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	<title>blog.arthistoricum.net &#187; Medienkunst</title>
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		<title>Astrid Nippoldt im kunstraum münchen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 20:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kwastek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Astridt Nippoldt]]></category>
		<category><![CDATA[kunstraum muenchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im kunstraum münchen kann man noch bis zum 20. November die Ausstellung &#8220;Patterns of Paradise&#8221; von Astrid Nippoldt sehen (übrigens von einer Studentin des Münchener Instituts für Kunstgeschichte kuratiert). In der Video- und Fotoinstallation &#8220;Cape Coral&#8221; (2010/11) verarbeitet die Berliner Künstlerin in einer Mischung aus (teils historischer, teils aktueller) Dokumentation und Inszenierung ihre persönlichen Vorstellungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im kunstraum münchen kann man noch bis zum 20. November die Ausstellung &#8220;Patterns of Paradise&#8221; von Astrid Nippoldt sehen (übrigens von einer Studentin des Münchener Instituts für Kunstgeschichte kuratiert). In der Video- und Fotoinstallation &#8220;Cape Coral&#8221; (2010/11) verarbeitet die Berliner Künstlerin in einer Mischung aus (teils historischer, teils aktueller) Dokumentation und Inszenierung ihre persönlichen Vorstellungen, Recherchen und Eindrücke zu &#8220;Cape Coral&#8221;, einer Ende der 1950er Jahre angelegten Stadt an der Küste Floridas, die mit 640 km künstlichen Kanälen jedermann die Realisierung des Traums vom Haus am Wasser, vom eigenen Bootsanlegeplatz im Garten ermöglichen sollte.</p>
<p>Bereits die zentrale Videoprojektion ist eigentlich gar kein Video, sondern eine animierte GoogleEarth-Aufnahme, eine in regelmäßigem Rhythmus mäandernde Bewegung durch die unendliche Anlage aus Kanälen und Einfamilienhäusern, die durch einen monotonen und gleichzeitig betont harmlosen, Computerspielen entlehnten Soundloop noch zusätzlich<br />
verfremdet wird. Ergänzt wird diese Projektion durch dokumentarisches  Filmmaterial, die reale (dadurch aber nicht weniger skurrile), akribische Beschreibung eines der Häuser durch einen Immobilienmakler, sowie von der Künstlerin selbst inszenierte fotographische und filmische Szenen. Es entsteht ein latent verstörender Gesamteindruck, der wohl vor allem durch die subtil eingesetzten (formalen wie inhaltlichen) Perspektivverschiebungen innerhalb der verschiedenen Bild- und Tonspuren sowie die Dominanz von Rhythmen und Wiederholungen entsteht, deren leichte Abweichungen oft erst auf den zweiten Blick deutlich werden. Insgesamt erhält die künstlerische Bearbeitung dieser ja als solche schon interessanten urbanistischen Utopie damit eine seltsame Zeitlosigkeit, die diese Installation – wie ich finde – sehr spannend macht.</p>
<p><a href="http://www.kunstraum-muenchen.de/index.php?id=27&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews[tt_news]=846&amp;tx_ttnews[backPid]=12&amp;cHash=a63dc23e65">Mehr Informationen</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fastrid-nippoldt-im-kunstraum-munchen%2F&amp;title=Astrid%20Nippoldt%20im%20kunstraum%20m%C3%BCnchen" id="wpa2a_4"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Roboter und Pharaonen – Multimediale Rauminszenierungen in München</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 19:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kwastek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftwerk; Visuals; audiovisuelle Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der diesjährigen Münchener Langen Nacht der Museen konnte man zwei kuratorische Experimente bzgl. der &#8220;Ausstellung&#8221; von Sound vergleichen: Das Lenbachhaus zeigte im Kunstbau eine 3-D Installation der Elektropop-Band &#8216;Kraftwerk&#8217;, das Ägyptische Museum bespielte seinen noch nicht bezogenen Neubau mit einer Klanginstallation von Mark Polscher, einem Münchener Komponisten. Während im Lenbachhaus die Musik von Kraftwerk durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der diesjährigen Münchener Langen Nacht der Museen<br />
konnte man zwei kuratorische Experimente bzgl. der &#8220;Ausstellung&#8221; von<br />
Sound vergleichen: Das Lenbachhaus zeigte im Kunstbau eine 3-D Installation<br />
der Elektropop-Band &#8216;Kraftwerk&#8217;, das Ägyptische Museum bespielte seinen noch<br />
nicht bezogenen Neubau mit einer Klanginstallation von Mark Polscher, einem<br />
Münchener Komponisten. Während im Lenbachhaus die Musik von Kraftwerk durch<br />
