf eine Revision der musealen Präsentation und auf eine virtuelle Rekonstruktion von Ammannatis Fontana di Sala Grande hatte man einige Werke von den Wänden gerückt, welches die Aufnahme der Skulpturen erstmals von allen Seiten möglich machte. Die dabei entstandene fotografische Dokumentation bietet den Forschern einige völlig neue Blickwinkel auf ihre Studienobjekte.<br />
Ab dem 21. November 2011 zeigt nun die Photothek insgesamt 46 Fotos aus dieser Kampagne in einer Online-Ausstellung. Ergänzt werden sie durch 14 Aufnahmen des Palazzo Grifoni Budini Gattai, Sitz der Photothek, einem der architektonischen Hauptwerke Ammannatis.<br />
Bartolomeo Ammannati (1511-1592) war einer der bedeutendsten Künstler der Florentiner Hochrenaissance. Nach einer Ausbildung in der Werkstatt des Bildhauers Baccio Bandinelli und Aufenthalten in Venedig und Urbino erhielt er zwischen 1540-1542 mit dem Grabmal für Mario Nari in Santissima Annunziata seinen ersten größeren Auftrag. 1550 ging er nach Rom, wo er auf Michelangelo traf, dessen Werke er bereits in Florenz eingehend studiert hatte. Die Bewunderung für den älteren Künstler und den Einfluss, den dessen Werk auf Ammannatis bildhauerische Arbeiten hatte, ist in allen seinen Werken zu spüren. So bereits in seiner um 1536 entstandenen „Leda mit dem Schwan“. Unübersehbar ist hier die stilistische, aber auch thematische Nähe zu Michelangelo, der dieses mythologische Thema zwischen 1529 und 1530 in einem heute verlorenen, jedoch vielkopierten Bild für Alfonso d’Este festgehalten hatte.<br />
Seinen künstlerischen Durchbruch erzielte Ammannati nach der Rückkehr aus Rom im Jahr 1555. Cosimo I. de‘ Medici hatte ihn an seinen Hof gerufen, wo er, gefördert von Vasari und Michelangelo, rasch zu einem der gefragtesten Künstler aufsteigen sollte.<br />
Zusammen mit Vasari arbeitete er an der Umgestaltung des Palazzo Vecchio zur herrschaftlichen Residenz und entwarf zwischen 1556-1561 für den Salone dei Cinquecento eine monumentale Brunnenanlage. Planänderungen hinsichtlich der Deckenhöhe ließen das Projekt scheitern, die Skulpturen dafür waren jedoch bereits ausgeführt. Einige von ihnen, so die von zwei Pfauen flankierte Juno sowie die Nymphe Kastalia und die personifizierte Gestalt des Flusses Arno wurden von Ammannati 1588-1589 in den Brunnen oberhalb des Hofes des Palazzo Pitti integriert. Später fanden sie im Boboli-Garten Aufstellung, bevor sie von dort aus konservatorischen Gründen entfernt und in den Bargello gebracht wurden. Ein 3-D-Modell, welches man anlässlich der Ausstellung zum 500. Geburtstag des Bildhauers entwickelte, rekonstruiert jedoch virtuell Ammannatis originalen Entwurf.<br />
Noch während Ammannati an dem Brunnen für den Salone dei Cinquecento arbeitete, erhielt er von Cosimo I. weitere Aufträge. Dazu gehört auch die 1559-1560 entstandene Bronzegruppe des mit dem Riesen Antäus ringenden Herkules, die für den Brunnen im Garten der Villa Medici in Castello bestimmt war. Das Werk fixiert den Moment des Kampfes, in welchem Herkules die Brust des Anthäus umschlingt und ihn in die Höhe reißt.<br />
Einen kleinen, aber signifikanten Ausblick auf das architektonische Werk des Künstlers bieten schließlich die Aufnahmen des Palazzo Grifoni Budini Gattai. Er wurde zwischen 1561 und 1565 im Auftrag von Ugolino Grifoni, Sekretär Cosimos I., an der Piazza Santissima Annunziata in Florenz errichtet. Der Palazzo besticht nicht nur durch seine Monumentalität, sondern auch durch die Verwendung von in ihren Rottönen nuancierenden Terrakotta-Ziegeln, die Ammannati bewusst in die Gestaltung der Fassade einbezogen hat. Als die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz 2010 die Kampagne durchführte, fanden dabei die Lichtverhältnisse und ihr Einfluss auf die Farbigkeit des Backsteins sowie auf die plastische Wirkung des Gebäudes besondere Beachtung. Die Fassade wurde bewusst zu unterschiedlichen Tageszeiten fotografiert, um das Spiel des Architekten mit dem Kolorit zu veranschaulichen.</p>
<p>BARTOLOMEO AMMANNATI – Eine Onlineausstellung der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut<br />
