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	<title>blog.arthistoricum.net &#187; Kunsthistorische Berufe</title>
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		<title>Personalmanagement</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 10:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthistorische Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Museumswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Personalmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Über kurz oder lang sind auch Kunsthistoriker damit konfrontiert, Mitarbeiter zu führen, zu motivieren, sich mit Personalmanagement zu befassen, und wer jemals von einem übelgelaunten Mitarbeiter an der Museumskasse empfangen wurde oder bei einem Ausstellungsbesuch gezwungenermaßen zwei heftig sich über ihre Arbeitssituation austauschenden Aufsichtskräften  lauschen musste, weiß, dass schlechte Mitarbeiterführung eine ungute Außenwirkung haben kann. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über kurz oder lang sind auch Kunsthistoriker damit konfrontiert, Mitarbeiter zu führen, zu motivieren, sich mit Personalmanagement zu befassen, und wer jemals von einem übelgelaunten Mitarbeiter an der Museumskasse empfangen wurde oder bei einem Ausstellungsbesuch gezwungenermaßen zwei heftig sich über ihre Arbeitssituation austauschenden Aufsichtskräften  lauschen musste, weiß, dass schlechte Mitarbeiterführung eine ungute Außenwirkung haben kann.</p>
<p>Andrea Hausmann, Professorin für Kulturmanagement und Leiterin des Masterstudiengangs Kulturmanagement und Kulturtourismus an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) fasst dieses in einem Interview (in: KM. Das Monatsmagazin von <a title="Kulturmanagement Network" href="http://www.kulturmanagement.net/" target="_blank">Kulturmanagement Network</a>, Nr. 60, Oktober 2011, S.41-45) zusammen: „ [...] kaum ein anderer Bereich [wie die Kulturbetriebe] ist so personalintensiv. Das sehen Sie zum Beispiel auch daran, dass in den Theatern über 80 Prozent der Kosten Personalkosten sind. Als Besonderheit kommt hinzu, dass zur Erstellung eines Kulturprodukts so verschiedene Berufsgruppen wie Künstler, Techniker, Verwaltungsangestellte oder Wissenschaftler aufeinander treffen. Die haben in der Regel sehr unterschiedliche Denkweisen, sprechen jeweils eine andere (Fach-)Sprache, verfügen über individuelle Ansprüche und Erwartungen. Aber auch die Unterschiede im Hinblick auf Arbeitsverhältnisse und Beschäftigungsstatus spielen eine Rolle: Festangestellte, befristet Beschäftigte, Ehrenamtliche, alle diese Mitarbeitergruppen finden sie im Kulturbetrieb und denen muss das Personalmanagement gerecht werden. Nicht zu vergessen die Tatsache, dass viele Institutionen mit einem chronischen Personaldefizit kämpfen: Immer weniger Mitarbeiter müssen immer mehr Aufgaben übernehmen. Diese ausgewählten Beispiele zeigen bereits, welche besondere Bedeutung dem Personalmanagement im Kulturbetrieb zukommt.“ Andrea Haussmann konstatiert  zudem, „dass Mobbing im Kunst- und Kulturbetrieben viel verbreiteter ist als in anderen Wirtschaftszweigen“.</p>
<p>Es ist also an der Zeit, sich der Thematik auf wissenschaftlicher Ebene zu widmen. Dies versucht das</p>
<p>3. Viadrina Kulturmanagement Symposium<br />
<strong>Erfolgsfaktor Mitarbeiter?! Wirksames Personalmanagement für Kulturbetriebe</strong><br />
2./3. Dezember 2011, Frankfurt (Oder) / Berlin</p>
<p>Information: Europa Universität Viadrina I Professur für Kulturmanagement<br />
<a href="http://www.kuwi.europa-­uni.de/symposium">www.kuwi.europa-­uni.de/symposium</a><br />
