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	<title>blog.arthistoricum.net &#187; Sonstiges</title>
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	<description>Das Blog von arthistoricum.net</description>
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		<title>Schadet Bloggen der akademischen Karriere?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 13:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilian Landes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese provokante These von Norbert Bolz, Professor für Medienwissenschaft an der TU Berlin, wird von Florian Freistetter in &#8211; wo sonst &#8211; seinem Blog beleuchtet, vor allem aber in den Kommentaren kontrovers diskutiert. Lesenswert! Zugegeben sprach Bolz ursprünglich nicht gezielt vom &#8220;Bloggen&#8221;, sondern von &#8220;Medienpräsenz&#8221; im Allgemeinen, die verlinkte Diskussion aber fokussiert in weiten Teilen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese provokante These von Norbert Bolz, Professor für Medienwissenschaft an der TU Berlin, wird von Florian Freistetter in &#8211; wo sonst &#8211; seinem Blog beleuchtet, vor allem aber in den Kommentaren kontrovers diskutiert. <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/01/schadet-wissenschaftskommunikation-und-medienprasenz-der-akademischen-karriere.php">Lesenswert</a>! Zugegeben sprach Bolz ursprünglich nicht gezielt vom &#8220;Bloggen&#8221;, sondern von &#8220;Medienpräsenz&#8221; im Allgemeinen, die verlinkte Diskussion aber fokussiert in weiten Teilen auf Wissenschaftsblogging.<br />
Was in derlei Diskussionen immer wieder auffällt ist die implizite Aufforderung an die großen Förderorganisationen, Mechanismen zur Bewertung dessen zu entwickeln, was ein Forscher im Netz leistet &#8211; außerhalb von Publikationsliste, Tagungsteilnahmen und Drittmittelacquise also (und meist zusätzlich zu diesen).</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fschadet-bloggen-der-akademischen-karriere%2F&amp;title=Schadet%20Bloggen%20der%20akademischen%20Karriere%3F" id="wpa2a_4"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Weihnachtliche Blogpause</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/weihnachtliche-blogpause/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 07:36:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Buettner</dc:creator>
				<category><![CDATA[arthistoricum.net - neu]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Grund eines Serverwechsels wird unser blog.arthistoricum.net zwischen den Feiertagen eine kleine Postingpause machen. Leider können ab heute bis 02.01.2012 keine Posts und keine Kommentare mehr frei geschaltet werden. Wir freuen uns auf den Neustart am Montag 02.01.2012 und wünschen allen Fröhliche Weichnachtstage und einen guten Start fürs Neue Jahr! Ihr blog.arthistoricum.net Team]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Grund eines Serverwechsels wird unser blog.arthistoricum.net zwischen den Feiertagen eine kleine Postingpause machen. Leider können ab heute bis 02.01.2012 keine Posts und keine Kommentare mehr frei geschaltet werden.</p>
<p>Wir freuen uns auf den Neustart am Montag 02.01.2012 und wünschen allen Fröhliche Weichnachtstage und einen guten Start fürs Neue Jahr!</p>
<p>Ihr blog.arthistoricum.net Team</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fweihnachtliche-blogpause%2F&amp;title=Weihnachtliche%20Blogpause" id="wpa2a_8"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Frühjahrsschule</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/fruhjahrsschule/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 15:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie und Methode]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 14. bis zum 18. Mai 2012 findet die 10. &#8220;Ecole de Printemps&#8221; des &#8220;Réseau international d&#8217;histoire de l&#8217;art&#8221; in Paris statt. Diese Frühjahrsschulen geben jungen, aber auch erfahrenen Wissenschaftler/innen die Möglichkeit, ihre Forschungsinteressen einem größeren und überaus interessierten Publikum vorzustellen. Thema des kommenden Jubiläumskongresses ist &#8220;Arts et Savoirs&#8221;. Bewerbungen werden bis zum 12. Januar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 14. bis zum 18. Mai 2012 findet die 10. &#8220;Ecole de Printemps&#8221; des &#8220;Réseau international d&#8217;histoire de l&#8217;art&#8221; in Paris statt. Diese Frühjahrsschulen geben jungen, aber auch erfahrenen Wissenschaftler/innen die Möglichkeit, ihre Forschungsinteressen <a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/Houdon_-_Ecorche.jpg"><img src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/Houdon_-_Ecorche-185x300.jpg" alt="" width="185" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-4664" /></a>einem größeren und überaus interessierten Publikum vorzustellen. Thema des kommenden Jubiläumskongresses ist &#8220;Arts et Savoirs&#8221;. Bewerbungen werden bis zum 12. Januar bei den jeweiligen Länderbeauftragten entgegengenommen. Das sind in Deutschland:<br />