Konzept: Costanza Caraffa, Almut Goldhahn<br />
Texte: Almut Goldhahn<br />
Koordination und Redaktion: Almut Goldhahn<br />
Ab 21. November online unter http://expo.khi.fi.it</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
Dott.ssa Stefania Clio Lösch<br />
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit<br />
Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max Planck Institut<br />
Via Giuseppe Giusti 44, 50121 Firenze, Italia<br />
Tel. +39 055 249 11 90, Fax +39 055 244 394<br />
khi-presse@khi.fi.it<br />
<a href="http://www.khi.fi.it/">www.khi.fi.it/</a></p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/KHI_Pressemitteilung_Ammannati3.pdf">KHI_Pressemitteilung_Ammannati</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BARTOLOMEO AMMANNATI – An online-exhibition by the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut</strong></p>
<p>The Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut is showcasing its current photographic campaign of some important works of Bartolomeo Ammannati in an online-exhibition.<br />
As part of preparations for the exhibition “L’acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore”, which the Museo del Bargello in Florence was holding this year to mark the fifthth centenary of the artist’s birth, the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz was involved with a photographic campaign, which could be conducted under ideal conditions. With a view to a revamped museum display and a virtual reconstruction of Ammannati’s Fontana di Sala Grande, a few of his works were removed from the walls of the Bargello; this made it possible for the first time to photograph the sculptures in the round. The resulting photographic documentation provides researchers with a wholly new angle of vision of Ammannati’s sculptural works.<br />
From 21 November 2011 the Photo Library is showing a total of 46 photos from this campaign in its new online-exhibition. They are supplemented with 14 photos of the Palazzo Grifoni Budini Gattai, where the Photo Library is situated, and one of Ammannati’s main architectural works.<br />
Bartolomeo Ammannati (1511-1592) was one of the most important artists of the Florentine High Renaissance. After an apprenticeship in the workshop of the sculptor Baccio Bandinelli and periods of activity in Venice and Urbino, he received his first major commission between 1540 and 1542: the tomb of Mario Nari in Santissima Annunziata. In 1550 Ammannati went to Rome, where he met Michelangelo, whose works he had already studied with great attention in Florence. His admiration for the ageing master, and the influence his work had on Ammannati’s sculptures, can be felt in all his works, as already in his “Leda with the Swan” dating to c.1536. What cannot be ignored in this sculpture is the stylistic, and also the iconographic, affinity with Michelangelo, who had developed this mythological theme in a now lost, but much copied painting for Alfonso d’Este between 1529 and 1530.<br />
Ammannati achieved his artistic breakthrough after his return to Florence from Rome in 1555. Cosimo I de‘ Medici had called him to his court, where, with the active support of Vasari and Michelangelo, he speedily rose to become one of the artists most in demand. Together with Vasari he worked on the transformation of the medieval Palazzo Vecchio into a sumptuous ducal residence and designed a monumental fountain ensemble for the Salone dei Cinquecento between 1556 and 1561. Alterations in plan to do with the height of the ceiling led to the project being abandoned. But the sculptures for it had already been completed. Some of them, such as the two peacocks flanking Juno, the nymph Castalia and the personified river Arno, were included in Ammannati’s fountain above the courtyard of the Palazzo Pitti in 1588-1589. They were then installed as garden-statues in the Boboli Gardens, before eventually being removed to the Bargello for conservational reasons. However, a 3-D model, specially developed in the context of the exhibition marking the sculptor’s fifthth centenary, provides a virtual reconstruction of Ammannati’s original project.<br />