Programm: <a href="http://www.kuwi.europa-uni.de/de/lehrstuhl/vs/km/Symposium_2011/Programm/index.html">http://www.kuwi.europa-uni.de/de/lehrstuhl/vs/km/Symposium_2011/Programm/index.html</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fpersonalmanagement%2F&amp;title=Personalmanagement" id="wpa2a_4"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sachverstand</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/sachverstand/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 09:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunsthistorische Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Als in der Praxis, d.h. nah am Markt und den Künstlern, arbeitende Kunsthistorikerin möchte ich hier einmal auf etwas aufmerksam machen, das mir langsam aufgrund des inflationären Aufkommens unheimlich wird! Ständig muss ich Sätze lesen wie &#8220;Das Kunstwerk läd zum Verweilen ein&#8221; oder &#8220;Die Skulptur regt zu Diskussionen an&#8221;. Geschrieben von Galeriemitarbeitern, mit Abschluss in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als in der Praxis, d.h. nah am Markt und den Künstlern, arbeitende Kunsthistorikerin möchte ich hier einmal auf etwas aufmerksam machen, das mir langsam aufgrund des inflationären Aufkommens unheimlich wird! Ständig muss ich Sätze lesen wie &#8220;Das Kunstwerk läd zum Verweilen ein&#8221; oder &#8220;Die Skulptur regt zu Diskussionen an&#8221;. Geschrieben von Galeriemitarbeitern, mit Abschluss in Kunstgeschichte oder noch mitten im Studium als temporäre Arbeitskraft jobbend. Um es mal böse zu formulieren: Sollte ein Kunsthistoriker nicht etwas mehr analytischen Sachverstand haben? Sollte er nicht in der Lage sein, seine Erkenntnisse halbwegs gut und präzise zu formulieren?</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fsachverstand%2F&amp;title=Sachverstand" id="wpa2a_8"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Galeriewesen im Umbruch?</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/galeriewesen-im-umbruch/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 11:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunsthandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthistorische Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>

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		<description><![CDATA[Bekanntermaßen haben die Galerien als erste unter den Auswirkungen der Finanzkrise gelitten, und sie spüren immer noch die Nachwirkungen. Früher waren die Verkäufe auf den Kunstmessen zumeist wichtigste Einnahmequelle der Galerien. Aber seit es immer mehr Künstler, Galerien und damit auch Messen gibt, ist es schwer geworden. Schnelles Geld ist nicht mehr zu machen, gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntermaßen haben die Galerien als erste unter den Auswirkungen der Finanzkrise gelitten, und sie spüren immer noch die Nachwirkungen. Früher waren die Verkäufe auf den Kunstmessen zumeist wichtigste Einnahmequelle der Galerien. Aber seit es immer mehr Künstler, Galerien und damit auch Messen gibt, ist es schwer geworden. Schnelles Geld ist nicht mehr zu machen, gerade die Galerien im mittleren Segment (2-3 Messeteilnahmen im Jahr, 1-4 Mitarbeiter, national tätig im unteren Preissegment) müssen bei jeder Messeteilnahme bangen, dass sich genug Verkäufe ergeben, um zumindest die Unkosten des Messestandes zu erwirtschaften. Auch von der gerade im April stattgefundenen Art Cologne hörte man aus informierten Kreisen nicht allzu viel Gutes. Obwohl die Messe verstärkt auf Reduktion und Internationalität setzt, war das Kaufverhalten zögerlich.</p>
<p>Für die Mitarbeiter der Galerien, in der Regel junge Kunsthistoriker, verheißt das keine guten Nachrichten, sind sie doch meist auf Stundenbasis eingestellt oder stehen in einer Art Scheinselbständigkeit sozusagen als „feste Freie“ zur Verfügung. Schnell lassen sich solche Arbeitsverhältnisse beenden oder durch Praktikanten ersetzen.</p>