Thomas Kirchner (Goethe-Universität, Frankfurt/Main)<br />
kirchner@kunst.uni-frankfurt.de<br />
Michael Zimmermann (Katholische Universität Eichstaett)<br />
michael.zimmermann@ku-eichstaett.de</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Ffruhjahrsschule%2F&amp;title=Fr%C3%BChjahrsschule" id="wpa2a_12"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Spanische Malerei um 1900 &#8211; war da was?</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/spanische-malerei-um-1900-war-das-was/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 22:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Klar war da was. Picasso natürlich. Aber der war in Paris. Dass daneben auch noch andere interessante Maler aus Spanien zu entdecken sind, zeigt jetzt das Musée de l&#8217;Orangerie in Paris, das zuletzt immer wieder mit originellen Ausstellungen hervorgetreten ist. Manche von ihnen, deren Namen heute auch Fachleuten nicht mehr unbedingt viel sagt &#8211; oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klar war da was. Picasso natürlich. Aber der war in Paris. Dass daneben auch noch andere interessante Maler aus Spanien zu entdecken sind, zeigt jetzt das <a href="http://www.musee-orsay.fr/index.php?id=1388&amp;L=2&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=31727&amp;no_cache=1">Musée</a> de l&#8217;Orangerie in Paris, das zuletzt immer wieder mit originellen Ausstellungen hervorgetreten ist. Manche von ihnen, deren Namen heute auch Fachleuten nicht mehr unbedingt viel sagt &#8211; oder was verbinden Sie mit Zuloaga, Camarassa, Rusiñol, Sorolla oder Sunyer? &#8211; haben sich dem Symbolismus angeschlossen und eigenständige Versionen einer irgenwie Klimt ähnelnden Sprache gepflegt. Andere fühlten sich der Ideologie einer mediterranen Latinität verpflichtet und schlossen sich Cézanne an. Wiederum andere wählten Stoffe aus der Gegenwart und schreckten dabei auch nicht vor der misère de la vie moderne zurück &#8211; hier stellt man fest, dass der Picasso der blauen Periode gar nicht alles selber erfunden hat. Alle aber reagierten auf die tiefe Krise, die die spanische Kultur und Gesellschaft im Gefolge des endgültigen Verlustes des Weltmachtstatus gegen Ende des 19. Jahrhunderts ergriffen hatte. Also: mal wieder ein Grund, nach Paris zu fahren. Die Ausstellung endet am 9. Januar!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fspanische-malerei-um-1900-war-das-was%2F&amp;title=Spanische%20Malerei%20um%201900%20%26%238211%3B%20war%20da%20was%3F" id="wpa2a_16"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bartolomeo Ammannati. Eine Online-Ausstellung der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz &#8211; Max-Planck-Institut</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 10:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefania Clio Lösch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut präsentiert die aktuelle Fotokampagne einiger wichtiger Werke Bartolomeo Ammannatis in einer Online-Ausstellung. Im Zuge der Vorbereitungen für die Ausstellung „L’acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore“, die das Museo del Bargello in Florenz anlässlich des 500. Geburtstages des Künstlers in diesem Jahr zeigte, wurde die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut präsentiert die aktuelle Fotokampagne einiger wichtiger Werke Bartolomeo Ammannatis in einer Online-Ausstellung.<br />
Im Zuge der Vorbereitungen für die Ausstellung „L’acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore“, die das Museo del Bargello in Florenz anlässlich des 500. Geburtstages des Künstlers in diesem Jahr zeigte, wurde die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz mit einer Fotokampagne einbezogen, die unter idealen Aufnahmebedingungen durchgeführt werden konnte. Mit Hinblick auf eine Revision der musealen Präsentation und auf eine virtuelle Rekonstruktion von Ammannatis Fontana di Sala Grande hatte man einige Werke von den Wänden gerückt, welches die Aufnahme der Skulpturen erstmals von allen Seiten möglich machte. Die dabei entstandene fotografische Dokumentation bietet den Forschern einige völlig neue Blickwinkel auf ihre Studienobjekte.<br />
Ab dem 21. November 2011 zeigt nun die Photothek insgesamt 46 Fotos aus dieser Kampagne in einer Online-Ausstellung. Ergänzt werden sie durch 14 Aufnahmen des Palazzo Grifoni Budini Gattai, Sitz der Photothek, einem der architektonischen Hauptwerke Ammannatis.<br />
