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„The discovery of a forged work of art does not necessarily mean the entire field of art history is going astray.” Hinweis auf einen weiteren Kommentar zu Mark Jones

Zu dem von mir letzte Woche kommentierten Beitrag von Mark Jones ist in dem Blog des am South Texas College of Law in Houston als Associate Professor “art and cultural heritage law” lehrenden Juristen und Historikers Derek Fincham ein interessanter Beitrag erschienen, in dem Fincham die generalisierende Argumentation von Jones ebenfalls einer kritischen Diskussion unterzieht und zu dem Ergebnis kommt: „Art forgery happens, because art historians are not perfect, rather than heap public ridicule on an institution, first the question should be asked whether the institution looked closely enough at the history of an object. In many cases institutions may not have, but the discovery of a forged work of art does not necessarily mean the entire field of art history is going astray.”

 Fincham verweist als Beispiel dafür, dass in der Vergangenheit auch am Museum tätige KuratorInnen (die für Jones unter die Rubrik der mit physischen Objekten vertrauten Umgang pflegenden „experts” fallen, die er daher den angeblich rein theoretisch operierenden „scholars“ gegenüberstellt) auf Fälschung hereinfielen, auf den 1961 offenbar gewordenen Skandal um die zwischen 1915 und 1921 vom New Yorker Metropolitan Museum erworbenen, angeblichen „Etruskischen Terracotta-Krieger“, der bis vor Kurzem auch in der Heidelberger Ausstellung thematisiert worden war.

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