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	<title>blog.arthistoricum.net &#187; Renaissance</title>
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		<title>Bartolomeo Ammannati. Eine Online-Ausstellung der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz &#8211; Max-Planck-Institut</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 10:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefania Clio Lösch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut präsentiert die aktuelle Fotokampagne einiger wichtiger Werke Bartolomeo Ammannatis in einer Online-Ausstellung. Im Zuge der Vorbereitungen für die Ausstellung „L’acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore“, die das Museo del Bargello in Florenz anlässlich des 500. Geburtstages des Künstlers in diesem Jahr zeigte, wurde die [...]]]></description>
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<p>Die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut präsentiert die aktuelle Fotokampagne einiger wichtiger Werke Bartolomeo Ammannatis in einer Online-Ausstellung.<br />
Im Zuge der Vorbereitungen für die Ausstellung „L’acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore“, die das Museo del Bargello in Florenz anlässlich des 500. Geburtstages des Künstlers in diesem Jahr zeigte, wurde die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz mit einer Fotokampagne einbezogen, die unter idealen Aufnahmebedingungen durchgeführt werden konnte. Mit Hinblick auf eine Revision der musealen Präsentation und auf eine virtuelle Rekonstruktion von Ammannatis Fontana di Sala Grande hatte man einige Werke von den Wänden gerückt, welches die Aufnahme der Skulpturen erstmals von allen Seiten möglich machte. Die dabei entstandene fotografische Dokumentation bietet den Forschern einige völlig neue Blickwinkel auf ihre Studienobjekte.<br />
Ab dem 21. November 2011 zeigt nun die Photothek insgesamt 46 Fotos aus dieser Kampagne in einer Online-Ausstellung. Ergänzt werden sie durch 14 Aufnahmen des Palazzo Grifoni Budini Gattai, Sitz der Photothek, einem der architektonischen Hauptwerke Ammannatis.<br />
Bartolomeo Ammannati (1511-1592) war einer der bedeutendsten Künstler der Florentiner Hochrenaissance. Nach einer Ausbildung in der Werkstatt des Bildhauers Baccio Bandinelli und Aufenthalten in Venedig und Urbino erhielt er zwischen 1540-1542 mit dem Grabmal für Mario Nari in Santissima Annunziata seinen ersten größeren Auftrag. 1550 ging er nach Rom, wo er auf Michelangelo traf, dessen Werke er bereits in Florenz eingehend studiert hatte. Die Bewunderung für den älteren Künstler und den Einfluss, den dessen Werk auf Ammannatis bildhauerische Arbeiten hatte, ist in allen seinen Werken zu spüren. So bereits in seiner um 1536 entstandenen „Leda mit dem Schwan“. Unübersehbar ist hier die stilistische, aber auch thematische Nähe zu Michelangelo, der dieses mythologische Thema zwischen 1529 und 1530 in einem heute verlorenen, jedoch vielkopierten Bild für Alfonso d’Este festgehalten hatte.<br />
Seinen künstlerischen Durchbruch erzielte Ammannati nach der Rückkehr aus Rom im Jahr 1555. Cosimo I. de‘ Medici hatte ihn an seinen Hof gerufen, wo er, gefördert von Vasari und Michelangelo, rasch zu einem der gefragtesten Künstler aufsteigen sollte.<br />
Zusammen mit Vasari arbeitete er an der Umgestaltung des Palazzo Vecchio zur herrschaftlichen Residenz und entwarf zwischen 1556-1561 für den Salone dei Cinquecento eine monumentale Brunnenanlage. Planänderungen hinsichtlich der Deckenhöhe ließen das Projekt scheitern, die Skulpturen dafür waren jedoch bereits ausgeführt. Einige von ihnen, so die von zwei Pfauen flankierte Juno sowie die Nymphe Kastalia und die personifizierte Gestalt des Flusses Arno wurden von Ammannati 1588-1589 in den Brunnen oberhalb des Hofes des Palazzo Pitti integriert. Später fanden sie im Boboli-Garten Aufstellung, bevor sie von dort aus konservatorischen Gründen entfernt und in den Bargello gebracht wurden. Ein 3-D-Modell, welches man anlässlich der Ausstellung zum 500. Geburtstag des Bildhauers entwickelte, rekonstruiert jedoch virtuell Ammannatis originalen Entwurf.<br />
Noch während Ammannati an dem Brunnen für den Salone dei Cinquecento arbeitete, erhielt er von Cosimo I. weitere Aufträge. Dazu gehört auch die 1559-1560 entstandene Bronzegruppe des mit dem Riesen Antäus ringenden Herkules, die für den Brunnen im Garten der Villa Medici in Castello bestimmt war. Das Werk fixiert den Moment des Kampfes, in welchem Herkules die Brust des Anthäus umschlingt und ihn in die Höhe reißt.<br />
Einen kleinen, aber signifikanten Ausblick auf das architektonische Werk des Künstlers bieten schließlich die Aufnahmen des Palazzo Grifoni Budini Gattai. Er wurde zwischen 1561 und 1565 im Auftrag von Ugolino Grifoni, Sekretär Cosimos I., an der Piazza Santissima Annunziata in Florenz errichtet. Der Palazzo besticht nicht nur durch seine Monumentalität, sondern auch durch die Verwendung von in ihren Rottönen nuancierenden Terrakotta-Ziegeln, die Ammannati bewusst in die Gestaltung der Fassade einbezogen hat. Als die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz 2010 die Kampagne durchführte, fanden dabei die Lichtverhältnisse und ihr Einfluss auf die Farbigkeit des Backsteins sowie auf die plastische Wirkung des Gebäudes besondere Beachtung. Die Fassade wurde bewusst zu unterschiedlichen Tageszeiten fotografiert, um das Spiel des Architekten mit dem Kolorit zu veranschaulichen.</p>