Bartolomeo Ammannati (1511-1592) war einer der bedeutendsten Künstler der Florentiner Hochrenaissance. Nach einer Ausbildung in der Werkstatt des Bildhauers Baccio Bandinelli und Aufenthalten in Venedig und Urbino erhielt er zwischen 1540-1542 mit dem Grabmal für Mario Nari in Santissima Annunziata seinen ersten größeren Auftrag. 1550 ging er nach Rom, wo er auf Michelangelo traf, dessen Werke er bereits in Florenz eingehend studiert hatte. Die Bewunderung für den älteren Künstler und den Einfluss, den dessen Werk auf Ammannatis bildhauerische Arbeiten hatte, ist in allen seinen Werken zu spüren. So bereits in seiner um 1536 entstandenen „Leda mit dem Schwan“. Unübersehbar ist hier die stilistische, aber auch thematische Nähe zu Michelangelo, der dieses mythologische Thema zwischen 1529 und 1530 in einem heute verlorenen, jedoch vielkopierten Bild für Alfonso d’Este festgehalten hatte.<br />
Seinen künstlerischen Durchbruch erzielte Ammannati nach der Rückkehr aus Rom im Jahr 1555. Cosimo I. de‘ Medici hatte ihn an seinen Hof gerufen, wo er, gefördert von Vasari und Michelangelo, rasch zu einem der gefragtesten Künstler aufsteigen sollte.<br />
Zusammen mit Vasari arbeitete er an der Umgestaltung des Palazzo Vecchio zur herrschaftlichen Residenz und entwarf zwischen 1556-1561 für den Salone dei Cinquecento eine monumentale Brunnenanlage. Planänderungen hinsichtlich der Deckenhöhe ließen das Projekt scheitern, die Skulpturen dafür waren jedoch bereits ausgeführt. Einige von ihnen, so die von zwei Pfauen flankierte Juno sowie die Nymphe Kastalia und die personifizierte Gestalt des Flusses Arno wurden von Ammannati 1588-1589 in den Brunnen oberhalb des Hofes des Palazzo Pitti integriert. Später fanden sie im Boboli-Garten Aufstellung, bevor sie von dort aus konservatorischen Gründen entfernt und in den Bargello gebracht wurden. Ein 3-D-Modell, welches man anlässlich der Ausstellung zum 500. Geburtstag des Bildhauers entwickelte, rekonstruiert jedoch virtuell Ammannatis originalen Entwurf.<br />
Noch während Ammannati an dem Brunnen für den Salone dei Cinquecento arbeitete, erhielt er von Cosimo I. weitere Aufträge. Dazu gehört auch die 1559-1560 entstandene Bronzegruppe des mit dem Riesen Antäus ringenden Herkules, die für den Brunnen im Garten der Villa Medici in Castello bestimmt war. Das Werk fixiert den Moment des Kampfes, in welchem Herkules die Brust des Anthäus umschlingt und ihn in die Höhe reißt.<br />
Einen kleinen, aber signifikanten Ausblick auf das architektonische Werk des Künstlers bieten schließlich die Aufnahmen des Palazzo Grifoni Budini Gattai. Er wurde zwischen 1561 und 1565 im Auftrag von Ugolino Grifoni, Sekretär Cosimos I., an der Piazza Santissima Annunziata in Florenz errichtet. Der Palazzo besticht nicht nur durch seine Monumentalität, sondern auch durch die Verwendung von in ihren Rottönen nuancierenden Terrakotta-Ziegeln, die Ammannati bewusst in die Gestaltung der Fassade einbezogen hat. Als die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz 2010 die Kampagne durchführte, fanden dabei die Lichtverhältnisse und ihr Einfluss auf die Farbigkeit des Backsteins sowie auf die plastische Wirkung des Gebäudes besondere Beachtung. Die Fassade wurde bewusst zu unterschiedlichen Tageszeiten fotografiert, um das Spiel des Architekten mit dem Kolorit zu veranschaulichen.</p>
<p>BARTOLOMEO AMMANNATI – Eine Onlineausstellung der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut<br />
Konzept: Costanza Caraffa, Almut Goldhahn<br />
Texte: Almut Goldhahn<br />
Koordination und Redaktion: Almut Goldhahn<br />
Ab 21. November online unter http://expo.khi.fi.it</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
Dott.ssa Stefania Clio Lösch<br />
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit<br />
Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max Planck Institut<br />
Via Giuseppe Giusti 44, 50121 Firenze, Italia<br />
Tel. +39 055 249 11 90, Fax +39 055 244 394<br />
khi-presse@khi.fi.it<br />
<a href="http://www.khi.fi.it/">www.khi.fi.it/</a></p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/KHI_Pressemitteilung_Ammannati3.pdf">KHI_Pressemitteilung_Ammannati</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BARTOLOMEO AMMANNATI – An online-exhibition by the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut</strong></p>
<p>The Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut is showcasing its current photographic campaign of some important works of Bartolomeo Ammannati in an online-exhibition.<br />
As part of preparations for the exhibition “L’acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore”, which the Museo del Bargello in Florence was holding this year to mark the fifthth centenary of the artist’s birth, the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz was involved with a photographic campaign, which could be conducted under ideal conditions. With a view to a revamped museum display and a virtual reconstruction of Ammannati’s Fontana di Sala Grande, a few of his works were removed from the walls of the Bargello; this made it possible for the first time to photograph the sculptures in the round. The resulting photographic documentation provides researchers with a wholly new angle of vision of Ammannati’s sculptural works.<br />
