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	<title>blog.arthistoricum.net &#187; Kunst der Frühen Neuzeit</title>
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	<description>Das Blog von arthistoricum.net</description>
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		<title>Tableaux vivants im Film: The Mill and the Cross</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 10:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Hohmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Frühen Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Tableaux vivants]]></category>

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		<description><![CDATA[Tableaux vivants haben eine lange Tradition, die bis in das 18. Jahrhundert zurück reicht. Nun kommt ein Film in die Kinos, der diese Tradtion in das Medium des Films überträgt. Er ist damit selbst Teil der Tradition des Tableaux vivants im Film, die mit Visconti, Pasolini und anderen einige filmische Schwergewichte aufweisen kann. Der polnische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://trailers.apple.com/trailers/independent/themillandthecross/"><img class="alignright size-medium wp-image-4348" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/09/poster-xlarge-202x300.jpg" alt="" width="148" height="219" /></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tableaux_vivants"><em>Tableaux vivants</em></a> haben eine lange Tradition, die bis in das 18. Jahrhundert zurück reicht. Nun kommt ein Film in die Kinos, der diese Tradtion in das Medium des Films überträgt. Er ist damit selbst Teil der Tradition des <a href="http://www.transcript-verlag.de/ts817/ts817.php"><em>Tableaux vivants</em> im Film</a>, die mit Visconti, Pasolini und anderen einige filmische Schwergewichte aufweisen kann.</p>
<p><em></em>Der polnische Regisseur <a href="http://www.imdb.com/name/nm0538107/">Lech Majewski</a>, der sich in letzter Zeit vor allem als Experimentalfilmer hervorgetan hat, will sich nun in diese Tradition einreihen, und geht dabei mit Konsequenz vor. Sein Film &#8220;<a href="http://www.imdb.com/title/tt1324055/">The Mill and the </a><a href="http://www.imdb.com/title/tt1324055/">C</a><a href="http://www.imdb.com/title/tt1324055/">ross</a>&#8221; ist die direkte kinematografische Umsetzung des Gemäldes &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kreuztragung_Christi">Aufstieg zum Kalvarienberg</a>&#8221; (1564, KHM Wien) von Pieter Bruegel d. Ä. <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000442/">Rutger Hauer</a> spielt den Künstler, der auf seinem Weg zur B<em></em>ildfindung von <a href="http://www.imdb.com/name/nm0001868/">Michael York</a> und <a href="http://www.imdb.com/name/nm0001648/">Charlotte Rampling</a> begleitet wird. Ganz im Stil der <em>Tableaux vivants</em> werden dabei einzelne Motive als lebende Bilder inszeniert. <em><a href="http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=File:Pieter_Bruegel_d._%C3%84._007.jpg&amp;oldid=53042865"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4345" src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/uploads/2011/09/800px-Pieter_Bruegel_d._%C3%84._007-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></em>Von der zumindest <em></em>optisch gelungenen Inszenierung kann man sich im aktuellen <a href="http://trailers.apple.com/trailers/independent/themillandthecross/">Trailer zum Film</a> überzeugen.</p>
<p><em></em>Ob der Film das hält, was der Trailer verspricht, wird sich zeigen. In der Deutschland ist der Film <a href="http://www.filmstarts.de/kritiken/195787.html">ab dem 24. November 2011</a> zu sehen.<em></em><em></em></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fthe-mill-and-the-cross%2F&amp;title=Tableaux%20vivants%20im%20Film%3A%20The%20Mill%20and%20the%20Cross" id="wpa2a_4"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Riskante Restaurierung des Isenheimer Altars</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/riskante-restaurierung-des-isenheimer-altars/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/riskante-restaurierung-des-isenheimer-altars/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 18:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian M. Geyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst der Frühen Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsttechnik und Restaurierung]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Der berühmte Isenheimer Altar von Matthias Grünewald, der sich im Unterlinden Museum in Colmar befindet, wird einer Restaurierung unterzogen. Initiiert von einem Artikel Didier Rykners in der Tribune de l&#8217;art, der gestützt auf Expertenäußerungen die Notwendigkeit der Restaurierung und die mögliche Gefährdung der Malsubstanz thematisierte, hat sich in Frankreich seit einigen Tagen eine lebhafte Diskussion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der berühmte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Isenheimer_Altar"><em>Isenheimer Altar</em></a> von Matthias Grünewald, der sich im <a href="http://www.musee-unterlinden.com/home-de.html">Unterlinden Museum </a>in Colmar befindet, wird