großformatige 3D Projektionen illustriert wird, inszeniert Polscher die Räume des Ägyptischen Museums mit einer zurückhaltenden &#8216;Atmo&#8217;, was sinnvoll erscheint, sollen seine Klänge doch ab 2013 die Ausstellung der Exponate untermalen. Dass die Klänge im noch nicht möblierten Rohbau bei starker Besucherfrequenz kaum zu hören waren, stimmt in diesem Falle also weniger verdrießlich als hoffnungsfroh, in der Hinsicht, dass diese Klanginstallation noch genügend &#8216;Raum&#8217; für die Exponate zu lassen verspricht &#8211; man darf gespannt sein.</p>
<p>Im ebenfalls nicht leicht zu bespielenden Kunstbau ist die Musik zwar gut zu<br />
hören, die Akustik jedoch ebenfalls problematisch &#8211; im Vordergrund müssen also<br />
die Visuals stehen. Auf der Längswand sieht man hier drei Projektionen, die<br />
zwar zeitweise durch gewisse Abweichungen in der Mittelprojektion<br />
triptychonartig zusammenwirken, letztlich aber dreimal die gleichen Bilder<br />
zeigen. Die 3D-Effekte (mittels Brille erfahrbar) funktionieren, reißen einen<br />
aber auch nicht vom Hocker, genauso wenig wie die Visuals selbst, die von<br />
einförmig über eine stilisierte Autobahn ziehenden VW-Käfern (&#8220;Fahr&#8217;n,<br />
fahr&#8217;n, fahr&#8217;n – auf der Autobahn&#8221;), über animierte Comicelemente und<br />
abstrakte Farbcodes (diese noch am überzeugendsten) bis hin zu animierten<br />
Robotern in Gestalt der Kraftwerker (&#8220;Wir sind die Roboter&#8221;) reichen.<br />
Ich habe zwar das zum Projekt gehörende Konzert in der Alten Kongresshalle nicht gesehen, nehme aber an, dass hier die gleichen Visuals zum Einsatz kamen. So freut man sich einerseits, dass man sie nun auch im Lenbachhaus zu sehen bekommt und schließt andererseits, dass es – was die Visuals betrifft – wohl nicht so tragisch ist, das Konzert verpasst zu haben. Hier gibt es  von jüngeren Künstlern durchaus<br />
spannendere Ansätze.</p>
<p>Aber auch als museale Installation kann (mich) die Arbeit nicht überzeugen – ich hätte mir mehr Bezug auf die Räumlichkeiten des Kunstbaus erhofft, sowohl hinsichtlich des Sounds, als auch der Visuals.  Eine Idee davon, wie so etwas<br />
funktionieren kann, erlangt man, wenn man die vierte, bislang nicht erwähnte<br />
Projektion, ganz am Ende des Raumes betrachtet. Auch sie zeigt zwar dieselben<br />
Visuals, bespielt aber eine komplette Raumwand, wobei seitlich das Fenster mit<br />
dem Ausblick auf die beleuchteten und bevölkerten Rolltreppen der U-Bahn<br />
anschließt. Hier ergibt sich die Idee einer Rauminszenierung, die realen<br />
Raum/Ausblick mit der virtuellen Technowelt zusammenbringt und damit schon sehr<br />
viel interessanter ist.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Froboter-und-pharaonen-multimediale-inszenierungen-auf-der%2F&amp;title=Roboter%20und%20Pharaonen%20%E2%80%93%20Multimediale%20Rauminszenierungen%20in%20M%C3%BCnchen" id="wpa2a_8"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tableaux vivants im Film: The Mill and the Cross</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/the-mill-and-the-cross/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/the-mill-and-the-cross/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 10:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Hohmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Frühen Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Tableaux vivants]]></category>

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		<description><![CDATA[Tableaux vivants haben eine lange Tradition, die bis in das 18. Jahrhundert zurück reicht. Nun kommt ein Film in die Kinos, der diese Tradtion in das Medium des Films überträgt. Er ist damit selbst Teil der Tradition des Tableaux vivants im Film, die mit Visconti, Pasolini und anderen einige filmische Schwergewichte aufweisen kann. Der polnische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://trailers.apple.com/trailers/independent/themillandthecross/"><img class="alignright size-medium wp-image-4348" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/09/poster-xlarge-202x300.jpg" alt="" width="148" height="219" /></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tableaux_vivants"><em>Tableaux vivants</em></a> haben eine lange Tradition, die bis in das 18. Jahrhundert zurück reicht. Nun kommt ein Film in die Kinos, der diese Tradtion in das Medium des Films überträgt. Er ist damit selbst Teil der Tradition des <a href="http://www.transcript-verlag.de/ts817/ts817.php"><em>Tableaux vivants</em> im Film</a>, die mit Visconti, Pasolini und anderen einige filmische Schwergewichte aufweisen kann.</p>