From 21 November 2011 the Photo Library is showing a total of 46 photos from this campaign in its new online-exhibition. They are supplemented with 14 photos of the Palazzo Grifoni Budini Gattai, where the Photo Library is situated, and one of Ammannati’s main architectural works.<br />
Bartolomeo Ammannati (1511-1592) was one of the most important artists of the Florentine High Renaissance. After an apprenticeship in the workshop of the sculptor Baccio Bandinelli and periods of activity in Venice and Urbino, he received his first major commission between 1540 and 1542: the tomb of Mario Nari in Santissima Annunziata. In 1550 Ammannati went to Rome, where he met Michelangelo, whose works he had already studied with great attention in Florence. His admiration for the ageing master, and the influence his work had on Ammannati’s sculptures, can be felt in all his works, as already in his “Leda with the Swan” dating to c.1536. What cannot be ignored in this sculpture is the stylistic, and also the iconographic, affinity with Michelangelo, who had developed this mythological theme in a now lost, but much copied painting for Alfonso d’Este between 1529 and 1530.<br />
Ammannati achieved his artistic breakthrough after his return to Florence from Rome in 1555. Cosimo I de‘ Medici had called him to his court, where, with the active support of Vasari and Michelangelo, he speedily rose to become one of the artists most in demand. Together with Vasari he worked on the transformation of the medieval Palazzo Vecchio into a sumptuous ducal residence and designed a monumental fountain ensemble for the Salone dei Cinquecento between 1556 and 1561. Alterations in plan to do with the height of the ceiling led to the project being abandoned. But the sculptures for it had already been completed. Some of them, such as the two peacocks flanking Juno, the nymph Castalia and the personified river Arno, were included in Ammannati’s fountain above the courtyard of the Palazzo Pitti in 1588-1589. They were then installed as garden-statues in the Boboli Gardens, before eventually being removed to the Bargello for conservational reasons. However, a 3-D model, specially developed in the context of the exhibition marking the sculptor’s fifthth centenary, provides a virtual reconstruction of Ammannati’s original project.<br />
While Ammannati was still working on his fountain for the Salone dei Cinquecento, he received further commissions from Cosimo I. They included the bronze group of Hercules wrestling with the giant Antaeus (1559-1560). It was intended for the fountain in the garden of the Villa Medici in Castello. It captures the turning point in the contest when Hercules powerfully grasps his arms round Antaeus’ chest and hoists him into the air.<br />
A small but significant insight into the artist’s architectural works is provided lastly by the group of photos of the Palazzo Grifoni Budini Gattai in the Piazza Santissima Annunziata in Florence. Erected for Ugolino Grifoni, secretary of Cosimo I, between 1561 and 1565, the Palazzo Grifoni is striking not only for its monumentality, but also for its use of red terracotta bricks, nuanced in their varying shades of russet and orange, which Ammannati consciously incorporated into the articulation of the façade. When the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz conducted its photographic campaign in 2010, particular attention was paid to changing lighting conditions and their influence on the colour of the bricks as well as on the plastic effect of the building. So the façade was photographed at different times of the day to illustrate the architect’s sophisticated play with colour and texture.</p>
<p>BARTOLOMEO AMMANNATI – An online-exhibition by the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut<br />
Concept: Costanza Caraffa, Almut Goldhahn<br />
Texts: Almut Goldhahn<br />
Coordination and editing: Almut Goldhahn<br />
From 21 November online on the website http://expo.khi.fi.it</p>
<p>Further info:<br />
Dott.ssa Stefania Clio Lösch<br />
Head of Public Relations<br />
Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max Planck Institut<br />
Via Giuseppe Giusti 44, 50121 Firenze, Italia<br />
Tel. +39 055 249 11 90, Fax +39 055 244 394<br />
khi-presse@khi.fi.it<br />
<a href="http://www.khi.fi.it/">www.khi.fi.it/</a></p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/KHI_Press_release_Ammannati1.pdf">KHI_Press_release_Ammannati</a></p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>BARTOLOMEO AMMANNATI &#8211; Una mostra online della Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max-Planck-Institut</strong></p>
<p>La Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut presenta l’attuale campagna fotografica su alcune delle più importanti opere di Bartolomeo Ammannati in una mostra online.<br />