einer Restaurierung unterzogen. Initiiert von einem <a href="http://www.latribunedelart.com/l-imprudente-restauration-du-retable-d-issenheim-article003208.html">Artikel </a>Didier Rykners in der <a href="http://www.latribunedelart.com/spip.php">Tribune de l&#8217;art</a>, der gestützt auf Expertenäußerungen die Notwendigkeit der Restaurierung und die mögliche Gefährdung der Malsubstanz thematisierte, hat sich in Frankreich seit einigen Tagen eine lebhafte Diskussion über die ergriffenen und noch vorgesehenen Maßnahmen ergeben (siehe die Links im o.g. Artikel). Über den konkreten Fall hinaus stellt sich die interessante, auch für Deutschland relevante Frage, ob die wissenschaftlichen Öffentlichkeit fähig ist, zeitnahe solche Situationen zu diskutieren und dazu beizutragen, Gefährdungen von Kunstwerken zu vermeiden.<span id="more-4149"></span></p>
<p>Die Museumsleitung stellte ihre <a href="http://www.fondation-patrimoine.org/read/1/actualites/documents/dp-retable-d-issenheim190.pdf">Restaurierungspläne </a>, die von 2011-13 umgesetzt werden , am 26.4.2011 vor. Das Werk soll fast durchgängig ausgestellt bleiben. Hauptargumente für die Restaurierungen waren, daß nur alter Firnis und einige spätere Übermalungen entfernt würden, um die Lesbarkeit des Gemäldes zu ermöglichen. Die <a href="http://www.fondation-patrimoine.org/read/1/actualites/documents/dp-retable-d-issenheim190.pdf">Eingriffe </a>begannen im Juli auf den Tafeln <em>Peinigung des heiligen Antonius</em> und Begegnung des Hl. Antonius mit Paulus Eremita . Didier Rykner erhob dagegen mehrere Einwände: die Entfernung des Firnis erfolge mit einer überholten Methode, die durchaus Gefahren für die Malschichten beinhalte; ein wissenschaftliches Komitee (darin u.a. Bodo Brinckmann) umfasse keine Restaurierungsspezialisten und sei erst nach den ersten Eingriffen konsultiert worden; damit mache man den Altar unverantwortlicherweise zum Versuchsobjekt; die Restaurierung sei mit einer temporären Ortsveränderung verbunden, was Risiken beinhalte. Wie er in einem späteren <a href="http://www.latribunedelart.com/une-mise-au-point-sur-la-restauration-du-retable-d-issenheim-article003229.html">Artikel </a>erklärte, äusserten sich verschiedene Experten ihm gegenüber sehr kritisch zu den Restaurierungen, wollten aber aus (falsch verstandener) Kollegialität damit nicht in der Öffentlichkeit zitiert werden.</p>
<p>Es wäre interessant zu erfahren, ob und wie sich deutsche Kunsthistoriker und Restaurierungsspezialisten an dieser Debatte beteiligen.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Friskante-restaurierung-des-isenheimer-altars%2F&amp;title=Riskante%20Restaurierung%20des%20Isenheimer%20Altars" id="wpa2a_8"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die geträumte Antike</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/die-getraumte-antike/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 14:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Frühen Neuzeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer in diesen Tagen nach Paris kommt, ist vom Ausstellungsangenot schier erschlagen. &#8220;Mondrian und de Stijl&#8221; im Pompidou, &#8220;Cranach und seine Zeit&#8221; im Luxembourg, &#8220;Tony Cragg&#8221;, &#8220;Franz Xaver Messerschmidt&#8221; und &#8220;L&#8217;Antiquitė revėe. Innovations et rėsistances au XVIIIe siecle&#8221; im Louvre. Aus alter Verbundenheit war ich in letzterer. Die Gattungen sind alle vertreten. Malerei, Plastik, Zeichnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in diesen Tagen nach Paris kommt, ist vom Ausstellungsangenot schier erschlagen. &#8220;Mondrian und de Stijl&#8221; im Pompidou, &#8220;Cranach und seine Zeit&#8221; im Luxembourg, &#8220;Tony Cragg&#8221;, &#8220;Franz Xaver Messerschmidt&#8221; und &#8220;L&#8217;Antiquitė revėe. Innovations et rėsistances au XVIIIe siecle&#8221; im Louvre. Aus alter Verbundenheit war ich in <a href="http://www.louvre.fr/llv/exposition/detail_exposition.jsp?pageId=0&amp;baseIndex=0">letzterer</a>.<br />
Die Gattungen sind alle vertreten. Malerei, Plastik, Zeichnung und auch ein wenig Kunsthandwerk. Die ausgestellten Stücke &#8211; wie es sich für den Louvre gehört &#8211; durchwegs exquisit, mit einem Schwerpunkt auf England, Italien und Frankreich. Dabei keine Marathonausstellung, sondern eher nach dem Motto &#8220;klein aber fein&#8221; organisiert.</p>
<div id="attachment_3549" class="wp-caption alignleft" style="width: 366px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/02/thumb_a716358096.jpg"><img class="size-full wp-image-3549" style="margin-top: 5px;margin-bottom: 5px;border: 5px solid black" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/02/thumb_a716358096.jpg" alt="" width="356" height="229" /></a><p class="wp-caption-text">Gavin Hamilton, Achill betrauert den toten Patroklus</p></div>
