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	<title>blog.arthistoricum.net &#187; Kunsthandel</title>
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	<description>Das Blog von arthistoricum.net</description>
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		<title>Lichtkunst oder Wandleuchten</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 14:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunsthandel]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrwertsteuer]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang 2011 gab es einen Erlass, dass künftig Lichtkunstwerke (also Kunstwerke, die mittels Lichtquellen ihre Aussagekraft entwickeln) bloße Wandleuchten sind, und sie daher mit 19 Prozent Mehrwertsteuer zu belegen sind. Bereits für Fotokunst gilt ja schon der höhere Mehrwertsteuersatz von 19 % (für Kunst ist es 7 %). Da wird ein Werk von Gursky gleichgesetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang 2011 gab es einen Erlass, dass künftig Lichtkunstwerke (also Kunstwerke, die mittels Lichtquellen ihre Aussagekraft entwickeln) bloße Wandleuchten sind, und sie daher mit 19 Prozent Mehrwertsteuer zu belegen sind. Bereits für Fotokunst gilt ja schon der höhere Mehrwertsteuersatz von 19 % (für Kunst ist es 7 %). Da wird ein Werk von Gursky gleichgesetzt mit dem Portraitfoto eines Passbildfotografen.</p>
<p>So ging auch diesmal ein Aufschrei durch den Kunsthandel. Gerade erschien in der Zeitung des Deutschen Kulturrats ein <a href="http://www.kulturrat.de/puk_liste.php?detail=87&amp;rubrik=puk" target="_blank">Artikel </a>von Birgit Maria Sturm, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Deutscher Galerien und Kunsthändler, der sich diesem beamtlichen Irrsinn widmet.</p>
<p>Sie fragt: &#8220;Ob es eine nachträgliche Strafaktion gegen Künstler sei, die vor nicht allzu langer Zeit massiv gegen die Abschaffung der Glühbirne an und für sich protestiert haben? Wie man herausragenden Künstlern unserer Zeit – Martin Creed, Bill Viola, Olafur Eliasson und vielen anderen – erklären soll, dass ihre Werke allein durch die Nutzung von Lichtquellen steuerlich nicht mehr als Kunstwerke anerkannt werden? Wie es sich mit Kunstobjekten verhält, die aus einem Materialmix bestehen – ob dann anteilmäßig unterschiedliche Mehrwertsteuersätze gelten? Fragen über Fragen – und das Bundesfinanzministerium ist außerstande, sie zu beantworten. In einem Schreiben an den Galeristenverband teilt das BMF lediglich mit, dass für die steuerliche Bewertung  &#8216;die Umstände des Einzelfalls maßgebend&#8217; sind.&#8221;</p>
<p>Treffend schreibt sie, dass &#8220;der Kunstbegriff der Finanz- und Zollbehörden in vormodernen Zeiten, bei Marmor, Bronze und Öl auf Leinwand stecken geblieben&#8221; sei. Dieser Einschätzung kann man nur zustimmen. Ich erinnere mich an eine Situation mit badischen Zollbeamten, die ein über 8 Meter langes Oxidation-Painting von Andy Warhol begutachten sollten. Deren völlige Unkenntnis war zum Haareraufen. Es war gar nicht so einfach, diese vom Kunstwert zu überzeugen. Dabei handelte es sich ja immerhin um ein Werk auf Leinwand.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Flichtkunst-oder-wandleuchten%2F&amp;title=Lichtkunst%20oder%20Wandleuchten" id="wpa2a_4"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Inflationärer Michelangelo</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/inflationarer-michelangelo/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 18:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janes-Laslo Stadler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunsthandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Michelangelo]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem nun am 5. Juli bei Christie&#8217;s ein angeblicher Michelangelo versteigert werden sollte (taxiert auf ca. 5 Mio Pfund, vgl. SZ vom 16.6.11: http://www.sueddeutsche.de/kultur/angeblicher-michelangelo-bei-christies-grosser-nacken-kleiner-po-1.1109040 und die FAZ vom 15.6.11: http://www.faz.net/artikel/C31278/rueckenakt-von-michelangelo-einer-aus-der-schlacht-von-cascina-30436892.html ) nun das hier: http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-oxfordshire-14105645 Immer neue Meisterwerke des Genies sprießen wie Pilze aus dem Boden oder tauchen in irgendwelchen alten Gemäuern wieder auf, wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem nun am 5. Juli bei Christie&#8217;s ein angeblicher Michelangelo versteigert werden sollte (taxiert auf ca. 5 Mio Pfund, vgl. SZ vom 16.6.11: <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/angeblicher-michelangelo-bei-christies-grosser-nacken-kleiner-po-1.1109040" target="_blank">http://www.sueddeutsche.de/kultur/angeblicher-michelangelo-bei-christies-grosser-nacken-kleiner-po-1.1109040</a><br />
