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	<title>Kommentare zu: Studieren in Münster</title>
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	<description>Das Blog von arthistoricum.net</description>
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		<title>Von: ih</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/studieren-in-munster/#comment-174</link>
		<dc:creator>ih</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 13:55:01 +0000</pubDate>
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		<description>ok, dann passt&#039;s. danke!</description>
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		<title>Von: np</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/studieren-in-munster/#comment-173</link>
		<dc:creator>np</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 12:26:15 +0000</pubDate>
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		<description>... I surrender. Irgendwo bin ich steckengeblieben- seit wann ist Transzendenz immer ideal? Sie sind ein hartnäckiger Zeitgenosse...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; I surrender. Irgendwo bin ich steckengeblieben- seit wann ist Transzendenz immer ideal? Sie sind ein hartnäckiger Zeitgenosse&#8230;</p>
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		<title>Von: ih</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/studieren-in-munster/#comment-172</link>
		<dc:creator>ih</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 11:18:32 +0000</pubDate>
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		<description>mit dem übergang zur transzendenz tue ich mich nur etwas schwer... das geht mir manchmal etwas zu schnell. vielleicht einigen wir uns auf einen zwischenraum? in dem halt die vorstellungen passieren, ohne ideale zu werden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mit dem übergang zur transzendenz tue ich mich nur etwas schwer&#8230; das geht mir manchmal etwas zu schnell. vielleicht einigen wir uns auf einen zwischenraum? in dem halt die vorstellungen passieren, ohne ideale zu werden?</p>
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		<title>Von: np</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/studieren-in-munster/#comment-171</link>
		<dc:creator>np</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 10:10:03 +0000</pubDate>
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		<description>...tod/barock/herrschaftsikonographie lässt sich doch trefflich verbinden: so wird der repräsentation der schönheit von der immanenz sogar zur transzendenz verholfen... ob das heute auch noch so ist? ist gar das www mittlerweile der ort, an dem unsere transzendenz wirkt? deshalb die getunten profile auf gemeinschaftsforen wie facebook?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;tod/barock/herrschaftsikonographie lässt sich doch trefflich verbinden: so wird der repräsentation der schönheit von der immanenz sogar zur transzendenz verholfen&#8230; ob das heute auch noch so ist? ist gar das www mittlerweile der ort, an dem unsere transzendenz wirkt? deshalb die getunten profile auf gemeinschaftsforen wie facebook?</p>
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		<title>Von: ih</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/studieren-in-munster/#comment-170</link>
		<dc:creator>ih</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 09:06:06 +0000</pubDate>
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		<description>ha, ha, ha... :D sehr erfrischend! danke schön! Über die Auseinandersetzung mit der Allgegenwärtigkeit des Todes im Barock hätte ich beinahe die Kehrseite der Medaille vergessen. Klasse! vielen Dank!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ha, ha, ha&#8230; <img src='http://blog.arthistoricum.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  sehr erfrischend! danke schön! Über die Auseinandersetzung mit der Allgegenwärtigkeit des Todes im Barock hätte ich beinahe die Kehrseite der Medaille vergessen. Klasse! vielen Dank!</p>
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		<title>Von: np</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/studieren-in-munster/#comment-169</link>
		<dc:creator>np</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 08:19:14 +0000</pubDate>
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		<description>...womit Sie wunderbar aufgeschlüsselt haben, warum herzlich wenige Kunsthistoriker Stilsicherheit im eigenen Auftreten beweisen. Künftig werde ich also nicht mehr denken &quot;welch unmögliche Aufmachung&quot;, sondern &quot;welch autonomer Geist&quot;.
Dennoch- persönlich halte ich es mit der Herrschaftsikonographie: Äußere Schönheit repräsentiert innere Macht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;womit Sie wunderbar aufgeschlüsselt haben, warum herzlich wenige Kunsthistoriker Stilsicherheit im eigenen Auftreten beweisen. Künftig werde ich also nicht mehr denken &#8220;welch unmögliche Aufmachung&#8221;, sondern &#8220;welch autonomer Geist&#8221;.<br />
Dennoch- persönlich halte ich es mit der Herrschaftsikonographie: Äußere Schönheit repräsentiert innere Macht.</p>
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		<title>Von: ih</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/studieren-in-munster/#comment-168</link>
		<dc:creator>ih</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 08:21:38 +0000</pubDate>