<p>Der innovative Aspekt der Ausstellung soll sich wohl im Untertitel zeigen. &#8220;Erneuerung und Widerstand&#8221;. Gemeint ist, ganz im Sinne des revisionistischen Zeitgeistes, dass das traditionelle lineare Schema einer teleologischen Entwicklung vom Rokoko zum Neoklassizismus falsch ist und viel differenzierter gesehen werden muss. Da ist man natürlich besonders auf die rėsistances gespannt. Das sind die Neobarocken (worunter hier auch der Erzklassizist und Winckelmann-Freund Anton Raphael Mengs mit seinem &#8220;Thronenden Petrus&#8221; fällt, daneben natürlich Tiepolo, Fragonard etc.), die Neomanieristen (ein paar mehr oder weniger unbekannte Italiener) und die Sublimen (Füssli und Konsorten). Mir hat dieses überall mit großem Applomb daher kommende revisionistische Programm noch nie so richtig eingeleuchtet, vor allem, wenn damit der Anspruch verbunden ist, die traditionelle &#8220;historistische&#8221; Kunstgeschichte über den Haufen werfen zu wollen. Einerseits werden Selbstverständlichkeiten verkündet: es ist ja nicht so, dass man die Eigenheiten eines Füssli nicht längst gesehen und unter Begriffen wie &#8220;protoromantische Aufklärung&#8221; gefasst hätte. Andererseits traut man sich keine Verallgemeinerungen mehr zu, die man ja auch ohne den Holzhammer vornehmen kann. Frei nach dem Motto: Wenn ich nur nahe genug rangehe, sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Im übrigen bleibt es auch und gerade hier bei den Stereotypen. Denn wenn ich angeblich unklassizistische Werte wie das Sublime in die Rėsistance-Bewegung auslagere, kann ich sie im Klasizismus nicht mehr sehen und Maler wie David ganz traditionell (und unzutreffend) als einen schlichten Moralapostel deklarieren. Was hier genau passiert.<br />
Trotzdem: Aufgrund der gezeigten Werke eine absolut lohnende Ausstellung!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fdie-getraumte-antike%2F&amp;title=Die%20getr%C3%A4umte%20Antike" id="wpa2a_12"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein neuer, barocker Klang</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/ein-neuer-barocker-klang/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 15:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Höppl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
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<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Schäftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Chorraum-Messgerät-am-Gewölbefuß.jpg"> </a></p>
<p>Als sich im Jahre 2000 einzelne Stuckteile losgelöst hatten musste die Abteikirche Dionys und Juliana im Kloster Schäftlarn vorübergehend geschlossen werden, ehe sie mit einem Sicherungsnetz im Langhaus wieder geöffnet werden konnte. Nach Voruntersuchungen zur Instandsetzung wurde 2003 eine Haushaltsunterlage-Bau beim bayerischen Landtag über fast sieben Mio. Euro eingereicht. Im Jahr darauf erfolgte der Bauauftrag und es konnte mit dem ersten Bauabschnitt zur <strong>statischen Sicherung</strong> begonnen werden. Nach und nach verschwanden die Fassade und der Innenraum hinter Gerüsten. Unter grundsätzlicher Beibehaltung des barocken Bausystems wurde 2005/06 insbesondere der Dachstuhl statisch abgesichert, wobei vorhandene Provisorien zurückgebaut wurden. Mit hydraulischen Hebevorrichtungen versucht man den deformierten Dachstuhl wieder in die Form zu bringen. 2007 erfolgte die Wiederherstellung von Turm und Fassade in der alten Fassung (zu den Daten vgl. Dipfl. Ing. FH Alfred Floßmann über die <a href="http://www.abtei-schaeftlarn.de/kircherestaurierung.htm">Bau-, Ausstattungs- und Restaurierungsgeschichte</a>).</p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Schäftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Innenraum.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3248" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Schäftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Innenraum.jpg" alt="" width="233" height="175" /></a><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Schäftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Chorraum-Messgerät-am-Gewölbefuß.jpg"> <img class="size-full wp-image-3249    " src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Schäftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Chorraum-Messgerät-am-Gewölbefuß.jpg" alt="Photo Martin Höppl" width="234" height="175" /></a></p>
<p>Kloster Schäftlarn, Abteikirche St. Dionys und Juliana, Innenraum sowie Chorraum, Messgerät am Gewölbefuß oberhalb des Gesimses &#8211; Photos Martin Höppl</p>
<p>Die Planungs- und Baugeschichte der Abteikirche liest sich wie ein <strong>Who&#8217;s Who der  Barockkunst</strong>. Neben Giovanni Antonio Viscardi, der 1707 die Pläne lieferte, sowie Francois Cuvilliés d. Ä., der den Bau 1733-40 begann, finden sich die illustren Namen Johann Baptist Gunetzrhainer und Johann Michael Fischer, die den Bau 1751-60 vollendeten. Kloster Schäftlarn gehört somit zu denjenigen Bauten, in denen der bayerische Spätbarock seine finale Blüte erreichte. Dazu kommt noch die vortreffliche Innenausstattung durch den Maler und Stukkateur Johann Baptist Zimmermann (1754-56). Johann Baptist Straub lieferte bis 1764 Altäre und die Kanzel. Diese Meister ihrer Zunft formten ein spätbarockes Gesamtkunstwerk, dem die Generalsanierung der letzten Jahre gegolten hat. Zur Geschichte des (Prämonstratenser-)Klosters, das 762 gegründet und 1040 erneuert wurde, vgl. die <a href="http://www.abtei-schaeftlarn.de/kunststart.htm">Seite der Abtei</a>.</p>
