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	<title>blog.arthistoricum.net &#187; DFG</title>
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	<description>Das Blog von arthistoricum.net</description>
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		<title>Sammelschwerpunktprogramm der Kunstbibliotheken vor unklarer Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 17:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Brand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstbibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[AKB]]></category>
		<category><![CDATA[DFG]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Herbst 2009 teilte die Deutsche Forschungsgemeinschaft in der Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie (56.2009, 5, S.301) mit, dass das Förderprogramm „Spezialbibliotheken von überregionaler Bedeutung“ mit Ablauf des Jahres 2010 beendet wird. Ab dem Jahr 2011 soll ein neues, an Exzellenzkriterien zu orientierendes Förderprogramm aufgelegt werden und einem breiten Kreis fachlicher exzellenter Spezialbibliotheken offen stehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Herbst 2009 teilte die Deutsche Forschungsgemeinschaft in der Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie (56.2009, 5, S.301) mit, dass das Förderprogramm „Spezialbibliotheken von überregionaler Bedeutung“ mit Ablauf des Jahres 2010 beendet wird. Ab dem Jahr 2011 soll ein neues, an Exzellenzkriterien zu orientierendes Förderprogramm aufgelegt werden und einem breiten Kreis fachlicher exzellenter Spezialbibliotheken offen stehen. Die Förderdauer wird in diesem neuen Programm im Unterschied zum bisherigen Spezialbibliothekenprogramm zeitlich befristet sein.</p>
<p>Die in der Arbeitsgemeinschaft der Kunstbibliotheken zusammengeschlossenen großen deutschen Kunstbibliotheken sind von dieser Umstrukturierung in der Bibliotheksförderung der DFG direkt betroffen, denn sie werden in einem gemeinsamen Sammelschwerpunktprogramm seit 1972 finanziell gefördert. Wenn es in Zukunft keine regelmäßige Erwerbungsförderung der DFG für die kunsthistorischen Präsenzbibliotheken mehr geben sollte, stellt sich die Frage, welche Konsequenzen dies für die Literaturversorgung des Faches Kunstgeschichte in Deutschland hat und welche Erwartungen die Fachgemeinschaft hinsichtlich des Anspruchsniveaus und der langfristigen Erwerbungsstrategie an die fachliche Literaturversorgung künftig stellen wird. Siehe hierzu auch den <a title="Beitrag" href="http://blog.arthistoricum.net/dfg-bricht-forderung-der-kunstbibliotheken-ab/">Beitrag </a>von Hubertus Kohle.</p>
<p>Die Arbeitsgemeinschaft der Kunstbibliotheken nimmt die Umstrukturierung der Bibliotheksförderung der DFG zum Anlass, sich selbst, ihre Ziele, die gemeinsamen Projekte und die Ergebnisse aus fast vierzig Jahren koordinierter Sammeltätigkeit im Zusammenhang darzustellen. <strong><a title="LINK" href="http://spkkunstbibliothek-cdm.gbv.de/u?/akb,48">LINK</a></strong></p>
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		<title>DFG bricht Förderung der Kunstbibliotheken ab</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 07:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstbibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[AKB]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert seit ca. 35 Jahren führende kunsthistorische Bibliotheken mit substantiellen Beträgen, die in manchen Fällen ein Drittel des gesamten zur Verfügung stehenden Haushaltes betreffen. Diese Förderung soll mit sofortiger Wirkung eingestellt werden.
Wer z.B. einmal in der Bibliothek des Zentralinstitutes für Kunstgeschichte in München gearbeitet hat, weiß, was es heißt, eine wirklich exzellente  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert seit ca. 35 Jahren führende kunsthistorische Bibliotheken mit substantiellen Beträgen, die in manchen Fällen ein Drittel des gesamten zur Verfügung stehenden Haushaltes betreffen. Diese Förderung soll mit sofortiger Wirkung eingestellt werden.</p>
<p>Wer z.B. einmal in der Bibliothek des Zentralinstitutes für Kunstgeschichte in München gearbeitet hat, weiß, was es heißt, eine wirklich exzellente  Einrichtung zu benutzen. Damit meine ich <strong>wirkliche</strong> Exzellenz  und nicht prätentiös antragsrhetorisch aufgebrezelte Möchtegern-Exzellenz. In dieser Bibliothek ist über Jahrzehnte hinweg das kunstgeschichtliche Buchwesen mit einer Intensität und Kennerschaft gesammelt worden, dass man &#8211; etwa wenn man sich für französische Kunst interessiert &#8211; besser nach München kommt als nach Paris. Und auch diejenigen, die nicht die Möglichkeit haben, profitieren: Die internet-gestützte <a href="http://www.zikg.eu/main/biblio/opac_info.htm">Erschließung</a> der Bestände ist vorbildlich und dadurch weltweit nutzbar.</p>
<p>Angesichts des prozentualen Anteils, den die DFG zuschießt, steht zu erwarten, dass es mit dieser Herrlichkeit bald vorbei sein dürfte. Vielleicht ist in diesem Zusammenhang auch noch einmal sinnvoll, daran zu erinnern, dass Bücher weiterhin eine fundamentale Rolle in der Wissenschaft spielen, obwohl man ja zuweilen den Eindruck hat, dass alles über die ominöse Vernetzung geregelt werden kann. Wenn Sie sich mit dieser Perspektive nicht anfreunden können, sollten Sie dem <a href="http://www.dfg.de/dfg_im_profil/struktur/geschaeftsstelle/vorstand/index.html">DFG-Präsidenten</a> einen netten Brief schreiben!</p>
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