<p>BARTOLOMEO AMMANNATI – Eine Onlineausstellung der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut<br />
Konzept: Costanza Caraffa, Almut Goldhahn<br />
Texte: Almut Goldhahn<br />
Koordination und Redaktion: Almut Goldhahn<br />
Ab 21. November online unter http://expo.khi.fi.it</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
Dott.ssa Stefania Clio Lösch<br />
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit<br />
Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max Planck Institut<br />
Via Giuseppe Giusti 44, 50121 Firenze, Italia<br />
Tel. +39 055 249 11 90, Fax +39 055 244 394<br />
khi-presse@khi.fi.it<br />
<a href="http://www.khi.fi.it/">www.khi.fi.it/</a></p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/KHI_Pressemitteilung_Ammannati3.pdf">KHI_Pressemitteilung_Ammannati</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BARTOLOMEO AMMANNATI – An online-exhibition by the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut</strong></p>
<p>The Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut is showcasing its current photographic campaign of some important works of Bartolomeo Ammannati in an online-exhibition.<br />
As part of preparations for the exhibition “L’acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore”, which the Museo del Bargello in Florence was holding this year to mark the fifthth centenary of the artist’s birth, the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz was involved with a photographic campaign, which could be conducted under ideal conditions. With a view to a revamped museum display and a virtual reconstruction of Ammannati’s Fontana di Sala Grande, a few of his works were removed from the walls of the Bargello; this made it possible for the first time to photograph the sculptures in the round. The resulting photographic documentation provides researchers with a wholly new angle of vision of Ammannati’s sculptural works.<br />
From 21 November 2011 the Photo Library is showing a total of 46 photos from this campaign in its new online-exhibition. They are supplemented with 14 photos of the Palazzo Grifoni Budini Gattai, where the Photo Library is situated, and one of Ammannati’s main architectural works.<br />
Bartolomeo Ammannati (1511-1592) was one of the most important artists of the Florentine High Renaissance. After an apprenticeship in the workshop of the sculptor Baccio Bandinelli and periods of activity in Venice and Urbino, he received his first major commission between 1540 and 1542: the tomb of Mario Nari in Santissima Annunziata. In 1550 Ammannati went to Rome, where he met Michelangelo, whose works he had already studied with great attention in Florence. His admiration for the ageing master, and the influence his work had on Ammannati’s sculptures, can be felt in all his works, as already in his “Leda with the Swan” dating to c.1536. What cannot be ignored in this sculpture is the stylistic, and also the iconographic, affinity with Michelangelo, who had developed this mythological theme in a now lost, but much copied painting for Alfonso d’Este between 1529 and 1530.<br />
Ammannati achieved his artistic breakthrough after his return to Florence from Rome in 1555. Cosimo I de‘ Medici had called him to his court, where, with the active support of Vasari and Michelangelo, he speedily rose to become one of the artists most in demand. Together with Vasari he worked on the transformation of the medieval Palazzo Vecchio into a sumptuous ducal residence and designed a monumental fountain ensemble for the Salone dei Cinquecento between 1556 and 1561. Alterations in plan to do with the height of the ceiling led to the project being abandoned. But the sculptures for it had already been completed. Some of them, such as the two peacocks flanking Juno, the nymph Castalia and the personified river Arno, were included in Ammannati’s fountain above the courtyard of the Palazzo Pitti in 1588-1589. They were then installed as garden-statues in the Boboli Gardens, before eventually being removed to the Bargello for conservational reasons. However, a 3-D model, specially developed in the context of the exhibition marking the sculptor’s fifthth centenary, provides a virtual reconstruction of Ammannati’s original project.<br />
While Ammannati was still working on his fountain for the Salone dei Cinquecento, he received further commissions from Cosimo I. They included the bronze group of Hercules wrestling with the giant Antaeus (1559-1560). It was intended for the fountain in the garden of the Villa Medici in Castello. It captures the turning point in the contest when Hercules powerfully grasps his arms round Antaeus’ chest and hoists him into the air.<br />