While Ammannati was still working on his fountain for the Salone dei Cinquecento, he received further commissions from Cosimo I. They included the bronze group of Hercules wrestling with the giant Antaeus (1559-1560). It was intended for the fountain in the garden of the Villa Medici in Castello. It captures the turning point in the contest when Hercules powerfully grasps his arms round Antaeus’ chest and hoists him into the air.<br />
A small but significant insight into the artist’s architectural works is provided lastly by the group of photos of the Palazzo Grifoni Budini Gattai in the Piazza Santissima Annunziata in Florence. Erected for Ugolino Grifoni, secretary of Cosimo I, between 1561 and 1565, the Palazzo Grifoni is striking not only for its monumentality, but also for its use of red terracotta bricks, nuanced in their varying shades of russet and orange, which Ammannati consciously incorporated into the articulation of the façade. When the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz conducted its photographic campaign in 2010, particular attention was paid to changing lighting conditions and their influence on the colour of the bricks as well as on the plastic effect of the building. So the façade was photographed at different times of the day to illustrate the architect’s sophisticated play with colour and texture.</p>
<p>BARTOLOMEO AMMANNATI – An online-exhibition by the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut<br />
Concept: Costanza Caraffa, Almut Goldhahn<br />
Texts: Almut Goldhahn<br />
Coordination and editing: Almut Goldhahn<br />
From 21 November online on the website http://expo.khi.fi.it</p>
<p>Further info:<br />
Dott.ssa Stefania Clio Lösch<br />
Head of Public Relations<br />
Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max Planck Institut<br />
Via Giuseppe Giusti 44, 50121 Firenze, Italia<br />
Tel. +39 055 249 11 90, Fax +39 055 244 394<br />
khi-presse@khi.fi.it<br />
<a href="http://www.khi.fi.it/">www.khi.fi.it/</a></p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/KHI_Press_release_Ammannati1.pdf">KHI_Press_release_Ammannati</a></p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>BARTOLOMEO AMMANNATI &#8211; Una mostra online della Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max-Planck-Institut</strong></p>
<p>La Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut presenta l’attuale campagna fotografica su alcune delle più importanti opere di Bartolomeo Ammannati in una mostra online.<br />
In concomitanza con la preparazione della mostra ”L&#8217;acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore”, presentata dal Museo del Bargello a Firenze per il quinto centenario della nascita dell&#8217;artista, la Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz è stata invitata a realizzare una campagna fotografica che si è potuta svolgere in condizioni ottimali. In vista della revisione dell’allestimento museale di alcune figure e della ricostruzione virtuale della “Fontana di Sala Grande” dell’Ammannati, alcune opere sono state movimentate rispetto alla originaria collocazione permettendo di fotografarle per la prima volta da diversi punti di vista. La documentazione fotografica così realizzata offre ai ricercatori un nuovo sguardo sulle sculture di Ammannati.<br />
Dal 21 novembre 2011 la Fototeca propone quarantasei immagini provenienti da questa campagna fotografica in una mostra online. Inoltre vengono presentate anche quattordici fotografie di Palazzo Grifoni Budini Gattai, sede attuale della Fototeca, una delle opere architettoniche più importanti realizzate da Ammannati.<br />