<p>Man könnte den Eindruck gewinnen, dass das System nicht mehr für alle Händler funktioniert. Einige Galerien jedenfalls versuchen neue Wege der Kundenakquise außerhalb von Messen und der Bindung an Geschäftsöffnungszeiten. Und der <a title="BVDG" href="http://www.bvdg.de/" target="_blank">BVDG</a> (Bundesverband Deutscher Galerien) diskutiert zurzeit eine Satzungsänderung. Er strebt zur eigenen Stärkung eine Fusion mit dem <a title="BDKA" href="http://www.bdka.de/de/id147.htm" target="_blank">BDKA</a> (Bundesverband des Deutschen Kunst- und Antiquitätenhandels) an. Zum Eintritt in den Verband will man zukünftig nicht mehr vorhandene Geschäftsräume mit geregelten Öffnungszeiten voraussetzen. Die Interessenvertretung öffnet sich damit dem Kunsthandel, den Antiquitätenhändlern und Kunstberatern. An der Gesamtsituation wird sich jedoch erst einmal nichts ändern.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fgaleriewesen-im-umbruch%2F&amp;title=Galeriewesen%20im%20Umbruch%3F" id="wpa2a_12"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Späte Promotion</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/spate-promotion/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 14:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunsthistorische Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Promotionsalter]]></category>

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		<description><![CDATA[Im November wurde hier im Blog das durchschnittliche Promotionsalter von 33 Jahren als zu hoch beurteilt. Vielfältigste und auch nicht selbstschuldete Gründe können eine lange Promotionszeit verursachen, ein Artikel von Matthias Weiß in der Kunstzeitung (Nr. 162, Ausgabe Februar 2010, S. zeigt jedoch, dass die Karriere eines/r Kunsthistorikers/Kunsthistorikerin nicht immer geradlinig verlaufen muss. Weiß, heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im November wurde hier im <a href="http://blog.arthistoricum.net/volontariat-karrierebeginn-oder-billiger-arbeitskraftersatz/">Blog</a> das durchschnittliche Promotionsalter von 33 Jahren als zu hoch beurteilt. Vielfältigste und auch nicht selbstschuldete Gründe können eine lange Promotionszeit verursachen, ein Artikel von Matthias Weiß in der Kunstzeitung (Nr. 162, Ausgabe Februar 2010, S. <img src='http://blog.arthistoricum.net/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8)' class='wp-smiley' /> zeigt jedoch, dass die Karriere eines/r Kunsthistorikers/Kunsthistorikerin nicht immer geradlinig verlaufen muss.</p>
<p>Weiß, heute Redakteur der Kunstzeitung, berichtet unter der Überschrift „Auf dem Königsweg des Nebenbei“ von seinem Weg zur Promotion, die er jetzt mit 43 Jahren erlangte. Nach dem Magister absolvierte er ein zweijähriges Redaktionsvolontariat beim Westfälischen Anzeiger in Hamm. Das und die Mitarbeit als freier Mitarbeiter bei diversen Tageszeitungen haben ihm heute eine berufliche Position gesichert. Die Arbeit an dem auf Medienkunst spezialisierten Dortmunder Kunstverein Hartware führte zum Promotionsthema Netzkunst. Er verfolgte seine Promotion also neben einer Vollzeittätigkeit.</p>
<p>Wenn man nicht mit 30 schon habilitierter Hochschullehrer sein kann oder will, dann ist Weiß sicher ein gutes Beispiel für die berufliche Etablierung auf der Grundlage eines Magisterabschlusses und sollte Mut machen. Angesichts der mageren Berufsaussichten in unserem Fach ist Querdenken gefragt, zumindest so lange der Zulauf  Studierwilliger zur Kunstgeschichte ungebrochen ist und auf jede freie Stelle viele Interessenten kommen. „Am Ende steht die Frage,“ so Weiß in seinem Artikel, „ob sich das Projekt Promotion denn gelohnt hat. Das Ja überstrahlt alle selbstkritischen Infragestellungen, auch diejenigen, welche in Zeiten von Arbeitslosigkeit und Hartz IV bisweilen die Sinnfrage arg virulent werden ließen. Aber gibt es denn den einen, den Königsweg? Meiner war einer, das kann ich guten Gewissens als Fazit geben.