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	<title>blog.arthistoricum.net &#187; Skulptur</title>
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		<title>Bartolomeo Ammannati. Eine Online-Ausstellung der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz &#8211; Max-Planck-Institut</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 10:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefania Clio Lösch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut präsentiert die aktuelle Fotokampagne einiger wichtiger Werke Bartolomeo Ammannatis in einer Online-Ausstellung. Im Zuge der Vorbereitungen für die Ausstellung „L’acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore“, die das Museo del Bargello in Florenz anlässlich des 500. Geburtstages des Künstlers in diesem Jahr zeigte, wurde die [...]]]></description>
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<p>Die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut präsentiert die aktuelle Fotokampagne einiger wichtiger Werke Bartolomeo Ammannatis in einer Online-Ausstellung.<br />
Im Zuge der Vorbereitungen für die Ausstellung „L’acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore“, die das Museo del Bargello in Florenz anlässlich des 500. Geburtstages des Künstlers in diesem Jahr zeigte, wurde die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz mit einer Fotokampagne einbezogen, die unter idealen Aufnahmebedingungen durchgeführt werden konnte. Mit Hinblick auf eine Revision der musealen Präsentation und auf eine virtuelle Rekonstruktion von Ammannatis Fontana di Sala Grande hatte man einige Werke von den Wänden gerückt, welches die Aufnahme der Skulpturen erstmals von allen Seiten möglich machte. Die dabei entstandene fotografische Dokumentation bietet den Forschern einige völlig neue Blickwinkel auf ihre Studienobjekte.<br />
Ab dem 21. November 2011 zeigt nun die Photothek insgesamt 46 Fotos aus dieser Kampagne in einer Online-Ausstellung. Ergänzt werden sie durch 14 Aufnahmen des Palazzo Grifoni Budini Gattai, Sitz der Photothek, einem der architektonischen Hauptwerke Ammannatis.<br />
Bartolomeo Ammannati (1511-1592) war einer der bedeutendsten Künstler der Florentiner Hochrenaissance. Nach einer Ausbildung in der Werkstatt des Bildhauers Baccio Bandinelli und Aufenthalten in Venedig und Urbino erhielt er zwischen 1540-1542 mit dem Grabmal für Mario Nari in Santissima Annunziata seinen ersten größeren Auftrag. 1550 ging er nach Rom, wo er auf Michelangelo traf, dessen Werke er bereits in Florenz eingehend studiert hatte. Die Bewunderung für den älteren Künstler und den Einfluss, den dessen Werk auf Ammannatis bildhauerische Arbeiten hatte, ist in allen seinen Werken zu spüren. So bereits in seiner um 1536 entstandenen „Leda mit dem Schwan“. Unübersehbar ist hier die stilistische, aber auch thematische Nähe zu Michelangelo, der dieses mythologische Thema zwischen 1529 und 1530 in einem heute verlorenen, jedoch vielkopierten Bild für Alfonso d’Este festgehalten hatte.<br />
Seinen künstlerischen Durchbruch erzielte Ammannati nach der Rückkehr aus Rom im Jahr 1555. Cosimo I. de‘ Medici hatte ihn an seinen Hof gerufen, wo er, gefördert von Vasari und Michelangelo, rasch zu einem der gefragtesten Künstler aufsteigen sollte.<br />
Zusammen mit Vasari arbeitete er an der Umgestaltung des Palazzo Vecchio zur herrschaftlichen Residenz und entwarf zwischen 1556-1561 für den Salone dei Cinquecento eine monumentale Brunnenanlage. Planänderungen hinsichtlich der Deckenhöhe ließen das Projekt scheitern, die Skulpturen dafür waren jedoch bereits ausgeführt. Einige von ihnen, so die von zwei Pfauen flankierte Juno sowie die Nymphe Kastalia und die personifizierte Gestalt des Flusses Arno wurden von Ammannati 1588-1589 in den Brunnen oberhalb des Hofes des Palazzo Pitti integriert. Später fanden sie im Boboli-Garten Aufstellung, bevor sie von dort aus konservatorischen Gründen entfernt und in den Bargello gebracht wurden. Ein 3-D-Modell, welches man anlässlich der Ausstellung zum 500. Geburtstag des Bildhauers entwickelte, rekonstruiert jedoch virtuell Ammannatis originalen Entwurf.<br />