und die FAZ vom 15.6.11: <a href="http://www.faz.net/artikel/C31278/rueckenakt-von-michelangelo-einer-aus-der-schlacht-von-cascina-30436892.html" target="_blank">http://www.faz.net/artikel/C31278/rueckenakt-von-michelangelo-einer-aus-der-schlacht-von-cascina-30436892.html </a>) nun das hier:<br />
<a href="http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-oxfordshire-14105645" target="_blank"> http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-oxfordshire-14105645</a></p>
<p>Immer neue Meisterwerke des Genies sprießen wie Pilze aus dem Boden oder tauchen in irgendwelchen alten Gemäuern wieder auf, wo sie einen Dornröschen Schlaf schlummerten und fälschlicherweise anderen unbedeutenderen Künstlern &#8211; etwa Marcello Venusti &#8211; zugeschrieben wurden.<br />
Alles Michelangelo, oder hat unsere Kollegen hier wieder die Zuschreibungswut gepackt?</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Finflationarer-michelangelo%2F&amp;title=Inflation%C3%A4rer%20Michelangelo" id="wpa2a_8"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Heilende der Kunst</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/das-heilende-der-kunst/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 11:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunsthandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einer Woche stellte hier im blog Nele Putz einen Hinweis auf den wunderbaren Artikel von Wolfgang Kemp ein. Dort heißt es: &#8220;Hickey hat übrigens eine äußerst rare, vor allem im deutschen Kontext einmalige Begründung für die Notwendigkeit des Schönen geliefert. Er sagt, das schöne Kunstwerk sorgt für sich selbst und es ist gut zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer Woche stellte hier im blog Nele Putz einen <a href="http://blog.arthistoricum.net/kempsche-asthetikkolumne/">Hinweis </a>auf den wunderbaren Artikel von Wolfgang Kemp ein. Dort heißt es: &#8220;Hickey hat übrigens eine äußerst rare, vor allem im deutschen Kontext  einmalige Begründung für die Notwendigkeit des Schönen geliefert. Er  sagt, das schöne Kunstwerk sorgt für sich selbst und es ist gut <em>zu</em> uns (nicht <em>für</em> uns), während all die anderen Werke, die abständigen, hässlichen,  provokativen, auf die Hilfe der Institution angewiesen sind, um von  dieser in einem aufwendigen Verfahren wieder dem therapeutischen  Betriebszweck zugeführt zu werden. Das heißt also, dass das Verletzende  in moderner und zeitgenössischer Kunst und das Heilende der Institution  einander dringlich voraussetzen.&#8221;</p>
<p>Damit scheint mir eine treffende Begründung gegeben für das, was man in diesen Tagen in Basel sieht. Die Händler gehen auf Nummer Sicher, in dem sie den Schönen und Reichen dieser Welt Dekoratives für Ihr Heim bieten: Werke, vor allem von den &#8220;Pop&#8221;-Stars unter den Künstlern, keine Experimente, kaum unbekannte Namen. Kunst, die &#8220;gut&#8221; ist zu seinem Besitzer.  Und weil das in diesen Zeiten notwendig sein mag, wurde kräftig gekauft, was hoffentlich dazu führt, dass wir zukünftig auf mehr Mut seitens der Galeristen treffen.</p>
<p>Wer Lust hat auf diesen Rummel, kann noch bis Sonntag diverse Kunstmessen in Basel besuchen, allen voran die <a href="http://www.artbasel.com/go/id/ss/lang/eng/">Art Basel</a>, zu empfehlen sind auch <a href="http://www.liste.ch/">Liste </a>und <a href="http://voltashow.com/index.php">Volta</a>. Zum Schluss bietet sich noch ein Sprung über den Messeplatz zu den <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=122909691122275">Swiss Art Awards</a> an, die Hoffnung machen, dass die jüngere Generation sich noch eine Weile ihren kritischen Blick auf die Welt bewahren kann &#8211; bis sie dann vielleicht auch vom Markt vereinnahmt wird und Sammlerkonformes produziert.