“</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fspate-promotion%2F&amp;title=Sp%C3%A4te%20Promotion" id="wpa2a_16"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fachkenntnisse im Kunstmarkt</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/fachkenntnisse-im-kunstmarkt/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 16:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunsthandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthistorische Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 31. März 2009 fand im Museum für Bildende Künste Leipzig ein „Branchenhearing“ der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung zum Kunstmarkt statt, der Teil der Kunst- und Kulturbranche ist, wozu außerdem Presse- und Buchmarkt sowie Darstellende Künste, Architektur, Design, Musik- und Filmwirtschaft gehören. Die gesamte Branche zählt zu den größten Arbeitgebern Deutschlands (132 Milliarden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 31. März 2009 fand im Museum für Bildende Künste Leipzig ein „Branchenhearing“ der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung zum Kunstmarkt statt, der Teil der Kunst- und Kulturbranche ist, wozu außerdem Presse- und Buchmarkt sowie Darstellende Künste, Architektur, Design, Musik- und Filmwirtschaft gehören. Die gesamte Branche zählt zu den größten Arbeitgebern Deutschlands (132 Milliarden Euro Umsatz bei 1 Million Erwerbstätigen; Zahlen 2008). Die Redebeiträge sind einsehbar unter: <a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Publikationen/Dokumentationen/inititaive-kultur-und-kreativwirtschaft-kunstmarkt-leipzig,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf">http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Publikationen/Dokumentationen/inititaive-kultur-und-kreativwirtschaft-kunstmarkt-leipzig,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf</a></p>
<p>16 % der Erwerbstätigen der Branche arbeiten im Kunsthandel. Auch wenn keine detaillierten Zahlen vorliegen, kann man doch annehmen, dass der größte Teil eine kunsthistorische Ausbildung genossen hat. Klaus Gerrit Friese, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Galerien und Editionen (BVDG) berichtete, dass sich sein Verband seit drei Jahren bemühe, einen Studiengang an der Universität Köln zu initiieren mit dem Ziel „Professionalisierung und Fachkenntnis im Kunsthandel“ (S. 41).<br />
Markus Eisenbeis vom Bundesverband deutscher Kunstversteigerer e.V. bemängelte in seinem Diskussionsbeitrag (S. 49), dass „zu viele Kunsthistoriker ausgebildet“ werden. Er plädierte für höhere Hürden, auch wenn „das Niveau mit der Einführung des Bachelors etwas angezogen“ habe, einer Aussage, die von Seiten der Lehrenden und Studierenden anders klingt. Recht ist ihm allerdings zu geben hinsichtlich fehlender praxisnaher Vermittlung von Kenntnissen. Diese erscheint aus Sicht des Faches wichtig, um die Position der universitären Ausbildung gegenüber dem Handel zu stärken, denn Galerist ist kein Ausbildungsberuf. Vieles läuft zwar im „Learing-by-Doing-Verfahren, doch seine wahren Fähigkeiten hat der Kunsthistoriker im Studium erworben wie u.a. den sorgfältigen Umgang mit historischen Informationen oder die Eignung, mit Texten komplexe künstlerische Positionen zu vermitteln. Aus diesen Gründen greift der Handel gerne auf Kunsthistoriker zurück. Wissenschaftliche und textliche Kompetenzen reichen jedoch nicht, es bedarf einer Unterrichtung in Betriebswirtschaft, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Objekthandling, sonst heißt es, wie kürzlich ein Galerist, der wie viele seiner Kollegen keinerlei akademische Vorbildung hat, über seinen Praktikanten spottete: „12 Semester Kunstgeschichte &#8211; aber er kann noch nicht einmal ein Bild einpacken!