Bartolomeo Ammannati (1511-1592) è stato uno degli artisti più importanti del tardo Rinascimento fiorentino. Dopo un apprendistato nella bottega dello scultore Baccio Bandinelli e soggiorni a Venezia e Urbino, ricevette tra il 1540 e il 1542 la sua prima grande commissione: la realizzazione della tomba di Mario Nari in Santissima Annunziata. Nel 1550 si trasferì a Roma, dove incontrò Michelangelo, le cui opere aveva potuto studiare a Firenze e che ammirava profondamente. Questa ammirazione e l’influenza di Michelangelo sulle sculture di Ammannati sono riconoscibili in tutte le sue opere. Un primo influsso si può riscontrare nella “Leda col cigno”, scolpita intorno al 1536. Si noti soprattutto la similitudine stilistica e tematica con Michelangelo, che aveva realizzato tra il 1529 e il 1530 per Alfonso d’Este un dipinto dallo stesso soggetto mitologico, oggi purtroppo smarrito, ma noto grazie a numerose riproduzioni.<br />
L’apice della carriera artistica di Ammannati fu raggiunto dopo il suo ritorno da Roma nel 1555. Cosimo I de&#8217; Medici lo chiamò alla sua corte dove, grazie al supporto di Vasari e Michelangelo, divenne uno degli artisti più richiesti. Insieme a Vasari trasformò Palazzo Vecchio in una residenza signorile e progettò tra il 1556-1561 per il Salone dei Cinquecento una fontana monumentale (la cosiddetta Fontana di Sala Grande). Modifiche all’altezza del soffitto fecero fallire il progetto. Le sculture per la fontana, però, erano già state eseguite. Alcune di queste, come la Giunone affiancata da due pavoni, la ninfa Castalia e la personificazione del fiume Arno, furono inserite da Ammannati nel 1588-1589 nella fontana posta sopra la corte di Palazzo Pitti.<br />
In seguito le opere furono esposte nel giardino di Boboli, prima di essere rimosse per questioni di conservazione e portate al Museo del Bargello. Un modello in 3-D, appositamente creato in occasione della mostra per il quinto centenario della nascita dell&#8217;artista, ricostruisce virtualmente il progetto originale di Ammannati.<br />
Mentre lavorava ancora alla fontana per il Salone dei Cinquecento, Ammannati ricevette da Cosimo I ulteriori commissioni, tra cui il gruppo bronzeo di Ercole e Anteo (1559-1560) destinato alla fontana nel giardino di Villa Medici a Castello. L&#8217;opera coglie il momento del combattimento, in cui Ercole stringe il petto di Anteo sollevandolo da terra.<br />
Infine, le immagini di Palazzo Grifoni Budini Gattai offrono una visuale, circoscritta ma importante, sull&#8217;opera architettonica dell&#8217;artista. Eretto in piazza Santissima Annunziata tra il 1561 e il 1565 su commissione del segretario di Cosimo I Ugolino Grifoni, il Palazzo si impone non solo per la sua monumentalità, ma soprattutto per l’impiego in facciata di mattoni in terracotta di varie sfumature di rosso. Quando nel 2010 la Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz ha condotto la campagna fotografica qui presentata, un’attenzione particolare è stata rivolta allo studio dei cambiamenti provocati dalla luce in relazione al colore e alla plasticità dell&#8217;edificio. La facciata è stata pertanto fotografata in orari diversi per verificare l’alternarsi di colori voluto dall’architetto.</p>
<p>BARTOLOMEO AMMANNATI – Una mostra online della Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut<br />
Progetto: Costanza Caraffa, Almut Goldhahn<br />
Testi: Almut Goldhahn<br />
Coordinamento e redazione: Almut Goldhahn<br />
Online dal 21 novembre sul sito: http://expo.khi.fi.it</p>
<p>Ulteriori Informazioni:<br />
Dott.ssa Stefania Clio Lösch<br />
Responsabile Pubbliche Relazioni<br />
Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max Planck Institut<br />
Via Giuseppe Giusti 44, 50121 Firenze, Italia<br />
Tel. +39 055 249 11 90, Fax +39 055 244 394<br />
khi-presse@khi.fi.it<br />
<a href="http://www.khi.fi.it/">www.khi.fi.it/</a></p>
<p> <a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/KHI_Comunicato_stampa_Ammannati12.pdf">KHI_Comunicato_stampa_Ammannati[1]</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fbartolomeo-ammannati-eine-online-ausstellung-der-photothek-des-kunsthistorischen-instituts-in-florenz-max-planck-institut%2F&amp;title=Bartolomeo%20Ammannati.%20Eine%20Online-Ausstellung%20der%20Photothek%20des%20Kunsthistorischen%20Instituts%20in%20Florenz%20%26%238211%3B%20Max-Planck-Institut" id="wpa2a_12"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Digitale Geschichtswissenschaft &#8211; da muss mehr drin sein&#8230;</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/digitale-geschichtswissenschaft-da-muss-mehr-drin-sein/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 09:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilian Landes</dc:creator>