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fdas-heilende-der-kunst%2F&amp;title=Das%20Heilende%20der%20Kunst" id="wpa2a_12"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neues Themenportal: German Sales 1930-1945</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 16:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria Effinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[arthistoricum.net - neu]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Themenportal „German Sales 1930-1945. Art Works, Art Markets, and Cultural Policy“ präsentiert die Ergebnisse eines aktuellen Projektes der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin der Universitätsbibliothek Heidelberg und des Getty Research Institute in Los Angeles: Erstmals sollen sämtliche Auktionskataloge, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitraum von 1930 bis 1945 erschienen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Themenportal „<strong>German Sales 1930-1945. Art Works, Art Markets, and Cultural Policy</strong>“ präsentiert die Ergebnisse eines aktuellen Projektes der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin der Universitätsbibliothek Heidelberg und des Getty Research Institute in Los Angeles: <a href="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/ballgraupe1932_06_27"><img class="alignright size-medium wp-image-3923" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/06/Sammlung-Victor-Hahn-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" /></a></p>
<p>Erstmals sollen <strong>sämtliche Auktionskataloge, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitraum von 1930 bis 1945</strong> erschienen sind, erfasst, digitalisiert und als Forschungsdatenbank online zugänglich gemacht werden. Darüber hinaus soll auf der Basis dieses umfassenden Datenbestands durch Symposien, Publikationen und Ausstellungen ein besseres Verständnis für die Zusammenhänge der nationalsozialistischen Kunstmarkt- und Enteignungsmaschinerie gewonnen werden.<br />
Das Projekt wird seit dem 1. November 2010 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, den National Endowment for the Humanities sowie der VolkswagenStiftung finanziert.<br />
Weitere Informationen sowie den Online-Zugang zu bereits knapp 650 Auktionskatalogen finden Sie<strong> <a href="http://www.arthistoricum.net/themenportale/german-sales" target="_blank">hier</a></strong>.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fneues-themenportal-german-sales-1930-1945%2F&amp;title=Neues%20Themenportal%3A%20German%20Sales%201930-1945" id="wpa2a_16"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Galeriewesen im Umbruch?</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/galeriewesen-im-umbruch/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 11:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunsthandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthistorische Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>

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		<description><![CDATA[Bekanntermaßen haben die Galerien als erste unter den Auswirkungen der Finanzkrise gelitten, und sie spüren immer noch die Nachwirkungen. Früher waren die Verkäufe auf den Kunstmessen zumeist wichtigste Einnahmequelle der Galerien. Aber seit es immer mehr Künstler, Galerien und damit auch Messen gibt, ist es schwer geworden. Schnelles Geld ist nicht mehr zu machen, gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntermaßen haben die Galerien als erste unter den Auswirkungen der Finanzkrise gelitten, und sie spüren immer noch die Nachwirkungen. Früher waren die Verkäufe auf den Kunstmessen zumeist wichtigste Einnahmequelle der Galerien. Aber seit es immer mehr Künstler, Galerien und damit auch Messen gibt, ist es schwer geworden. Schnelles Geld ist nicht mehr zu machen, gerade die Galerien im mittleren Segment (2-3 Messeteilnahmen im Jahr, 1-4 Mitarbeiter, national tätig im unteren Preissegment) müssen bei jeder Messeteilnahme bangen, dass sich genug Verkäufe ergeben, um zumindest die Unkosten des Messestandes zu erwirtschaften. Auch von der gerade im April stattgefundenen Art Cologne hörte man aus informierten Kreisen nicht allzu viel Gutes. Obwohl die Messe verstärkt auf Reduktion und Internationalität setzt, war das Kaufverhalten zögerlich.</p>