“</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Ffachkenntnisse-im-kunstmarkt%2F&amp;title=Fachkenntnisse%20im%20Kunstmarkt" id="wpa2a_20"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Volontariat: Karrierebeginn oder billiger Arbeitskraftersatz?</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/volontariat-karrierebeginn-oder-billiger-arbeitskraftersatz/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 10:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunsthistorische Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Museumswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Volontariat]]></category>

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		<description><![CDATA[Der klassische Weg, vom Studium in den Beruf zu kommen, sofern eine Museumskarriere angestrebt wird, ist immer noch das Volontariat. Der bislang eher theoretisch ausgebildete Kunsthistoriker soll in den Bereichen Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln sowie Management und Verwaltung jene praktische Erfahrung sammeln, die als Voraussetzung gilt, eine Laufbahn in Museum oder Denkmalpflege einzuschlagen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der klassische Weg, vom Studium in den Beruf zu kommen, sofern eine Museumskarriere angestrebt wird, ist immer noch das Volontariat. Der bislang eher theoretisch ausgebildete Kunsthistoriker soll in den Bereichen Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln sowie Management und Verwaltung jene praktische Erfahrung sammeln, die als Voraussetzung gilt, eine Laufbahn in Museum oder Denkmalpflege einzuschlagen, so jedenfalls lauten die Richtlinien des Kulturausschusses der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (<a href="http://www.museumsbund.de/index.php?id=109">http://www.museumsbund.de/index.php?id=109</a>). <span id="more-2185"></span>Doch nicht selten werden Volontäre als kostengünstige Mitarbeiter eingesetzt, um das wachsende Arbeitsaufkommen in den Museen und Kunsthallen zu bewältigen. Dieses zeigt schon der Anstieg der neu geschaffenen Volontärstellen an deutschen Museen: 1992 waren es 261, 2002 bereits 416 Stellen und 2007 zählte man ca. 600, während die wissenschaftlichen Arbeitsplätze immer mehr eingespart wurden (Quelle: <a href="http://www.smb.museum/smb/media/collection/16334/ExpertiseForkel.pdf">http://www.smb.museum/smb/media/collection/16334/ExpertiseForkel.pdf</a>, S. 12). Wenn Volontäre weniger als 9 Euro brutto pro Arbeitsstunde bekommen, bei ihnen aber vorausgesetzt wird, dass sie in der Regel promoviert und möglichst schon im Ausstellungsbetrieb praktisch erfahren sind, dann muss doch bezweifelt werden, ob hier wirklich eine Ausbildung angestrebt werden soll oder ob der Erfolgsdruck gegenüber den Geldgebern – nämlich viele, großartige, publikumswirksame Veranstaltungen zu organisieren – den Museen abverlangt, diesen Weg zu gehen.</p>
<p>Eine Verbleibstudie unter den Volontariatsabsolventen 1998 bis 2008 von Bettina Volk (Arbeitskreis Volontariat im Deutschen Museumsbund) nennt Zahlen, die zwar nicht repräsentativ sind (da die Rückmeldung vorwiegend von Personen kam, die noch im Museums- oder Wissenschaftskontext arbeiten), aber doch interessante Tendenzen aufzeigen. So erweist sich, dass die Befragten zu 74,8 % ihrer Arbeitszeit in der Ausstellungsorganisation tätig waren, was ein Licht auf die Einhaltung der oben genannten Ausbildungsempfehlungen wirft. Erstaunlich ist dagegen, dass 70,3 % angaben, sofort nach dem Volontariat eine Anschlussstelle gefunden zu haben. Dass diese allerdings oftmals nur eine temporäre war, belegt der häufige Stellenwechsel nach dem Volontariat von mehr als der Hälfte der Befragten (2 bis 4 Stellen). Bedauert wird von den Absolventen, dass das Volontariat keine Voraussetzung ist für eine Museumskarriere, der Nutzen aber durchaus vorhanden ist, wenn jeweils über 40 Prozent angeben, dass Kontakte und Arbeitserfahrung aus jetziger Perspektive von Vorteil waren.</p>
