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	<title>blog.arthistoricum.net &#187; Kunstgeschichte des Mittelalters</title>
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	<description>Das Blog von arthistoricum.net</description>
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		<title>„Dit is der sasse[n] speyghel“ &#8211; Oldenburger Sachsenspiegel digital</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika-Valeska Froese</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchmalerei / Buchillustration]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte des Mittelalters]]></category>
		<category><![CDATA[Buchillustration]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmalerei]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisate]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern wurde die Oldenburger Bilderhandschrift des Sachsenspiegels von 1336 (Signatur: CIM I 410) in den  Digitalen Sammlungen der Landesbibliothek Oldenburg in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Neben den in Dresden, Heidelberg und Wolfenbüttel erhaltenen Codices ist damit nun auch die vierte illuminierte Prachthandschrift des Rechtsbuchs Eikes von Repgow digital verfügbar. Sie ist die textlich umfangreichste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern wurde die Oldenburger Bilderhandschrift des Sachsenspiegels von 1336 (Signatur: CIM I 410) in den  <a title="Landesbibliothek Oldenburg - Digitale Sammlungen" href="http://digital.lb-oldenburg.de" target="_blank">Digitalen Sammlungen</a> der Landesbibliothek Oldenburg in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.<br />
Neben den in <a title="Die Dresdner Bilderhandschrift des Sachsenspiegels" href="http://www.slub-dresden.de/sammlungen/handschriften/sachsenspiegel/" target="_blank">Dresden</a>, <a title="Die Heidelberger Bilderhandschrift des Sachsenspiegels" href="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg164/" target="_blank">Heidelberg</a> und <a title="Die Wolfenbütteler Bilderhandschrift des Sachsenspiegels" href="http://www.sachsenspiegel-online.de/cms/" target="_blank">Wolfenbüttel</a> erhaltenen Codices ist damit nun auch die vierte illuminierte Prachthandschrift des Rechtsbuchs Eikes von Repgow <a title="Oldenburger Sachsenspiegel - digital" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:45:1-3571 " target="_blank">digital</a> verfügbar. Sie ist die textlich umfangreichste und enthält 40 Bildszenen, die in den anderen Exemplaren keine Entsprechungen finden.</p>
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<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2F%25e2%2580%259edit-is-der-sassen-speyghel-oldenburger-sachsenspiegel-digital%2F&amp;title=%E2%80%9EDit%20is%20der%20sasse%5Bn%5D%20speyghel%E2%80%9C%20%26%238211%3B%20Oldenburger%20Sachsenspiegel%20digital" id="wpa2a_4"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gottfried Kiesow</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 20:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte des Mittelalters]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich des Frankfurter Kunsthistorikertages &#8211; das muss Anfang der 1990er Jahre gewesen sein &#8211; wurden wie immer eine Reihe von Exkursionen in die Umgebung angeboten. Ich entschied mich für eine zu den mittelalterlichen Kirchen in Fulda. Geleitet wurde diese Exkursion von Gottfried Kiesow, der mir im Bus schon dadurch auffiel, dass er ohne jede Kontaktscheu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Frankfurter Kunsthistorikertages &#8211; das muss Anfang der 1990er Jahre gewesen sein &#8211; wurden wie immer eine Reihe von Exkursionen in die Umgebung angeboten. Ich entschied mich für eine zu den mittelalterlichen Kirchen in Fulda. Geleitet wurde diese Exkursion von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Kiesow">Gottfried Kiesow</a>, der mir im Bus schon dadurch auffiel, dass er ohne jede Kontaktscheu auf die verschiedenen Mitreisenden zuging. Die Führungen selber waren dann eine Offenbarung: Niemals hatte ich jemanden kennen gelernt, der so packende Kirchenführungen hinlegen konnte wie dieser Charismatiker.</p>
