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	<title>blog.arthistoricum.net &#187; Zeitgenössische Kunst</title>
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	<description>Das Blog von arthistoricum.net</description>
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		<title>Brunnen, Wasserfall und Wand. Eine Naturinstallation im Foyer der neuen ADAC Zentrale in München</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 08:19:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastkommentar von Ioana Herbert Ende des vergangenen Jahres wurde in der Hansastraße in München die neue ADAC Zentrale feierlich in Betrieb genommen. Der Entwurf der Stararchitekten Sauerbruch Hutton von 2004 mit einem wellenförmigen Sockelbau und einem Turm über 22 Stockwerken wurde nun realisiert und das Gebäude hebt sich von der Umgebung im Südwesten der Stadt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gastkommentar von Ioana Herbert</p>
<div id="attachment_4762" class="wp-caption alignnone" style="width: 266px"><a href="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/uploads/2012/01/herbert_5.jpg"><img class="size-full wp-image-4762" src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/uploads/2012/01/herbert_5.jpg" alt="" width="256" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">art aqua, Wasserwand, Edelstahl und Glas, 5 x 9 m, ADAC Zentrale München, Foyer, Nordeingang</p></div>
<p>Ende des vergangenen Jahres wurde in der Hansastraße in München die neue ADAC Zentrale feierlich in Betrieb genommen. Der Entwurf der Stararchitekten Sauerbruch Hutton von 2004 mit einem wellenförmigen Sockelbau und einem Turm über 22 Stockwerken wurde nun realisiert und das Gebäude hebt sich von der Umgebung im Südwesten der Stadt nicht nur wegen seiner Höhe von 92 Metern und der Leuchtkraft seiner gläsernen Wände ab, sondern auch wegen der kleinteiligen Splitterung der Fassade in Flächen unterschiedlicher, hier vorwiegend gelber Farbabstufungen. Dieses geradezu Markenzeichen des Berliner Architekturbüros, das in München bereits bei dem Museum Brandhorst erprobt und in leichter Abwandlung nun bei der Gestaltung des Neubaus der ADAC Zentrale übernommen wurde, nimmt optisch den kompakten Bauteilen ihr Gewicht ab und lässt die Konstruktion nicht nur chromatisch anziehend sondern auch leichter erscheinen.</p>
<div id="attachment_4763" class="wp-caption alignnone" style="width: 266px"><a href="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/uploads/2012/01/herbert_6.jpg"><img class="size-full wp-image-4763" src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/uploads/2012/01/herbert_6.jpg" alt="" width="256" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">art aqua, Wasserwand, Edelstahl und Glas, 5 x 9 m, ADAC Zentrale München, Foyer, Blick nach Südwesten</p></div>
<p>Noch bevor die Kunstwerke der Sammlung „Spuren“, die um Themen der Mobilität kreisen, ihren Platz in dem neuen Gebäude einnehmen konnten, wurde im neuen Haus, im Eingangsbereich, der Kunst (und der Natur) eine Sonderstelle eingeräumt. Eine fünf Meter breite und neun Meter hohe Wand aus Spiegel- und Klarglas, die von Edelstahl umrahmt und in einer Hecke eingebettet ist, wird von fließendem Wasser umspült und zieht die Aufmerksamkeit von Mitarbeitern und Besuchern auf sich. Die Installation der auf Indoor-Landschaften spezialisierten Firma art aqua hat sicher die Funktion Gerüche und Staub aus der Luft zu filtern, bietet aber auch allen Passanten eine ungewöhnliche visuelle Erfahrung.</p>
<div id="attachment_4764" class="wp-caption alignnone" style="width: 266px"><a href="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/uploads/2012/01/herbert_7.jpg"><img class="size-full wp-image-4764" src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/uploads/2012/01/herbert_7.jpg" alt="" width="256" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">art aqua, Wasserwand, Edelstahl und Glas, 5 x 9 m, ADAC Zentrale München, Foyer, Nahaufnahme</p></div>