<p>Auf die Sicherungsarbeiten folgte seit 2008 der zweite Bauabschnitt mit der <strong>Innenrestaurierung</strong>. Nachdem man eine Musterachse im Chorraum angelegt hatte, stellte man sukzessive das Erscheinungsbild des gesamten Kirchenraumes wieder her. An Weihnachten war nun auch wieder der Klang der Barockorgel zu vernehmen, die nach wie vor teilweise eingerüstet ist. Das Instrument stammt von Anton Bayr (1716-1792), der über 150 Orgeln baute, u. a. auch für die Klöster Tegernsee, Neustift bei Freising und Raitenhaslach (vgl. die Seite <a href="http://www.orgelgalerie.de/index062.html">Orgelgalerie</a> mit Bildern der eingerüsteten Kirche und der Orgel). Auch das Altarretabel ist mittlerweile nicht mehr durch ein Duplikat verhängt. An den Wandpfeilersockeln im  Langhaus und in den Abseiten sind zudem Kabelschächte der ehemaligen Elektrifizierung zu erkennen. In diesem Bereich werden noch Putzarbeiten anfallen. Mit der Restaurierung hielt Hightech in der Klosterkirche einzug. So wurden am Gewölbefuß, oberhalb des Gesimses hoch sensible Messgeräte installiert, die ständig die Gewölbestatik überprüfen und etwaige Bewegungen registrieren.</p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Schäftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Orgelempore-eingerüstete-Orgel.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3252" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Schäftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Orgelempore-eingerüstete-Orgel.jpg" alt="Photo Martin Höppl" width="241" height="180" /></a><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Schäftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Wandpfeiler-Sockel-Mauerwerk.jpg"> <img class="alignnone size-full wp-image-3253" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Schäftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Wandpfeiler-Sockel-Mauerwerk.jpg" alt="Photo Martin Höppl" width="241" height="180" /></a></p>
<p>Westempore mit teilweise eingerüsteter Orgel, sowie unverputzter Sockel der nördlichen Abseite (Wandpfeiler) &#8211; Photos Martin Höppl</p>
<p>Bis Sommer werden die letzten Restaurierungsarbeiten abgeschlossen sein. Schon jetzt erstrahlt der Innenraum in neuem Glanz. Wie immer nach Renovierungskampagnen an spätbarocken Raumschalen, verblüffen die <strong>Helligkeit und Buntfarbigkeit</strong> der gereinigten Fresken und vergoldeten Rocaillen. Vielerorts müssen sich Ortsansässige erst daran gewöhnen, dass ihre vormals in gedeckten Tönen gehaltene Kirche nun wie Marzipan und Lametta glänzt. Ein vergleichbarer Effekt war auch nach der Wiedereröffnung der Dresdner Frauenkirche zu beobachten, bei der nicht die Farbigkeit des frühen 20. Jahrhunderts, sondern annäherungsweise die Fassung der Erbauungszeit (1726-43) rekonstruiert worden war. Jede Restaurierung ist eben auch zu einem Teil eine Rekonstruktion, wenngleich man heute glücklicherweise meist nicht mehr versucht, einen purifizierten Ursprungszustand zurückzugewinnen.</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Sch%C3%A4ftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Hauptfassade-mit-Infotafel-zur-Restaurierung.jpg"><img src="../wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Sch%C3%A4ftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Hauptfassade-mit-Infotafel-zur-Restaurierung.jpg" alt="Photo Martin Höppl" width="232" height="309" /></a><a href="../wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Sch%C3%A4ftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Infotafel-zur-Restaurierung.jpg"></a><a href="../wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Sch%C3%A4ftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Infotafel-zur-Restaurierung.jpg"> <img src="../wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Sch%C3%A4ftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Infotafel-zur-Restaurierung.jpg" alt="Photo Martin Höppl" width="232" height="309" /></a></p>
<p>Hauptfassade und Infotafel &#8211; Photos Martin Höppl</p>
<p>Auf der Tafel zur „Instandsetzung der Klosterkirche St. Dionys und Juliana in Schäftlarn“, die vor einigen Jahren neben der Hauptfassade aufgestellt wurde, finden sich die <strong>Basisdaten</strong> zur aktuellen Kampagne: Als Bauherr wird das Bayerische Staatsministerium für Untericht und Kultus genannt, als Nutzer die Benediktinerabtei Schäftlarn. Die technische und geschäftliche Oberleitung liegt beim Staatlichen Bauamt München 1. Außerdem beteilitgten sich zahlreiche Planungs- und Ingenieursbüros sowie Restauratoren und das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege. Zahlreiche private Spender, die für einzelne Teilstücke der Malereien gewissermaßen Patenschaften übernommen haben, haben die Restaurierungsarbeiten möglich gemacht.</p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Schäftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Spendentafel.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3254" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Schäftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Spendentafel.jpg" alt="Photo Martin Höppl" width="242" height="180" /></a><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Schäftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Hauptfresko1.jpg"> <img class="alignnone size-full wp-image-3255" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/12/Kloster-Schäftlarn-Abteikirche-St.-Dionys-u.-Juliana-Hauptfresko1.jpg" alt="Photo Martin Höppl" width="241" height="180" /></a></p>