Noch während Ammannati an dem Brunnen für den Salone dei Cinquecento arbeitete, erhielt er von Cosimo I. weitere Aufträge. Dazu gehört auch die 1559-1560 entstandene Bronzegruppe des mit dem Riesen Antäus ringenden Herkules, die für den Brunnen im Garten der Villa Medici in Castello bestimmt war. Das Werk fixiert den Moment des Kampfes, in welchem Herkules die Brust des Anthäus umschlingt und ihn in die Höhe reißt.<br />
Einen kleinen, aber signifikanten Ausblick auf das architektonische Werk des Künstlers bieten schließlich die Aufnahmen des Palazzo Grifoni Budini Gattai. Er wurde zwischen 1561 und 1565 im Auftrag von Ugolino Grifoni, Sekretär Cosimos I., an der Piazza Santissima Annunziata in Florenz errichtet. Der Palazzo besticht nicht nur durch seine Monumentalität, sondern auch durch die Verwendung von in ihren Rottönen nuancierenden Terrakotta-Ziegeln, die Ammannati bewusst in die Gestaltung der Fassade einbezogen hat. Als die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz 2010 die Kampagne durchführte, fanden dabei die Lichtverhältnisse und ihr Einfluss auf die Farbigkeit des Backsteins sowie auf die plastische Wirkung des Gebäudes besondere Beachtung. Die Fassade wurde bewusst zu unterschiedlichen Tageszeiten fotografiert, um das Spiel des Architekten mit dem Kolorit zu veranschaulichen.</p>
<p>BARTOLOMEO AMMANNATI – Eine Onlineausstellung der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut<br />
Konzept: Costanza Caraffa, Almut Goldhahn<br />
Texte: Almut Goldhahn<br />
Koordination und Redaktion: Almut Goldhahn<br />
Ab 21. November online unter http://expo.khi.fi.it</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
Dott.ssa Stefania Clio Lösch<br />
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit<br />
Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max Planck Institut<br />
Via Giuseppe Giusti 44, 50121 Firenze, Italia<br />
Tel. +39 055 249 11 90, Fax +39 055 244 394<br />
khi-presse@khi.fi.it<br />
<a href="http://www.khi.fi.it/">www.khi.fi.it/</a></p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/KHI_Pressemitteilung_Ammannati3.pdf">KHI_Pressemitteilung_Ammannati</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BARTOLOMEO AMMANNATI – An online-exhibition by the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut</strong></p>
<p>The Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut is showcasing its current photographic campaign of some important works of Bartolomeo Ammannati in an online-exhibition.<br />
As part of preparations for the exhibition “L’acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore”, which the Museo del Bargello in Florence was holding this year to mark the fifthth centenary of the artist’s birth, the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz was involved with a photographic campaign, which could be conducted under ideal conditions. With a view to a revamped museum display and a virtual reconstruction of Ammannati’s Fontana di Sala Grande, a few of his works were removed from the walls of the Bargello; this made it possible for the first time to photograph the sculptures in the round. The resulting photographic documentation provides researchers with a wholly new angle of vision of Ammannati’s sculptural works.<br />
From 21 November 2011 the Photo Library is showing a total of 46 photos from this campaign in its new online-exhibition. They are supplemented with 14 photos of the Palazzo Grifoni Budini Gattai, where the Photo Library is situated, and one of Ammannati’s main architectural works.<br />
Bartolomeo Ammannati (1511-1592) was one of the most important artists of the Florentine High Renaissance. After an apprenticeship in the workshop of the sculptor Baccio Bandinelli and periods of activity in Venice and Urbino, he received his first major commission between 1540 and 1542: the tomb of Mario Nari in Santissima Annunziata. In 1550 Ammannati went to Rome, where he met Michelangelo, whose works he had already studied with great attention in Florence. His admiration for the ageing master, and the influence his work had on Ammannati’s sculptures, can be felt in all his works, as already in his “Leda with the Swan” dating to c.1536. What cannot be ignored in this sculpture is the stylistic, and also the iconographic, affinity with Michelangelo, who had developed this mythological theme in a now lost, but much copied painting for Alfonso d’Este between 1529 and 1530.<br />
