Irmgard Feldhaus
13. Aug 2010 | von Isa Bickmann | 1.438 viewsDie Gründungsdirektorin des Neusser Clemens-Sels-Museums verstarb am 8. August 2010 im Alter von 90 Jahren. Irmgard Feldhaus hat sich in besonderer Weise um den Symbolismus verdient gemacht. Das von ihr bis 1985 geleitete Museum besitzt als eines der wenigen Häuser außerhalb Frankreichs vier Werke Gustave Moreaus. Die Sammlung umfasst auch Bilder von Puvis des Chavannes, Odilon Redon, den Nabis, Jan Theodor Toorop, Georges Rodenbach, Fernand Khnopff und vielen anderen und ist damit oft angefragter Leihgeber. Unvergessen ist in der Symbolismusforschung die Festschrift zum 65. Geburtstag von Irmgard Feldhaus, “Bildwelten des Symbolismus”, 1985 hrsg. von Gabriele Uerscheln, mit einigen wichtigen Aufsätzen, welche die Sammlung des Neusser Museums und die Forschungstätigkeit der Kunsthistorikerin ehren.
Tags: Fin de siècle, Symbolismus

2 Antworten auf “Irmgard Feldhaus”
von Christian M. Geyer auf Aug 14, 2010 | Antworten
Danke für den Beitrag – ein sympathisches Zeichen der Dankbarkeit und Bewußtsein von der Historizität des eigenen Faches. Zur Ergänzung hier die Webseite des mir bisher unbekannten Museums: http://www.clemens-sels-museum-neuss.de/cms/front_content.php
von ih auf Aug 17, 2010 | Antworten
Einiges zu dem Thema “Symbolismus” kann man ja problemlos unweit von hier (s.u. “Ressourcen…”) schon lesen!
http://diglit.ub.uni-heidelberg.de/diglit/gk1912/0023?sid=4cfbc91c2b4351ca729a12ef048212bc