In concomitanza con la preparazione della mostra ”L&#8217;acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore”, presentata dal Museo del Bargello a Firenze per il quinto centenario della nascita dell&#8217;artista, la Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz è stata invitata a realizzare una campagna fotografica che si è potuta svolgere in condizioni ottimali. In vista della revisione dell’allestimento museale di alcune figure e della ricostruzione virtuale della “Fontana di Sala Grande” dell’Ammannati, alcune opere sono state movimentate rispetto alla originaria collocazione permettendo di fotografarle per la prima volta da diversi punti di vista. La documentazione fotografica così realizzata offre ai ricercatori un nuovo sguardo sulle sculture di Ammannati.<br />
Dal 21 novembre 2011 la Fototeca propone quarantasei immagini provenienti da questa campagna fotografica in una mostra online. Inoltre vengono presentate anche quattordici fotografie di Palazzo Grifoni Budini Gattai, sede attuale della Fototeca, una delle opere architettoniche più importanti realizzate da Ammannati.<br />
Bartolomeo Ammannati (1511-1592) è stato uno degli artisti più importanti del tardo Rinascimento fiorentino. Dopo un apprendistato nella bottega dello scultore Baccio Bandinelli e soggiorni a Venezia e Urbino, ricevette tra il 1540 e il 1542 la sua prima grande commissione: la realizzazione della tomba di Mario Nari in Santissima Annunziata. Nel 1550 si trasferì a Roma, dove incontrò Michelangelo, le cui opere aveva potuto studiare a Firenze e che ammirava profondamente. Questa ammirazione e l’influenza di Michelangelo sulle sculture di Ammannati sono riconoscibili in tutte le sue opere. Un primo influsso si può riscontrare nella “Leda col cigno”, scolpita intorno al 1536. Si noti soprattutto la similitudine stilistica e tematica con Michelangelo, che aveva realizzato tra il 1529 e il 1530 per Alfonso d’Este un dipinto dallo stesso soggetto mitologico, oggi purtroppo smarrito, ma noto grazie a numerose riproduzioni.<br />
L’apice della carriera artistica di Ammannati fu raggiunto dopo il suo ritorno da Roma nel 1555. Cosimo I de&#8217; Medici lo chiamò alla sua corte dove, grazie al supporto di Vasari e Michelangelo, divenne uno degli artisti più richiesti. Insieme a Vasari trasformò Palazzo Vecchio in una residenza signorile e progettò tra il 1556-1561 per il Salone dei Cinquecento una fontana monumentale (la cosiddetta Fontana di Sala Grande). Modifiche all’altezza del soffitto fecero fallire il progetto. Le sculture per la fontana, però, erano già state eseguite. Alcune di queste, come la Giunone affiancata da due pavoni, la ninfa Castalia e la personificazione del fiume Arno, furono inserite da Ammannati nel 1588-1589 nella fontana posta sopra la corte di Palazzo Pitti.<br />
In seguito le opere furono esposte nel giardino di Boboli, prima di essere rimosse per questioni di conservazione e portate al Museo del Bargello. Un modello in 3-D, appositamente creato in occasione della mostra per il quinto centenario della nascita dell&#8217;artista, ricostruisce virtualmente il progetto originale di Ammannati.<br />
Mentre lavorava ancora alla fontana per il Salone dei Cinquecento, Ammannati ricevette da Cosimo I ulteriori commissioni, tra cui il gruppo bronzeo di Ercole e Anteo (1559-1560) destinato alla fontana nel giardino di Villa Medici a Castello. L&#8217;opera coglie il momento del combattimento, in cui Ercole stringe il petto di Anteo sollevandolo da terra.<br />
Infine, le immagini di Palazzo Grifoni Budini Gattai offrono una visuale, circoscritta ma importante, sull&#8217;opera architettonica dell&#8217;artista. Eretto in piazza Santissima Annunziata tra il 1561 e il 1565 su commissione del segretario di Cosimo I Ugolino Grifoni, il Palazzo si impone non solo per la sua monumentalità, ma soprattutto per l’impiego in facciata di mattoni in terracotta di varie sfumature di rosso. Quando nel 2010 la Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz ha condotto la campagna fotografica qui presentata, un’attenzione particolare è stata rivolta allo studio dei cambiamenti provocati dalla luce in relazione al colore e alla plasticità dell&#8217;edificio. La facciata è stata pertanto fotografata in orari diversi per verificare l’alternarsi di colori voluto dall’architetto.</p>
<p>BARTOLOMEO AMMANNATI – Una mostra online della Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut<br />
Progetto: Costanza Caraffa, Almut Goldhahn<br />
Testi: Almut Goldhahn<br />
Coordinamento e redazione: Almut Goldhahn<br />
Online dal 21 novembre sul sito: http://expo.khi.fi.it</p>
<p>Ulteriori Informazioni:<br />
Dott.ssa Stefania Clio Lösch<br />
Responsabile Pubbliche Relazioni<br />
Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max Planck Institut<br />
Via Giuseppe Giusti 44, 50121 Firenze, Italia<br />