Ammannati achieved his artistic breakthrough after his return to Florence from Rome in 1555. Cosimo I de‘ Medici had called him to his court, where, with the active support of Vasari and Michelangelo, he speedily rose to become one of the artists most in demand. Together with Vasari he worked on the transformation of the medieval Palazzo Vecchio into a sumptuous ducal residence and designed a monumental fountain ensemble for the Salone dei Cinquecento between 1556 and 1561. Alterations in plan to do with the height of the ceiling led to the project being abandoned. But the sculptures for it had already been completed. Some of them, such as the two peacocks flanking Juno, the nymph Castalia and the personified river Arno, were included in Ammannati’s fountain above the courtyard of the Palazzo Pitti in 1588-1589. They were then installed as garden-statues in the Boboli Gardens, before eventually being removed to the Bargello for conservational reasons. However, a 3-D model, specially developed in the context of the exhibition marking the sculptor’s fifthth centenary, provides a virtual reconstruction of Ammannati’s original project.<br />
While Ammannati was still working on his fountain for the Salone dei Cinquecento, he received further commissions from Cosimo I. They included the bronze group of Hercules wrestling with the giant Antaeus (1559-1560). It was intended for the fountain in the garden of the Villa Medici in Castello. It captures the turning point in the contest when Hercules powerfully grasps his arms round Antaeus’ chest and hoists him into the air.<br />
A small but significant insight into the artist’s architectural works is provided lastly by the group of photos of the Palazzo Grifoni Budini Gattai in the Piazza Santissima Annunziata in Florence. Erected for Ugolino Grifoni, secretary of Cosimo I, between 1561 and 1565, the Palazzo Grifoni is striking not only for its monumentality, but also for its use of red terracotta bricks, nuanced in their varying shades of russet and orange, which Ammannati consciously incorporated into the articulation of the façade. When the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz conducted its photographic campaign in 2010, particular attention was paid to changing lighting conditions and their influence on the colour of the bricks as well as on the plastic effect of the building. So the façade was photographed at different times of the day to illustrate the architect’s sophisticated play with colour and texture.</p>
<p>BARTOLOMEO AMMANNATI – An online-exhibition by the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut<br />
Concept: Costanza Caraffa, Almut Goldhahn<br />
Texts: Almut Goldhahn<br />
Coordination and editing: Almut Goldhahn<br />
From 21 November online on the website http://expo.khi.fi.it</p>
<p>Further info:<br />
Dott.ssa Stefania Clio Lösch<br />
Head of Public Relations<br />
Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max Planck Institut<br />
Via Giuseppe Giusti 44, 50121 Firenze, Italia<br />
Tel. +39 055 249 11 90, Fax +39 055 244 394<br />
khi-presse@khi.fi.it<br />
<a href="http://www.khi.fi.it/">www.khi.fi.it/</a></p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/KHI_Press_release_Ammannati1.pdf">KHI_Press_release_Ammannati</a></p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>BARTOLOMEO AMMANNATI &#8211; Una mostra online della Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max-Planck-Institut</strong></p>
<p>La Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut presenta l’attuale campagna fotografica su alcune delle più importanti opere di Bartolomeo Ammannati in una mostra online.<br />