<p>Für die Mitarbeiter der Galerien, in der Regel junge Kunsthistoriker, verheißt das keine guten Nachrichten, sind sie doch meist auf Stundenbasis eingestellt oder stehen in einer Art Scheinselbständigkeit sozusagen als „feste Freie“ zur Verfügung. Schnell lassen sich solche Arbeitsverhältnisse beenden oder durch Praktikanten ersetzen.</p>
<p>Man könnte den Eindruck gewinnen, dass das System nicht mehr für alle Händler funktioniert. Einige Galerien jedenfalls versuchen neue Wege der Kundenakquise außerhalb von Messen und der Bindung an Geschäftsöffnungszeiten. Und der <a title="BVDG" href="http://www.bvdg.de/" target="_blank">BVDG</a> (Bundesverband Deutscher Galerien) diskutiert zurzeit eine Satzungsänderung. Er strebt zur eigenen Stärkung eine Fusion mit dem <a title="BDKA" href="http://www.bdka.de/de/id147.htm" target="_blank">BDKA</a> (Bundesverband des Deutschen Kunst- und Antiquitätenhandels) an. Zum Eintritt in den Verband will man zukünftig nicht mehr vorhandene Geschäftsräume mit geregelten Öffnungszeiten voraussetzen. Die Interessenvertretung öffnet sich damit dem Kunsthandel, den Antiquitätenhändlern und Kunstberatern. An der Gesamtsituation wird sich jedoch erst einmal nichts ändern.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fgaleriewesen-im-umbruch%2F&amp;title=Galeriewesen%20im%20Umbruch%3F" id="wpa2a_20"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Archiv der Münchner Kunsthandlung Galerie Heinemann online</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/archiv-der-munchner-kunsthandlung-galerie-heinemann-online/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 08:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Schümmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunsthandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Museumswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Provenienzforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Datenbank „Galerie Heinemann online“ stellt der Forschung die umfangreichen Unterlagen der berühmten Münchner Kunsthandlung zur Verfügung. Im Deutschen Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum zählen die Dokumente der Galerie Heinemann (1872-1939), einer der bedeutendsten deutschen Kunsthandlungen, zu den am häufigsten nachgefragten Archivalien. Dieser Bestand ist nun komplett digitalisiert und erschlossen worden und in Form der frei und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Datenbank „<a href="http://heinemann.gnm.de" target="_blank">Galerie Heinemann online</a>“ stellt der Forschung die umfangreichen Unterlagen der berühmten Münchner Kunsthandlung zur Verfügung.</p>
<p>Im Deutschen Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum zählen die Dokumente der Galerie Heinemann (1872-1939), einer der bedeutendsten deutschen Kunsthandlungen, zu den am häufigsten nachgefragten Archivalien. Dieser Bestand ist nun komplett digitalisiert und erschlossen worden und in Form der frei und kostenlos zugänglichen Internet-Datenbank „<a href="http://heinemann.gnm.de" target="_blank">Galerie Heinemann online</a>“ durchsuchbar. „Galerie Heinemann online“ liefert wertvolle Informationen zur Herkunft von Kunstwerken und ist somit für die Provenienzrecherche – auch zu Kunstwerken, die im Nationalsozialismus zwangsweise veräussert werden mussten – ein zentrales Werkzeug.</p>
<p>2009 wurde ein Projekt ins Leben gerufen, in dem die Geschäftsbücher (6.860 Seiten) und das komplexe achtfach untergliederte Karteisystem (35.300 Karteikarten) der Galerie Heinemann im Deutschen Kunstarchiv bearbeitet wurden. Ergänzt wurden sie durch die Kataloge und Fotografien, die sich in der Bibliothek und der Photothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, München, befinden. Dieses wichtige Quellenmaterial wurde digitalisiert, transkribiert und die Informationen in einer Datenbank verknüpft. Die Datenbank erschließt Informationen zu über 43.000 Gemälden aller Epochen, die der Galerie angeboten wurden, mit denen sie handelte oder die sie in Kommission nahm. Etwa 13.000 Museen, Kunstsammler, Händler und Privatpersonen sind in der Datenbank zu finden. Die Karteien und Geschäftsbücher enthalten detaillierte Informationen und erlauben eine genaue Identifizierung von Kunstwerken, Künstlern, Verkaufszeitpunkten sowie in den Handel einbezogene Personen oder Institutionen. Die im Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München aufbewahrten Kataloge und Fotografien der Galerie Heinemann wurden ebenfalls digitalisiert und in die Datenbank integriert. Insgesamt umfassen die Unterlagen den Zeitraum von der Galeriegründung im Jahre 1872 bis zur „Arisierung“ des jüdischen Unternehmens Ende 1939.</p>