<p>Mir war damals gar nicht klar, um wen es sich hier handelte. Kiesow hatte schon Mitte der 80er Jahre die <a href="http://www.denkmalschutz.de/">Deutsche Stiftung Denkmalschutz</a> gegründet. Diese Stiftung hat bis heute wahrscheinlich mehr für die Denkmalpflege in Deutschland getan als jede andere Organisation. Mehr als 3000 Denkmäler sind aus Mitteln der Stiftung restauriert worden. Insgesamt haben mehr als 170.000 private und unternehmerische Stifter  die Stiftung mit über 120 Millionen Euro gefördert. Ca.  400 Millionen Euro konnten über sie zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>Kiesow ist gestern im Alter von 80 Jahren in Wiesbaden gestorben.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fgottfried-kiesow%2F&amp;title=Gottfried%20Kiesow" id="wpa2a_8"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Global Art History</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 11:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte des Mittelalters]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie und Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Welt redet zur Zeit von Global Art History. Man hat allerdings nicht den Eindruck, dass alle Welt auch weiss, was es damit auf sich haben koennte. Sollen wir jetzt auch Asien und Afrika einbeziehen? Um den Universaldilettantismus noch ein wenig weiter zu treiben? Abgesehen davon: An der Unversitaet steht schon seit Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Welt redet zur Zeit von Global Art History. Man hat allerdings nicht den Eindruck, dass alle Welt auch weiss, was es damit auf sich haben koennte. Sollen wir jetzt auch Asien und Afrika einbeziehen? Um den Universaldilettantismus noch ein wenig weiter zu treiben? Abgesehen davon: An der Unversitaet steht schon seit Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten, die Beschaeftigung mit nicht-europaeischer Kunst auf dem Programm. Eher schon soll es wohl um eine methodische Reflexion des europaeischen Kunstbegriffs im Horizont des Globalen gehen sowie die Thematisierung eines Kunstgeschehens, das seinen Schwerpunkt immer deutlicher in einen Bereich verschiebt, der mit der westlichen Welt nicht mehr identisch ist. In letzterem aber verengt sich der Gegenstand auf das Zeitgenoessische bzw. Rezente. Wir versuchen in Muenchen etwas Bescheideneres, das uns aber vielversprechend erscheint: <a href="http://www.kunstgeschichte.uni-muenchen.de/personen/prof_uni/shalem/index.html">Avinoam Shalem</a> und <a href="http://www.kunstgeschichte.uni-muenchen.de/personen/prof_uni/dogramaci/index.html">Burcu Dogramaci </a>schliessen beide die islamische Kunstgeschichte mit ein, legen aber einen Schwerpunkt auf die europaeisch-islamischen Austauschverhaeltnisse, der eine in der Vormoderne, die andere in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Das ist einerseits unter den Bedingungen eines kleinen Faches machbar, andererseits beruehrt es einen der faszinierendsten Aspekte des Gegenstandes. Was wohl an anderen Orten passiert?</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fglobal-art-history%2F&amp;title=Global%20Art%20History" id="wpa2a_12"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Digitale und analoge Welt ergänzen einander</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/digitale-und-analoge-welt-erganzen-einander/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/digitale-und-analoge-welt-erganzen-einander/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 14:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte des Mittelalters]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von Ioana Herbert Digitale und analoge Welt ergänzen einander Folge 1: „Grinsende“ Löwen am Rhein An mehreren Stellen kann man diesem Blog den Lehrsatz entnehmen, dass digitale und analoge Welt einander ergänzen. Tägliche Erfahrungen bestätigen diese These, denn wie das Zusammenspiel von digitaler und analoger Wirklichkeit passiert, ist im Alltag recht oft und vielfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gastbeitrag von Ioana Herbert</p>
<p>Digitale und analoge Welt ergänzen einander<br />
Folge 1: „Grinsende“ Löwen am Rhein</p>
<p>An mehreren Stellen kann man diesem Blog den Lehrsatz entnehmen, dass digitale und analoge Welt einander ergänzen. Tägliche Erfahrungen bestätigen diese These, denn wie das Zusammenspiel von digitaler und analoger Wirklichkeit passiert, ist im Alltag recht oft und vielfach überraschend zu beobachten. Meistens kann ein optischer Reiz aus der analogen Welt (Motiv, Detail, Aspekt aus der Wirklichkeit) mittels digitaler Welt (im Internet leicht zugängliches Hintergrundwissen) erschlossen, ergänzt und/oder bereichert werden. Nicht selten sind dann die digital neu erworbenen Erkenntnisse ein Anlass dazu, zu der analogen Welt zurückzukehren und mit anderen Augen darauf zu blicken.<br />