A small but significant insight into the artist’s architectural works is provided lastly by the group of photos of the Palazzo Grifoni Budini Gattai in the Piazza Santissima Annunziata in Florence. Erected for Ugolino Grifoni, secretary of Cosimo I, between 1561 and 1565, the Palazzo Grifoni is striking not only for its monumentality, but also for its use of red terracotta bricks, nuanced in their varying shades of russet and orange, which Ammannati consciously incorporated into the articulation of the façade. When the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz conducted its photographic campaign in 2010, particular attention was paid to changing lighting conditions and their influence on the colour of the bricks as well as on the plastic effect of the building. So the façade was photographed at different times of the day to illustrate the architect’s sophisticated play with colour and texture.</p>
<p>BARTOLOMEO AMMANNATI – An online-exhibition by the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut<br />
Concept: Costanza Caraffa, Almut Goldhahn<br />
Texts: Almut Goldhahn<br />
Coordination and editing: Almut Goldhahn<br />
From 21 November online on the website http://expo.khi.fi.it</p>
<p>Further info:<br />
Dott.ssa Stefania Clio Lösch<br />
Head of Public Relations<br />
Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max Planck Institut<br />
Via Giuseppe Giusti 44, 50121 Firenze, Italia<br />
Tel. +39 055 249 11 90, Fax +39 055 244 394<br />
khi-presse@khi.fi.it<br />
<a href="http://www.khi.fi.it/">www.khi.fi.it/</a></p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/KHI_Press_release_Ammannati1.pdf">KHI_Press_release_Ammannati</a></p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>BARTOLOMEO AMMANNATI &#8211; Una mostra online della Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max-Planck-Institut</strong></p>
<p>La Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut presenta l’attuale campagna fotografica su alcune delle più importanti opere di Bartolomeo Ammannati in una mostra online.<br />
In concomitanza con la preparazione della mostra ”L&#8217;acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore”, presentata dal Museo del Bargello a Firenze per il quinto centenario della nascita dell&#8217;artista, la Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz è stata invitata a realizzare una campagna fotografica che si è potuta svolgere in condizioni ottimali. In vista della revisione dell’allestimento museale di alcune figure e della ricostruzione virtuale della “Fontana di Sala Grande” dell’Ammannati, alcune opere sono state movimentate rispetto alla originaria collocazione permettendo di fotografarle per la prima volta da diversi punti di vista. La documentazione fotografica così realizzata offre ai ricercatori un nuovo sguardo sulle sculture di Ammannati.<br />
Dal 21 novembre 2011 la Fototeca propone quarantasei immagini provenienti da questa campagna fotografica in una mostra online. Inoltre vengono presentate anche quattordici fotografie di Palazzo Grifoni Budini Gattai, sede attuale della Fototeca, una delle opere architettoniche più importanti realizzate da Ammannati.<br />
Bartolomeo Ammannati (1511-1592) è stato uno degli artisti più importanti del tardo Rinascimento fiorentino. Dopo un apprendistato nella bottega dello scultore Baccio Bandinelli e soggiorni a Venezia e Urbino, ricevette tra il 1540 e il 1542 la sua prima grande commissione: la realizzazione della tomba di Mario Nari in Santissima Annunziata. Nel 1550 si trasferì a Roma, dove incontrò Michelangelo, le cui opere aveva potuto studiare a Firenze e che ammirava profondamente. Questa ammirazione e l’influenza di Michelangelo sulle sculture di Ammannati sono riconoscibili in tutte le sue opere. Un primo influsso si può riscontrare nella “Leda col cigno”, scolpita intorno al 1536. Si noti soprattutto la similitudine stilistica e tematica con Michelangelo, che aveva realizzato tra il 1529 e il 1530 per Alfonso d’Este un dipinto dallo stesso soggetto mitologico, oggi purtroppo smarrito, ma noto grazie a numerose riproduzioni.<br />
L’apice della carriera artistica di Ammannati fu raggiunto dopo il suo ritorno da Roma nel 1555. Cosimo I de&#8217; Medici lo chiamò alla sua corte dove, grazie al supporto di Vasari e Michelangelo, divenne uno degli artisti più richiesti. Insieme a Vasari trasformò Palazzo Vecchio in una residenza signorile e progettò tra il 1556-1561 per il Salone dei Cinquecento una fontana monumentale (la cosiddetta Fontana di Sala Grande). Modifiche all’altezza del soffitto fecero fallire il progetto. Le sculture per la fontana, però, erano già state eseguite. Alcune di queste, come la Giunone affiancata da due pavoni, la ninfa Castalia e la personificazione del fiume Arno, furono inserite da Ammannati nel 1588-1589 nella fontana posta sopra la corte di Palazzo Pitti.<br />
In seguito le opere furono esposte nel giardino di Boboli, prima di essere rimosse per questioni di conservazione e portate al Museo del Bargello. Un modello in 3-D, appositamente creato in occasione della mostra per il quinto centenario della nascita dell&#8217;artista, ricostruisce virtualmente il progetto originale di Ammannati.<br />