				<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe hier einige Kuriositäten aus dem &#8220;Expertenchat&#8221; zusammengestellt, den das L.I.S.A.-Portal (hervorragend organisiert!) am Montag zum Thema &#8220;Wikipedia trifft Geschichtswissenschaft – Geschichte im Netz&#8221; veranstaltet hat. Ich bin nicht sicher, inwieweit der Chat dort noch öffentlich zugänglich gemacht wird für alle, die nicht live dabei sein konnten. Als Experten wurden Prof. Uwe Walter (Universität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe hier einige Kuriositäten aus dem &#8220;Expertenchat&#8221; zusammengestellt, den das L.I.S.A.-Portal (hervorragend organisiert!) am Montag zum Thema &#8220;Wikipedia trifft Geschichtswissenschaft – Geschichte im Netz&#8221; veranstaltet hat. Ich bin nicht sicher, inwieweit der Chat dort noch öffentlich zugänglich gemacht wird für alle, die nicht live dabei sein konnten. Als Experten wurden Prof. Uwe Walter (Universität Bielefeld) und Marcus Cyron (Wikipedia) durch einen Moderator und das Chatpublikum befragt.</p>
<p>Uwe Walter schreibt &#8211; gefragt nach den Potentialen von Kommentarfunktionen, Blogs u.ä. für den Historiker: &#8220;(&#8230;) im übrigen ist eine Kommentarfunktion oder sind bestimmte Kommunikationsformen jedenfalls in meiner Wahrnehmung vielfach auch mit enthemmten und gänzlich indiskutablen Meinungsejakulationen verbunden und damit möchte man doch nichts zu tun haben.&#8221;</p>
<p>Gefragt nach der Definition von &#8220;wissenschaftlicher Kommunikation im Netz&#8221; schreibt er:<br />
&#8220;Mir fallen, ehrlich gesagt, nur sehr wenige Beispiele für wissenschaftliche Kommunikation im Netz ein. Jedenfalls in meinem Bereich. Das sind dann etwa Pre-Papers für eine Tagung die vorab kursieren und auch kommentiert werden können; aber das wars dann auch schon fast.&#8221;</p>
<p>Aus dem Chat lässt sich das lehrreiche Fazit ziehen, dass in der deutschen Geschichtswissenschaft</p>
<p>1. das Wissen um bestehende seriöse, qualitätsgesicherte Umgebungen zur Wissenschaftskommunikation im Netz gering, wenn nicht partiell gar nicht existent ist;</p>
<p>2. selbst wenn es vorhanden wäre, die Potentiale von blogartig oder gemeinschaftlich prozessual entwickelten Forschungskonzepten v.a. im konservativen Flügel des Fachs äußerst gering eingeschätzt werden,</p>
<p>3. alle damit zusammenhängenden Vorurteile äußerst tief sitzen.</p>
<p>Wie weit hinken wir doch in diesen Dingen Frankreich hinterher! Seine Wissenswerkstatt in frühen Stadien Kollegen und der Öffentlichkeit zu öffnen, ein solches Umdenken ist dort viel weiter! http://www.homo-numericus.net/spip.php?article304<br />
Bei uns wird weiter uneingeschränkt am Wert des im stillen Kämmerlein erarbeiteten &#8220;großen Wurfs&#8221; festgehalten, am Überraschungseffekt des vermeintlich Abgeschlossenen.<br />
Uwe Walter sagt im Interview dazu: &#8220;Was fehlt, was Güter in großer Knappheit sind: Zeit, Muße, Entschleunigung, Freiräume, für sich einen komplizierten Gegenstand einmal ganz von Anfang an zu durchdenken und dies ohne die Pflicht permanent alle Arbeitsstadien, Geistesblitze, Tiefpunkte und Depressionen mit aller Welt teilen zu müssen. Denn am Ende zählt doch nicht das was hinten rauskommt aber doch schon irgendwie das Ergebnis und weniger die Befindlichkeit dessen der es produziert hat.&#8221;<br />
Man mag beim ersten Lesen zustimmen &#8211; Entschleunigung klingt gut&#8230; Und doch bleibt das Gefühl, dass die Wissenschaft den Anschluss an die Realität und an die ihr gestellten Ansprüche verlieren könnte, wenn all ihre Protagonisten so dächten und handelten. Es geht nicht darum, seine Depressionen zu teilen, durchaus aber könnte das Teilen von Geistesblitzen die Wissenschaft voranbringen!</p>
