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March for Science Germany: 22. April 2017

Weltweit formieren sich zurzeit die Organisatoren eines Science March, der für einen wissenschaftlich fundierten Umgang mit Informationen und Fakten demonstrieren möchte. Auch in deutschen Städten sind Märsche für den 22. April 2017, dem Tag der Erde, geplant.

„Uns geht es um drei wichtige Punkte: Wissenschaft ist ein Lebenselement der modernen Gesellschaft, Wissenschaft ist ein wichtiger Teil des Alltags und Wissenschaft braucht Freiheit und Offenheit – aber keine Ideologie.“, so Franz Ossing, der im Organisationsteam des Berliner Marsches ist (hier ein Interview in der Berliner Zeitung).

Auch wenn es zuvorderst gegen die Faktenverdrehungen der Trump-Regierung und besonders die damit einhergehende Leugnung des Klimawandels geht, d.h. die Initiative von naturwissenschaftlicher Seite ausgeht, so sind doch die Geisteswissenschaften nicht weniger betroffen: von der Verneinung seriös erhobener Statistiken, Angriffen auf die Presse bis hin zum Entzug von Fördermitteln in den Geisteswissenschaften (z.B. Trumps Entschluss die National Endowment for the Humanities – NEH – aufzulösen). Wenn wissenschaftsfeindliche Politiker an die Macht kommen, dann werden es auch Kunsthistoriker/innen zukünftig schwer haben.
Darum sollte auch unser Fach laut werden.
Hier eine Liste der Städte, die bislang mitmachen – und die auch noch Unterstützung benötigen können:
https://sciencemarchger.wordpress.com/auch-in-deiner-stadt/

Was wäre ein guter Slogan für Kunstgeschichte?

 

 

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