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		<description>Ohne mich allzusehr in die Diskussion einmischen zu wollen, möchte ich zu bedenken geben, dass dabei in der Sache dem Geschmack wie mir scheint zu wenig Rechnung getragen wird. Als Kunsthistoriker sind wir Ästheten mehr als uns das lieb sein kann. Während des Studiums wird zwar der Geschmack ausgebildet, dafür werden aber die Sinne nicht gezähmt, sondern viel eher geschärft. (s.a. griechische Bedeutung des Begriffs &quot;derjenige, der Wahrnimmt&quot;) Wenn man das begriffen hat, ist es in der Regel schon zu spät. Geschmack ist nicht tolerant, nicht demokratisch und weiß sich erstaunlich gut gegen Vernunft durchzusetzen. Wer diesen Beruf hat und dabei noch offen bleiben will (dazu gehört neben mehreren Eigenschaften eine nicht zu unterschätzende Portion Ehrgeiz), hat so viele Alternativen nicht. Wer sich dem Diktat des Geschmacks nicht beugen und auch kein Stoiker werden will, entscheidet sich über kurz oder lang für die Schönheit des Geistes und macht (zugleich oder im unmittelbaren Anschluß daran) den Stilbruch zum Lebensinhalt. Mehr Möglichkeiten sind da leider nicht drin...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne mich allzusehr in die Diskussion einmischen zu wollen, möchte ich zu bedenken geben, dass dabei in der Sache dem Geschmack wie mir scheint zu wenig Rechnung getragen wird. Als Kunsthistoriker sind wir Ästheten mehr als uns das lieb sein kann. Während des Studiums wird zwar der Geschmack ausgebildet, dafür werden aber die Sinne nicht gezähmt, sondern viel eher geschärft. (s.a. griechische Bedeutung des Begriffs &#8220;derjenige, der Wahrnimmt&#8221;) Wenn man das begriffen hat, ist es in der Regel schon zu spät. Geschmack ist nicht tolerant, nicht demokratisch und weiß sich erstaunlich gut gegen Vernunft durchzusetzen. Wer diesen Beruf hat und dabei noch offen bleiben will (dazu gehört neben mehreren Eigenschaften eine nicht zu unterschätzende Portion Ehrgeiz), hat so viele Alternativen nicht. Wer sich dem Diktat des Geschmacks nicht beugen und auch kein Stoiker werden will, entscheidet sich über kurz oder lang für die Schönheit des Geistes und macht (zugleich oder im unmittelbaren Anschluß daran) den Stilbruch zum Lebensinhalt. Mehr Möglichkeiten sind da leider nicht drin&#8230;</p>
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		<title>Von: nele putz</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/studieren-in-munster/#comment-167</link>
		<dc:creator>nele putz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 10:11:23 +0000</pubDate>
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		<description>ich muss in einem punkt widersprechen: die höheren töchter studieren ganz im gegensatz zu Ihrer annahme in erster linie die kunstgeschichte der letzten 200 jahre, weil unsere köpfchen mit der zeitreise in frühere jahrhunderte überfordert wären - wen interessieren im übrigen unzivilisierte kriege und schlechte abwassersysteme. darüber vermögen auch farbige holztafeln mit wohlklingenden signaturen nicht hinwegzutäuschen. für uns junge damen ist die schnittstelle 1789 in erster linie deshalb relevant, weil sie mit der gründung der ersten frauenzeitschriften koinzidiert. ergo wurde im selben moment die moderne frau geboren. im ürbigen ist es doch die ästhetik für den hausgebrauch, die uns umtreibt. die praxis interessiert uns - seit ich schinkels raumkonzepte kenne, erinnert mein backofen an eine antike opferstelle, davids recamière steht im wohnzimmer und selbst ein duchamp ziert das badezimmer. höhere töchter haben stil.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich muss in einem punkt widersprechen: die höheren töchter studieren ganz im gegensatz zu Ihrer annahme in erster linie die kunstgeschichte der letzten 200 jahre, weil unsere köpfchen mit der zeitreise in frühere jahrhunderte überfordert wären &#8211; wen interessieren im übrigen unzivilisierte kriege und schlechte abwassersysteme. darüber vermögen auch farbige holztafeln mit wohlklingenden signaturen nicht hinwegzutäuschen. für uns junge damen ist die schnittstelle 1789 in erster linie deshalb relevant, weil sie mit der gründung der ersten frauenzeitschriften koinzidiert. ergo wurde im selben moment die moderne frau geboren. im ürbigen ist es doch die ästhetik für den hausgebrauch, die uns umtreibt. die praxis interessiert uns &#8211; seit ich schinkels raumkonzepte kenne, erinnert mein backofen an eine antike opferstelle, davids recamière steht im wohnzimmer und selbst ein duchamp ziert das badezimmer. höhere töchter haben stil.</p>
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	<item>
		<title>Von: keimelion</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/studieren-in-munster/#comment-166</link>
		<dc:creator>keimelion</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 10:11:22 +0000</pubDate>
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		<description>Es wäre schön, die zerlegten Teile dieser 50 Jahre zurückliegenden Theorie neu zusammenzufügen. Auch wenn das vielleicht nicht so wissenschaftlich ist, könnte das eigentlich jemand schon gemacht haben... Wie sich so etwas wohl liest?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es wäre schön, die zerlegten Teile dieser 50 Jahre zurückliegenden Theorie neu zusammenzufügen. Auch wenn das vielleicht nicht so wissenschaftlich ist, könnte das eigentlich jemand schon gemacht haben&#8230; Wie sich so etwas wohl liest?</p>
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	<item>
		<title>Von: keimelion</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/studieren-in-munster/#comment-165</link>
		<dc:creator>keimelion</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 11:43:26 +0000</pubDate>
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		<description>Also ich bin nur dem von Professor Kohle empfohlenen Link gefolgt und habe erstmal das gelesen, was bei wikipedia steht. Es geht um ein wie auch immer der Abstraktion verpflichtetes Gedankenkonstrukt, das die Dekonstruktion geradezu herausfordern muss. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat die Kunsthistoriographie darin bereits ganze Arbeit geleistet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich bin nur dem von Professor Kohle empfohlenen Link gefolgt und habe erstmal das gelesen, was bei wikipedia steht. Es geht um ein wie auch immer der Abstraktion verpflichtetes Gedankenkonstrukt, das die Dekonstruktion geradezu herausfordern muss. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat die Kunsthistoriographie darin bereits ganze Arbeit geleistet.</p>
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