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Kategorie: Kunsthistorische Berufe

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Existenznot im Wissenschaftsbetrieb

Über Geld spricht man nicht. Das ist sicher auch der Grund, warum man so selten ehrliche und offene Worte aus dem (Nachwuchs-) Akademikerleben hört. Niemand redet öffentlich über die oft prekäre persönliche Lage in Zeiten des Hangelns von befristeter zu befristeter Stelle: „Man duckt sich lieber weg. Vielleicht komm ich ja doch noch irgendwie durch. Wenn einer es nicht mehr aushält, dann veröffentlicht er seine eigene Leidensgeschichte lieber anonym, sagt aber ganz offen, dass er das tut, weil... //weiterlesen
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Cranachs Venus verführt Cranach-"Experten"

Sie gilt nicht nur als eines der Glanzstücke der Liechtenstein-Sammlung, sondern ziert auch aktuell die Plakate zur Ausstellung LES COLLECTIONS DU PRINCE DE LIECHTENSTEIN in Aix en Provence, die noch bis 20. März geöffnet ist: die nackende, langbeinige Venus, datiert 1531 und signiert mit dem Werkstattzeichen der Cranachs, der geflügelten Schlange. Geführt wird die erotische Eichentafel im Cranach Digital Archive http://lucascranach.org/AT_PCLW_GE2497 von Prof. Dr. Gunnar Heydenreich als "Lucas... //weiterlesen
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Zertifikatskurs "Forum Kunstrecht" an der Universität Wien

Zertifikatskurs "Forum Kunstrecht" an der Universität Wien Ende März 2015 gestartetAm 20. März 2015 startete zum ersten Mal der Zertifikatskurs "Forum Kunstrecht" unter der wissenschaftlichen Leitung von Gerte Reichelt an der Universität Wien. Die Auftaktveranstaltung fand im Kunsthistorischen Museum Wien statt. Die Themen umfassen Bereiche wie „Kunstfälschung“ (17. - 19. April 2015), „Restitution und Provenienzforschung“ (29. -... //weiterlesen
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Prekäre Beschäftigungsverhältnisse an der Uni

Unvermeidbar?Zuletzt wird verstärkt die Tatsache bemängelt, dass Akademiker mit dem Ziel einer wissenschaftlichen Laufbahn lange brauchen, bis sie in einem gesicherten Anstellungsverhältnis arbeiten können - wenn sie dort überhaupt hin gelangen. Schon die Tatsache an sich ist beklagenswert, dass manche bis hinein in ihr fünftes Lebensjahrzehnt brauchen, bevor sie existenzielle Sorgen los sind. Um so schlimmer, dass zu diesem späten... //weiterlesen
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Tagessätze für freie KunsthistorikerInnen

Unter den Freischreibern tobte gerade eine Diskussion über angemessene Tagessätze für Journalisten. Auf ein Mitarbeitergesuch der Süddeutschen Zeitung, in dem ein Tagessatz von 152,- Euro angeboten wurde, hatte Timo Stoppacher auf seinem Blog reagiert. Es gab dazu zahlreiche Reaktionen in den sozialen Medien. Miese Tagessätze sind auch ein Thema für Kunsthistoriker/innen, die frei arbeiten wollen oder müssen. Um vor... //weiterlesen
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Symposion "Raumwelten" – Gratwanderung zwischen Virtualität und der Kraft des Objekts

Ludwigsburg und Stuttgart werden künftig alljährlich eine Plattform für den Austausch von Szenographen, Architekten, Designern, Museumsleuten, Medientechnikern und Stadtplanern bieten. Den Impuls für dieses ehrgeizige Projekt setzte die Film- und Medienfestival gGmbh mit ihrer Ende Oktober auf dem Ludwigsburger Campus erfolgreich gestarteten Vortrags- und Talentescout-Veranstaltung "Raumwelten". In Kooperation mit den Akademien für... //weiterlesen

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