<p>Spendentafel und Hauptfresko &#8211; Photos Martin Höppl</p>
<p><strong>Ausflugstipp</strong>: Für alle Barockfans bietet sich im Frühjahr und Sommer ein Ausflug zum Kloster Schäftlarn an. Man erreicht es einfach per S-Bahn. Von der Haltestelle Ebenhausen-Schäflarn aus benötigt man zu Fuß etwa 20 Minuten. Der <a href="http://maps.google.de/maps?q=kloster+sch%C3%A4ftlarn&amp;oe=utf-8&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;sa=N&amp;hl=de&amp;tab=wl">Fußweg</a> zweigt am nördlichen Ortsausgang (B11/Wolfratshausener Str.) vom Rodelweg ab und stößt gegenüber der Kirche auf die Klosterstraße. An dieser Stelle steht auch ein altes Schulgebäude für das bisher (offensichtlich) die Gelder zur notwendigen Instandsetzung gefehlt haben.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fein-neuer-barocker-klang%2F&amp;title=Ein%20neuer%2C%20barocker%20Klang" id="wpa2a_16"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>RIHA Journal wird zweistellig!</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/riha-journal-neue-beitraege/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/riha-journal-neue-beitraege/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 14:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wenninger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Frühen Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[E-Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>

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		<description><![CDATA[RIHA Journal. Journal of the International Association of Research Institutes in the History of Art (www.riha-journal.org) hat soeben Artikel Nr. 10 veröffentlicht: Martin A. Berger Fixing Images: Civil Rights Photography and the Struggle Over Representation www.riha-journal.org/articles/2010/berger-fixing-images/ &#8220;Fixing Images&#8221; argues that the iconic photographs of civil rights played a key role in limiting the racial reforms [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>RIHA Journal. Journal of the International Association of Research Institutes in the History of Art</em> (<a href="http://www.riha-journal.org/">www.riha-journal.org</a>)</strong></p>
<p>hat soeben Artikel Nr. 10 veröffentlicht:</p>
<p><strong>Martin A. Berger</strong></p>
<p><strong>Fixing Images: Civil Rights Photography and the Struggle Over Representation</strong></p>
<p><a href="http://www.riha-journal.org/articles/2010/berger-fixing-images/">www.riha-journal.org/articles/2010/berger-fixing-images/</a></p>
<p>&#8220;Fixing Images&#8221; argues that the iconic photographs of civil rights played a key role in limiting the racial reforms of the 1960s. The famous photographs of [...]</p>
<p><strong>Außerdem zuletzt erschienen:</strong></p>
<p>RIHA Journal 0009</p>
<p><strong>Anne Ring Petersen</strong></p>
<p><strong>Attention and Distraction: On the Aesthetic Experience of Video Installation Art </strong></p>
<p><a href="http://www.riha-journal.org/articles/2010/ring-petersen-attention-and-distraction">www.riha-journal.org/articles/2010/ring-petersen-attention-and-distraction</a></p>
<p>This article examines the interrelationship between attention and distraction in the reception of video installation art, a genre which is commonly associated with &#8220;immersion&#8221; and an intensified feeling of presence. This tends to veil the fact that [...]</p>
<p>RIHA Journal 0008</p>
<p><strong>Susan Tipton</strong></p>
<p><strong>Diplomatie und Zeremoniell in Botschafterbildern von Carlevarijs und Canaletto</strong></p>
<p><a href="http://www.riha-journal.org/articles/2010/tipton-diplomatie-und-zeremoniell">www.riha-journal.org/articles/2010/tipton-diplomatie-und-zeremoniell</a></p>
<p>The article investigates representations of entries and audiences of European ambassadors and envoys within the context of early modern diplomacy. In the light of new archival material [...]</p>
<p>RIHA Journal 0007</p>
<p><strong>Fritz Koreny</strong></p>
<p><strong>Ein unbekanntes Meisterwerk altdeutscher Glaskunst: Hans Wertingers gläserne Hostienschale von 1498</strong></p>
<p><a href="http://www.riha-journal.org/articles/2010/koreny-unbekanntes-meisterwerk-altdeutscher-glaskunst">www.riha-journal.org/articles/2010/koreny-unbekanntes-meisterwerk-altdeutscher-glaskunst</a></p>
<p>This hitherto unknown glass paten with églomisé painting, dated 1498 and measuring 36 cm in diameter, depicts the meeting of Abraham and Melchisedek. The painting can be attributed to Hans Wertinger [...]</p>
<p><strong>Alle bisher veröffentlichten Beiträge gibt&#8217;s unter <a href="http://www.riha-journal.org/articles/2010">www.riha-journal.org/articles/2010</a>.</strong></p>
<p>Kontakt:</p>
<p>Regina Wenninger</p>
<p>Managing Editor RIHA Journal</p>