Mentre lavorava ancora alla fontana per il Salone dei Cinquecento, Ammannati ricevette da Cosimo I ulteriori commissioni, tra cui il gruppo bronzeo di Ercole e Anteo (1559-1560) destinato alla fontana nel giardino di Villa Medici a Castello. L&#8217;opera coglie il momento del combattimento, in cui Ercole stringe il petto di Anteo sollevandolo da terra.<br />
Infine, le immagini di Palazzo Grifoni Budini Gattai offrono una visuale, circoscritta ma importante, sull&#8217;opera architettonica dell&#8217;artista. Eretto in piazza Santissima Annunziata tra il 1561 e il 1565 su commissione del segretario di Cosimo I Ugolino Grifoni, il Palazzo si impone non solo per la sua monumentalità, ma soprattutto per l’impiego in facciata di mattoni in terracotta di varie sfumature di rosso. Quando nel 2010 la Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz ha condotto la campagna fotografica qui presentata, un’attenzione particolare è stata rivolta allo studio dei cambiamenti provocati dalla luce in relazione al colore e alla plasticità dell&#8217;edificio. La facciata è stata pertanto fotografata in orari diversi per verificare l’alternarsi di colori voluto dall’architetto.</p>
<p>BARTOLOMEO AMMANNATI – Una mostra online della Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut<br />
Progetto: Costanza Caraffa, Almut Goldhahn<br />
Testi: Almut Goldhahn<br />
Coordinamento e redazione: Almut Goldhahn<br />
Online dal 21 novembre sul sito: http://expo.khi.fi.it</p>
<p>Ulteriori Informazioni:<br />
Dott.ssa Stefania Clio Lösch<br />
Responsabile Pubbliche Relazioni<br />
Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max Planck Institut<br />
Via Giuseppe Giusti 44, 50121 Firenze, Italia<br />
Tel. +39 055 249 11 90, Fax +39 055 244 394<br />
khi-presse@khi.fi.it<br />
<a href="http://www.khi.fi.it/">www.khi.fi.it/</a></p>
<p> <a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/KHI_Comunicato_stampa_Ammannati12.pdf">KHI_Comunicato_stampa_Ammannati[1]</a></p>
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		<title>arthistoricum.net: Epochen-Reader Renaissance erweitert</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 10:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Schümmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[arthistoricum.net - neu]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 2010 werden sukzessive Lektionen des Epochen-Readers „Renaissance“ im kunsthistorischen Portal arthistoricum.net gelaunched. Es handelt sich hierbei um Kapitel eines Prototyps einer eLearning-Einheit zur Epoche der Renaissance. Der Reader bietet ein multimediales Äquivalent für eine kunstgeschichtliche Vorlesung und basiert auf einer Überblicksvorlesung von Prof. Steffi Roettgen an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Sommersemester 2006). Prof. Steffi Roettgen zählt zu den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">Seit 2010 werden sukzessive Lektionen des <a href="http://www.arthistoricum.net/tutorials/reader/renaissance/" target="_blank">Epochen-Readers „Renaissance“</a> im kunsthistorischen Portal arthistoricum.net gelaunched. Es handelt sich hierbei um Kapitel eines Prototyps einer eLearning-Einheit zur Epoche der Renaissance. Der Reader bietet ein multimediales Äquivalent für eine kunstgeschichtliche Vorlesung und basiert auf einer Überblicksvorlesung von Prof. Steffi Roettgen an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Sommersemester 2006).</div>
<p>Prof. Steffi Roettgen zählt zu den international renommierten Forscherinnen über die Kunst der Renaissance. Die Texte bieten eine ebenso fundierte wie umfassende Einführung in den aktuellen Forschungsstand. Die Lektionen sind spezifisch auf die Lernbedürfnisse von Studierenden der Kunstgeschichte ausgerichtet und können für dieses Thema als Wissensbasis für das Grundstudium angesehen werden.</p>
<p>Der <a href="http://www.arthistoricum.net/tutorials/reader/renaissance/" target="_blank">Epochen-Readers „Renaissance“</a> will einen Leitfaden für die drei Gattungen Architektur, Skulptur und Malerei des 15. und 16. Jahrhunderts in Italien geben und zielt darauf, die Physiognomie der Epoche deutlich zu machen, die lokalen Schwerpunkte und die charakteristischen Aufgabenstellungen hervorzuheben, und diese in einen Zusammenhang mit den historischen und kulturellen Fakten zu stellen.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Sandro_Botticelli_080.jpg" rel="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Sandro_Botticelli_080.jpg" target="_blank"><img title="Sandro Botticelli: Verkündigung an Maria" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/11/Sandro_Botticelli_300.jpg" alt="Sandro Botticelli: Verkündigung an Maria, Florenz, Uffizien (ehem. Altarbild in S. Maria Maddalena del Cestello de‘Pazzi), 1489-1490. Bildquelle: Wikimedia Commons (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sandro_Botticelli_080.jpg)" width="300" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Sandro Botticelli: Verkündigung an Maria, Florenz, Uffizien (ehem. Altarbild in S. Maria Maddalena del Cestello de‘Pazzi), 1489-1490. Bildquelle: Wikimedia Commons (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sandro_Botticelli_080.jpg)</p></div>