Neulich stellte ich nach einem Kurzurlaub anhand meiner Fotos fest, dass sich ähnliche, wenn nicht sogar gleiche Motive ohne erkennbare Absicht in die Kamera eingeschlichen hatten. Woran das liegt, kann vermutlich nicht endgültig beantworten werden. Möglich ist, dass Stimmungen für kurze Zeitspannen das Sehen prägen, und unabhängig davon, wo man sich gerade aufhält, der Blick auf ähnliche Dinge fällt. Möglich ist aber auch, dass kulturhistorisch miteinander verwandte Reiseziele sich anbieten, ähnliche Eindrücke mitzunehmen, auch wenn die Orte zeitlich und räumlich weit voneinander liegen. Dann ist es auch zum Beispiel kein großes Kunststück (selbst wenn als Souvenir etwas ungewöhnlich) „grinsende“ Löwen am Rhein zu fotografieren.<br />
Der eine Löwe „grinste“ mich zu Beginn meiner Reise von der berühmten Galluspforte (1150/70) an der Nordseite des Basler Münsters (1019-1500) an. Begeistert von der Raumwirkung der zwei auf der Südseite des Münsters gelegenen Kreuzgängen fotografierte ich zunächst die Westtürme aus dem großen Kreuzgang, dann die gestaffelten Bogengänge aus dem kleinen Kreuzgang, passierte anschließend die Choraußenseite und gelangte just vor dem genannten Portal. Von oberhalb der Statue des Evangelisten Markus blickte mit beneidenswert intaktem Gebiss und Schriftrolle in den Pfoten ein geflügelter Löwe hinab, den ich sofort ablichtete.</p>
<div id="attachment_4183" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/08/01.jpg"><img class="size-medium wp-image-4183" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/08/01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Basel, Münster, Blick aus dem großen Kreuzgang auf die Westtürme</p></div>
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<div id="attachment_4185" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/08/03.jpg"><img class="size-medium wp-image-4185" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/08/03-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Basel, Münster, Galluspforte, Detail</p></div>
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<p>Einige Tage später und rund 800 km weiter flussabwärts besichtigte ich in Köln die romanische Kirche St. Maria im Kapitol (1049-1065, wiederaufgebaut 1956-1984) und machte – ohne sonderlich zu überlegen &#8211; ähnliche Bilder: Westteil der Kirche aus dem Kreuzgang, Arkaden und Anbauten des Kreuzgangs, schließlich einer der Löwen (Spolien, neuromanisch, 19. Jhdt.) am Eingang in die Kirche, der zweite während dieser kurzen Reise.</p>
<div id="attachment_4186" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/08/04.jpg"><img class="size-medium wp-image-4186" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/08/04-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Köln, St. Maria im Kapitol, Blick aus dem Kreuzgang auf die Westfassade</p></div>
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<div id="attachment_4187" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/08/05.jpg"><img class="size-medium wp-image-4187" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/08/05-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Köln, St. Maria im Kapitol, Kreuzgang</p></div>
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<div id="attachment_4188" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/08/06.jpg"><img class="size-medium wp-image-4188" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/08/06-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Köln, St. Maria im Kapitol, Löwe am Eingang in die Kirche</p></div>
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<p>Ohne Absicht mich mit dem Thema wissenschaftlich auseinanderzusetzen, recherchierte ich bei meiner Rückkehr im Internet nach möglichen Quellen des Löwenmotivs in der romanischen Kunst am Ober- und am Niederrhein und fand ziemlich rasch (wie für Kenner vermutlich nicht anders zu erwarten war) über das Stichwort „Bestiarien“, zahlreiche Hinweise auf den „Physiologus“, die frühchristliche Naturlehre, die häufig illustriert im europäischen Mittelalter große Verbreitung fand. Wie ich anhand einiger Bilddatenbanken feststellen konnte, zierten profane wie religiöse Texte mild „lächelnde“ bis breit „grinsende“ Löwen über Jahrhunderte hinweg die Seiten von Handschriften. Vielleicht wanderten sie dann mit diesem physiognomischen Detail &#8211; das sich für Darstellungen in Miniaturen viel mehr eignet und dort die abgebildeten Löwen gar nicht so freundlich-gewinnend erscheinen lässt &#8211; in die Kunst der Steinmetzer.</p>