<p>Dem Thema Open Access war ein (!) Satz gewidmet. Dessen Impetus ist vor dem geschilderten Hintergrund unschwer zu erraten.</p>
<p>Bricht man die Grundaussage der Diskussion &#8211; und das nur leicht pointiert! &#8211; zusammen, reduziert sich ihr Zutrauen in Möglichkeiten des Social Web für die Wissenschaft auf das Überbringen von &#8220;Geburtstagsgrüßen&#8221; und das Erstellen unnützer Statusmeldungen zu persönlichen &#8220;Befindlichkeiten&#8221;. Beide Begriffe wurden gebraucht.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fdigitale-geschichtswissenschaft-da-muss-mehr-drin-sein%2F&amp;title=Digitale%20Geschichtswissenschaft%20%26%238211%3B%20da%20muss%20mehr%20drin%20sein%26%238230%3B" id="wpa2a_16"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bestimmungsübung</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/bestimmungsubung/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 15:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anika Meier</dc:creator>
				<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Da Herr Kohle vor einiger Zeit so freundlich war, auf die „Konkurrenz“, also „artefakt – Zeitschrift für junge Kunstgeschichte und Kunst“, aufmerksam zu machen, erlaube ich mir, Werbung in eigener Sache für einen Teil unserer Zeitschrift zu machen: die Bestimmungsübung. Kohle nannte die Übung eine „unterhaltsame Form des ‚Attribüzelns“. Neben dem Unterhaltungswert soll die Bestimmungsübung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da Herr Kohle <a href="http://blog.arthistoricum.net/artefakt-2/">vor einiger Zeit</a> so freundlich war, auf die „Konkurrenz“, also <a href="http://www.artefakt-sz.net/">„artefakt – Zeitschrift für junge Kunstgeschichte und Kunst“</a>, aufmerksam zu machen, erlaube ich mir, Werbung in eigener Sache für einen Teil unserer Zeitschrift zu machen: <a href="http://www.artefakt-sz.net/bestimmung/bestimmungen.html">die Bestimmungsübung</a>. Kohle nannte die Übung eine <a href="http://blog.arthistoricum.net/artefakt-2/">„unterhaltsame Form des ‚Attribüzelns“</a>. Neben dem Unterhaltungswert soll die Bestimmungsübung auch einen Lerneffekt haben und als digitale Vorbereitung auf Prüfungen dienen. Mit der Übung fällt für den einen oder anderen Studenten das mühsame Sammeln von Postkarten und Zusammensuchen von Bildern weg.</p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/03/artefakt_Bestimmugnsuebung.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3626" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/03/artefakt_Bestimmugnsuebung-300x285.jpg" alt="" width="300" height="285" /></a>Inzwischen finden sich 2400 Bilder alle Gattungen und Techniken von der Antike bis ins 20. Jahrhundert in der Übung. Die Bilder stammen – wie sollte es anders sein, wenn man keine Urheberrechte verletzen möchte – aus Wikipedia, die Daten der Beispiele freilich nicht. Datierungen und Titel sind Überblickswerken entnommen; bei der Auswahl der Bilder haben wir uns ebenfalls an Standardwerken und an den Unterlagen der Heidelberger Propädeutika orientiert. Bis zum Ende des Sommersemesters werden noch einmal ca. 600 Bilder, hauptsächlich Architekturbeispiele, ergänzt.</p>
<p>Als kleinen Vorgeschmack auf die Übung und um einmal die Masse an Bildern präsentieren zu können, wurde mit <a href="http://pummelvision.com/">„Pummelvision“</a> als Gimmick ein <a href="http://www.youtube.com/user/artefaktvideo">Video</a> produziert – „Pummelvision“ schafft ‚nur‘ 2000 Bilder, das aber dafür in nur 4:39 Minuten.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/user/artefaktvideo">artefaktvideo</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fbestimmungsubung%2F&amp;title=Bestimmungs%C3%BCbung" id="wpa2a_20"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Digital humanities</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/digital-humanities/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 14:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Hoyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer Kollegin aus New York, Deborah Kempe von der Frick Art Reference Library,  verdanke ich den Hinweis auf folgenden Link für einen informativen Artikel der New York Times zum Thema &#8216;Digital humanities&#8217; und &#8220;how technology is changing our understanding of the liberal arts&#8221;.  