<p>Der an vielen Stellen mit Abbildungen versehene Text ist mit Bibliographien, Bilddatenbanken und wissenschaftlich etablierten Seiten im World Wide Web intensiv verlinkt und bietet den Nutzerinnen und Nutzern somit weitere Vertiefungsmöglichkeiten.</p>
<p>Der <a href="http://www.arthistoricum.net/tutorials/reader/renaissance/" target="_blank">Epochen-Readers „Renaissance“</a> wurde im Rahmen der Förderung von arthistorucum.net durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert sowie durch den Freundeskreis des Kunsthistorischen Instituts der Ludwig-Maximilians-Universität München.<br />
<em>– Sybille Gresinger –</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kontakt:<br />
Prof. Dr. Steffi Roettgen<br />
<a href="mailto:Roettgen@khi.fi.it">Roettgen@khi.fi.it</a></p>
<p>Sybille Greisinger, M.A.<br />
<a href="mailto:Sybille.Greisinger@gmx.net">Sybille.Greisinger@gmx.net</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Farthistoricum-net-epochen-reader-renaissance-erweitert%2F&amp;title=arthistoricum.net%3A%20Epochen-Reader%20Renaissance%20erweitert" id="wpa2a_8"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Scheinwerfer auf die Wissenschaft –Vorlesung am Prado</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/scheinwerfer-auf-die-wissenschaft-vorlesung-am-prado/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 15:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian M. Geyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Graphik]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Frühen Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte des Mittelalters]]></category>
		<category><![CDATA[Museumswesen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der renommierte Archäologe, Kunsthistoriker und Direktor der Scuola Normale di Pisa, Salvatore Settis ist 2010/2011 Direktor der Catedra am Prado Museum (Madrid) und hält dort sechs Vorlesungen zur Bedeutung der Zeichnung von der Antike bis ins 17. Jahrhundert. In einem zehnminütigem Video, einem Einführungstext und den Titeln der sechs Vorlesungen erläutert Settis das Programm der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der renommierte Archäologe, Kunsthistoriker und Direktor der Scuola Normale di Pisa, Salvatore <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/catedra-2010/salvatore-settis-director-de-la-catedra-2010/">Settis</a> ist 2010/2011 Direktor der Catedra am <a href="http://www.museodelprado.es/en">Prado </a>Museum (Madrid) und hält dort sechs Vorlesungen zur Bedeutung der Zeichnung von der Antike bis ins 17. Jahrhundert.<span id="more-2914"></span></p>
<div id="attachment_2919" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/09/Settis_01.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2919" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/09/Settis_01-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Salvatore Settis</p></div>
<p>In einem zehnminütigem <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/catedra-2010/video-presentacion-de-la-catedra-2010/">Video</a>, einem <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/catedra-2010/">Einführungstext </a>und den <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/catedra-2010/programa-ciclo-de-conferencias/">Titeln </a>der sechs Vorlesungen erläutert Settis das Programm der Vorlesung „Die Linie des <a href="http://www.projekte.kunstgeschichte.uni-muenchen.de/Paragone/zeuxis_zundp.html">Parrhasius </a>: Strategien des Zeichnens : Experimentieren, Werkstatt Praktiken und Kunstgeschichte“. Als Archäologe und Kunsthistoriker verfügt Settis über den Hintergrund, um interessant und tiefgründig zweitausend Jahre zu behandeln, in denen Zeichnen benutzt wurde, um der visuellen Erfahrung der Welt eine Form zu geben. Die Vorlesung richtet sich an Wissenschaftler und das breite Publikum. Zur Nachbereitung wird einen Tag nach der Vorlesung ein Seminar abgehalten, für das <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/catedra-2010/becas-y-clases-magistrales/">Stipendien </a>an jungen Forscher vergeben werden. Die letztjährige Vortragsreihe von <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/primera-catedra-del-museo/">Philippe de Montebello</a> wurde als Buch veröffentlicht, was vermutlich auch 2010 erfolgen wird.</p>
<p>Salvatore Settis Publikationen wurden kaum ins Deutsche übersetzt, so daß er hier nur Spezialisten bekannt ist. Eine Ausnahme ist ein programmatischer Essay <strong>&#8220;<a href="http://www.wagenbach.de/buecher/titel/281-Die_Zukunft_des_Klassischen.html">Die Zukunft des Klassischen</a>&#8220;</strong> bei Wagenbach. In Italien war er bis 2010 Direktor der einflussreichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scuola_Normale_Superiore_di_Pisa">Scuola Normale Superiore di Pisa </a>und hat sich in der italienischen Öffentlichkeit engagiert zu Fragen des Kulturschutzes gegen die Kulturpolitik Berlusconis geäußert.</p>