<p><a href="mailto:riha-journal@zikg.eu">riha-journal@zikg.eu</a></p>
<p>&#8212;&#8212;</p>
<p>RIHA Journal is a peer reviewed Open Access journal featuring high quality research articles on any topic in the history of art and visual culture. The journal is a joint project of the 27 member institutes of RIHA, the International Association of Research Institutes in the History of Art (<a title="blocked::http://www.riha-institutes.org/" href="http://www.riha-institutes.org/">www.riha-institutes.org</a>). Funding is provided by the German Federal Government Commissioner for Culture and the Media (Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, BKM). All articles published in RIHA Journal are available free of charge. Submissions are welcome at any time. Further informationen at: <a href="http://www.riha-journal.org/">www.riha-journal.org</a>.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Friha-journal-neue-beitraege%2F&amp;title=RIHA%20Journal%20wird%20zweistellig%21" id="wpa2a_20"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Scheinwerfer auf die Wissenschaft –Vorlesung am Prado</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/scheinwerfer-auf-die-wissenschaft-vorlesung-am-prado/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/scheinwerfer-auf-die-wissenschaft-vorlesung-am-prado/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 15:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian M. Geyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Graphik]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Frühen Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte des Mittelalters]]></category>
		<category><![CDATA[Museumswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[Antike]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Prado]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der renommierte Archäologe, Kunsthistoriker und Direktor der Scuola Normale di Pisa, Salvatore Settis ist 2010/2011 Direktor der Catedra am Prado Museum (Madrid) und hält dort sechs Vorlesungen zur Bedeutung der Zeichnung von der Antike bis ins 17. Jahrhundert. In einem zehnminütigem Video, einem Einführungstext und den Titeln der sechs Vorlesungen erläutert Settis das Programm der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der renommierte Archäologe, Kunsthistoriker und Direktor der Scuola Normale di Pisa, Salvatore <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/catedra-2010/salvatore-settis-director-de-la-catedra-2010/">Settis</a> ist 2010/2011 Direktor der Catedra am <a href="http://www.museodelprado.es/en">Prado </a>Museum (Madrid) und hält dort sechs Vorlesungen zur Bedeutung der Zeichnung von der Antike bis ins 17. Jahrhundert.<span id="more-2914"></span></p>
<div id="attachment_2919" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/09/Settis_01.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2919" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2010/09/Settis_01-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Salvatore Settis</p></div>
<p>In einem zehnminütigem <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/catedra-2010/video-presentacion-de-la-catedra-2010/">Video</a>, einem <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/catedra-2010/">Einführungstext </a>und den <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/catedra-2010/programa-ciclo-de-conferencias/">Titeln </a>der sechs Vorlesungen erläutert Settis das Programm der Vorlesung „Die Linie des <a href="http://www.projekte.kunstgeschichte.uni-muenchen.de/Paragone/zeuxis_zundp.html">Parrhasius </a>: Strategien des Zeichnens : Experimentieren, Werkstatt Praktiken und Kunstgeschichte“. Als Archäologe und Kunsthistoriker verfügt Settis über den Hintergrund, um interessant und tiefgründig zweitausend Jahre zu behandeln, in denen Zeichnen benutzt wurde, um der visuellen Erfahrung der Welt eine Form zu geben. Die Vorlesung richtet sich an Wissenschaftler und das breite Publikum. Zur Nachbereitung wird einen Tag nach der Vorlesung ein Seminar abgehalten, für das <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/catedra-2010/becas-y-clases-magistrales/">Stipendien </a>an jungen Forscher vergeben werden. Die letztjährige Vortragsreihe von <a href="http://www.museodelprado.es/en/research/catedra-mnp/primera-catedra-del-museo/">Philippe de Montebello</a> wurde als Buch veröffentlicht, was vermutlich auch 2010 erfolgen wird.</p>
<p>Salvatore Settis Publikationen wurden kaum ins Deutsche übersetzt, so daß er hier nur Spezialisten bekannt ist. Eine Ausnahme ist ein programmatischer Essay <strong>&#8220;<a href="http://www.wagenbach.de/buecher/titel/281-Die_Zukunft_des_Klassischen.html">Die Zukunft des Klassischen</a>&#8220;</strong> bei Wagenbach. In Italien war er bis 2010 Direktor der einflussreichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scuola_Normale_Superiore_di_Pisa">Scuola Normale Superiore di Pisa </a>und hat sich in der italienischen Öffentlichkeit engagiert zu Fragen des Kulturschutzes gegen die Kulturpolitik Berlusconis geäußert.</p>