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<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fdigitale-und-analoge-welt-erganzen-einander%2F&amp;title=Digitale%20und%20analoge%20Welt%20erg%C3%A4nzen%20einander" id="wpa2a_16"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Scheinwerfer auf die Wissenschaft –Vorlesung am Prado</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 15:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian M. Geyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Graphik]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Frühen Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte des Mittelalters]]></category>
		<category><![CDATA[Museumswesen]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeichnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der renommierte Archäologe, Kunsthistoriker und Direktor der Scuola Normale di Pisa, Salvatore Settis ist 2010/2011 Direktor der Catedra am Prado Museum (Madrid) und hält dort sechs Vorlesungen zur Bedeutung der Zeichnung von der Antike bis ins 17. Jahrhundert. In einem zehnminütigem Video, einem Einführungstext und den Titeln der sechs Vorlesungen erläutert Settis das Programm der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der renommierte Archäologe, Kunsthistoriker und Direktor der Scuola Normale di Pisa, Salvatore <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/catedra-2010/salvatore-settis-director-de-la-catedra-2010/">Settis</a> ist 2010/2011 Direktor der Catedra am <a href="http://www.museodelprado.es/en">Prado </a>Museum (Madrid) und hält dort sechs Vorlesungen zur Bedeutung der Zeichnung von der Antike bis ins 17. Jahrhundert.<span id="more-2914"></span></p>
<div id="attachment_2919" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/09/Settis_01.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2919" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/09/Settis_01-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Salvatore Settis</p></div>
<p>In einem zehnminütigem <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/catedra-2010/video-presentacion-de-la-catedra-2010/">Video</a>, einem <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/catedra-2010/">Einführungstext </a>und den <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/catedra-2010/programa-ciclo-de-conferencias/">Titeln </a>der sechs Vorlesungen erläutert Settis das Programm der Vorlesung „Die Linie des <a href="http://www.projekte.kunstgeschichte.uni-muenchen.de/Paragone/zeuxis_zundp.html">Parrhasius </a>: Strategien des Zeichnens : Experimentieren, Werkstatt Praktiken und Kunstgeschichte“. Als Archäologe und Kunsthistoriker verfügt Settis über den Hintergrund, um interessant und tiefgründig zweitausend Jahre zu behandeln, in denen Zeichnen benutzt wurde, um der visuellen Erfahrung der Welt eine Form zu geben. Die Vorlesung richtet sich an Wissenschaftler und das breite Publikum. Zur Nachbereitung wird einen Tag nach der Vorlesung ein Seminar abgehalten, für das <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/catedra-2010/becas-y-clases-magistrales/">Stipendien </a>an jungen Forscher vergeben werden. Die letztjährige Vortragsreihe von <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/primera-catedra-del-museo/">Philippe de Montebello</a> wurde als Buch veröffentlicht, was vermutlich auch 2010 erfolgen wird.</p>
<p>Salvatore Settis Publikationen wurden kaum ins Deutsche übersetzt, so daß er hier nur Spezialisten bekannt ist. Eine Ausnahme ist ein programmatischer Essay <strong>&#8220;<a href="http://www.wagenbach.de/buecher/titel/281-Die_Zukunft_des_Klassischen.html">Die Zukunft des Klassischen</a>&#8220;</strong> bei Wagenbach. In Italien war er bis 2010 Direktor der einflussreichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scuola_Normale_Superiore_di_Pisa">Scuola Normale Superiore di Pisa </a>und hat sich in der italienischen Öffentlichkeit engagiert zu Fragen des Kulturschutzes gegen die Kulturpolitik Berlusconis geäußert.</p>
<p>Die Vortragsreihe am Prado scheint ein interessanter und begrüßenswerter Ansatz des Museums zu sein, neben der zentralen Objektpräsentation auch die intellektuelle Faszination der Forschung ins Scheinwerferlicht zu stellen. Es wäre interessant, wenn die Blogteilnehmer das mit der deutschen Praxis vergleichen würden. Umgekehrt bekommt der Ansatz von Settis, gegen die Vorstellung einer starren klassischen Antike, einen Beitrag zu deren differenzierten, verlebendigenden Betrachtung zu leisten, eine wirksame öffentliche Plattform.