<p>Das Projekt wurde durchgeführt vom <a href="http://www.gnm.de/archive.html" target="_blank">Deutschen Kunstarchivs im Germanischen Nationmalmuseum</a>, Nürnberg, in Kooperation mit dem <a href="http://www.zikg.eu/" target="_blank">Zentralinstitut für Kunstgeschichte</a>, München. Die konzeptionelle Mitarbeit und Umsetzung erfolgte durch <a href="http://www.factsandfiles.com/" target="_blank">Facts &amp; Files, Historisches Forschungsinstitut, Berlin</a>. Gefördert wurde „Galerie Heinemann online“ durch die <a href="http://hv.spk-berlin.de/deutsch/projekte/ArbeitsstelleProvenienzforschung_1.php" target="_blank">Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung</a>, Berlin, mit Mitteln des <a href="http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragterfuerKulturundMedien/beauftragter-fuer-kultur-und-medien.html" target="_blank">Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien</a>.</p>
<p><strong>&gt;&gt; Zur Datenbank „<a href="http://heinemann.gnm.de" target="_blank">Galerie Heinemann online</a>“</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Farchiv-der-munchner-kunsthandlung-galerie-heinemann-online%2F&amp;title=Archiv%20der%20M%C3%BCnchner%20Kunsthandlung%20Galerie%20Heinemann%20online" id="wpa2a_24"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kunstmessen in Basel</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/kunstmessen-in-basel/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/kunstmessen-in-basel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 10:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunsthandel]]></category>
		<category><![CDATA[Messen]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele &#8220;Big Player&#8221; des internationalen Kunstmarktes stellen vom 16.6.-20.6.2010 auf der Art Basel aus. Sie ist damit eine der wichtigsten Kunstmessen.  Wer nicht das Glück hat, über eine Einladung zu Preview und Eröffnung der zum 41. Mal stattfindenden Messe zu verfügen, kann sie für den vergleichsweise hohen Eintritt von  CHF 38 (Tageskarte) oder für eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele &#8220;Big Player&#8221; des internationalen Kunstmarktes stellen vom 16.6.-20.6.2010 auf der <a href="http://www.artbasel.com/go/id/ss/">Art Basel</a> aus. Sie ist damit eine der wichtigsten Kunstmessen.  Wer nicht das Glück hat, über eine Einladung zu Preview und Eröffnung der zum 41. Mal stattfindenden Messe zu verfügen, kann sie für den vergleichsweise hohen Eintritt von  CHF 38 (Tageskarte) oder für eine Abendkarte (CHF 18, gültig ab 17 Uhr) täglich von 10 bis 19 Uhr besuchen. Es lohnt sich in jedem Fall auch für den/die Kunsthistoriker/in, warten doch die Händler mit manch&#8217; herausragendem Sammlerstück der Moderne und der etablierten zeitgenössischen Kunst auf.</p>
<p>Die Art Basel ist aufgrund des hohen Aufkommens an potenten Sammlern höchst attraktiv für Galeristen: Wer dort nicht zugelassen wird, versucht sein Händlerglück auf den Parallelmessen um die Art Basel herum: der<a href="http://www.liste.ch/"> Liste Basel</a>, die bereits zum 15. Mal stattfindet (Eröffnung am 14.6. ab 17 Uhr, Eintritt am Eröffnungsabend frei!) und auch als ein Sprungbrett für jüngere Galerien in die obere Liga (sprich: Art Basel-Teilnahme) gilt, oder der <a href="http://voltashow.com/index.php">Volta</a>, einer Messe, die im letzten Jahr einige hervorragende Werke präsentierte. Außerdem haben sich folgende Satellitenmessen in Basel installiert: <a href="http://www.hot-art-fair.com/basel/informacion_visitante.html">Hot Art Fair</a>, welche spezialisiert ist auf lateinamerikanische Kunst, <a href="http://www.scope-art.com/Index.php/basel/">Scope</a>, die recht kommerziell daherkommt und <a href="http://www.the-solo-project.com/about.html">the solo project</a>, die im letzten Jahr gute Qualität zeigte, aber den Ausstellern kaum Umsatz brachte.</p>