<p>Die Vortragsreihe am Prado scheint ein interessanter und begrüßenswerter Ansatz des Museums zu sein, neben der zentralen Objektpräsentation auch die intellektuelle Faszination der Forschung ins Scheinwerferlicht zu stellen. Es wäre interessant, wenn die Blogteilnehmer das mit der deutschen Praxis vergleichen würden. Umgekehrt bekommt der Ansatz von Settis, gegen die Vorstellung einer starren klassischen Antike, einen Beitrag zu deren differenzierten, verlebendigenden Betrachtung zu leisten, eine wirksame öffentliche Plattform.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fscheinwerfer-auf-die-wissenschaft-vorlesung-am-prado%2F&amp;title=Scheinwerfer%20auf%20die%20Wissenschaft%20%E2%80%93Vorlesung%20am%20Prado" id="wpa2a_12"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Volltexte im Internet</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 23:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Markschies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[arthistoricum.net - neu]]></category>
		<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Frühen Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisate]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei dem Besuch einer gut sortierten Buchhandlung fiel mir neulich der Reprint von Cornel von Fabricy, Filippo Brunelleschi. Sein Leben und seine Werke (Stuttgart, Verlag der J.G. Cotta&#8217;schen Buchhandlung 1892) in die Hände (Nabu Press 2010). Na prima, dachte ich: eines der Meisterwerke der archivgestützten Kunstgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts ist jetzt wieder als Printausgabe verfügbar, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei dem Besuch einer gut sortierten Buchhandlung fiel mir neulich der Reprint von Cornel von Fabricy, Filippo Brunelleschi. Sein Leben und seine Werke (Stuttgart, Verlag der J.G. Cotta&#8217;schen Buchhandlung 1892) in die Hände (Nabu Press 2010). Na prima, dachte ich: eines der Meisterwerke der archivgestützten Kunstgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts ist jetzt wieder als Printausgabe verfügbar, denn die Originalausgabe ist schwer zu bekommen, offenbar nur in kleiner Auflage gedruckt. Howard Saalman beschreibt in seiner Brunelleschi-Monographie den Erhalt eines Exemplars aus den Händen von Ulrich Middeldorf gleichsam als Erweckungserlebnis (Howard Saalman, Filippo Brunelleschi, The Buildings, London 1993, S. 25).</p>
<p>Ich habe den Band <strong>nicht</strong> gekauft, weil ich wusste, dass bei <a href="http://www.google.de/books">http://www.google.de/books</a> noch vor Monaten eine &#8220;vollständige Ansicht&#8221; verfügbar war, die ich aber leider nicht heruntergeladen habe. Pech gehabt: jetzt ist sie weg. Ich vermute mal, das Erscheinen einer Printausgabe macht den Volltext im Internet für google unmöglich. Das finde ich mehr als misslich, denn das Buch &#8211; so wichtig es auch ist &#8211; wird man heute eher als Steinbruch verwenden, als dass man es gerne in den Händen hält und von vorne bis hinten durcharbeitet. Wie finde ich z.B. ganz rasch, dass Filippo Brunelleschi eine Magdalenenstatue gefertigt hat, ich erinnere mich aber leider nicht mehr an den Zusammenhang? Soll ich für 6,99€ in der Hauptseminararbeit von Simon David nachschauen (<a href="http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/142481.html">http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/142481.html</a>)?</p>
<p>Was tun? Soll ich lernen, wie ich mit meinen Computer simuliere, dass ich mich gerade in den USA befinde oder mit den Hinweisen von Klaus Graf versuchen, mehr als nur &#8220;Schnipsel&#8221; zu erhalten <a href="http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/id=1146&amp;type=diskussionen">(http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/id=1146&amp;type=diskussionen)</a>? Kann sicher nicht schaden.</p>
<p>Aber Glück gehabt: nach langer Suche habe ich bei <a href="http://www.archive.org/">http://www.archive.org/</a> den Volltext wiedergefunden. Da wird er gewiss nicht mehr lange zu finden sein, aber jetzt habe ich mir den Text heruntergeladen. Ob ich das darf?</p>
<p>Ich träume mich in eine Zukunft, wo Printausgaben und E-Texte tatsächlich nicht mehr als konkurrierende Medien wahrgenommen werden.</p>
<p>Alexander Markschies (mark@kunstgeschichte.rwth-aachen.de)</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fvolltexte-im-internet%2F&amp;title=Volltexte%20im%20Internet" id="wpa2a_16"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Krimi um Vasaris Archiv</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 16:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matteo Burioni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Frühen Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Arezzo]]></category>
		<category><![CDATA[Casa Vasari]]></category>
		<category><![CDATA[Giorgio Vasari]]></category>
		<category><![CDATA[Nachlass]]></category>