In concomitanza con la preparazione della mostra ”L&#8217;acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore”, presentata dal Museo del Bargello a Firenze per il quinto centenario della nascita dell&#8217;artista, la Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz è stata invitata a realizzare una campagna fotografica che si è potuta svolgere in condizioni ottimali. In vista della revisione dell’allestimento museale di alcune figure e della ricostruzione virtuale della “Fontana di Sala Grande” dell’Ammannati, alcune opere sono state movimentate rispetto alla originaria collocazione permettendo di fotografarle per la prima volta da diversi punti di vista. La documentazione fotografica così realizzata offre ai ricercatori un nuovo sguardo sulle sculture di Ammannati.<br />
Dal 21 novembre 2011 la Fototeca propone quarantasei immagini provenienti da questa campagna fotografica in una mostra online. Inoltre vengono presentate anche quattordici fotografie di Palazzo Grifoni Budini Gattai, sede attuale della Fototeca, una delle opere architettoniche più importanti realizzate da Ammannati.<br />
Bartolomeo Ammannati (1511-1592) è stato uno degli artisti più importanti del tardo Rinascimento fiorentino. Dopo un apprendistato nella bottega dello scultore Baccio Bandinelli e soggiorni a Venezia e Urbino, ricevette tra il 1540 e il 1542 la sua prima grande commissione: la realizzazione della tomba di Mario Nari in Santissima Annunziata. Nel 1550 si trasferì a Roma, dove incontrò Michelangelo, le cui opere aveva potuto studiare a Firenze e che ammirava profondamente. Questa ammirazione e l’influenza di Michelangelo sulle sculture di Ammannati sono riconoscibili in tutte le sue opere. Un primo influsso si può riscontrare nella “Leda col cigno”, scolpita intorno al 1536. Si noti soprattutto la similitudine stilistica e tematica con Michelangelo, che aveva realizzato tra il 1529 e il 1530 per Alfonso d’Este un dipinto dallo stesso soggetto mitologico, oggi purtroppo smarrito, ma noto grazie a numerose riproduzioni.<br />
L’apice della carriera artistica di Ammannati fu raggiunto dopo il suo ritorno da Roma nel 1555. Cosimo I de&#8217; Medici lo chiamò alla sua corte dove, grazie al supporto di Vasari e Michelangelo, divenne uno degli artisti più richiesti. Insieme a Vasari trasformò Palazzo Vecchio in una residenza signorile e progettò tra il 1556-1561 per il Salone dei Cinquecento una fontana monumentale (la cosiddetta Fontana di Sala Grande). Modifiche all’altezza del soffitto fecero fallire il progetto. Le sculture per la fontana, però, erano già state eseguite. Alcune di queste, come la Giunone affiancata da due pavoni, la ninfa Castalia e la personificazione del fiume Arno, furono inserite da Ammannati nel 1588-1589 nella fontana posta sopra la corte di Palazzo Pitti.<br />
In seguito le opere furono esposte nel giardino di Boboli, prima di essere rimosse per questioni di conservazione e portate al Museo del Bargello. Un modello in 3-D, appositamente creato in occasione della mostra per il quinto centenario della nascita dell&#8217;artista, ricostruisce virtualmente il progetto originale di Ammannati.<br />
Mentre lavorava ancora alla fontana per il Salone dei Cinquecento, Ammannati ricevette da Cosimo I ulteriori commissioni, tra cui il gruppo bronzeo di Ercole e Anteo (1559-1560) destinato alla fontana nel giardino di Villa Medici a Castello. L&#8217;opera coglie il momento del combattimento, in cui Ercole stringe il petto di Anteo sollevandolo da terra.<br />
Infine, le immagini di Palazzo Grifoni Budini Gattai offrono una visuale, circoscritta ma importante, sull&#8217;opera architettonica dell&#8217;artista. Eretto in piazza Santissima Annunziata tra il 1561 e il 1565 su commissione del segretario di Cosimo I Ugolino Grifoni, il Palazzo si impone non solo per la sua monumentalità, ma soprattutto per l’impiego in facciata di mattoni in terracotta di varie sfumature di rosso. Quando nel 2010 la Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz ha condotto la campagna fotografica qui presentata, un’attenzione particolare è stata rivolta allo studio dei cambiamenti provocati dalla luce in relazione al colore e alla plasticità dell&#8217;edificio. La facciata è stata pertanto fotografata in orari diversi per verificare l’alternarsi di colori voluto dall’architetto.</p>