<p>Die Vortragsreihe am Prado scheint ein interessanter und begrüßenswerter Ansatz des Museums zu sein, neben der zentralen Objektpräsentation auch die intellektuelle Faszination der Forschung ins Scheinwerferlicht zu stellen. Es wäre interessant, wenn die Blogteilnehmer das mit der deutschen Praxis vergleichen würden. Umgekehrt bekommt der Ansatz von Settis, gegen die Vorstellung einer starren klassischen Antike, einen Beitrag zu deren differenzierten, verlebendigenden Betrachtung zu leisten, eine wirksame öffentliche Plattform.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fscheinwerfer-auf-die-wissenschaft-vorlesung-am-prado%2F&amp;title=Scheinwerfer%20auf%20die%20Wissenschaft%20%E2%80%93Vorlesung%20am%20Prado" id="wpa2a_24"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Volltexte im Internet</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/volltexte-im-internet/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 23:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Markschies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[arthistoricum.net - neu]]></category>
		<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst der Neuzeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisate]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei dem Besuch einer gut sortierten Buchhandlung fiel mir neulich der Reprint von Cornel von Fabricy, Filippo Brunelleschi. Sein Leben und seine Werke (Stuttgart, Verlag der J.G. Cotta&#8217;schen Buchhandlung 1892) in die Hände (Nabu Press 2010). Na prima, dachte ich: eines der Meisterwerke der archivgestützten Kunstgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts ist jetzt wieder als Printausgabe verfügbar, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei dem Besuch einer gut sortierten Buchhandlung fiel mir neulich der Reprint von Cornel von Fabricy, Filippo Brunelleschi. Sein Leben und seine Werke (Stuttgart, Verlag der J.G. Cotta&#8217;schen Buchhandlung 1892) in die Hände (Nabu Press 2010). Na prima, dachte ich: eines der Meisterwerke der archivgestützten Kunstgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts ist jetzt wieder als Printausgabe verfügbar, denn die Originalausgabe ist schwer zu bekommen, offenbar nur in kleiner Auflage gedruckt. Howard Saalman beschreibt in seiner Brunelleschi-Monographie den Erhalt eines Exemplars aus den Händen von Ulrich Middeldorf gleichsam als Erweckungserlebnis (Howard Saalman, Filippo Brunelleschi, The Buildings, London 1993, S. 25).</p>
<p>Ich habe den Band <strong>nicht</strong> gekauft, weil ich wusste, dass bei <a href="http://www.google.de/books">http://www.google.de/books</a> noch vor Monaten eine &#8220;vollständige Ansicht&#8221; verfügbar war, die ich aber leider nicht heruntergeladen habe. Pech gehabt: jetzt ist sie weg. Ich vermute mal, das Erscheinen einer Printausgabe macht den Volltext im Internet für google unmöglich. Das finde ich mehr als misslich, denn das Buch &#8211; so wichtig es auch ist &#8211; wird man heute eher als Steinbruch verwenden, als dass man es gerne in den Händen hält und von vorne bis hinten durcharbeitet. Wie finde ich z.B. ganz rasch, dass Filippo Brunelleschi eine Magdalenenstatue gefertigt hat, ich erinnere mich aber leider nicht mehr an den Zusammenhang? Soll ich für 6,99€ in der Hauptseminararbeit von Simon David nachschauen (<a href="http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/142481.html">http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/142481.html</a>)?</p>
<p>Was tun? Soll ich lernen, wie ich mit meinen Computer simuliere, dass ich mich gerade in den USA befinde oder mit den Hinweisen von Klaus Graf versuchen, mehr als nur &#8220;Schnipsel&#8221; zu erhalten <a href="http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/id=1146&amp;type=diskussionen">(http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/id=1146&amp;type=diskussionen)</a>? Kann sicher nicht schaden.</p>
<p>Aber Glück gehabt: nach langer Suche habe ich bei <a href="http://www.archive.org/">http://www.archive.org/</a> den Volltext wiedergefunden. Da wird er gewiss nicht mehr lange zu finden sein, aber jetzt habe ich mir den Text heruntergeladen. Ob ich das darf?</p>
<p>Ich träume mich in eine Zukunft, wo Printausgaben und E-Texte tatsächlich nicht mehr als konkurrierende Medien wahrgenommen werden.</p>
<p>Alexander Markschies (mark@kunstgeschichte.rwth-aachen.de)</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fvolltexte-im-internet%2F&amp;title=Volltexte%20im%20Internet" id="wpa2a_28"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Krimi um Vasaris Archiv</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/der-krimi-um-vasaris-archiv/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/der-krimi-um-vasaris-archiv/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 16:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matteo Burioni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Frühen Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Arezzo]]></category>
		<category><![CDATA[Casa Vasari]]></category>
		<category><![CDATA[Giorgio Vasari]]></category>
		<category><![CDATA[Nachlass]]></category>

