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	<title>blog.arthistoricum.net &#187; Kulturpolitik</title>
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	<description>Das Blog von arthistoricum.net</description>
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		<title>Arbeitskreis &#8216;Digitale Kunstgeschichte&#8217; gegründet</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 21:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Hohmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom 02.-03.02.2012 trafen sich über 30 Interessierte zur ersten konstituierende Tagung des  &#8220;Arbeitskreis digitale Methoden und visuelle Kulturen&#8221;. Das von Hubertus Kohle, Stephan Hoppe, Katja Kwastek und Georg Schelbert organisierte Treffen hatte zum Ziel, das Thema &#8220;Digitale Kunstgeschichte&#8221; zu fokussieren und Inhalte zu eruieren. Großzügig gefördert wurde die Veranstaltung von der Carl Friedrich von Siemens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 02.-03.02.2012 trafen sich über 30 Interessierte zur ersten konstituierende Tagung des  &#8220;Arbeitskreis digitale Methoden und visuelle Kulturen&#8221;. Das von Hubertus Kohle, Stephan Hoppe, Katja Kwastek und Georg Schelbert organisierte Treffen hatte zum Ziel, das Thema &#8220;Digitale Kunstgeschichte&#8221; zu fokussieren und Inhalte zu eruieren. Großzügig gefördert wurde die Veranstaltung von der <a href="http://www.carl-friedrich-von-siemens-stiftung.de/">Carl Friedrich von Siemens Stiftung</a>, deren illustre Räume in unmittelbarer Nähe von <a href="http://www.schloss-nymphenburg.de/">Schloss Nymphenburg</a> auch als Veranstaltungsort dienten.</p>
<div id="attachment_4990" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/uploads/2012/02/Digitale-Kunstgeschichte-Workshop-2012-München-P1030993.jpg"><img class="size-medium wp-image-4990" src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/uploads/2012/02/Digitale-Kunstgeschichte-Workshop-2012-München-P1030993-300x200.jpg" alt="Teilnehmer AK Digitale Kunstgeschichte" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Teilnehmer/innen der Gründungsveranstaltung des Arbeitskreises Digitale Kunstgeschichte</p></div>
<p>Das Treffen war als offenes Arbeitsgespräch konzipiert, das um die Standortbestimmung einer Digitalen Kunstgeschichte kreiste: Was wird in 3 bis 5 Jahren im Bereich der Digitalen Kunstgeschichte zu den etablierten Verfahren und Techniken gehören? Welche sind hier die größten Desiderate und Herausforderungen? Was könnte der Arbeitskreis zur Unterstützung tun? In einem vorangegangenen Ideenaustausch wurden sechs Themenfelder spezifiziert, die näher diskutiert wurden: Innovative Suchstrategien und -werkzeuge, Crossmediale semantische Verknüpfung und Anreicherung von Informationseinheiten mittels digitaler Werkzeuge, Rezeptionsforschung, Soziale Medien, Digitale Visualisierungen und Diagramme als Werkzeuge der Forschung sowie Digitale Vermittlung und Kommunikation von kunsthistorischem Wissen.</p>
<p>Als Ausgangspunkt diente eine Diskussion über Forschungsinfrastrukturen, wie sie auch Gegenstand der jüngsten <a href="http://www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=345">Empfehlung des Wissenschaftsrats</a> sind, und die spezifischen Anforderungen des Fachs. Bereits hier wurden vielen der Themen vorweg genommen, die später näher betrachtet wurden. Die Diskussion war auch in diesem Kreis bestimmt von einem Spannungsfeld zwischen konservativen, kritischen Positionen und progressiven, positivistischen Ansichten. Doch im Grundsatz war man sich einig: Die digitale Welt hat einen immensen Einfluss auf die Kunstwissenschaften und das Fach Kunstgeschichte und wird deren Gesicht in Zukunft radikal verändern. Um so wichtiger ist es, schon jetzt Stellung zu beziehen und die Geschicke mit zu lenken. Im Dunstkreis der <a href="http://www.digitalhumanities.org/">Digital Humanities</a> <a href="http://www.dh2012.uni-hamburg.de/conference/dhd/">formiert</a> sich zur Zeit ein neuer Schwerpunkt in den Geisteswissenschaften, zu dem gerade die Kunstgeschichte als visuell ausgerichtete Wissenschaft einen wichtigen Beitrag leisten kann.</p>
<p>Daher wurde als Ergebnis der Veranstaltung ein &#8220;Arbeitskreis Digitale Kunstgeschichte&#8221; gegründet, der sich als Interessenverband und -vertreter zum Thema im Bereich der Digital Humanities positionieren wird. Als erste Maßnahmen sind die Einrichtung einer wiki-basierten Diskussions- und Informationsplattform und einer Mailing-Liste geplant, um die Projekte und Bestrebungen im Themenumfeld zu bündeln und die weitere Diskussion zu befördern. Der Arbeitskreis ist bewusst offen angelegt. Jede/r mit Interesse ist herzlich dazu eingeladen. Weitere  Treffen und Initiativen im kommenden Jahr sind bereits geplant, über die auch an dieser Stelle berichtet werden wird.