<p>Das nah an der glatten Oberfläche fließende Wasser bricht für den Abschnitt der künstlich aufgezogenen Wand die Spiegelbilder jeder Bewegung im Erdgeschoss und verwischt die Sicht auf jede Bewegung im Flur des ersten Obergeschosses. Vielleicht wird in diesem Schattenspiel, das Bewegungen optisch bremst, die erklärte Absicht der Autoren, den Alltag zu entschleunigen, deutlich. Auf jeden Fall darf man jetzt schon darauf gespannt sein, wie sich die formal unauffällige aber ästhetisch wirkungsvolle Naturinstallation in das Leben des Hauses integrieren wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fbrunnen-wasserfall-und-wand-eine-naturinstallation-im-foyer-der-neuen-adac-zentrale-in-munchen-von-ioana%2F&amp;title=Brunnen%2C%20Wasserfall%20und%20Wand.%20Eine%20Naturinstallation%20im%20Foyer%20der%20neuen%20ADAC%20Zentrale%20in%20M%C3%BCnchen" id="wpa2a_4"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Astrid Nippoldt im kunstraum münchen</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/astrid-nippoldt-im-kunstraum-munchen/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 20:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kwastek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Astridt Nippoldt]]></category>
		<category><![CDATA[kunstraum muenchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im kunstraum münchen kann man noch bis zum 20. November die Ausstellung &#8220;Patterns of Paradise&#8221; von Astrid Nippoldt sehen (übrigens von einer Studentin des Münchener Instituts für Kunstgeschichte kuratiert). In der Video- und Fotoinstallation &#8220;Cape Coral&#8221; (2010/11) verarbeitet die Berliner Künstlerin in einer Mischung aus (teils historischer, teils aktueller) Dokumentation und Inszenierung ihre persönlichen Vorstellungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im kunstraum münchen kann man noch bis zum 20. November die Ausstellung &#8220;Patterns of Paradise&#8221; von Astrid Nippoldt sehen (übrigens von einer Studentin des Münchener Instituts für Kunstgeschichte kuratiert). In der Video- und Fotoinstallation &#8220;Cape Coral&#8221; (2010/11) verarbeitet die Berliner Künstlerin in einer Mischung aus (teils historischer, teils aktueller) Dokumentation und Inszenierung ihre persönlichen Vorstellungen, Recherchen und Eindrücke zu &#8220;Cape Coral&#8221;, einer Ende der 1950er Jahre angelegten Stadt an der Küste Floridas, die mit 640 km künstlichen Kanälen jedermann die Realisierung des Traums vom Haus am Wasser, vom eigenen Bootsanlegeplatz im Garten ermöglichen sollte.</p>
<p>Bereits die zentrale Videoprojektion ist eigentlich gar kein Video, sondern eine animierte GoogleEarth-Aufnahme, eine in regelmäßigem Rhythmus mäandernde Bewegung durch die unendliche Anlage aus Kanälen und Einfamilienhäusern, die durch einen monotonen und gleichzeitig betont harmlosen, Computerspielen entlehnten Soundloop noch zusätzlich<br />
verfremdet wird. Ergänzt wird diese Projektion durch dokumentarisches  Filmmaterial, die reale (dadurch aber nicht weniger skurrile), akribische Beschreibung eines der Häuser durch einen Immobilienmakler, sowie von der Künstlerin selbst inszenierte fotographische und filmische Szenen. Es entsteht ein latent verstörender Gesamteindruck, der wohl vor allem durch die subtil eingesetzten (formalen wie inhaltlichen) Perspektivverschiebungen innerhalb der verschiedenen Bild- und Tonspuren sowie die Dominanz von Rhythmen und Wiederholungen entsteht, deren leichte Abweichungen oft erst auf den zweiten Blick deutlich werden. Insgesamt erhält die künstlerische Bearbeitung dieser ja als solche schon interessanten urbanistischen Utopie damit eine seltsame Zeitlosigkeit, die diese Installation – wie ich finde – sehr spannend macht.</p>