<p>BARTOLOMEO AMMANNATI – Una mostra online della Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut<br />
Progetto: Costanza Caraffa, Almut Goldhahn<br />
Testi: Almut Goldhahn<br />
Coordinamento e redazione: Almut Goldhahn<br />
Online dal 21 novembre sul sito: http://expo.khi.fi.it</p>
<p>Ulteriori Informazioni:<br />
Dott.ssa Stefania Clio Lösch<br />
Responsabile Pubbliche Relazioni<br />
Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max Planck Institut<br />
Via Giuseppe Giusti 44, 50121 Firenze, Italia<br />
Tel. +39 055 249 11 90, Fax +39 055 244 394<br />
khi-presse@khi.fi.it<br />
<a href="http://www.khi.fi.it/">www.khi.fi.it/</a></p>
<p> <a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/KHI_Comunicato_stampa_Ammannati12.pdf">KHI_Comunicato_stampa_Ammannati[1]</a></p>
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		<title>Die geträumte Antike</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 14:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Frühen Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthandwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
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		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in diesen Tagen nach Paris kommt, ist vom Ausstellungsangenot schier erschlagen. &#8220;Mondrian und de Stijl&#8221; im Pompidou, &#8220;Cranach und seine Zeit&#8221; im Luxembourg, &#8220;Tony Cragg&#8221;, &#8220;Franz Xaver Messerschmidt&#8221; und &#8220;L&#8217;Antiquitė revėe. Innovations et rėsistances au XVIIIe siecle&#8221; im Louvre. Aus alter Verbundenheit war ich in letzterer. Die Gattungen sind alle vertreten. Malerei, Plastik, Zeichnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in diesen Tagen nach Paris kommt, ist vom Ausstellungsangenot schier erschlagen. &#8220;Mondrian und de Stijl&#8221; im Pompidou, &#8220;Cranach und seine Zeit&#8221; im Luxembourg, &#8220;Tony Cragg&#8221;, &#8220;Franz Xaver Messerschmidt&#8221; und &#8220;L&#8217;Antiquitė revėe. Innovations et rėsistances au XVIIIe siecle&#8221; im Louvre. Aus alter Verbundenheit war ich in <a href="http://www.louvre.fr/llv/exposition/detail_exposition.jsp?pageId=0&amp;baseIndex=0">letzterer</a>.<br />
Die Gattungen sind alle vertreten. Malerei, Plastik, Zeichnung und auch ein wenig Kunsthandwerk. Die ausgestellten Stücke &#8211; wie es sich für den Louvre gehört &#8211; durchwegs exquisit, mit einem Schwerpunkt auf England, Italien und Frankreich. Dabei keine Marathonausstellung, sondern eher nach dem Motto &#8220;klein aber fein&#8221; organisiert.</p>
<div id="attachment_3549" class="wp-caption alignleft" style="width: 366px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/02/thumb_a716358096.jpg"><img class="size-full wp-image-3549" style="margin-top: 5px;margin-bottom: 5px;border: 5px solid black" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/02/thumb_a716358096.jpg" alt="" width="356" height="229" /></a><p class="wp-caption-text">Gavin Hamilton, Achill betrauert den toten Patroklus</p></div>
<p>Der innovative Aspekt der Ausstellung soll sich wohl im Untertitel zeigen. &#8220;Erneuerung und Widerstand&#8221;. Gemeint ist, ganz im Sinne des revisionistischen Zeitgeistes, dass das traditionelle lineare Schema einer teleologischen Entwicklung vom Rokoko zum Neoklassizismus falsch ist und viel differenzierter gesehen werden muss. Da ist man natürlich besonders auf die rėsistances gespannt. Das sind die Neobarocken (worunter hier auch der Erzklassizist und Winckelmann-Freund Anton Raphael Mengs mit seinem &#8220;Thronenden Petrus&#8221; fällt, daneben natürlich Tiepolo, Fragonard etc.), die Neomanieristen (ein paar mehr oder weniger unbekannte Italiener) und die Sublimen (Füssli und Konsorten). Mir hat dieses überall mit großem Applomb daher kommende revisionistische Programm noch nie