<p><em></em>Der polnische Regisseur <a href="http://www.imdb.com/name/nm0538107/">Lech Majewski</a>, der sich in letzter Zeit vor allem als Experimentalfilmer hervorgetan hat, will sich nun in diese Tradition einreihen, und geht dabei mit Konsequenz vor. Sein Film &#8220;<a href="http://www.imdb.com/title/tt1324055/">The Mill and the </a><a href="http://www.imdb.com/title/tt1324055/">C</a><a href="http://www.imdb.com/title/tt1324055/">ross</a>&#8221; ist die direkte kinematografische Umsetzung des Gemäldes &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kreuztragung_Christi">Aufstieg zum Kalvarienberg</a>&#8221; (1564, KHM Wien) von Pieter Bruegel d. Ä. <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000442/">Rutger Hauer</a> spielt den Künstler, der auf seinem Weg zur B<em></em>ildfindung von <a href="http://www.imdb.com/name/nm0001868/">Michael York</a> und <a href="http://www.imdb.com/name/nm0001648/">Charlotte Rampling</a> begleitet wird. Ganz im Stil der <em>Tableaux vivants</em> werden dabei einzelne Motive als lebende Bilder inszeniert. <em><a href="http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=File:Pieter_Bruegel_d._%C3%84._007.jpg&amp;oldid=53042865"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4345" src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/uploads/2011/09/800px-Pieter_Bruegel_d._%C3%84._007-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></em>Von der zumindest <em></em>optisch gelungenen Inszenierung kann man sich im aktuellen <a href="http://trailers.apple.com/trailers/independent/themillandthecross/">Trailer zum Film</a> überzeugen.</p>
<p><em></em>Ob der Film das hält, was der Trailer verspricht, wird sich zeigen. In der Deutschland ist der Film <a href="http://www.filmstarts.de/kritiken/195787.html">ab dem 24. November 2011</a> zu sehen.<em></em><em></em></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fthe-mill-and-the-cross%2F&amp;title=Tableaux%20vivants%20im%20Film%3A%20The%20Mill%20and%20the%20Cross" id="wpa2a_12"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Matthias Zimmermann</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/matthias-zimmermann/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 06:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitgenössische Kunst als Materie für wissenschaftliches Arbeiten an Universitäten   Matthias Zimmermann (*1981) aus der Schweiz möchte mit seiner künstlerischen Arbeit, die international vertreten ist, Studierende motivieren über seine Arbeit zu schreiben. Seine Arbeit, die mehrfach in Zeitungen publiziert wurde, nennt er «Modell-Welten». Da es sich bei seiner Arbeit um eine hybride Materie handelt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zeitgenössische Kunst als Materie für wissenschaftliches Arbeiten an Universitäten</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://www.matthias-zimmermann.ch">Matthias Zimmermann</a> (*1981) aus der Schweiz möchte mit seiner künstlerischen Arbeit, die international vertreten ist, Studierende motivieren über seine Arbeit zu schreiben. Seine Arbeit, die mehrfach in Zeitungen publiziert wurde, nennt er «Modell-Welten». Da es sich bei seiner Arbeit um eine hybride Materie handelt, die in Wechselwirkung zu mehreren Bereichen der Kunst steht, würde sie eine vielseitige Fläche bieten um sich ihr von verschiedensten Seite her anzunähern.</p>
<p>Er ist der Meinung, dass ein Kunstwerk sich vor allem anhand seiner erzählten Geschichten und geschriebenen Texte entwickelt. Interessante Texte können Kunstwerke in anderem Licht erscheinen lassen, was eine neue Sichtweise und Reflexion ermöglicht. Für einen Autor der einen Text entwickelt, wie auch den Künstler, kann dies eine gegenseitige und interessante Inspiration bedeuten.</p>
<p>Der zweite Abschnitt, sowie die dort angefügte Internetpräsenz des Künstlers, geben einen tieferen Einblick in dessen Schaffen. Wer sich angesprochen fühlt diese künstlerische Arbeit in sein schriftliches Werk einfliessen zu lassen (beispielsweise Essay, Bachelor-, Masterarbeit, Dissertation, usw&#8230;), kann mit dem Künstler über seine Internetpräsenz in Kontakt treten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über die «Modell-Welten» von Matthias Zimmermann</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>In der Regel versteht sich ein Modell als Entwurf einer Idee, welche in die Realität übersetzt wird. Matthias Zimmermann kehrt diese Logik um, indem er durch seine Wahrnehmung der Realität, Modelle abstrahiert und in eine Formensprache decodiert. Diese «Modell-Welten», wie der Künstler seine Arbeit nennt, verstehen sich somit als ein von der Welt hergestelltes Modell.</p>
<p>Unter Verwendung neuer Medien bilden die Arbeiten von Matthias Zimmermann eine Schnittstelle zwischen Malerei und Digitalität. Der Schaffensprozess erstreckt sich von der Skizzierung der Bild-Idee auf Papier, über das Malen auf Leinwand, der Digitalisierung des Gemalten und anschliessender Überarbeitung im virtuellen Raum, bis zur endgültigen Realisation mittels hochwertigem Acryldruck auf Leinwand.</p>