<p>Der erste Teil der Studie von Bettina Volk erscheint in wenigen Wochen in den „Mitteilungen des Deutschen Archäologen-Verbandes“, Heft 2, Oktober/November 2009. Der zweite Teil, der die Kommentare der Befragten auswertet, wird in der „Museumskunde“ veröffentlicht.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fvolontariat-karrierebeginn-oder-billiger-arbeitskraftersatz%2F&amp;title=Volontariat%3A%20Karrierebeginn%20oder%20billiger%20Arbeitskraftersatz%3F" id="wpa2a_24"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Graphische Sammlungen &#8211; wer soll sie wohin leiten?</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/graphische-sammlungen-wer-soll-sie-wohin-leiten/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 20:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian M. Geyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[arthistoricum.net - neu]]></category>
		<category><![CDATA[Graphik]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthistorische Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Museumswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Graphische Sammlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bernhard Maaz wird in Kürze sowohl Direktor der Gemäldegalerie Alte Meister als auch Direktor des Kupferstich-Kabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden werden. Dies gefährde, nach Meinung von Sergiusz Michalski (FAZ 23.9.2009), „die letzten Überreste bildungsbürgerlicher Institutionen“ und sei für Deutschland ein Dammbruch, da erstmals das bewährte Prinzip der Leitung graphischer Kabinette durch langjährig in Graphiksammlungen geschulte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Maaz">Bernhard Maaz</a> wird in Kürze sowohl Direktor der Gemäldegalerie Alte Meister als auch Direktor des Kupferstich-Kabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden werden. Dies gefährde, nach Meinung von Sergiusz Michalski (FAZ 23.9.2009), „die letzten Überreste bildungsbürgerlicher Institutionen“ und sei <span id="more-2020"></span>für Deutschland ein Dammbruch, da erstmals das bewährte Prinzip der Leitung graphischer Kabinette durch langjährig in Graphiksammlungen geschulte Forscher aufgegeben werde. Es ist eine spannende Frage an Kunsthistoriker in Universitäten und Museen, ob diese Problemanalyse zutrifft. Kann die von Michalski geforderte zunftsmässige Reservierung von Leitungsfunktionen für Graphik-Fachleute wirklich diese Institutionen retten?</p>
<p>Die graphischen Kabinette in Deutschland hatten schon 2007 ein alarmierendes <a href="http://www.graphischesammlungen.de/index.php?view=detail&amp;id=23">Memorandum</a> formuliert, in dem sie an ganz anderer Stelle eine existenzielle Gefährdung erkannten.  Kernproblem sei die distanzierte Haltung von Publikum und auch des kunstgeschichtlichen Fachpublikums „zum unmittelbaren Umgang mit dieser Art von Kunst, aber auch der Verlust einer selbstverständlichen Tradition und Haltung gegenüber den graphischen Künsten.“ Wenn der Generaldirektor der Dresdner Museen Roth in der zukünftigen Doppelfunktion von Maaz die Chance einer &#8220;stärkeren inhaltlichen Bündelung&#8221; und damit Reduzierung dieser Distanz sieht, sollte man dies durchaus ernst nehmen.</p>
<p>Hierfür gibt es ein Beispiel in Frankfurt, wo Max Hollein sehr erfolgreich mehrere Museen leitet (Gemäldegalerie und graphische Sammlung Städel, Skulpturensammlung Liebieghaus, Ausstellungshalle Schirn), indem er in enger Abstimmung mit seinen Fachleuten die große Linie vorgibt und ihnen gleichzeitig für die Realisierung der Projekte die nötigen Rahmenbedingungen bietet. Die Graphische Sammlung wird vielfältig gefördert und thematisierte 2009 in einer von Fachleuten und Publikum heftig diskutierten <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1685629_Michelangelo-in-Frankfurt-Da-hat-das-Staedel-Glueck-gehabt.html">Michelangelo Ausstellung</a> die Problematik von Zeichnungszuschreibungen.</p>