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		<description><![CDATA[Um Giorgio Vasaris Archiv in Arezzo ist ein öffentlicher Streit entbrannt, seit der Corriere della Sera berichtet hat, dass ein anonymer, russischer Käufer den gesamten schriftlichen Nachlass für 150 Millionen Euro erworben hat. Der Nachlass Vasaris befand sich schon lange im Familienbesitz der Familie Rasponi-Spinelli und wurde für die kunsthistorische Forschung erst 1909 von Giovanni [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um Giorgio Vasaris Archiv in Arezzo ist ein öffentlicher Streit entbrannt, seit der <a href="http://www.corriere.it/cultura/09_ottobre_23/vasari-archivio-arezzo-russi-panza_7d3cda66-bf97-11de-856b-00144f02aabc.shtml" target="_blank">Corriere della Sera</a> berichtet hat, dass ein anonymer, russischer Käufer den gesamten schriftlichen Nachlass für 150 Millionen Euro erworben hat. Der Nachlass Vasaris befand sich schon lange im Familienbesitz der Familie Rasponi-Spinelli und wurde für die kunsthistorische Forschung erst 1909 von Giovanni Poggi entdeckt. Dem Vasari-Forscher Karl Frey gelang es jedoch kurz darauf, das gesamte Material mit Hilfe des damaligen Reichsinnenministerium nach Berlin zu verbringen, wo er auf den Quellen sitzend, ungestört durch die Konkurrenz der Kollegen, an der Edition des Nachlasses arbeitete. Julius von Schlosser kommentierte damals schon treffend: „Dem Entdecker Poggi wurde nämlich sein Fund in ziemlich brutaler [...] Weise entwunden; […].“<br />
Sollte sich die Geschichte wiederholen? Steht uns kurz vor dem 500. Geburtstag des „Vaters der Kunstgeschichte“ wieder ein Streit um Vasaris Nachlass ins Haus? Die Familie Rasponi-Spinelli hatte den Nachlass an Giovanni Festari verkauft, dessen Erben nun scheinbar seinerseits einen stattlichen Kaufpreis einstreichen konnten. Die Kulturschutzgesetze in Italien verhindern jedenfalls, dass der Nachlass aus der Casa Vasari in Arezzo entfernt werden kann. Insofern sollten sich die Auswirkungen des neuerlichen Besitzerwechsels in Grenzen halten. Der überhöhte Kaufpreis, der einen Ankauf durch den italienischen Staat unmöglich machte, führt möglicherweise dazu, dass die Staatsanwaltschaft ein Verfahren eröffnet. Denn es ist naheliegend, dass der Kaufpreis künstlich in die Höhe getrieben wurde, um den Wechsel in den Staatsbesitz zu verhindern.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fder-krimi-um-vasaris-archiv%2F&amp;title=Der%20Krimi%20um%20Vasaris%20Archiv" id="wpa2a_20"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wenig bekannte zeitgenössische Texte über Michelangelo, Jacopo Sansovino, Pordenone und Tizian von Francesco Sansovino erschienen (FONTES 43)</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 07:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Schümmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[arthistoricum.net - neu]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[FONTES]]></category>
		<category><![CDATA[Quellen]]></category>

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		<description><![CDATA[arthistoricum.net Einige kurze und unbekannte Texte von Francesco Sansovino über Michelangelo Buonarroti, Jacopo Sansovino, Pordenone und Tizian aus den Jahren 1574 und 1582 wurden jetzt in FONTES – E-Quellen und Dokumente zur Kunst 1350-1750, als Nr. 7 der Reihe Quellen und Dokumente zu Michelangelo Buonarroti, E-Texte, publiziert (bereits veröffentlichte Nummern der Reihe sind FONTES Nr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>arthistoricum.net</strong></p>
<p>Einige kurze und unbekannte Texte von Francesco Sansovino über Michelangelo Buonarroti, Jacopo Sansovino, Pordenone und Tizian aus den Jahren 1574 und 1582 wurden jetzt in FONTES – E-Quellen und Dokumente zur Kunst 1350-1750, als Nr. 7 der Reihe Quellen und Dokumente zu Michelangelo Buonarroti, E-Texte, publiziert (bereits veröffentlichte Nummern der Reihe sind FONTES Nr. 12, 20, 23, 34, 35 und 42). Im Mittelpunkt steht ein kurzes aber eingehendes biographisches Profil von Michelangelo. Dieses enthält ungewöhnlich viele kritische Bemerkungen über Michelangelo und sein Werk. Sie decken sich zum Teil mit Urteilen, die in früheren venezianischen kunsttheoretischen und kunstkritischen Texten zu lesen sind, reflektieren aber andererseits auch die künstlerischen und professionellen Ambitionen des Vaters des Verfassers, des bedeutenden Architekten und Bildhauers Jacopo Sansovino. </p>
<p><a href="http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2009/841/" target="_blank">&gt;&gt; direkt zum Volltext</a></p>
<p><img class="size-full wp-image-1853 alignleft" title="flag_uk" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2009/09/flag_uk.gif" alt="English version" width="21" height="13" /></p>
<p> A few brief and little-known texts concerning Michelangelo Buonarroti, Jacopo Sansovino, Pordenone, and Titian written by Francesco Sansovino and dating to the years 1574 and 1582 are published in FONTES – E-Sources and Documents for the History of Art 1350-1750 as No. 8 in the series Sources and Documents for Michelangelo Buonarroti, E-Texts (already published numbers are FONTES No. 12, 20, 23, 34, 35 and 42). The principal text is a brief but penetrating biographical profile of Michelangelo. It contains unusually numerous criticism of Michelangelo and his works. In part these criticisms are similar to those found in Venetian art theoretical and critical texts, and, in part, they are a function of the artistic and professional ambitions of Francesco’s father, the important sculptor and architect, Jacopo Sansovino.</p>