Jenseits der üblichen Digitalisierungspolemiken ist dies unser eigentliches Zukunftsthema. Siehe also:  http://www.nytimes.com/2010/11/17/arts/17digital.html?ref=arts]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer Kollegin aus New York, Deborah Kempe von der Frick Art Reference Library,  verdanke ich den Hinweis auf folgenden Link für einen informativen Artikel der New York Times zum Thema &#8216;Digital humanities&#8217; und &#8220;how technology is changing our understanding of the liberal arts&#8221;.  Jenseits der üblichen Digitalisierungspolemiken ist dies unser eigentliches Zukunftsthema. Siehe also: </p>
<p><a title="blocked::http://www.nytimes.com/2010/11/17/arts/17digital.html?ref=arts" href="http://www.nytimes.com/2010/11/17/arts/17digital.html?ref=arts" target="_blank">http://www.nytimes.com/2010/11/17/arts/17digital.html?ref=arts</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fdigital-humanities%2F&amp;title=Digital%20humanities" id="wpa2a_24"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Networked Humanities &#8212; Eindrücke</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/networked-humanities-eindruecke/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 09:26:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Warnke</dc:creator>
				<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Museumswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem aus dem Fels gehauenen Tagungssaal findet derzeit eine hochklassige Tagung zum Thema des kulturellen Erbes und der Kunstgeschichte in Zeiten des Internet statt. Hubertus Kohle hat ein durchweg spannendes Programm zusammengestellt, und nach intellektueller Anregung tut der Blick aufs tyrrhenische Meer gut, ungefähr dort, wo die Schnürsenkelschleife am italienischen Stiefel sitzt. Das Programm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem aus dem Fels gehauenen Tagungssaal findet derzeit eine hochklassige Tagung zum Thema des kulturellen Erbes und der Kunstgeschichte in Zeiten des Internet statt. Hubertus Kohle hat ein durchweg spannendes Programm zusammengestellt, und nach intellektueller Anregung tut der Blick aufs tyrrhenische Meer gut, ungefähr dort, wo die Schnürsenkelschleife am italienischen Stiefel sitzt.<br />
Das Programm steht hier: <a href="http://www.esf.org/activities/esf-conferences/details/2010/confdetail342/342-final-programme.html" target="_blank">http://www.esf.org/activities/esf-conferences/details/2010/confdetail342/342-final-programme.html</a>.<br />
Es geht unter anderem um Fragen des elektronischen Publizierens, netzbasierter Zusammenarbeit, Data Mining, Tagging mit Wort und Bild, um Museen und Archive, Social Networks und Forschungsdatenbanken.<br />
Die Zusammensetzung der Gruppe der Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer ist eine angenehme Mischung aus engagiertem wissenschaftlichem Nachwuchs und bereits bewährtem Personal aus vielen europäischen Ländern, den USA, sogar aus Neuseeland und Australien. Auch Kenner der Szene dürften von Entdeckungen überrascht sein: von Kolleginnen und Kollegen und deren Arbeit, den Erfahrungen und Herausforderungen.<br />