so richtig eingeleuchtet, vor allem, wenn damit der Anspruch verbunden ist, die traditionelle &#8220;historistische&#8221; Kunstgeschichte über den Haufen werfen zu wollen. Einerseits werden Selbstverständlichkeiten verkündet: es ist ja nicht so, dass man die Eigenheiten eines Füssli nicht längst gesehen und unter Begriffen wie &#8220;protoromantische Aufklärung&#8221; gefasst hätte. Andererseits traut man sich keine Verallgemeinerungen mehr zu, die man ja auch ohne den Holzhammer vornehmen kann. Frei nach dem Motto: Wenn ich nur nahe genug rangehe, sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Im übrigen bleibt es auch und gerade hier bei den Stereotypen. Denn wenn ich angeblich unklassizistische Werte wie das Sublime in die Rėsistance-Bewegung auslagere, kann ich sie im Klasizismus nicht mehr sehen und Maler wie David ganz traditionell (und unzutreffend) als einen schlichten Moralapostel deklarieren. Was hier genau passiert.<br />
Trotzdem: Aufgrund der gezeigten Werke eine absolut lohnende Ausstellung!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fdie-getraumte-antike%2F&amp;title=Die%20getr%C3%A4umte%20Antike" id="wpa2a_8"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mae West &#8211; Höhenrekord oder Millionengrab</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/mae-west-hohenrekord-oder-millionengrab/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/mae-west-hohenrekord-oder-millionengrab/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 14:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Höppl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Effnerplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst im öffentlichen Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Mae West]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Rita McBride]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Nacht von 30. auf 31. Januar wurde die 52-Meter-Figur &#8220;Mae West&#8221; von Rita McBride (Prof. in Düsseldorf) auf dem Effnerplatz im Osten von München aufgebaut. Sie hat über 1,5 Mio. Euro gekostet und dient dem Verkehrsplatz als Blickpunkt. Ihren Namen bezieht sie von der amerikanischen Schauspielerin Mae West, die in den 30er Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Nacht von 30. auf 31. Januar wurde die 52-Meter-Figur &#8220;Mae West&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rita_McBride">Rita McBride</a> (Prof. in Düsseldorf) auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Effnerplatz">Effnerplatz</a> im Osten von München aufgebaut. Sie hat über 1,5 Mio. Euro gekostet und dient dem Verkehrsplatz als Blickpunkt. Ihren Namen bezieht sie von der amerikanischen Schauspielerin <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mae_West">Mae West</a>, die in den 30er Jahren große Erfolge feierte. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstofffaserverst%C3%A4rkter_Kunststoff">Carbon</a>-Stahl-Skelett-Skulptur steht über einem Tunnel des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesstra%C3%9Fe_2_R">Mittleren Rings</a> und wird demnächst auch von Trambahnen durchfahren werden. Damit findet die fast 10jährige Planungsgeschichte ein Ende. Für einen ausführlichen Bericht über die künstlerische und urbane Bedeutung von &#8220;Mae West&#8221; mit vielen Abbildungen siehe <a href="http://martinhoeppl.blogspot.com/2011/01/29-31111-munchen-effnerplatz-mae-west.html">hier</a>.</p>
<div id="attachment_3467" class="wp-caption alignnone" style="width: 448px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/01/München-Effnerplatz-Mae-West-Zusammenbau.jpg"><img class="size-full wp-image-3467" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/01/München-Effnerplatz-Mae-West-Zusammenbau.jpg" alt="München, Effnerplatz, Mae West - Photo von Martin Höppl" width="438" height="328" /></a><p class="wp-caption-text">München, Effnerplatz, Mae West - Photo von Martin Höppl</p></div>