<p>Seine Bilder zeigen Landschaften als räumliche Konstruktion. Zu sehen sind fantasiehafte, virtuell anmutende Welten, deren Farben und räumliche Geometrie sorgfältig ausbalanciert sind. Den Bildthemen liegen teils frei erfundene teils real existierende Orte und Gebäude zu Grunde, die als modellhafte Weltvorstellung operieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> <a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/07/zimmer1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4068" style="margin: 22px" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/07/zimmer1.jpg" alt="" width="320" height="320" /></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>«Die gefrorene Stadt», 2006, Leinwand aufgezogen auf Keilrahmen, 140 x 140cm</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fmatthias-zimmermann%2F&amp;title=Matthias%20Zimmermann" id="wpa2a_16"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Isaac Julien in München</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/isaac-julien-in-munchen/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 05:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Die weitgehende und als solche natürlich völlig gerechtfertigte Fokussierung auf die Menschenrechtssituation in China bringt die Gefahr mit sich, dass der ungeheure Reichtum dieses Landes kaum mehr zur Geltung kommt. Eines Landes mit mehr als einer Milliarde Einwohnern, in dem schon zu Zeiten Entdeckungen gemacht wurden, die die Europäer dann ein halbes Jahrtausend später nachvollzogen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die weitgehende und als solche natürlich völlig gerechtfertigte Fokussierung auf die Menschenrechtssituation in China bringt die Gefahr mit sich, dass der ungeheure Reichtum dieses Landes kaum mehr zur Geltung kommt. Eines Landes mit mehr als einer Milliarde Einwohnern, in dem schon zu Zeiten Entdeckungen gemacht wurden, die die Europäer dann ein halbes Jahrtausend später nachvollzogen und für sich reklamierten. Und einer Kultur, deren Sprache vielleicht in 20, 30 Jahren das Englische als Weltsprache abgelöst haben wird.</p>
<p>Einen ungeheuer poetischen Einblick in die Geschichte und Gegenwart dieses Landes gibt<a href="http://www.isaacjulien.com/home"> Isaac Julien</a>s Videoinstallation &#8220;Ten Thousand Waves&#8221;, die zur Zeit in der Münchener <a href="http://www.museum-brandhorst.de/de/ausstellungsvorschau/isaac-julien.html">Brandhorst </a>Sammlung gezeigt wird. Dabei prallen verwunschene Landschaften und die Megahektik des heutigen Shanghai unvermittelt aufeinander, wechseln träumerische Phantasieszenen aus der chinesischen Mythologie mit Erinnerungen an das Shanghai der 30er Jahre ab. Ein absolutes Muss mindestens für alle, die in Süddeutschland leben!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fisaac-julien-in-munchen%2F&amp;title=Isaac%20Julien%20in%20M%C3%BCnchen" id="wpa2a_20"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Alte und neue Museen</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/alte-und-neue-museen/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 05:58:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Museumswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war am Wochenende in zwei französischen Museen, im Straßburger Musée des Beaux Arts und im Pariser Théâtre de la Gaité lyrique. Das eine hat von Giotto über Raffael (na ja, die Zuschreibungen sind vielleicht nicht durchgängig akzeptiert) bis hin zu Goya und Bougereau manches Bemerkenswerte im Angebot, darunter ein paar atemberaubende Landschaften des hierzulande [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war am Wochenende in zwei französischen Museen, im Straßburger <a href="http://www.musees-strasbourg.org/index.php?page=Musee-des-Beaux-Arts-de">Musée</a> des Beaux Arts und im Pariser <a href="http://www.gaite-lyrique.net">Théâtre</a> de la Gaité lyrique. Das eine hat von Giotto über Raffael (na ja, die Zuschreibungen sind vielleicht nicht durchgängig akzeptiert) bis hin zu Goya und Bougereau manches Bemerkenswerte im Angebot, darunter ein paar atemberaubende Landschaften des hierzulande eigentlich ja nur als Zeichner bekannten, in Strasbourg geborenen Gustave Doré. Das andere ist ein soeben eröffnetes, zum Kulturzentrum für digitale Kunst und Musik umgebautes Theater, passenderweise neben dem Musée des Arts et Métiers gelegen, das Wissenschafts- und Technikgeschichte gewidmet ist.<br />
Ungelogen: In Straßburg waren neben mir nur ca. ein Dutzend Aufpasser anwesend, ich hatte das ganze Museum für mich allein. Draußen vor der Tür randalierten ein paar Dutzend 16-jährige, die der Anleitung ihres Lehrers entkommen waren und weder Interesse für das Museum noch für das direkt daneben liegende Münster zeigten. In Paris dagegen war die Atmosphäre wie im Apple-Shop: genauso hip, laut und voll. Durchschnittsalter vielleicht 20, ich war auf jeden Fall definitiv der älteste. Die Ausstellung war <a href="http://www.universaleverything.com">Matt</a> Pyke gewidmet, einem &#8220;Super Computer Romantic&#8221; mit Themen zwischen Mythos und Psychedelic. Aber die meisten Besucher schrieben emails auf den überall verfügbaren Rechnern oder widmeten sich Computerspielen.<br />