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fscheinwerfer-auf-die-wissenschaft-vorlesung-am-prado%2F&amp;title=Scheinwerfer%20auf%20die%20Wissenschaft%20%E2%80%93Vorlesung%20am%20Prado" id="wpa2a_20"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Heidelberger Bibliotheca Palatina komplett online</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/heidelberger-bibliotheca-palatina-komplett-online/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 08:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Häußermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[arthistoricum.net - neu]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmalerei / Buchillustration]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte des Mittelalters]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliotheca Palatina]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmalerei]]></category>
		<category><![CDATA[Illumination]]></category>
		<category><![CDATA[Illustration]]></category>
		<category><![CDATA[Miniatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Projekt der Digitalisierung der 848 deutschsprachigen Palatina-Handschriften in der Universitätsbibliothek Heidelberg ist erfolgreich abgeschlossen. Nach nur drei Jahren Projektlaufzeit sind nun sämtliche Handschriften frei im Internet zugänglich. Die Heidelberger Bibliotheca Palatina, eine der wertvollsten Sammlungen deutschsprachiger Handschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, ist vollständig digitalisiert im Internet zugänglich. In einem auf drei Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://palatina-digital.uni-hd.de">Das Projekt der Digitalisierung der 848 deutschsprachigen Palatina-Handschriften in der Universitätsbibliothek Heidelberg ist erfolgreich abgeschlossen. Nach nur drei Jahren Projektlaufzeit sind nun sämtliche Handschriften frei im Internet zugänglich.</a></strong></p>
<p><a href="http://diglit.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg848/0040"><img class="alignleft size-medium wp-image-1159" title="manesse_toggenburg" src="http://www.arthistoricum.net/blog/wp-content/uploads/2009/06/manesse_toggenburg-208x300.jpg" alt="manesse_toggenburg" width="208" height="300" /></a>Die <a href="http://palatina-digital.uni-hd.de">Heidelberger Bibliotheca Palatina</a>, eine der wertvollsten Sammlungen deutschsprachiger Handschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, ist vollständig digitalisiert im Internet zugänglich. In einem auf drei Jahre angelegten Projekt hat die Universitätsbibliothek Heidelberg alle 848 Codices Palatini germanici der ehemals Pfalzgräflichen Bibliothek (Bibliotheca Palatina) mit insgesamt ca. 270.000 Seiten und ca. 7.000 Miniaturen digitalisiert und für die Online-Nutzung aufbereitet. Das Projekt, mit dem die UB Heidelberg auf dem Feld der Handschriftendigitalisierung weltweit eine Spitzenstellung einnimmt, wurde durch die Manfred-Lautenschläger-Stiftung finanziert.</p>
<p>Die Digitalisierung der Codices bringt Wissenschaftlern und interessierten Laien wesentliche Vorteile. Unabhängig von Ort und Zeit kann jedermann Einblick in die Handschriften nehmen, während die kostbaren Originale unter konservatorisch besten Bedingungen in den klimatisierten Tresoren verbleiben. Eine Vorschaufunktion ermöglicht die Orientierung innerhalb einer Handschrift. Die einzelnen Seiten sind per Zoomfunktion mehrfach vergrößerbar. Dies erleichtert das Entziffern schwer zu lesender Texte oder die Detailanalyse der Buchmalerei. Alle 7.000 Miniaturen sind zudem in der Heidelberger Bilddatenbank HeidICON wissenschaftlich erschlossen, so dass eine differenzierte inhaltliche Suche beispielsweise nach Bildsujets möglich ist.</p>
<p><a href="http://diglit.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg471/0043"><img class="alignright size-medium wp-image-1162" title="renner" src="http://www.arthistoricum.net/blog/wp-content/uploads/2009/06/renner-202x300.jpg" alt="renner" width="202" height="300" /></a>Das Projekt wurde im Digitalisierungszentrum der Universitätsbibliothek Heidelberg durchgeführt. Dort wird an zwei mit hochauflösenden Digitalkameras ausgestatteten Kameratischen „Grazer Modell&#8221; gearbeitet. Dieser speziell zur Digitalisierung von Handschriften entwickelte Kameratisch ermöglicht eine kontaktlose Digitalisierung fragiler Objekte auf buchschonende Weise. Der Codex wird mit Hilfe eines Laserstrahls exakt positioniert, das aufgeschlagene Blatt dann jeweils durch den milden Sog einer Unterdruckeinrichtung fixiert. Nach der Digitalisierung werden die Images in das dem technischen Standard für die Langzeitarchivierung entsprechende TIFF-Format umgewandelt und mittels professioneller Bildbearbeitungssoftware so nachbearbeitet, dass Farb-, Helligkeits-, Kontrast- und Schärfegrad weitest möglich dem Original entsprechen.</p>