<div id="attachment_3464" class="wp-caption alignnone" style="width: 447px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/01/München-Effnerplatz-Mae-West.jpg"><img class="size-full wp-image-3464" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/01/München-Effnerplatz-Mae-West.jpg" alt="München, Effnerplatz, Mae West - Photo von Martin Höppl" width="437" height="328" /></a><p class="wp-caption-text">München, Effnerplatz, Mae West - Photo von Martin Höppl</p></div>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/01/München-Effnerplatz-Mae-West-Zusammenbau.jpg"></a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fmae-west-hohenrekord-oder-millionengrab%2F&amp;title=Mae%20West%20%26%238211%3B%20H%C3%B6henrekord%20oder%20Millionengrab" id="wpa2a_12"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Volltexte im Internet</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/volltexte-im-internet/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 23:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Markschies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[arthistoricum.net - neu]]></category>
		<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst der Neuzeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Digitalisate]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei dem Besuch einer gut sortierten Buchhandlung fiel mir neulich der Reprint von Cornel von Fabricy, Filippo Brunelleschi. Sein Leben und seine Werke (Stuttgart, Verlag der J.G. Cotta&#8217;schen Buchhandlung 1892) in die Hände (Nabu Press 2010). Na prima, dachte ich: eines der Meisterwerke der archivgestützten Kunstgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts ist jetzt wieder als Printausgabe verfügbar, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei dem Besuch einer gut sortierten Buchhandlung fiel mir neulich der Reprint von Cornel von Fabricy, Filippo Brunelleschi. Sein Leben und seine Werke (Stuttgart, Verlag der J.G. Cotta&#8217;schen Buchhandlung 1892) in die Hände (Nabu Press 2010). Na prima, dachte ich: eines der Meisterwerke der archivgestützten Kunstgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts ist jetzt wieder als Printausgabe verfügbar, denn die Originalausgabe ist schwer zu bekommen, offenbar nur in kleiner Auflage gedruckt. Howard Saalman beschreibt in seiner Brunelleschi-Monographie den Erhalt eines Exemplars aus den Händen von Ulrich Middeldorf gleichsam als Erweckungserlebnis (Howard Saalman, Filippo Brunelleschi, The Buildings, London 1993, S. 25).</p>
<p>Ich habe den Band <strong>nicht</strong> gekauft, weil ich wusste, dass bei <a href="http://www.google.de/books">http://www.google.de/books</a> noch vor Monaten eine &#8220;vollständige Ansicht&#8221; verfügbar war, die ich aber leider nicht heruntergeladen habe. Pech gehabt: jetzt ist sie weg. Ich vermute mal, das Erscheinen einer Printausgabe macht den Volltext im Internet für google unmöglich. Das finde ich mehr als misslich, denn das Buch &#8211; so wichtig es auch ist &#8211; wird man heute eher als Steinbruch verwenden, als dass man es gerne in den Händen hält und von vorne bis hinten durcharbeitet. Wie finde ich z.B. ganz rasch, dass Filippo Brunelleschi eine Magdalenenstatue gefertigt hat, ich erinnere mich aber leider nicht mehr an den Zusammenhang? Soll ich für 6,99€ in der Hauptseminararbeit von Simon David nachschauen (<a href="http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/142481.html">http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/142481.html</a>)?</p>
<p>Was tun? Soll ich lernen, wie ich mit meinen Computer simuliere, dass ich mich gerade in den USA befinde oder mit den Hinweisen von Klaus Graf versuchen, mehr als nur &#8220;Schnipsel&#8221; zu erhalten <a href="http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/id=1146&amp;type=diskussionen">(http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/id=1146&amp;type=diskussionen)</a>? Kann sicher nicht schaden.</p>
<p>Aber Glück gehabt: nach langer Suche habe ich bei <a href="http://www.archive.org/">http://www.archive.org/</a> den Volltext wiedergefunden. Da wird er gewiss nicht mehr lange zu finden sein, aber jetzt habe ich mir den Text heruntergeladen. Ob ich das darf?</p>