<p>Bernhard Maaz hat als renommierter Skulpturen-Spezialist begonnen und in Berlin als Leiter der Alten Nationalgalerie gezeigt, daß er größeren Aufgaben über sein Spezialgebiet hinaus gewachsen ist. Er könnte in Dresden &#8211; gestützt auf dortige Fachleute &#8211; auch der Kupferstichsammlung neue Perspektiven geben.</p>
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		<title>Pausanio &#8211; Kunst und Kultur durchs Ohr</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 08:24:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthistorische Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich ist es nicht Sinn dieses blogs, auf kommerzielle Angebote hinzuweisen. Ich mache hier eine Ausnahme, weil mir dieses Projekt so ungewoehnlich scheint, dass es unbedingt bekannt werden sollte. Ueber pausanio kann man auf Hoerfuehrer zu Kunstdenkmaelern zugreifen und sich mit dem Knopf im Ohr direkt begleiten lassen. Man kennt das ja: In der schoenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist es nicht Sinn dieses blogs, auf kommerzielle Angebote hinzuweisen. Ich mache hier eine Ausnahme, weil mir dieses Projekt so ungewoehnlich scheint, dass es unbedingt bekannt werden sollte.</p>
<p>Ueber <a href="http://www.pausanio.de">pausanio</a> kann man auf Hoerfuehrer zu Kunstdenkmaelern zugreifen und sich mit dem Knopf im Ohr direkt begleiten lassen. Man kennt das ja: In der schoenen Rokokokirche liegt ein Schnell und Steiner-Fuehrer aus, alternativ hat man den Dehio in der Tasche. Beides ist eher unpraktisch und empfiehlt sich eher als Vorbereitung eines Besuches, denn am Ort selber will man doch eher gleich loslegen. Mit einem Hoerfuehrer, der den Besucher direkt durch die Oertlichkeiten fuehrt, geht das viel bequemer. Okay, es ist vielleicht zu bequem, aber die Macher von pausanio muessen natuerlich auf (Kultur)Touristen setzen, wenn sie auch geschaeftlich Erfolg haben wollen, und da duerfte das Konzept stimmig sein.</p>
<p>Voerlaeufig ist das Angebot noch einigermassen beschraenkt, aber es wird kontinuierlich wachsen. Man kann die Fuehrer kaufen oder mieten &#8211; zu ganz unterschiedlichen, aber akzeptablen Preisen. Und das Allerbeste: Ueber ein internetfaehiges Handy kann ich mir die Hoerfuehrer auch erst am Ort herunterladen und muss nicht immer schon alles in der Planung beruecksichtigen!</p>
<p>Was fuer Perspektiven! Fuer die Kunst und fuer deren Bearbeiter/innen! Fuer die Kunst, weil &#8211; ganz im Sinne des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Long_Tail">long tail</a> &#8211; jetzt auch weniger bedeutende, zweitrangige, selten besuchte Denkmaeler mit einem Angebot versehen werden koennen. Fuer die Bearbeiter/innen, weil hier natuerlich ein ungeheures Wirkungsfeld wartet, das sich noch dadurch potenziert, dass man auf Dauer gesehen unterschiedliche Charakteristika der Fuehrer vorsehen kann: Der Koelner Dom in 10, 30 oder 60 Minuten,  fuer Kinder oder fuer Erwachsene, als Kunstwerk oder als Monument der Christenheit,  auf deutsch, englisch oder chinesisch, etc. pp.</p>
<p>Spannend ist das Projekt auch, weil es von professionellen Kunsthistorikern gemanagt wird und damit als einer der in den Geisteswissenschaften ja nicht eben verbreiteten spinoffs in die Wirtschaft gelten kann. Ich hoffe, Sie sind mit mir der Meinung, dass man dem Unternehmen Glueck wuenschen sollte!</p>