Tel. +39 055 249 11 90, Fax +39 055 244 394<br />
khi-presse@khi.fi.it<br />
<a href="http://www.khi.fi.it/">www.khi.fi.it/</a></p>
<p> <a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/KHI_Comunicato_stampa_Ammannati12.pdf">KHI_Comunicato_stampa_Ammannati[1]</a></p>
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		<title>Cave lectorem</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 08:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Gar köstlich ist das Essay von Peter Sloterdijk, publiziert im aktuellen SPIEGEL (Heft 49/11, S. 124ff.), das aus einer Rede entstammt, die der Philosoph an der Uni Bayreuth anlässlich der Tagung „Plagiate, Wissenschaftsethik und geistiges Eigentum“ &#8211; die FAZ berichtete &#8211; Ende November gehalten hat. Auch wenn der Vergleich mit Thomas Manns Gestalt Felix Krull [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gar köstlich ist das Essay von Peter Sloterdijk, publiziert im aktuellen SPIEGEL (Heft 49/11, S. 124ff.), das aus einer Rede entstammt, die der Philosoph an der Uni Bayreuth anlässlich der Tagung „Plagiate, Wissenschaftsethik und geistiges Eigentum“ &#8211; die <a title="FAZ" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/plagiate-wehe-wenn-einer-liest-was-sie-schreiben-11545626.html">FAZ</a> berichtete &#8211; Ende November gehalten hat. Auch wenn der Vergleich mit Thomas Manns Gestalt Felix Krull im Hinblick auf zu Guttenberg schon vielfach bemüht wurde, gibt Sloterdijk dem Ganzen Tiefsinn. Am meisten amüsiert habe ich mich über folgenden Satz: &#8220;Es gehört zu den Feinheiten der deutschen Hochschulsprache, dass sie das Ansammeln von beglaubigten Leistungen im Lauf eines Studiums geradeheraus als Scheinerwerb bezeichnet &#8211; was insofern als terminologisch wertvoller Hinweis zu würdigen ist, als zwischen einer authentischen Kompetenz, was immer das sein mag, und einer umfassenden Simulation derselben Kompetenz kein essentieller Unterschied nachzuweisen ist.&#8221;</p>
<p>Später bringt er eine Anekdote, in der Peter Weibel, ZKM Karlsruhe, einen eigenen Text zur Theorie des Sammelns in einem Katalog eines Kunstsammlers unter dessen Namen wiederentdeckte. Der für den Einleitungstext &#8220;gegen sehr gutes Honorar&#8221; beauftragte Kunsthistoriker-Ghostwriter hatte aus Zeitmangel den Auftrag &#8220;gegen geringes Entgelt&#8221; einen studentischen Ghostwriter weitergereicht, der sich im Netz am Weibelschen Text bedient hatte. Das hätte wahrscheinlich niemand gemerkt, wenn nicht Weibel sich die Mühe gemacht hätte, diesen Text zu lesen. Sloterdijk rät daher zu lesen, um dem akademischen Plagiieren Einhalt zu gebieten. Um unser Fach &#8220;rein&#8221; zu halten, sollten wir das beherzigen. Das gilt für Doktorarbeiten wie auch für Katalogtexte, wobei ich die Kunstgeschichte grundsätzlich für weniger gefährdet halte, denn egal wie abwegig ein Thema ist, es gibt immer jemanden, den es interessiert. Das ist bei Jura und Betriebswirtschaft vielleicht nicht immer der Fall.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fcave-lectorem%2F&amp;title=Cave%20lectorem" id="wpa2a_24"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Digitale Geschichtswissenschaft &#8211; da muss mehr drin sein&#8230;</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/digitale-geschichtswissenschaft-da-muss-mehr-drin-sein/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 09:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilian Landes</dc:creator>
				<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe hier einige Kuriositäten aus dem &#8220;Expertenchat&#8221; zusammengestellt, den das L.I.S.A.-Portal (hervorragend organisiert!) am Montag zum Thema &#8220;Wikipedia trifft Geschichtswissenschaft – Geschichte im Netz&#8221; veranstaltet hat. Ich bin nicht sicher, inwieweit der Chat dort noch öffentlich zugänglich gemacht wird für alle, die nicht live dabei sein konnten. Als Experten wurden Prof. Uwe Walter (Universität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe hier einige Kuriositäten aus dem &#8220;Expertenchat&#8221; zusammengestellt, den das L.I.S.A.-Portal (hervorragend organisiert!) am Montag zum Thema &#8220;Wikipedia trifft Geschichtswissenschaft – Geschichte im Netz&#8221; veranstaltet hat. Ich bin nicht sicher, inwieweit der Chat dort noch öffentlich zugänglich gemacht wird für alle, die nicht live dabei sein konnten. Als Experten wurden Prof. Uwe Walter (Universität Bielefeld) und Marcus Cyron (Wikipedia) durch einen Moderator und das Chatpublikum befragt.</p>
<p>Uwe Walter schreibt &#8211; gefragt nach den Potentialen von Kommentarfunktionen, Blogs u.ä. für den Historiker: &#8220;(&#8230;) im übrigen ist eine Kommentarfunktion oder sind bestimmte Kommunikationsformen jedenfalls in meiner Wahrnehmung vielfach auch mit enthemmten und gänzlich indiskutablen Meinungsejakulationen verbunden und damit möchte man doch nichts zu tun haben.&#8221;</p>
