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Kategorie: Theorie und Methode

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George Kubler: Ein Vorläufer der Digital Humanities

, In seinem1962 erschienenen „Shape of time. Remarks on the history of things“ hat George Kubler eine Kunstgeschichte beschrieben, die sich vor allem von der damals gültigen Ikonologie unterschied. Gegenüber deren Indienstnahme der Kunst für die allgemeine Geistesgeschichte postulierte er ihre autonome, oder doch mindestens einer formalen Eigenlogik gehorchende Entwicklung. Zu Beginn des (4.) Kapitels über „Some kinds of duration“ formuliert er: „The modern professional humanist is an academic... //weiterlesen
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Vorschläge zur Neuorientierung der Kunstgeschichte

„Kunst“ und „Kunstgeschichte“, so wie sie traditionell bei uns verstanden werden, hat es faktisch nie gegeben. Es handelt sich hier um verklärende Deutungen, die etwas Utopisches in Aussicht stellen. Als Tatsache kann an den Gestaltungsleistungen der Vergangenheit nur nachgewiesen werden, dass diese symbolische Darstellungen und materielle Manifestationen einer die Augenwelt übersteigenden Wirklichkeit waren. Als Kommunikationsmedien transportierten und manifestierten sie ein zentrales Wissen... //weiterlesen
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Tagungsbericht: "Sehnsuchtslos und postkanonisch? Architektenreisen nach Italien im 20. Jahrhundert."

Oltre la nostalgia e dopo l’accademia? I viaggi degli architetti in Italia nel XX secolo / Sehnsuchtslos und postkanonisch? Architektenreisen nach Italien im 20. Jahrhundert / Beyond nostalgia and canon? Architects travelling to Italy in the 20th centuryBibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom, 04.-05.12.2015Bericht von: Anne Scheinhardt, Humboldt-Universität zu Berlin / Bibliotheca Hertziana –... //weiterlesen
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Cranachs Venus verführt Cranach-"Experten"

Sie gilt nicht nur als eines der Glanzstücke der Liechtenstein-Sammlung, sondern ziert auch aktuell die Plakate zur Ausstellung LES COLLECTIONS DU PRINCE DE LIECHTENSTEIN in Aix en Provence, die noch bis 20. März geöffnet ist: die nackende, langbeinige Venus, datiert 1531 und signiert mit dem Werkstattzeichen der Cranachs, der geflügelten Schlange. Geführt wird die erotische Eichentafel im Cranach Digital Archive http://lucascranach.org/AT_PCLW_GE2497 von Prof. Dr. Gunnar Heydenreich als "Lucas... //weiterlesen
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Schwerpunktprogramm "Das digitale Bild"

Vor ein paar Monaten habe ich hier ein Rundgespräch bei der DFG ausgeschrieben, das der Vorbereitung eines Schwerpunktprogramms "Das digitale Bild" dienen soll. Nachdem die Sache anfänglich etwas zäh vonstatten ging, sind wir am Schluss  von Anträgen geradezu erschlagen worden. Aus der Perspektive der Kunstgeschichte, aber nicht auf diese beschränkt,  wurden über 110 Projektskizzen eingeliefert. Diese reichten von Ideen zur Ausgestaltung digitaler Werkkataloge bis hin zu automatischen... //weiterlesen
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Zentralorgan MDR

Lucas Cranach der Jüngere - Entdeckung eines MeistersSeit 26.06.2015 feiert Sachsen, nein, die ganze Republik, den 500. Geburtstag vom jüngeren Cranach, der eigentlich Lucas der Mittlere heißen müsste. Und die Verantwortlichen behaupten unter anderem standhaft, es gäbe nur ein (!) Bildnis des Geburtstagskindes in Gestalt eines Mundschenks auf einem Altarbild in Dessau (Wittenberg beansprucht hingegen einen weiteren Mundschenk auf... //weiterlesen

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