Es wäre sicherlich Quatsch, irgendwelche direkten Folgerungen aus dieser Gegenüberstelllung zu ziehen. Aber zu denken gibt sie mir schon!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Falte-und-neue-museen%2F&amp;title=Alte%20und%20neue%20Museen" id="wpa2a_24"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Susan Philipsz gewinnt Turner-Preis</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 11:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kwastek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Klangkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst im öffentlichen Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Susan Philipsz hat den renommierten Turner-Preis gewonnen. Das ist insofern interessant als die Künstlerin im Bereich der Klangkunst arbeitet und damit eigentlich den Rahmen dieses Preises, der üblicherweise an einen Vertreter der 'visual arts' vergeben wird, sprengt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Susan Philipsz hat den renommierten Turner-Preis gewonnen. Das ist insofern interessant als die Künstlerin im Bereich der Klangkunst arbeitet und damit eigentlich den Rahmen dieses Preises, der üblicherweise an einen Vertreter der &#8216;visual arts&#8217; vergeben wird, sprengt. Aber Philipsz Arbeiten sind eben keine Aufführungen, sondern Klanginstallationen, die in starkem Maße mit den skulpturalen Qualitäten von Klang arbeiten und als ortspezifische Installationen den öffentlichen Raum zum integralen Bestandteil machen. Ein der nominierten Arbeit vergleichbares Projekt hat die Künstlerin 2007 unter dem Titel &#8216;The Lost Reflection&#8217; für die &#8216;Skulptur Projekte Münster&#8217; realisiert. An den beiden gegenüberliegenden Ufern des dortigen Aasees hat sie unter den Pfeilern einer ziemlich hässlichen Brücke Lautsprecher installiert, in denen in regelmäßigen Abständen ein Duett aus Hoffmanns Erzählungen erklingt: Das Spiegelbild der Protagonistin hat sich verselbständigt und singt ihr über das Wasser hinweg eine Barcarole vor. Philippsz hat beide Stimmen selbst aufgenommen und zu einer Klangcollage inszeniert, die mal als Wechselspiel, mal als Überlagerung erklingt. Auch hier war der über das Wasser schallende Sound, der durch die Brückenarchitektur reflektiert wurde, eine beeindruckende Inszenierung, die eine völlig neue Sicht auf diesen Ort, aber auch auf die Vorlage provozierte. Denn durch die Repräsentation der Stimmen durch Lautsprecher (als technische Medien) werden neue Formen der medialen Vermittlung thematisiert und der klassischen Medialität des Spiegelbilds gegenüber gestellt.<br />
Diese Preisvergabe ist also in jeglicher Hinsicht zu begrüßen und macht zudem noch einmal deutlich, dass die herkömmlichen Gattungsgrenzen, innerhalb derer sich auch kunsthistorische Forschung und Lehre häufig noch bewegt, immer wieder neu in Frage zu stellen sind. Selbstverständlich haben  spezialisierte Preise und Ausschreibungen ihre Berechtigung. Dies darf aber nicht auf Kosten von Arbeiten gehen, die sich dezidiert &#8216;zwischen den Stühlen&#8217; bewegen.</p>
<p>Die münstersche Installation kann man übrigens sonntags immer noch erleben &#8211; sofern die Lautsprecher nicht eingefroren sind&#8230;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fsuzanne-philipsz-gewinnt-turner-preis%2F&amp;title=Susan%20Philipsz%20gewinnt%20Turner-Preis" id="wpa2a_26"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Millennium Park Chicago II: Anish Kapoors &#8216;Bohne&#8217;</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 07:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kwastek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Anish Kapoor]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud Gate]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst im öffentlichen Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Millennium Park]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>

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		<description><![CDATA[Das &#8216;Cloud Gate&#8217;, vom Amerikanischen Volksmund bereits &#8220;The Bean&#8221; getauft, ist eine organisch geformte, ca. zehn Meter hohe und zwanzig Meter breite Skulptur aus poliertem Edelstahl, die &#8211; laut Information auf der Website des Millenium Parks &#8211; an einen Quecksilbertropfen erinnern soll &#8211; der Kunsthistorikerin erscheint es vor allem, als hätte Kapoor hier eine gelungene Anleihe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">Das &#8216;Cloud Gate&#8217;, vom Amerikanischen Volksmund bereits &#8220;The Bean&#8221; getauft, ist eine organisch geformte, ca. zehn Meter hohe und zwanzig Meter breite Skulptur aus poliertem Edelstahl, die &#8211; laut Information auf der Website des Millenium Parks &#8211; an einen Quecksilbertropfen erinnern soll &#8211; der Kunsthistorikerin erscheint es vor allem, als hätte Kapoor hier eine gelungene Anleihe bei Tony Cragg gemacht.</div>