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		<title>KunsthistorikerInnen in die Bibliotheken!</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 13:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Häußermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstbibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthistorische Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothekar]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstbibliothek]]></category>

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		<description><![CDATA[Bibliotheken bieten gute Karrierechancen für KunsthistorikerInnen. Der Beruf ist vielfältig und erfordert neben fachlichen und kommunikativen Kompetenzen vor allem ein gutes Maß an gesundem Menschenverstand. Das Aufgabenfeld besteht zum einen aus fachreferentalen Arbeiten, d.h. der Betreuung eines oder meherer Fachbereiche. Zum anderen sind Aufgaben im Management der Bibliothek, z.B. in der Erwerbung oder in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bibliotheken bieten gute Karrierechancen für KunsthistorikerInnen. Der Beruf ist vielfältig und erfordert neben fachlichen und kommunikativen Kompetenzen vor allem ein gutes Maß an gesundem Menschenverstand. Das Aufgabenfeld besteht zum einen aus fachreferentalen Arbeiten, d.h. der Betreuung eines oder meherer Fachbereiche. Zum anderen sind Aufgaben im Management der Bibliothek, z.B. in der Erwerbung oder in der Benutzung, oder Stabstellen, wie etwa die Öffentlichkeitsarbeit, zu übernehmen.</p>
<p>Um als FachreferentIn (also im höheren bzw. wissenschaftlichen Bibliotheksdienst) zu arbeiten, ist im Anschluss an das fachwissenschaftliche Studium (z.B. Magister oder Dissertation) eine Weiterqualifikation notwendig. Diese kann zum einen ganz klassisch über das <a href="http://www.vdb-online.org/kommissionen/qualifikation/ausbildungsinfo/referendariat.php"><strong>Bibliotheksreferendariat</strong></a> bzw. das <a href="http://www.vdb-online.org/kommissionen/qualifikation/ausbildungsinfo/volontariat.php"><strong>Bibliotheksvolontariat</strong></a> erreicht werden. Die zweijährige Ausbildung ist in einen praktischen Teil vor Ort in der Ausbildungsbibliothek und in einen theoretischen Teil entweder in der Bayerischen Bibliotheksschule in München oder am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin gegliedert. Sie endet mit der Laufbahnprüfung.</p>
<p>Ein zweiter Weg führt ebenfalls zum Ziel. Die <a href="http://www.fbiw.hu-berlin.de/startseite/willkommen/"><strong>Humboldt-Universität zu Berlin</strong></a> und die <a href="http://www.fbi.fh-koeln.de/studium/wbma/wbma.htm"><strong>Fachhochschule Köln</strong></a> bieten jeweils einen akkreditierten, postgradualen<strong> Masterstudiengang &#8220;Bibliotheks- und Informationswissenschaft&#8221;</strong>. Das je viersemestrige Studium basiert auf einer Kombination aus Selbststudium und Präsenzstudienphasen, in das Praktika in Bibliotheken integriert sind. Schriftliche und mündliche Prüfungen sowie eine schriftliche Masterarbeit stehen am Ende des Studiums. Pro Semester sind 1.250 € Studiengebühren zu entrichten.</p>
<p>Das postgraduale Studium der Informations- und Bibliothekswissenschaft ist eine wirkliche Alternative zur traditionellen Laufbahnprüfung. WissenschaftlerInnen, die evtl. bereits im Bibliotheksbereich arbeiten, etwa im Rahmen einer Projektarbeit, haben so die Möglichkeit sich berufsbegleitend weiterzuqualifizieren. Während das Institut für Informations- und Bibliothekswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin diese Möglichkeit schon seit Jahren anbietet, ist der Studiengang an der Fachhochschule Köln seit Sommersemester 2009 eingerichtet. Weiter so!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fkunsthistorikerinnen-in-die-bibliotheken%2F&amp;title=KunsthistorikerInnen%20in%20die%20Bibliotheken%21" id="wpa2a_36"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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