<p>Wem das alles noch nicht genug ist, dem sei hier die Ausstellung der rund 100 Arbeiten der Swiss Art Awards empfohlen (schräg gegenüber den Art Basel-Hallen, Eintritt frei). Hier bekommt man einen Überblick über die junge Schweizer Kunst und sieht Werke von recht hoher Qualität, was nach der oft leicht bekömmlichen Verkaufsware auf den verschiedenen Messen Auge und Hirn gut tut.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fkunstmessen-in-basel%2F&amp;title=Kunstmessen%20in%20Basel" id="wpa2a_28"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sehschule Kunstmesse</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 11:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunsthandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Dienstag wurde die alljährlich stattfindende Art Cologne eröffnet. Sie dauert noch bis Sonntag, den 25. April 2010, und ist täglich von 12 bis 20 Uhr, am Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Im Vergleich zu den letztjährigen Ausgaben der Messe hat sie durchaus an Profil gewonnen und überzeugt mit vielen sehenswerten Objekten. Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag wurde die alljährlich stattfindende <a href="http://www.artcologne.com/">Art Cologne</a> eröffnet. Sie dauert noch bis Sonntag, den 25. April 2010, und ist täglich von 12 bis 20 Uhr, am Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Im Vergleich zu den letztjährigen Ausgaben der Messe hat sie durchaus an Profil gewonnen und überzeugt mit vielen sehenswerten Objekten. Man findet auf der ersten Etage sowohl eine Studie für das Gemälde Adele Bloch-Bauer I (1903/04) von Gustav Klimt (Wienerroither + Kohlbacher), einen „Harem“ von Ernst Ludwig Kirchner aus dem Jahre 1922 (Henze &amp; Ketterer) als auch ein rekonstruiertes „Environment“ von Jesus Rafael  Soto (Krefeld 1967) bei Hans Mayer. Junge Positionen sind in der oberen Halle des Messebereichs zu finden, hier ist der „Open Space“ diesmal erfreulich übersichtlich gestaltet.</p>
<p>Kunstmessen sind neben den obligatorischen Ausstellungsbesuchen nicht nur eine Möglichkeit, Marktteilnehmer und neuen Tendenzen kennenzulernen, sie sind auch eine Sehschule und fordern die selbständige Auseinandersetzung mit dem unbekannten Kunstwerk. Darum seien sie hier besonders Studierenden empfohlen, die in Köln zwar keinen Gratiseintritt erhalten, was zumindest an den ruhigeren Messetagen wünschenswert wäre, denen aber eine Reduktion auf 14 Euro gewährt wird (die reguläre Tageskarte kostet 20 Euro).</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fsehschule-kunstmesse%2F&amp;title=Sehschule%20Kunstmesse" id="wpa2a_32"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fachkenntnisse im Kunstmarkt</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 16:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunsthandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthistorische Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 31. März 2009 fand im Museum für Bildende Künste Leipzig ein „Branchenhearing“ der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung zum Kunstmarkt statt, der Teil der Kunst- und Kulturbranche ist, wozu außerdem Presse- und Buchmarkt sowie Darstellende Künste, Architektur, Design, Musik- und Filmwirtschaft gehören. Die gesamte Branche zählt zu den größten Arbeitgebern Deutschlands (132 Milliarden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 31. März 2009 fand im Museum für Bildende Künste Leipzig ein „Branchenhearing“ der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung zum Kunstmarkt statt, der Teil der Kunst- und Kulturbranche ist, wozu außerdem Presse- und Buchmarkt sowie Darstellende Künste, Architektur, Design, Musik- und Filmwirtschaft gehören. Die gesamte Branche zählt zu den größten Arbeitgebern Deutschlands (132 Milliarden Euro Umsatz bei 1 Million Erwerbstätigen; Zahlen 2008). Die Redebeiträge sind einsehbar unter: <a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Publikationen/Dokumentationen/inititaive-kultur-und-kreativwirtschaft-kunstmarkt-leipzig,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf">http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Publikationen/Dokumentationen/inititaive-kultur-und-kreativwirtschaft-kunstmarkt-leipzig,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf</a></p>