<div id="attachment_1538" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2009/07/dsc_09372.jpg"><img class="size-medium wp-image-1538" src="http://www.arthistoricum.net/blog/wp-content/uploads/2009/07/dsc_09372-300x199.jpg" alt="dsc_09372" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Anish Kapoor: Cloud Gate, Foto: Autorin</p></div>
<p>Wie der Titel suggeriert, strebte Kapoor wohl primär &#8211; wie in all seinen Spiegelprojekten &#8211; die Spiegelung des Himmels an. Die Bezeichnung als Tor macht jedoch deutlich, dass es auch um materielle (Architektur referenzierende) Form und um eine Einbeziehung der Besucher geht. Tatsächlich spiegeln sich in der geschwungenem Form, die in der Mitte einen Durchgang erlaubt, zwar in phantastischer und immer wieder neuer Weise sowohl der Himmel als auch die Chicagoer Skyline, vor allem aber die Besucher des Parks. Dies führt dazu, dass das Cloud Gate wohl zur Zeit der Ort mit der höchsten Foto-Dichte der Stadt ist, sieht man sich hier doch nicht nur auf verschiedenste Weise verzerrt, sondern kann sich selbst in seiner Wahrnehmung dieser Verzerrungen fotografisch festhalten. Beobachtet man das rege Treiben um die Skulptur ein wenig, so scheint es  fast, als müssten wir den im Februar vorgestellten möglichen Definitionen von <a href="http://www.arthistoricum.net/blog/?p=466" target="_blank">Medienkunst </a>noch eine weitere hinzufügen, die der „Kunst für Medien&#8221;. Muss man doch fragen, ob die Einladung zum fotografischen Spiel mit der Skulptur die fotografierenden Besucher nicht eigentlich zum Teil der Arbeit macht, womit sie dann eine partizipative Medien-Installation wäre?</p>
<p>Ich will damit keineswegs, wie es scheinen könnte, zwanghaft vollständig analoge Arbeiten als Medienkunst vereinnahmen. Vielmehr offenbart Kapoors Skulptur ähnlich wie <a href="http://www.arthistoricum.net/blog/?p=1362" target="_blank">Plensas Brunnen </a>eine Selbstverständlichkeit der medialen Durchdringung unserer Kultur, in Anbetracht derer man eben nicht ausschließen möchte, dass eine Arbeit bereits im Hinblick auf die durch sie ermöglichten massenhaften individuellen und kollektiven fotografischen Bildinszenierungen und Selbstporträts erstellt worden sein könnte.</p>
<div id="attachment_1539" class="wp-caption alignleft" style="width: 269px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2009/07/dsc_0930.jpg"><img class="size-medium wp-image-1539" src="http://www.arthistoricum.net/blog/wp-content/uploads/2009/07/dsc_0930-300x199.jpg" alt="dsc_0930" width="259" height="172" /></a><p class="wp-caption-text">Anish Kapoor: Cloud Gate, Foto: Autorin</p></div>
<div id="attachment_1540" class="wp-caption alignleft" style="width: 286px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2009/07/dsc_0931.jpg"><img class="size-medium wp-image-1540" src="http://www.arthistoricum.net/blog/wp-content/uploads/2009/07/dsc_0931-300x199.jpg" alt="dsc_0931" width="276" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Anish Kapoor: Cloud Gate, Foto: Autorin</p></div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fmillennium-park-chicago-ii-anish-kapoors-bohne%2F&amp;title=Millennium%20Park%20Chicago%20II%3A%20Anish%20Kapoors%20%26%238216%3BBohne%26%238217%3B" id="wpa2a_30"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Millennium Park Chicago I: Crown Fountain</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 07:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kwastek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Brunnen]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[Crown Fountain]]></category>
		<category><![CDATA[Jaume Plensa]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst im öffentlichen Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Millennium Park]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 2004 eröffnete Millennium Park ist Teil des Grant Park, eines großen städtischen Parks mitten in Chicago. Dieser ist &#8211; ähnlich wie der New Yorker Central Park &#8211;  umgeben von imposanten Hochhäusern und gleichzeitig Standort des Chicago Art Institute mit seinem erst kürzlich eröffneten Modern Wing. Der Millennium Park (Plan) bietet eine äußerst gelungene Verschmelzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2009/07/artarch_intro2.jpg"></a>Der 2004 eröffnete Millennium Park ist Teil des Grant Park, eines großen städtischen Parks mitten in Chicago.<br />
Dieser ist &#8211; ähnlich wie der New Yorker Central Park &#8211;  umgeben von imposanten Hochhäusern und gleichzeitig Standort des Chicago Art Institute mit seinem erst kürzlich eröffneten Modern Wing.</p>