<p>Gefragt nach der Definition von &#8220;wissenschaftlicher Kommunikation im Netz&#8221; schreibt er:<br />
&#8220;Mir fallen, ehrlich gesagt, nur sehr wenige Beispiele für wissenschaftliche Kommunikation im Netz ein. Jedenfalls in meinem Bereich. Das sind dann etwa Pre-Papers für eine Tagung die vorab kursieren und auch kommentiert werden können; aber das wars dann auch schon fast.&#8221;</p>
<p>Aus dem Chat lässt sich das lehrreiche Fazit ziehen, dass in der deutschen Geschichtswissenschaft</p>
<p>1. das Wissen um bestehende seriöse, qualitätsgesicherte Umgebungen zur Wissenschaftskommunikation im Netz gering, wenn nicht partiell gar nicht existent ist;</p>
<p>2. selbst wenn es vorhanden wäre, die Potentiale von blogartig oder gemeinschaftlich prozessual entwickelten Forschungskonzepten v.a. im konservativen Flügel des Fachs äußerst gering eingeschätzt werden,</p>
<p>3. alle damit zusammenhängenden Vorurteile äußerst tief sitzen.</p>
<p>Wie weit hinken wir doch in diesen Dingen Frankreich hinterher! Seine Wissenswerkstatt in frühen Stadien Kollegen und der Öffentlichkeit zu öffnen, ein solches Umdenken ist dort viel weiter! http://www.homo-numericus.net/spip.php?article304<br />
Bei uns wird weiter uneingeschränkt am Wert des im stillen Kämmerlein erarbeiteten &#8220;großen Wurfs&#8221; festgehalten, am Überraschungseffekt des vermeintlich Abgeschlossenen.<br />
Uwe Walter sagt im Interview dazu: &#8220;Was fehlt, was Güter in großer Knappheit sind: Zeit, Muße, Entschleunigung, Freiräume, für sich einen komplizierten Gegenstand einmal ganz von Anfang an zu durchdenken und dies ohne die Pflicht permanent alle Arbeitsstadien, Geistesblitze, Tiefpunkte und Depressionen mit aller Welt teilen zu müssen. Denn am Ende zählt doch nicht das was hinten rauskommt aber doch schon irgendwie das Ergebnis und weniger die Befindlichkeit dessen der es produziert hat.&#8221;<br />
Man mag beim ersten Lesen zustimmen &#8211; Entschleunigung klingt gut&#8230; Und doch bleibt das Gefühl, dass die Wissenschaft den Anschluss an die Realität und an die ihr gestellten Ansprüche verlieren könnte, wenn all ihre Protagonisten so dächten und handelten. Es geht nicht darum, seine Depressionen zu teilen, durchaus aber könnte das Teilen von Geistesblitzen die Wissenschaft voranbringen!</p>
<p>Dem Thema Open Access war ein (!) Satz gewidmet. Dessen Impetus ist vor dem geschilderten Hintergrund unschwer zu erraten.</p>
<p>Bricht man die Grundaussage der Diskussion &#8211; und das nur leicht pointiert! &#8211; zusammen, reduziert sich ihr Zutrauen in Möglichkeiten des Social Web für die Wissenschaft auf das Überbringen von &#8220;Geburtstagsgrüßen&#8221; und das Erstellen unnützer Statusmeldungen zu persönlichen &#8220;Befindlichkeiten&#8221;. Beide Begriffe wurden gebraucht.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fdigitale-geschichtswissenschaft-da-muss-mehr-drin-sein%2F&amp;title=Digitale%20Geschichtswissenschaft%20%26%238211%3B%20da%20muss%20mehr%20drin%20sein%26%238230%3B" id="wpa2a_28"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Selbstreferentielles</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 13:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass man als Wissenschaftler bloggen kann, und dass man sogar wissenschaftlich bloggen kann, hat sich in Deutschland, wo weiterhin der in einer gediegenen Zeitschrift veröffentlichte Artikel und das voluminöse Buch absoluter Referenzpunkt wissenschaftlicher Qualität sind, noch nicht so richtig herumgesprochen. Anders etwa in Frankreich. Dort gibt es mit &#8220;hypotheses.org&#8221; sogar einen &#8220;Dachblog&#8221; unter dem sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass man als Wissenschaftler bloggen kann, und dass man sogar wissenschaftlich bloggen kann, hat sich in Deutschland, wo weiterhin der in einer gediegenen Zeitschrift veröffentlichte Artikel und das voluminöse Buch absoluter Referenzpunkt wissenschaftlicher Qualität sind, noch nicht so richtig herumgesprochen. Anders etwa in Frankreich. Dort gibt es mit &#8220;<a href="http://www.hypotheses.org">hypotheses.org</a>&#8221; sogar einen &#8220;Dachblog&#8221; unter dem sich mehrere Hundert wissenschaftliche Blogs zusammengefunden haben. Ähnliches wird jetzt auf deutscher Seite vom Deutschen Historischen <div id="attachment_4601" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/Clipboard01.jpg"><img src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/Clipboard01.jpg" alt="" width="240" height="150" class="size-full wp-image-4601" /></a><p class="wp-caption-text">Homepage von hypotheses.org</p></div>Institut in Paris angestoßen, wo &#8220;<a href="http://www.de.hypotheses.org">de.hypotheses.org</a>&#8221; gegründet wurde. Ich würde vorschlagen, dass der/die geneigte Leser/in doch mal darüber nachdenkt, ob er/ sie nicht auch unter dieses Dach schlüpfen kann und einen Blog gründet. Warum sollte z.B. ein DFG-Projekt, in dem es um die Geschichte des mittelalterlichen Oliphanten geht, dieses ansonsten angeblich nur die Fachwelt interessierende Phänomen auch mal einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren? Oder: Wäre es nicht denkbar, dass eine wissenschaftliche Institution wie die meinige, also das <a href="http://www.kunstgeschichte.uni-muenchen.de/index.html">Institut für Kunstgeschichte</a> der LMU München, aus seiner Arbeit per blog berichtet? Keine Angst, ich bin hier schon hinreichend absorbiert, das müsste einer der Kollegen in die Hand nehmen!