<p><a href="http://www.kunstraum-muenchen.de/index.php?id=27&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews[tt_news]=846&amp;tx_ttnews[backPid]=12&amp;cHash=a63dc23e65">Mehr Informationen</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fastrid-nippoldt-im-kunstraum-munchen%2F&amp;title=Astrid%20Nippoldt%20im%20kunstraum%20m%C3%BCnchen" id="wpa2a_8"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Beavis und Butt-Head sind wieder da!</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/beavis-und-butt-head-sind-wieder-da/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 15:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Charles Davis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichentrickfilm]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 27. Oktober 2011 sind nach vierzehnjähriger Vakanz ‚Beavis und Butt-head’ wieder bei MTV zu sehen. Sie waren die in den 1990er Jahren erfolgreichste Serie auf dem Gebiet der Zeichentrickfilme. ‚Beavis und Butt-head’ (1993-1997) wurde von ihrem Erfinder Mike Judge allerdings 1997 eingestellt. Jetzt werden die beiden pubertierenden Jungs von Judge ohne große Erklärung wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 27. Oktober 2011 sind nach vierzehnjähriger Vakanz ‚Beavis und Butt-head’ wieder bei MTV zu sehen. Sie waren die in den 1990er Jahren erfolgreichste Serie auf dem Gebiet der Zeichentrickfilme. ‚Beavis und Butt-head’ (1993-1997) wurde von ihrem Erfinder Mike Judge allerdings 1997 eingestellt. Jetzt werden die beiden pubertierenden Jungs von Judge ohne große Erklärung wieder in Szene gesetzt, wie ein Holden Cauldfield im Doppelpack <em>(Der Fänger im Roggen)</em>, und ohne große Änderungen – sie sind keinen Tag älter geworden. Sie sagen nur, ganz im Stil von Andy Warhol: „Huh, huh (&#8230;) Yeah, we’re back“. Der neue Beavis-And-Butt-Head-Trailer: <a href="http://www.serienjunkies.de/news/beavis-butt-head-neuer-trailer-34939.html" target="_blank">http://www.serienjunkies.de/news/beavis-butt-head-neuer-trailer-34939.html</a>.</p>
<p>Die Reaktionen sind gemischt: <a href="http://movies.yahoo.com/news/beavis-butt-head-critics-saying-194001182.html" target="_blank">http://movies.yahoo.com/news/beavis-butt-head-critics-saying-194001182.html</a>. Es ist nur zu hoffen, dass Beavis und Butt-head bald die Disney Stores in Venedig und Florenz besuchen und sie mit ihrem sozialkritischen Blick auf die ihnen eigene Art unter die Lupe nehmen.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fbeavis-und-butt-head-sind-wieder-da%2F&amp;title=Beavis%20und%20Butt-Head%20sind%20wieder%20da%21" id="wpa2a_12"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Roboter und Pharaonen – Multimediale Rauminszenierungen in München</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/roboter-und-pharaonen-multimediale-inszenierungen-auf-der/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/roboter-und-pharaonen-multimediale-inszenierungen-auf-der/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 19:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kwastek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftwerk; Visuals; audiovisuelle Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der diesjährigen Münchener Langen Nacht der Museen konnte man zwei kuratorische Experimente bzgl. der &#8220;Ausstellung&#8221; von Sound vergleichen: Das Lenbachhaus zeigte im Kunstbau eine 3-D Installation der Elektropop-Band &#8216;Kraftwerk&#8217;, das Ägyptische Museum bespielte seinen noch nicht bezogenen Neubau mit einer Klanginstallation von Mark Polscher, einem Münchener Komponisten. Während im Lenbachhaus die Musik von Kraftwerk durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der diesjährigen Münchener Langen Nacht der Museen<br />
konnte man zwei kuratorische Experimente bzgl. der &#8220;Ausstellung&#8221; von<br />
Sound vergleichen: Das Lenbachhaus zeigte im Kunstbau eine 3-D Installation<br />
der Elektropop-Band &#8216;Kraftwerk&#8217;, das Ägyptische Museum bespielte seinen noch<br />
nicht bezogenen Neubau mit einer Klanginstallation von Mark Polscher, einem<br />
Münchener Komponisten. Während im Lenbachhaus die Musik von Kraftwerk durch<br />
großformatige 3D Projektionen illustriert wird, inszeniert Polscher die Räume des Ägyptischen Museums mit einer zurückhaltenden &#8216;Atmo&#8217;, was sinnvoll erscheint, sollen seine Klänge doch ab 2013 die Ausstellung der Exponate untermalen. Dass die Klänge im noch nicht möblierten Rohbau bei starker Besucherfrequenz kaum zu hören waren, stimmt in diesem Falle also weniger verdrießlich als hoffnungsfroh, in der Hinsicht, dass diese Klanginstallation noch genügend &#8216;Raum&#8217; für die Exponate zu lassen verspricht &#8211; man darf gespannt sein.</p>