<p>Der Millennium Park (<a href="http://www.millenniumpark.org/parkevents/parkmap.pdf" target="_blank">Plan</a>) bietet eine äußerst gelungene Verschmelzung von Stadtplanung und Kunst im öffentlichen Raum, bildenden und performativen Künsten, Natur und Kultur &#8211; und ist zudem ein gutes Beispiel dafür, wie fließend die Grenzen der Medienkunst zu allen oben genannten Aspekten sein können.</p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2009/07/dsc_02224.jpg"></a><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_1391" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2009/07/dsc_02225.jpg"><img class="size-medium wp-image-1391" src="http://www.arthistoricum.net/blog/wp-content/uploads/2009/07/dsc_02225-300x199.jpg" alt="dsc_02225" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Jaume Plensa: Crown Fountain, Foto: Autorin</p></div>
<p><strong>Die Crown Fountain<br />
</strong>Im engeren Sinne als Medienkunst (im öffentlichen Raum) würde man wohl nur die Crown <a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2009/07/artarch_intro.jpg"></a>Fountain des spanischen Künstlers Jaume Plensa bezeichnen: zwei etwa fünfzehn Meter hohe hochrechteckige Quader aus Glasbausteinen, über die stetig Wasser fließt,  stehen sich im Abstand von etwa 70 Metern in einem flachen Wasserbecken gegenüber. Die beiden sich gegenüberstehenden Flächen fungieren als LED gesteuerte Videobildschirme. Sie zeigen wechselnde Videos von Gesichtern in Großaufnahme, die sich somit anzuschauen scheinen. Plötzlich öffnen die Gesichter unvermittelt ihren Mund und eine Wasserfontäne schießt hervor, die eine Weile anhält, bevor sich der Mund wieder schließt und das Gesicht verblasst, um von einem neuen abgelöst zu werden (hier ein <a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2009/07/crown.wmv">Video</a>). Es wundert wenig, dass sich dieser Brunnen schnell zum beliebten Treffpunkt und Wasserspielplatz entwickelt hat.</p>
<p>Plensa referiert nach eigener Angabe mit den medial inszenierten Fontänen auf die alte Tradition der als Menschen oder Tiere gestalteten Wasserspeier und Brunnenfontänen, machte jedoch für die Gesichter Videoaufnahmen von 1000 Chicagoer Bürgern.</p>
<div id="attachment_1364" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2009/07/dsc_0900.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1364" src="http://www.arthistoricum.net/blog/wp-content/uploads/2009/07/dsc_0900-150x150.jpg" alt="dsc_0900" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Jaume Plensa, Crown Fountain, Foto: Autorin</p></div>
<p>Die minimalistischen Quader erscheinen vor der imposanten Kulisse der Stadt wie Hochhäuser im Miniaturformat. Ihre Gesichter wirken damit nicht nur wie Modelle zukünftigen Medienfassaden, sondern erwecken auch die Assoziation von personifizierter Architektur, die vor und mit den Chicagoer Bürgern ihr Spiel treibt.</p>
<p>Wie auch bezüglich der weiteren Projekte des Parks wird hier sicher nicht eine hochintellektuelle, politisch oder sozial brisante Kunst im öffentlichen Raum geboten, wie sie etwa Hans Haacke und Andreas Siekmann oder die Sozialprojekte der so genannten Art in the Public Interest vertreten. Vielmehr handelt es sich um durchaus massentaugliche Angebote der öffentlichen Freizeitgestaltung im Stadtraum, die dennoch keinesfalls platt oder oberflächlich bleiben &#8211; können sie doch nicht nur als sozialer Treffpunkt, sondern auch als Kommentar zur multikulturellen Gesellschaft und architektonischen Gestaltung ihrer Stadt verstanden werden.</p>
<p>Genauso selbstverständlich wie hier  Kunst im öffentlichen Raum und Unterhaltung eine Verbindung eingehen, werden dabei elektronische Medien eingebunden. Der Brunnen ist ein Beispiel von programmiertechnisch vielleicht unspektakulärer aber technisch perfekter und robuster Medienkunst, die wahrscheinlich immer weniger überhaupt als solche wahrgenommen wird, weil eben die mediale Inszenierung unserer Umwelt und damit auch von künstlerischen Projekten  immer alltäglicher wird.</p>
<p>In Kürze mehr zu weiteren Projekten des Parks&#8230;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fmillennium-park-chicago-i-crown-fountain%2F&amp;title=Millennium%20Park%20Chicago%20I%3A%20Crown%20Fountain" id="wpa2a_34"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ART+COM im Linzer Ars Electronica Center</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 10:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kwastek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Ars Electronica]]></category>
		<category><![CDATA[Art+COM]]></category>