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fselbstreferentielles%2F&amp;title=Selbstreferentielles" id="wpa2a_32"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Deutsch als Wissenschaftssprache (für Kunstgeschichtler/innen)</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/deutsch-als-wissenschaftssprache-fur-kunstgeschichtlerinnen/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 13:16:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen interessanten internet-gestützten Ansatz zur Vermittlung von Deutsch-Kenntnissen an ausländische Interessierte, die &#8211; z.B. &#8211; in Deutschland Kunstgeschichte studieren wollen, hat Sara Morvay realisiert. Das Projekt befindet sich noch im Probestadium und ist daher nur passwort-geschützt zugänglich. Dieses erhalten Sie bei: morvays@deutsch-uni.com Ebenfalls interessant scheint mit das neueste Projekt von Luis von Ahn, der als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen interessanten internet-gestützten Ansatz zur Vermittlung von Deutsch-Kenntnissen an ausländische Interessierte, die &#8211; z.B. &#8211; in Deutschland Kunstgeschichte studieren wollen, hat Sara Morvay realisiert. Das Projekt befindet sich noch im Probestadium und ist daher nur passwort-geschützt zugänglich. Dieses erhalten Sie bei: morvays@deutsch-uni.com<br />
Ebenfalls interessant scheint mit das neueste Projekt von Luis von Ahn, der als Erfinder der <a href="http://www.gwap.com">games with a purpose</a> bekannt geworden ist. Hierbei geht es um selbstgesteuerten Spracherwerb, der gleichzeitig die übersetzten Teile wiederum im Internet zur Verfügung stellt und so zu einer crowdgesourcten mehrsprachigen Verbreitung von Internet-Inhalten beitragen soll. Da hinter von Ahn google steckt, dürfte das zwar nicht so schnell gehen, wie es in diesem schönen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=WyzJ2Qq9Abs">Film</a> dargstellt wird, aber es wird schnell gehen! Den Hinweis verdanke ich übrigens <a href="http://www.pms.ifi.lmu.de/mitarbeiter/fabian-kneissl?set_language=de">Fabian Kneissl</a>, der bei uns für die Entwicklung der <a href="http://www.artigo.org">artigo</a>-Plattform zuständig ist</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fdeutsch-als-wissenschaftssprache-fur-kunstgeschichtlerinnen%2F&amp;title=Deutsch%20als%20Wissenschaftssprache%20%28f%C3%BCr%20Kunstgeschichtler%2Finnen%29" id="wpa2a_36"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>E-Art(History)</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/e-arthistory/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 09:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie und Methode]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rückgriff auf vielfältige künstlerische und geisteswissenschaftliche Positionen begründen viele &#8211; eigentlich die meisten &#8211; Kunsthistoriker/innen auch heute noch ihre Abneigung gegen alles Technologische im allgemeinen und gegen das Internet im Besonderen. Welche Missverständnisse hier vorliegen und welche Chancen hier vergeben werden, beschreibt Gregory Sporton, (Director, Visualisation Research Unit, School of Art, Birmingham City University) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rückgriff auf vielfältige künstlerische und geisteswissenschaftliche Positionen begründen viele &#8211; eigentlich die meisten &#8211; Kunsthistoriker/innen auch heute noch ihre Abneigung gegen alles Technologische im allgemeinen und gegen das Internet im Besonderen. Welche Missverständnisse hier vorliegen und welche Chancen hier vergeben werden, beschreibt Gregory Sporton, (Director, Visualisation Research Unit, School of Art, Birmingham City University) in einem unbedingt lesenswerten Aufsatz, der auch Argumentationshilfe für diejenigen liefern kann, die sich auf einsamem Posten wähnen und gegensteuern wollen. Er wurde von der ebenfalls lesenswerten Zeitschrift <a href="http://digitalhumanities.org/dhq/">Digital Humanities Quarterly</a> veröffentlicht und kann natürlich <a href="http://digitalhumanities.org/dhq/vol/3/4/000074/000074.html">online </a>bezogen werden.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fe-arthistory%2F&amp;title=E-Art%28History%29" id="wpa2a_40"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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