<p>Im ebenfalls nicht leicht zu bespielenden Kunstbau ist die Musik zwar gut zu<br />
hören, die Akustik jedoch ebenfalls problematisch &#8211; im Vordergrund müssen also<br />
die Visuals stehen. Auf der Längswand sieht man hier drei Projektionen, die<br />
zwar zeitweise durch gewisse Abweichungen in der Mittelprojektion<br />
triptychonartig zusammenwirken, letztlich aber dreimal die gleichen Bilder<br />
zeigen. Die 3D-Effekte (mittels Brille erfahrbar) funktionieren, reißen einen<br />
aber auch nicht vom Hocker, genauso wenig wie die Visuals selbst, die von<br />
einförmig über eine stilisierte Autobahn ziehenden VW-Käfern (&#8220;Fahr&#8217;n,<br />
fahr&#8217;n, fahr&#8217;n – auf der Autobahn&#8221;), über animierte Comicelemente und<br />
abstrakte Farbcodes (diese noch am überzeugendsten) bis hin zu animierten<br />
Robotern in Gestalt der Kraftwerker (&#8220;Wir sind die Roboter&#8221;) reichen.<br />
Ich habe zwar das zum Projekt gehörende Konzert in der Alten Kongresshalle nicht gesehen, nehme aber an, dass hier die gleichen Visuals zum Einsatz kamen. So freut man sich einerseits, dass man sie nun auch im Lenbachhaus zu sehen bekommt und schließt andererseits, dass es – was die Visuals betrifft – wohl nicht so tragisch ist, das Konzert verpasst zu haben. Hier gibt es  von jüngeren Künstlern durchaus<br />
spannendere Ansätze.</p>
<p>Aber auch als museale Installation kann (mich) die Arbeit nicht überzeugen – ich hätte mir mehr Bezug auf die Räumlichkeiten des Kunstbaus erhofft, sowohl hinsichtlich des Sounds, als auch der Visuals.  Eine Idee davon, wie so etwas<br />
funktionieren kann, erlangt man, wenn man die vierte, bislang nicht erwähnte<br />
Projektion, ganz am Ende des Raumes betrachtet. Auch sie zeigt zwar dieselben<br />
Visuals, bespielt aber eine komplette Raumwand, wobei seitlich das Fenster mit<br />
dem Ausblick auf die beleuchteten und bevölkerten Rolltreppen der U-Bahn<br />
anschließt. Hier ergibt sich die Idee einer Rauminszenierung, die realen<br />
Raum/Ausblick mit der virtuellen Technowelt zusammenbringt und damit schon sehr<br />
viel interessanter ist.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Froboter-und-pharaonen-multimediale-inszenierungen-auf-der%2F&amp;title=Roboter%20und%20Pharaonen%20%E2%80%93%20Multimediale%20Rauminszenierungen%20in%20M%C3%BCnchen" id="wpa2a_16"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Lioba Reddeker</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/lioba-reddeker/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 14:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kwastek</dc:creator>
				<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[basis wien]]></category>
		<category><![CDATA[Lioba Reddeker]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kunsthistorikerin Lioba Reddeker war von 1997 bis 2000 österreichische Bundeskunstkuratorin und gründete in dieser Funktion 1997 das Dokumentationszentrum für zeitgenössische Kunst &#8220;basis wien – Kunst, Information und Archiv&#8221;, das unter ihrer Leitung in mehreren internationalen Forschungsprojekten zur digitalen Archivierung von Kunst beteiligt war. http://www.basis-wien.at/root.php Seit Januar 2005  betreute Lioba Reddeker als künstlerische Leitung das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">Die Kunsthistorikerin Lioba Reddeker war von 1997 bis 2000 österreichische Bundeskunstkuratorin und gründete in dieser Funktion 1997 das Dokumentationszentrum für zeitgenössische Kunst &#8220;basis wien – Kunst, Information und Archiv&#8221;, das unter ihrer Leitung in mehreren internationalen Forschungsprojekten zur digitalen Archivierung von Kunst beteiligt war. <a href="http://www.basis-wien.at/root.php">http://www.basis-wien.at/root.php</a></p>