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		<description><![CDATA[Um Giorgio Vasaris Archiv in Arezzo ist ein öffentlicher Streit entbrannt, seit der Corriere della Sera berichtet hat, dass ein anonymer, russischer Käufer den gesamten schriftlichen Nachlass für 150 Millionen Euro erworben hat. Der Nachlass Vasaris befand sich schon lange im Familienbesitz der Familie Rasponi-Spinelli und wurde für die kunsthistorische Forschung erst 1909 von Giovanni [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um Giorgio Vasaris Archiv in Arezzo ist ein öffentlicher Streit entbrannt, seit der <a href="http://www.corriere.it/cultura/09_ottobre_23/vasari-archivio-arezzo-russi-panza_7d3cda66-bf97-11de-856b-00144f02aabc.shtml" target="_blank">Corriere della Sera</a> berichtet hat, dass ein anonymer, russischer Käufer den gesamten schriftlichen Nachlass für 150 Millionen Euro erworben hat. Der Nachlass Vasaris befand sich schon lange im Familienbesitz der Familie Rasponi-Spinelli und wurde für die kunsthistorische Forschung erst 1909 von Giovanni Poggi entdeckt. Dem Vasari-Forscher Karl Frey gelang es jedoch kurz darauf, das gesamte Material mit Hilfe des damaligen Reichsinnenministerium nach Berlin zu verbringen, wo er auf den Quellen sitzend, ungestört durch die Konkurrenz der Kollegen, an der Edition des Nachlasses arbeitete. Julius von Schlosser kommentierte damals schon treffend: „Dem Entdecker Poggi wurde nämlich sein Fund in ziemlich brutaler [...] Weise entwunden; […].“<br />
Sollte sich die Geschichte wiederholen? Steht uns kurz vor dem 500. Geburtstag des „Vaters der Kunstgeschichte“ wieder ein Streit um Vasaris Nachlass ins Haus? Die Familie Rasponi-Spinelli hatte den Nachlass an Giovanni Festari verkauft, dessen Erben nun scheinbar seinerseits einen stattlichen Kaufpreis einstreichen konnten. Die Kulturschutzgesetze in Italien verhindern jedenfalls, dass der Nachlass aus der Casa Vasari in Arezzo entfernt werden kann. Insofern sollten sich die Auswirkungen des neuerlichen Besitzerwechsels in Grenzen halten. Der überhöhte Kaufpreis, der einen Ankauf durch den italienischen Staat unmöglich machte, führt möglicherweise dazu, dass die Staatsanwaltschaft ein Verfahren eröffnet. Denn es ist naheliegend, dass der Kaufpreis künstlich in die Höhe getrieben wurde, um den Wechsel in den Staatsbesitz zu verhindern.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fder-krimi-um-vasaris-archiv%2F&amp;title=Der%20Krimi%20um%20Vasaris%20Archiv" id="wpa2a_32"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nürnberger Hausbücher</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/nurnberger-hausbucher/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/nurnberger-hausbucher/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 10:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Häußermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchmalerei / Buchillustration]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Frühen Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte des Mittelalters]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmalerei]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Illumination]]></category>
		<category><![CDATA[Illustration]]></category>

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		<description><![CDATA[Ablasser, Fingerhutmacher oder Zuckersieder. Die sogenannten Hausbücher der Mendelschen und Landauerschen Zwölfbrüderhausstiftungen der Stadtbibliothek Nürnberg sind eine unermeßliche Quelle sämtlicher vom 15. bis 19. Jahrhundert ausgeübter Berufe. Die Brüder sind in qualitativ herausragenden Miniaturen bei der Ausübung ihres Handwerks portraitiert und durch einen zum Teil recht deftigen Text charakterisiert, der auch vor  Krankheiten, wie z.B. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-978" title="75-Amb-2-317b-135-r.tif" src="http://www.arthistoricum.net/blog/wp-content/uploads/2009/04/nuernberger-hausbuch-207x300.jpg" alt="75-Amb-2-317b-135-r.tif" width="207" height="300" />Ablasser, Fingerhutmacher oder Zuckersieder. Die sogenannten Hausbücher der Mendelschen und Landauerschen Zwölfbrüderhausstiftungen der Stadtbibliothek Nürnberg sind eine unermeßliche Quelle sämtlicher vom 15. bis 19. Jahrhundert ausgeübter Berufe. Die Brüder sind in qualitativ herausragenden Miniaturen bei der Ausübung ihres Handwerks portraitiert und durch einen zum Teil recht deftigen Text charakterisiert, der auch vor  Krankheiten, wie z.B. Hörschwäche oder Alkoholismus, nicht halt macht.</p>
<p>Die Nürnberger Zwölfbrüderbücher wurden als Chroniken und Totenbücher im ausgehenden Mittelalter angelegt und bis zum Ende der reichsstädtischen Selbständigkeit im Jahr 1806 geführt. Die Bücher mit ihren 1.300 Miniaturen sind nun digital zugänglich und detailliert erschlossen. So ist neben einer Freitext- und Detailrecherche auch das Blättern nach Berufsgruppen, Arbeitsgeräten, Erzeugnissen oder Krankheiten möglich. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit der Stadtbibliothek Nürnberg und des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg.</p>
<p><a href="http://www.nuernberger-hausbuecher.de/">Zu den Nürnberger Hausbüchern</a></p>
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