		<category><![CDATA[Linz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das im Januar diesen Jahres neu eröffnete Ars Electronica Center in Linz zeigt zur Zeit eine Ausstellung zu den Arbeiten von „ART+COM&#8221;. Schon die Frage, als was man ART+COM bezeichnen soll, ist nicht einfach zu beantworten. Um eine ‚Künstlergruppe&#8217; handelt es sich sicher nicht. Zunächst als Verein, später als GmbH, heute als Aktiengesellschaft geführt, handelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">Das im Januar diesen Jahres neu eröffnete Ars Electronica Center in Linz zeigt zur Zeit eine Ausstellung zu den Arbeiten von „ART+COM&#8221;.</div>
<div class="mceTemp">Schon die Frage, als was man ART+COM bezeichnen soll, ist nicht einfach zu beantworten. Um eine ‚Künstlergruppe&#8217; handelt es sich sicher nicht.</div>
<div id="attachment_1200" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2009/06/med_01_artcomretro4.jpg"><img class="size-full wp-image-1200" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2009/06/med_01_artcomretro4.jpg" alt="ART+COM Retrospektive im AEC (Bild: artcom.de)" width="240" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">ART+COM Retrospektive im AEC (Bild: artcom.de)</p></div>
<div class="mceTemp">Zunächst als Verein, später als GmbH, heute als Aktiengesellschaft geführt, handelt es sich um eine inzwischen über zwanzig Jahre aktive Gruppierung von Designern, Architekten, Informatikern und Künstlern, die sich &#8211; so beschreiben sie es selbst &#8211; mit der Forschung und Entwicklung interaktiver medialer Lösungen beschäftigen. Ihr Spektrum reicht von interaktiven Stadtmodellen über wissenschaftliche Visualisierungen bis zu Medienarchitekturen, etwa im neu eröffneten BMW-Museum in München. Ihre Projekte sind damit ein gutes Beispiel dafür, wie fließend die Grenzen zwischen Medienkunst, Design, Architektur und wissenschaftlicher Forschung, zwischen  autonomer künstlerischer Arbeit und Auftragsarbeiten sind. Zwei dieser Arbeiten seien hier kurz beschrieben:</div>
<p><strong>Der Zerseher</strong></p>
<div class="mceTemp">
<div id="attachment_1220" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2009/06/med_03_zerseher9.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1220" src="http://www.arthistoricum.net/blog/wp-content/uploads/2009/06/med_03_zerseher9-150x150.jpg" alt="ART+COM: Der Zerseher (Bild: artcom.de)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">ART+COM: Der Zerseher (Bild: artcom.de)</p></div>
<p>Bereits 1992 präsentierten Joachim Sauter und Dirk Lüsebrink den ‚Zerseher&#8217;, eine Installation, bei der die Augenbewegungen des Betrachters der digitalen Reproduktion eines Gemäldes von Giovanni Francesco Carotos erfasst werden und die sukzessive Zerstörung der Bildinformationen steuern. Die damals innovative Technologie des eye-tracking wird hier eingesetzt, um unsere Wahrnehmung von Bildern nicht nur zu visualisieren, sondern auch zu reflektieren: Inwieweit bestimmt die Motivik und Komposition eines Gemäldes unsere Blickbewegungen? Ist schon die Betrachtung eines Gemäldes interaktiv? Sieht jeder Betrachter im Endeffekt auf einem Bild etwas anderes? Zerstört die digitale Reproduktion von Bildern deren Aura?</p></div>
<p><strong>The Invisible Shape of Things Past</strong></p>
<div class="mceTemp">
<div id="attachment_1221" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2009/06/med_inv_083.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1221" src="http://www.arthistoricum.net/blog/wp-content/uploads/2009/06/med_inv_083-150x150.jpg" alt="ART+COM: The Invisible Shape of Things Past (Bild:artcom.de)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">ART+COM: The Invisible Shape of Things Past (Bild:artcom.de)</p></div>
</div>
<p>Das von 1995 bis 2007 entwickelte Projekt ‚The Invisible Shape of Things Past&#8217; ging von einer konkreten Vermittlungsidee aus: der Einbindung historischer Filmmaterialien in virtuelle Stadtmodelle. Die Produzenten wollten die Filme als Objekte im Stadtmodell positionieren und kamen zu der Lösung, die mit der Kamera durchfahrenen Räume als plastisch modellierte Folge von hintereinander gereihten Frames darzustellen. Das Projekt mündete schließlich in Skulpturen, die &#8211; als ‚Kunst über Medien&#8217; &#8211;  die Kamerafahrten von Filmen als räumliche Zeitskulpturen konservieren und damit eine interessante Reflexion der Zusammenhänge von Zeit und Raum in Film, Wahrnehmung und Kunst bieten.</p>
<p>Viele weitere Projekte sind in der Ausstellung im <a href="http://www.aec.at" target="_blank">Ars Electronica Center </a>-  aber auch auf der umfangreichen Website von <a href="http://www.artcom.de" target="_blank">ART+COM </a>- dokumentiert.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fartcom-im-linzer-ars-electronica-center%2F&amp;title=ART%2BCOM%20im%20Linzer%20Ars%20Electronica%20Center" id="wpa2a_38"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</channel>
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