<p style="text-align: left">Seit Januar 2005  betreute Lioba Reddeker als künstlerische Leitung das Programm HangART-7 in  Salzburg, das inzwischen 18 Ausstellungen mit Beteiligten aus zahlreichen  Ländern von Spanien über Südafrika bis Island realisiert hat. <a href="http://www.hangar-7.com/de/kunst/hangart-7/">http://www.hangar-7.com/de/kunst/hangart-7/</a></p>
<p style="text-align: left">Ende August ist Lioba nach  langer Krankheit viel zu früh gestorben. Ich werde Lioba als äußerst liebenswerte Kollegin in Erinnerung behalten, deren Begeisterungsfähigkeit,  Risikobereitschaft und Kampfesmut grenzenlos waren, besonders, wenn es um die Sache der Kunst ging – und um ihre digitale Dokumentation und Vermittlung.</p>
<p style="text-align: left">Mein Beileid ihren Angehörigen und den Kollegen und Kolleginnen der basis wien (ein tolles Team).</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Flioba-reddeker%2F&amp;title=Lioba%20Reddeker" id="wpa2a_20"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Global Art History</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/global-art-history/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 11:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte des Mittelalters]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie und Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Welt redet zur Zeit von Global Art History. Man hat allerdings nicht den Eindruck, dass alle Welt auch weiss, was es damit auf sich haben koennte. Sollen wir jetzt auch Asien und Afrika einbeziehen? Um den Universaldilettantismus noch ein wenig weiter zu treiben? Abgesehen davon: An der Unversitaet steht schon seit Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Welt redet zur Zeit von Global Art History. Man hat allerdings nicht den Eindruck, dass alle Welt auch weiss, was es damit auf sich haben koennte. Sollen wir jetzt auch Asien und Afrika einbeziehen? Um den Universaldilettantismus noch ein wenig weiter zu treiben? Abgesehen davon: An der Unversitaet steht schon seit Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten, die Beschaeftigung mit nicht-europaeischer Kunst auf dem Programm. Eher schon soll es wohl um eine methodische Reflexion des europaeischen Kunstbegriffs im Horizont des Globalen gehen sowie die Thematisierung eines Kunstgeschehens, das seinen Schwerpunkt immer deutlicher in einen Bereich verschiebt, der mit der westlichen Welt nicht mehr identisch ist. In letzterem aber verengt sich der Gegenstand auf das Zeitgenoessische bzw. Rezente. Wir versuchen in Muenchen etwas Bescheideneres, das uns aber vielversprechend erscheint: <a href="http://www.kunstgeschichte.uni-muenchen.de/personen/prof_uni/shalem/index.html">Avinoam Shalem</a> und <a href="http://www.kunstgeschichte.uni-muenchen.de/personen/prof_uni/dogramaci/index.html">Burcu Dogramaci </a>schliessen beide die islamische Kunstgeschichte mit ein, legen aber einen Schwerpunkt auf die europaeisch-islamischen Austauschverhaeltnisse, der eine in der Vormoderne, die andere in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Das ist einerseits unter den Bedingungen eines kleinen Faches machbar, andererseits beruehrt es einen der faszinierendsten Aspekte des Gegenstandes. Was wohl an anderen Orten passiert?</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fglobal-art-history%2F&amp;title=Global%20Art%20History" id="wpa2a_24"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/internationale-sommerakademie-fur-bildende-kunst-salzburg/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 12:43:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanna Baro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr aufs Neue verwandelt sich die mittelalterliche Festung in Salzburg während der Sommermonate zu einem lebendigen Ort für zeitgenössische Kunst. Inmitten der Touristenströme, die die Hohenfestung bevölkern, trifft man in den Räumen der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg auf zahlreiche Kunstschaffende und Kunstinteressierte, die in den verschiedenen Klassen unter der Ägide international renommierter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr aufs Neue verwandelt sich die mittelalterliche Festung in Salzburg während der Sommermonate zu einem