Eine Publikation wäre wünschenswert.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fnetworked-humanities-eindruecke%2F&amp;title=Networked%20Humanities%20%26%238212%3B%20Eindr%C3%BCcke" id="wpa2a_28"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Social Tagging</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/social-tagging/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 08:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[gemeinschaftliches indexieren]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[social tagging]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Studierenden, die man befragt, woher sie eine in ihrem Referat reproduzierte Aussage bezogen haben, bekommt man heute immer häufiger die Antwort: “Das habe ich im Internet gefunden”. Einmal abgesehen davon, dass sich der durchschnittliche akademische Lehrer mit diesem ja nicht mehr ganz so neuen Medium noch nicht richtig angefreundet hat, steckt hierin ein Problem, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Studierenden, die man befragt, woher sie eine in ihrem Referat reproduzierte Aussage bezogen haben, bekommt man heute immer häufiger die Antwort: “Das habe ich im Internet gefunden”. Einmal abgesehen davon, dass sich der durchschnittliche akademische Lehrer mit diesem ja nicht mehr ganz so neuen Medium noch nicht richtig angefreundet hat, steckt hierin ein Problem, das in der Zukunft zu einem zentralen werden dürfte: Mehr und mehr Inhalte diffundieren in das Netz hinüber, Zeitschriften erscheinen verstärkt darin, ganze Bibliotheken werden von google digitalisiert, Bilder und Töne sind jetzt schon milliardenenfach in ihm präsent. Wer entscheidet eigentlich, was davon relevant ist und was nicht? Die Studiernden haben damit auf jeden Fall ein Problem. Sie tendieren dazu, das zu nehmen, was bei einer Suchmaschine in der Ergebnisliste weit oben rangiert. Und natürlich nicht nur sie. Denn die Ergebnismengen sind fast immer so überwältigend, dass Selektionen zu einem Sysiphus-Unternehmen werden. Wer bei google nach Michelangelo sucht, bekommt über 9 Millionen Treffer, schränkt er auf “Sistina” ein, sind es noch immer über 125.000. Und selbst wenn man “Gericht” als drittes Suchwort hinzufügt, landet man bei 860 Hits.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein Grund dafür liegt in der Tatsache, dass im Internet nicht mehr nur ein wie auch immer autorisierter Kenner veröffentlichen kann, sondern grundsätzlich jeder. Qualitätsunterschiede werden damit dramatisch ansteigen. Über Michelangelos “Jüngstes Gericht” in der Sixtinischen Kapelle wird man eben nicht nur die Untersuchungen des/der ausgewiesenen Kunsthistorikers/Kunsthistorikerin finden, sondern auch die Bemerkungen des Touristen, der seine Eindrücke in einem Weblog schildert. Letztere können natürlich durchaus interessant sein, ob sie sich allerdings für einen wissenschaftlichen Beitrag eignen, steht auf einem anderen Blatt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dabei könnte die Lösung des Problems schon in ihm selber angelegt sein. Bislang ist das Internet weithin noch ein Container für riesige Datenmassen. In Zukunft wird es wohl mehr dazu verwendet, diejenigen, die für diese Mengen verantwortlich sind (und das sind ebenfalls sehr viele), auch für deren Bewertung heranzuziehen. Das sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaftliches_Indexieren">social tagging</a> (gemeinschaftliches Indexieren) ist in den letzten Jahren zu einem Schlagwort geworden, das auch auf seine wissenschaftliche Verwendung hin getestet werden sollte. Bislang findet es bei Bilddatenbanken wie <a href="http://www.flickr.com/">flickr</a> seine Spielwiese, aber auch bei dem Internet-Buchhändler amazon. Über kurz oder lang wird auch die akademische Welt solche Verfahrensweisen heranziehen, will sie nicht in dem – unter anderem auch von ihr selber produzierten – Datenwust ertrinken. Es werden Web-Sites entstehen, die die Evaluation von wissenschaftlichen Thesen ermöglichen, überhaupt zeichnet sich ab, dass auch das wissenschaftliche Veröffentlichungswesen weniger linear und entschieden interaktiver verlaufen wird. Und da die Qualifikation eines Bewerters durchaus in die Relevanz seiner Bewerung mit einbezogen werden kann, ist auch nicht notwendig mit einer Verflachung zu rechnen. Wie dem auch sei: Von vielen dürfte dies als ein kaum zu verarbeitender Kulturbruch empfunden werden. Die Revolution geht weiter.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fsocial-tagging%2F&amp;title=Social%20Tagging" id="wpa2a_32"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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