<p>Ich träume mich in eine Zukunft, wo Printausgaben und E-Texte tatsächlich nicht mehr als konkurrierende Medien wahrgenommen werden.</p>
<p>Alexander Markschies (mark@kunstgeschichte.rwth-aachen.de)</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fvolltexte-im-internet%2F&amp;title=Volltexte%20im%20Internet" id="wpa2a_16"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Berlusconi verschenkte Canova</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/berlusconi-verschenkte-canova/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 09:35:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian M. Geyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[arthistoricum.net - neu]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmalerei / Buchillustration]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthandwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Canova]]></category>
		<category><![CDATA[Rezeption]]></category>

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		<description><![CDATA[Der italienische Ministerpräsident Berlusconi schenkte Anfang Juli beim G8-Gipfel in Aquila jedem der anwesenden Regierungschefs ein handgefertigtes, 24 Kilo schweres Buch über den Bildhauer Antonio Canova, mit dem Titel "L’invenzione della belleza".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der italienische Ministerpräsident Berlusconi schenkte Anfang Juli beim G8-Gipfel in Aquila jedem der anwesenden Regierungschefs ein handgefertigtes, 24 Kilo schweres Buch über den Bildhauer Antonio Canova, mit dem Titel &#8220;L’invenzione della bellezza&#8221;.<span id="more-1929"></span></p>
<div id="attachment_1933" class="wp-caption alignleft" style="width: 194px"><img class="size-thumbnail wp-image-1933" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2009/09/262-31-150x150.jpg" alt="Berlusconi, das Canova-Buch und Obama" width="184" height="184" /><p class="wp-caption-text">Berlusconi, das Canova-Buch und Obama</p></div>
<p>Angesichts einer zunehmend schlechteren wirtschaftlichen Position Italiens sollte berühmte italienische Kunst als Werbung für &#8220;made in Italy&#8221; und Italiens Schönheit dienen. <a href="http://www.marilenaferrari-fmr.it/it/opere-casa-darte/canova-linvenzione-della-bellezza/canova-linvenzione-della-bellezza.html">Das Buch</a> wurde vom Verlag FMR produziert, den die neue Eigentümerin 2004 von dem exzentrischen Verleger Francesco Maria Ricci übernommen hatte.</p>
<p>Der Canova-Experte Gianni Venturi kritisierte am 17.7.2009 in einem<a href="http://www.patrimoniosos.it/rsol.php?op=getarticle&amp;id=59057"> Leserbrief  </a>an <em>La Repubblica</em> das protzig Neureiche dieses Geschenkes und verglich die kitschige Marmorreproduktion der tanzenden Grazien auf der Titelseite mit den Schlagersternchen, welche die Abende und die Fernsehprogramme des Medien-Tycoons Berlusconis verschönern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left">Als typisch für die Ignoranz der Regierung gegenüber der Kultur beklagte Venturi, daß die Gesamtausgabe der Canova-Schriften, die ein wirkliches Kulturgut sei, seit zwei Jahren nicht mehr von den zuständigen Ministerien gefördert würde.</p>
<p>Es wäre zu billig, sich nur über diese Eskapade des nach eigener Aussage „besten Regierungschefes Italiens“ zu amüsieren. Man kann sich leicht vorstellen, was die hier sichtbare Spitze des Eisbergs für Rückschlüsse auf die Rahmenbedingung für Kunstgeschichte, Museen und Ausstellungen in Italien zulässt. Und man erinnert sich beunruhigt daran, daß auch anderenorts in Europa bei höchsten Regierungsstellen mehr Begeisterung für lukrativen Glanz und Glamour als Erkenntnis fördernde Projekten besteht.</p>
<p>Nicht zuletzt betrübt, daß Canova, ein in Deutschland weithin unterschätzter Bildhauer, hier in schlechte Gesellschaft gerät, was eine werkgerechte Rezeption nicht erleichtern dürfte.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fberlusconi-verschenkte-canova%2F&amp;title=Berlusconi%20verschenkte%20Canova" id="wpa2a_18"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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