lebendigen Ort für zeitgenössische Kunst. Inmitten der Touristenströme, die die Hohenfestung bevölkern, trifft man in den Räumen der <a href="http://www.summeracademy.at/">Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg</a> auf zahlreiche Kunstschaffende und Kunstinteressierte, die in den verschiedenen Klassen unter der Ägide international renommierter Künstler und Kuratoren (u.a. Peter Friedl, Matts Leiderstam, Maria Lind, Senam Okudzeto, Mladen Stilinovic, Jitish Kallat, Judy Fox, Sabine Bitter, Helmut Weber und vielen mehr) ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Vergangene Woche wurde der erste Teil der diesjährigen Sommerakademie mit dem Tag der offenen Tür beendet, an dem die verschiedenen Künstlerklassen Gelegenheit hatten, ihre Arbeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren, bevor sie die Ateliers und Studios den Teilnehmern der zweiten Phase übergaben . Dass Kunst jedoch nicht nur stillschweigend hinter den Türen der Ateliers entsteht, sondern auch während dem regen Austausch der Studenten und Lehrer ausserhalb der Klassen, davon konnte man sich während der zahlreichen Vorträge, Künstlergespräche und auch dem 2-tägigen Symposium &#8216;Global Art&#8217; ein Bild machen.</p>
<p>Einige Vorträge dieses Symposiums, an dem u.a. Prof. Monica Juneja und Prof. Hans Belting sowie die Künstler Jitish Kallat und Senam Okudzeto als auch Kuratoren und Kritiker wie etwa Nancy Adajania, Bassam el Baroni und Gerardo Mosquera, teilnahmen, können auf You Tube in voller Länge angesehen werden:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/user/SummerAcadOfFineArts#grid/user/002D53A58EAD6C21">Symposium &#8216;Global Art&#8217;, Salzburg (29.-30. Juli 2011)</a></p>
<p>Wer Interesse an den Mitschnitten der Künstlergespräche hat, die beinahe täglich stattfanden, kann unter folgendem Link auf diese zugreifen:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/user/SummerAcadOfFineArts#g/a">You Tube Kanal der Internationalen Sommerakademie Salzburg, 2011</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Finternationale-sommerakademie-fur-bildende-kunst-salzburg%2F&amp;title=Internationale%20Sommerakademie%20f%C3%BCr%20Bildende%20Kunst%20Salzburg" id="wpa2a_28"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Matthias Zimmermann</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/matthias-zimmermann/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 06:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitgenössische Kunst als Materie für wissenschaftliches Arbeiten an Universitäten   Matthias Zimmermann (*1981) aus der Schweiz möchte mit seiner künstlerischen Arbeit, die international vertreten ist, Studierende motivieren über seine Arbeit zu schreiben. Seine Arbeit, die mehrfach in Zeitungen publiziert wurde, nennt er «Modell-Welten». Da es sich bei seiner Arbeit um eine hybride Materie handelt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zeitgenössische Kunst als Materie für wissenschaftliches Arbeiten an Universitäten</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://www.matthias-zimmermann.ch">Matthias Zimmermann</a> (*1981) aus der Schweiz möchte mit seiner künstlerischen Arbeit, die international vertreten ist, Studierende motivieren über seine Arbeit zu schreiben. Seine Arbeit, die mehrfach in Zeitungen publiziert wurde, nennt er «Modell-Welten». Da es sich bei seiner Arbeit um eine hybride Materie handelt, die in Wechselwirkung zu mehreren Bereichen der Kunst steht, würde sie eine vielseitige Fläche bieten um sich ihr von verschiedensten Seite her anzunähern.</p>
<p>Er ist der Meinung, dass ein Kunstwerk sich vor allem anhand seiner erzählten Geschichten und geschriebenen Texte entwickelt. Interessante Texte können Kunstwerke in anderem Licht erscheinen lassen, was eine neue Sichtweise und Reflexion ermöglicht. Für einen Autor der einen Text entwickelt, wie auch den Künstler, kann dies eine gegenseitige und interessante Inspiration bedeuten.</p>