<p>Die Ursprünge der Bibliotheca Palatina reichen bis 1386, in das Jahr der Gründung der Universität Heidelberg zurück. Die deutschsprachigen Handschriften befinden sich heute in der Universitätsbibliothek Heidelberg; nahezu alle griechischen und lateinischen Handschriften sowie sämtliche Drucke befinden sich heute in der Bibliotheca Apostolica Vaticana in Rom. Die berühmte Büchersammlung bietet reichhaltiges Quellenmaterial für eine Vielzahl von Wissenschaftsdisziplinen. Neben Preziosen, wie dem Heidelberger Sachsenspiegel oder dem Codex Manesse, finden sich Beispiele höfischer Epik, biblische Texte, medizinische Traktate oder gar Kriegsbücher. Alle Heidelberger Palatina-Handschriften können nun virtuell geblättert werden. Mit einem Klick können sie zudem als pdf-Datei auf den eigenen Rechner geladen werden.</p>
<p>Das Projekt wurde durch die Manfred-Lautenschläger-Stiftung gefördert. Nur so war die kurze Laufzeit von drei Jahren &#8211; Mai 2006 bis April 2009 &#8211; realisierbar. Alle 848 Palatina-Handschriften sind nun online.<br />
<a href="http://palatina-digital.uni-hd.de"></a></p>
<p><strong><a href="http://palatina-digital.uni-hd.de">Bibliotheca Palatina digital</a></strong></p>
<p><a href="http://palatina-digital-presse.uni-hd.de"><strong>Weitere Informationen zum Projekt</strong> </a></p>
<p>Abbildungen:<br />
1.) Codex Manesse, Zürich, 1305 bis 1340 (Heidelberg, UB, Cod. Pal. germ. 848, fol. 22v): Graf Kraft von Toggenburg<br />
2.) Hugo von Trimberg: Der Renner &#8211; &#8216;Tafel der christlichen Weisheit&#8217;, Nürnberg, 1425-1431/zwischen 1439 und 1444, (Heidelberg, UB, Cod. Pal. germ. 471, fol. 16r): &#8220;Geiz&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
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		<title>Nürnberger Hausbücher</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/nurnberger-hausbucher/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 10:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Häußermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchmalerei / Buchillustration]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Frühen Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte des Mittelalters]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmalerei]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Illumination]]></category>
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		<description><![CDATA[Ablasser, Fingerhutmacher oder Zuckersieder. Die sogenannten Hausbücher der Mendelschen und Landauerschen Zwölfbrüderhausstiftungen der Stadtbibliothek Nürnberg sind eine unermeßliche Quelle sämtlicher vom 15. bis 19. Jahrhundert ausgeübter Berufe. Die Brüder sind in qualitativ herausragenden Miniaturen bei der Ausübung ihres Handwerks portraitiert und durch einen zum Teil recht deftigen Text charakterisiert, der auch vor  Krankheiten, wie z.B. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-978" title="75-Amb-2-317b-135-r.tif" src="http://www.arthistoricum.net/blog/wp-content/uploads/2009/04/nuernberger-hausbuch-207x300.jpg" alt="75-Amb-2-317b-135-r.tif" width="207" height="300" />Ablasser, Fingerhutmacher oder Zuckersieder. Die sogenannten Hausbücher der Mendelschen und Landauerschen Zwölfbrüderhausstiftungen der Stadtbibliothek Nürnberg sind eine unermeßliche Quelle sämtlicher vom 15. bis 19. Jahrhundert ausgeübter Berufe. Die Brüder sind in qualitativ herausragenden Miniaturen bei der Ausübung ihres Handwerks portraitiert und durch einen zum Teil recht deftigen Text charakterisiert, der auch vor  Krankheiten, wie z.B. Hörschwäche oder Alkoholismus, nicht halt macht.</p>
<p>Die Nürnberger Zwölfbrüderbücher wurden als Chroniken und Totenbücher im ausgehenden Mittelalter angelegt und bis zum Ende der reichsstädtischen Selbständigkeit im Jahr 1806 geführt. Die Bücher mit ihren 1.300 Miniaturen sind nun digital zugänglich und detailliert erschlossen. So ist neben einer Freitext- und Detailrecherche auch das Blättern nach Berufsgruppen, Arbeitsgeräten, Erzeugnissen oder Krankheiten möglich. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit der Stadtbibliothek Nürnberg und des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg.</p>
<p><a href="http://www.nuernberger-hausbuecher.de/">Zu den Nürnberger Hausbüchern</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fnurnberger-hausbucher%2F&amp;title=N%C3%BCrnberger%20Hausb%C3%BCcher" id="wpa2a_28"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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