<p><a href="http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2009/841/" target="_blank">&gt;&gt; Fulltext</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fwenig-bekannte-zeitgenossische-texte-uber-michelangelo-jacopo-sansovino-pordenone-und-tizian-von-francesco-sansovino-erschienen-fontes-43%2F&amp;title=Wenig%20bekannte%20zeitgen%C3%B6ssische%20Texte%20%C3%BCber%20Michelangelo%2C%20Jacopo%20Sansovino%2C%20Pordenone%20und%20Tizian%20von%20Francesco%20Sansovino%20erschienen%20%28FONTES%2043%29" id="wpa2a_24"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zwei wenig bekannte zeitgenössiche Texte über Michelangelo von Nicolò Franco erschienen (FONTES 42)</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/fontes-42-erschienen/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 15:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Effinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[arthistoricum.net - neu]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[FONTES]]></category>
		<category><![CDATA[Quellen]]></category>

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		<description><![CDATA[arthistoricum.net Zwei kurze und unbekannte Texte von Niccolò Franco über Michelangelo Buonarroti aus den Jahren 1538/1539 veröffentlicht FONTES &#8211; E-Quellen und Dokumente zur Kunst 1350-1750 als Nr. 6 der Reihe Quellen und Dokumente zu Michelangelo Buonarroti, E-Texte (bereits veröffentlichte Nummern der Reihe sind FONTES Nr. 12, 20, 23, 34 und 35). Die Texte Francos sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>arthistoricum.net</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>Zwei kurze und unbekannte Texte von Niccolò Franco über Michelangelo Buonarroti aus den Jahren 1538/1539 veröffentlicht <a href="http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/portal/fontes/"><strong>FONTES &#8211; E-Quellen und Dokumente zur Kunst 1350-1750</strong></a> als Nr. 6 der Reihe Quellen und Dokumente zu Michelangelo Buonarroti, E-Texte (bereits veröffentlichte Nummern der Reihe sind FONTES Nr. 12, 20, 23, 34 und 35). Die Texte Francos sind frühe Beispiele venezianischer Kunstkritik, in der venezianische Künstler neben Michelangelo in die erste Reihe der Künstler gestellt werden.</p>
<p>&gt;&gt; <strong><a href="http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2009/840/">direkt zum Volltext</a></strong></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Ffontes-42-erschienen%2F&amp;title=Zwei%20wenig%20bekannte%20zeitgen%C3%B6ssiche%20Texte%20%C3%BCber%20Michelangelo%20von%20Nicol%C3%B2%20Franco%20erschienen%20%28FONTES%2042%29" id="wpa2a_28"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Navid Kermani über Guido Reni</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/navid-kermani-uber-guido-reni/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 09:58:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matteo Burioni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[Guido Reni]]></category>
		<category><![CDATA[Hessischer Kulturpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Navid Kermani]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war die essayistische Beschreibung eines Altarbildes von Guido Reni, die die Debatte um den Hessischen Kulturpreis ausgelöst hat. In den Kommentaren der Tagespresse ist schon viel zum Thema des Bildes im interreligiösen Dialog geschrieben worden. Jedoch wurde kaum auf das nämliche Altarbild eingegangen: eine Darstellung des Gekreuzigten im San Lorenzo in Lucina. Das Bild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war die essayistische Beschreibung eines Altarbildes von Guido Reni, die die Debatte um den Hessischen Kulturpreis ausgelöst hat. In den Kommentaren der Tagespresse ist schon viel zum Thema des Bildes im interreligiösen Dialog geschrieben worden. Jedoch wurde kaum auf das nämliche Altarbild eingegangen: eine Darstellung des Gekreuzigten im San Lorenzo in Lucina. Das Bild wurde ausweislich einer lateinischen Inschrift der Kirche im Jahr 1669 von der Bologneser Marchesa Cristina Duglioli Angelelli gestiftet; gemalt hat es Reni wohl wie andere Bilder desselben Thema um 1637-1638. Das Altarbild von Reni wurde anlässlich der Stiftung in einem vermutlich von Carlo Rainaldi entworfenen Altaraufbau integriert, dessen Giebel von der Darstellung der „Madonna della sanità“ bekrönt wird. Die ikonographische Besonderheit des noch lebenden, gekreuzigten Christus, „cristo vivo“, ist von Kermani mit einer eindrucksvollen Beschreibung bedacht worden. Diese Darstellung nimmt von Michelangelos Kruzifix für Vittoria Colonna ihren Ausgang, bei dem nach Auskunft von Condivi das Kreuzeswort „Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ dargestellt ist; Vasari war da anderer Meinung. Im Barock jedoch steht der „cristo vivo“ nicht mehr für die Gottverlassenheit Christi, sondern vielmehr ist die Präfiguration der Auferstehung das zentrale Thema. Christus steht gewissermaßen schon im Licht Gottes und stellt so das Kreuz und den Kreuzestod in den Schatten.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fnavid-kermani-uber-guido-reni%2F&amp;title=Navid%20Kermani%20%C3%BCber%20Guido%20Reni" id="wpa2a_32"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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