<p>Der zweite Abschnitt, sowie die dort angefügte Internetpräsenz des Künstlers, geben einen tieferen Einblick in dessen Schaffen. Wer sich angesprochen fühlt diese künstlerische Arbeit in sein schriftliches Werk einfliessen zu lassen (beispielsweise Essay, Bachelor-, Masterarbeit, Dissertation, usw&#8230;), kann mit dem Künstler über seine Internetpräsenz in Kontakt treten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><strong>Über die «Modell-Welten» von Matthias Zimmermann</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>In der Regel versteht sich ein Modell als Entwurf einer Idee, welche in die Realität übersetzt wird. Matthias Zimmermann kehrt diese Logik um, indem er durch seine Wahrnehmung der Realität, Modelle abstrahiert und in eine Formensprache decodiert. Diese «Modell-Welten», wie der Künstler seine Arbeit nennt, verstehen sich somit als ein von der Welt hergestelltes Modell.</p>
<p>Unter Verwendung neuer Medien bilden die Arbeiten von Matthias Zimmermann eine Schnittstelle zwischen Malerei und Digitalität. Der Schaffensprozess erstreckt sich von der Skizzierung der Bild-Idee auf Papier, über das Malen auf Leinwand, der Digitalisierung des Gemalten und anschliessender Überarbeitung im virtuellen Raum, bis zur endgültigen Realisation mittels hochwertigem Acryldruck auf Leinwand.</p>
<p>Seine Bilder zeigen Landschaften als räumliche Konstruktion. Zu sehen sind fantasiehafte, virtuell anmutende Welten, deren Farben und räumliche Geometrie sorgfältig ausbalanciert sind. Den Bildthemen liegen teils frei erfundene teils real existierende Orte und Gebäude zu Grunde, die als modellhafte Weltvorstellung operieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> <a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/07/zimmer1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4068" style="margin: 22px" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/07/zimmer1.jpg" alt="" width="320" height="320" /></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>«Die gefrorene Stadt», 2006, Leinwand aufgezogen auf Keilrahmen, 140 x 140cm</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fmatthias-zimmermann%2F&amp;title=Matthias%20Zimmermann" id="wpa2a_32"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>based in berlin</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/based-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 16:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanna Baro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Hans Ulrich-Orbist im Interview zur aktuellen &#8220;Leistungsschau&#8221; (Zitat Wowereit) in der deutschen Hauptstadt: http://www.monopol-magazin.de/tv/201074/Based-in-Berlin-2-Hans-Ulrich-Obrist.html Bleibt nur die Frage: Hat sich Berlin nicht längst zum &#8220;Themenpark Kunst&#8221; entwickelt? http://www.monopol-magazin.de/tv/201075/Based-in-Berlin-3-Klaus-Biesenbach.html &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hans Ulrich-Orbist im Interview zur aktuellen &#8220;Leistungsschau&#8221; (Zitat Wowereit) in der deutschen Hauptstadt:</p>
<p><a href="http://www.monopol-magazin.de/tv/201074/Based-in-Berlin-2-Hans-Ulrich-Obrist.html">http://www.monopol-magazin.de/tv/201074/Based-in-Berlin-2-Hans-Ulrich-Obrist.html</a></p>
<p>Bleibt nur die Frage: Hat sich Berlin nicht längst zum &#8220;Themenpark Kunst&#8221; entwickelt?</p>
<p><a href="http://www.monopol-magazin.de/tv/201075/Based-in-Berlin-3-Klaus-Biesenbach.html">http://www.monopol-magazin.de/tv/201075/Based-in-Berlin-3-Klaus-Biesenbach.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fbased-in-berlin%2F&amp;title=based%20in%20berlin" id="wpa2a_36"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>ILLUMInazioni: 54. Biennale Venedig</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/illuminazioni-54-biennale-venedig/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/illuminazioni-54-biennale-venedig/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 12:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanna Baro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder soweit: die 54. Biennale in Venedig hat ihre Tore geöffnet und präsentiert sich unter dem von Bice Curiger gewählten Titel ‚ILLUMInazioni / ILLUMInations’ bis in den Herbst hinein (27. November 2011). Wer sich beim Überqueren des Markusplatzes auf dem Weg zu Arsenale und Giardini fragt, ob beim letzten Venedigbesuch nicht viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mal wieder soweit: die 54. Biennale in Venedig hat ihre Tore geöffnet und präsentiert sich unter dem von Bice Curiger gewählten Titel ‚<a href="http://www.labiennale.org/en/art/exhibition/">ILLUMInazioni / ILLUMInations</a>’ bis in den Herbst hinein (27. November 2011). Wer sich beim Überqueren des Markusplatzes auf dem Weg zu Arsenale und Giardini fragt, ob beim letzten Venedigbesuch nicht viel mehr Tauben da waren, wird ein mögliche Antwort im Padiglione Centrale finden, wenn er den Blick nach oben Richtung Decke wirft: Tausende ausgestopfte Tauben sitzen auf den Rohren und Stangen unter der Decke und bringen Venedigs wohl unbeliebteste Berühmtheiten in die heiligen Hallen der größten zeitgenössischen Kunstschau der Welt. Maurizio Cattelan enttäuscht auch mit seinem neuesten Werk <em>Dove </em>nicht und sorgt für Schlagzeilen und heftige Kritik von Tierschützern. Es bleibt zu hoffen, dass Cattelan viele fleißige Helfer hatte um die venezianischen „Ratten der Lüfte“ zu fangen und auszustopfen..</p>
<p>Unter den beliebtesten Pavillons während den ersten beiden Tagen waren – gemessen an der Menge der schlangestehenden Menschen vor den Eingängen – Großbritannien, USA, Österreich und Deutschland. Es schien, als wollten sich zahllose Pressevertreter und Kunstbeflissene mal wieder ein Bild davon machen wie Deutschland die immer wiederkehrende Problematik mit der Architektur des Pavillons diesmal wohl gelöst hat. Und siehe da, im Gegensatz zu Liam Gillicks ‚Küchenzeile in Fichte natur’ von 2009 war die Resonanz auf den von Susanne Gaensheimer (Direktorin des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main) kuratierten Pavillon durchweg positiv. Nachdem man den schweren Samtvorhang zur Seite gezogen hat, befindet man sich inmitten eines Kirchenraumes, in dem eine andächtige Atmosphäre herrscht, die jeden Besucher sofort verstummen lässt. Auf den Kirchenbänken niedergelassen, kann der Besucher Bilder und Videosequenzen der Arbeiten an Christoph Schlingensiefs Opernprojekt in Burkina Faso betrachten, die an die Innenwände des ‚Kirchenraumes’ projiziert werden. Susanne Gaensheimer ist es gelungen Cristoph Schliengensiefs Lebenswerk zu präsentieren ohne jedoch in eine pathetische Gedenkschau an den 2010 verstorbenen Künstler und Theaterregisseur zu verfallen. Der <a href="http://www.deutscher-pavillon.org/de">Deutsche Pavillon</a> hat zu Recht den diesjährigen Goldenen Löwen für den besten Pavillon der 54. Biennale erhalten.</p>
<p>Auch die von Bice Curiger kuratierte Ausstellung in den Arsenale glänzt durch zahlreiche Künstlerpositionen, die durch ihre Vielfalt überzeugen und sich in den kommenden Monaten der kritischen Begutachtung durch die Besuchermassen stellen werden.</p>
<p>Ein Geheimtipp unter den zahllosen Ausstellungen, die zeitgleich mit der Biennale eröffnet wurden, ist die Ausstellung ‚<a href="http://www.felioscollection.gr/en/exhibition/illuminated-shadows-sti-venetia-2">illuminated shadows</a>’ mit Gemälden aus der Sotiris Felios Sammlung im <em>Hellenic Institute for Byzantine and Post-Byzantine Studies </em>in<em> </em>San Giorgio dei Greci (Castello 3412). Besonders die Werke des griechischen Künstlers Christos Bokoros beeindrucken durch ihre Materialwahl und Glanzleistung in ihrer künstlerische Ausführung. Die Ausstellung ist noch bis zum 15. Juli zu sehen.</p>
<p>Kurz und gut, es bleibt zu empfehlen die ersten Wochen der Biennale vorüber ziehen zu lassen und in den kommenden Monaten in die Lagunenstadt zurückzukehren, um dann vielleicht sogar einen längeren Blick auf die Werke und nicht nur die Kunstweltvertreter werfen zu können&#8230;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Filluminazioni-54-biennale-venedig%2F&amp;title=ILLUMInazioni%3A%2054.%20Biennale%20Venedig" id="wpa2a_40"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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