<p>16 % der Erwerbstätigen der Branche arbeiten im Kunsthandel. Auch wenn keine detaillierten Zahlen vorliegen, kann man doch annehmen, dass der größte Teil eine kunsthistorische Ausbildung genossen hat. Klaus Gerrit Friese, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Galerien und Editionen (BVDG) berichtete, dass sich sein Verband seit drei Jahren bemühe, einen Studiengang an der Universität Köln zu initiieren mit dem Ziel „Professionalisierung und Fachkenntnis im Kunsthandel“ (S. 41).<br />
Markus Eisenbeis vom Bundesverband deutscher Kunstversteigerer e.V. bemängelte in seinem Diskussionsbeitrag (S. 49), dass „zu viele Kunsthistoriker ausgebildet“ werden. Er plädierte für höhere Hürden, auch wenn „das Niveau mit der Einführung des Bachelors etwas angezogen“ habe, einer Aussage, die von Seiten der Lehrenden und Studierenden anders klingt. Recht ist ihm allerdings zu geben hinsichtlich fehlender praxisnaher Vermittlung von Kenntnissen. Diese erscheint aus Sicht des Faches wichtig, um die Position der universitären Ausbildung gegenüber dem Handel zu stärken, denn Galerist ist kein Ausbildungsberuf. Vieles läuft zwar im „Learing-by-Doing-Verfahren, doch seine wahren Fähigkeiten hat der Kunsthistoriker im Studium erworben wie u.a. den sorgfältigen Umgang mit historischen Informationen oder die Eignung, mit Texten komplexe künstlerische Positionen zu vermitteln. Aus diesen Gründen greift der Handel gerne auf Kunsthistoriker zurück. Wissenschaftliche und textliche Kompetenzen reichen jedoch nicht, es bedarf einer Unterrichtung in Betriebswirtschaft, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Objekthandling, sonst heißt es, wie kürzlich ein Galerist, der wie viele seiner Kollegen keinerlei akademische Vorbildung hat, über seinen Praktikanten spottete: „12 Semester Kunstgeschichte &#8211; aber er kann noch nicht einmal ein Bild einpacken!“</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Ffachkenntnisse-im-kunstmarkt%2F&amp;title=Fachkenntnisse%20im%20Kunstmarkt" id="wpa2a_36"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Spekulationsware Gegenwartskunst</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 14:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunsthandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fernsehsender arte zeigte am Donnerstag den Film „Die Millionenblase. Zerplatzte Träume am Kunstmarkt&#8221; des britischen Journalisten und Filmemachers Ben Lewis. Zurzeit ist der Film auch im Internet abrufbar unter www.plus7.arte.tv Allerdings steht hier jener Teil des Marktes im Mittelpunkt, bei dem das Gros der Galerien, die sich bei Einzelverkäufen in vier- bis fünfstelligen Beträgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fernsehsender <em>arte </em>zeigte am Donnerstag den Film „Die Millionenblase. Zerplatzte Träume am Kunstmarkt&#8221; des britischen Journalisten und Filmemachers Ben Lewis. Zurzeit ist der Film auch im Internet abrufbar unter <a title="www.plus7.arte.tv" href="http://plus7.arte.tv/de/1697660,CmC=2940266,scheduleId=2907428.html">www.plus7.arte.tv</a></p>
<p>Allerdings steht hier jener Teil des Marktes im Mittelpunkt, bei dem das Gros der Galerien, die sich bei Einzelverkäufen in vier- bis fünfstelligen Beträgen bewegen, nicht mitspielen kann. Lewis blickt auf die Sonnenseite des Kunstgeschäfts, das mit Millionenwerten handelt. Er spürte ein Jahr lang dem komplexen System der Spekulation auf dem Kunstmarkt nach. Bei seiner investigativen Recherche geht es um das Monopol gewisser Kunsthändler, um Sammlerstrategien, Manipulationen bei Auktionen und die Mär von der „Warteliste“, die den Versuch eines Galeristen darstellt, seine Künstler Sammlern gegenüber begehrter zu machen.<br />
Dass auch öffentliche Museen und damit der Steuerzahler – freiwillig oder unfreiwillig – an der Wertgenerierung ganzer Sammlungen beteiligt sind, ist freilich bekannt, denn dafür gibt es auch in Deutschland einige Beispiele.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fspekulationsware-gegenwartskunst%2F&amp;title=Spekulationsware%20Gegenwartskunst" id="wpa2a_40"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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