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fak-digitale-kunstgeschichte%2F&amp;title=Arbeitskreis%20%26%238216%3BDigitale%20Kunstgeschichte%26%238217%3B%20gegr%C3%BCndet" id="wpa2a_4"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tabus, die solche bleiben sollen</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 18:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder das gleiche Spiel: Eine Stadt in Finanznot liebäugelt mit dem &#8220;brachliegenden&#8221; Werten der städtischen Kunstsammlungen. Diesmal ist es die Stadt Hagen, und Rainer Stamm, der dort aufgewachsen ist und heute das Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Oldenburg leitet, thematisierte dieses unerhörte Ansinnen auf den Schätzpreis von 10 Millionen Euro in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder das gleiche Spiel: Eine Stadt in Finanznot liebäugelt mit dem &#8220;brachliegenden&#8221; Werten der städtischen Kunstsammlungen. Diesmal ist es die Stadt Hagen, und Rainer Stamm, der dort aufgewachsen ist und heute das Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Oldenburg leitet, thematisierte dieses unerhörte Ansinnen auf den Schätzpreis von 10 Millionen Euro in einem <a title="Artikel FAZ" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunstmarkt/museen-und-der-kunstmarkt-ein-gefaehrlicher-flirt-11573405.html" target="_blank">Artikel </a>in der FAZ, der kurz vor Weihnachten erschienen ist. Andere, wie Raimund Stecker, Direktor des Duisburger Lehmbruck-Museums machen sich weniger  <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1627021/" target="_blank">Sorgen</a>, sehen eher im Verkauf und Rückleihe an das Museum einen Weg, finanziell aus solchen Aktionen Kapital zu schlagen. Das kann aber auch schieflaufen, wenn der Leihgeber sich zurückziehen will, weil ein anderes Haus bessere Konditionen anbietet oder er seiner Sammlung ein Privatmuseum gönnen möchte. Das hatten wir schon. Auch wenn die Stadt Hagen nun <a href="http://www.hagen.de/web/de/hagen01/0101/010101/010101-20.html" target="_blank">dementiert</a>, man hat den Eindruck, es wird solange immer wieder über Ungeheuerlichkeiten gesprochen, bis es irgendwann keine mehr sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Ftabus-die-solche-bleiben-sollen%2F&amp;title=Tabus%2C%20die%20solche%20bleiben%20sollen" id="wpa2a_8"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nazibilder</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 11:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Münchener Zentralinstitut für Kunstgeschichte - selber in einem prominenten Nazi-Bau angesiedelt &#8211; hat man vor ein paar Jahren einige bis dahin wenig beachtete Bände neu entdeckt, die detailliert die Werke dokumentieren, welche in den großen deutschen Kunstausstellungen seit 1937 ausgestellt wurden, um den Deutschen und der Welt zu zeigen, was echte deutsche Kunst sei. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Münchener <a href="http://www.zikg.eu/index.htm">Zentralinstitut für Kunstgeschichte </a>- selber in einem prominenten Nazi-Bau angesiedelt &#8211; hat man vor ein paar Jahren einige bis dahin wenig beachtete Bände neu entdeckt, die detailliert die Werke dokumentieren, welche in den großen deutschen Kunstausstellungen seit 1937 ausgestellt wurden, um den Deutschen und der Welt zu zeigen, was echte deutsche Kunst sei. Ein von der DFG gefördertes digitales Dokumentationsprojekt weist all dies detailliert nach und zeigt, dass die Wirklichkeit noch deprimierender war als das, was man sich immer vorgestellt hat. Kurze Informationen dazu erhalten Sie <a href="http://www.zikg.eu/main/news.htm#gdk">hier</a>, anlässlich einer großen <a href="http://www.zikg.eu/main/2011/GDK/index.htm">Tagung </a>zum Thema wird die Datenbank freigeschaltet. Und heute <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,792246,00.html">berichtet </a>sogar Spiegel online. Herzlichen Glückwunsch!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fnazibilder%2F&amp;title=Nazibilder" id="wpa2a_12"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Your paintings</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 06:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Museumswesen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die englische BBC hat eine lange Tradition in der qualitätvollen Vermittlung von Kunstgeschichte an ein breites Publikum. Es sei nur an die schon fast legendäre Arbeit des Kunsthistorikers Kenneth Clark für das englische Fernsehen erinnert. Soeben ist die Web-Site &#8220;Your paintings&#8221; online gegangen. Mit der Begründung, dass der Staatsbürger letztlich mit seinen Steuermitteln für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die englische BBC hat eine lange Tradition in der qualitätvollen Vermittlung von Kunstgeschichte an ein breites Publikum. Es sei nur an die schon fast legendäre Arbeit des Kunsthistorikers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kenneth_Clark">Kenneth Clark</a> für das englische Fernsehen erinnert. Soeben ist die Web-Site &#8220;<a href="http://www.bbc.co.uk/arts/yourpaintings/">Your paintings</a>&#8221; online gegangen. Mit der Begründung, dass der Staatsbürger letztlich mit seinen Steuermitteln für die Erhaltung des reichen kulturellen Erbes sorgt, wird hier perspektivisch die gesamte englische Museumslandschaft mit ihren Inhalten digital öffentlich zur Verfügung gestellt, damit auch diejenigen etwas davon haben, die &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; die Originale nicht in Augenschein nehmen können. Angestrebt ist eine Zahl von 200.000, ein Drittel davon ist schon jetzt zu sehen. Die Seite ist ansprechend (aber nicht eben dezent) gestaltet und verzichtet auf akademisches Gehabe. Auch moderne Web 2.0 Techniken werden <a href="http://tagger.thepcf.org.uk/">integriert</a>. So können die Nutzer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_%28Informatik%29">tags</a> für die Bilder vergeben und sie dadurch irgendwie auch zu den ihrigen machen.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fyour-paintings%2F&amp;title=Your%20paintings" id="wpa2a_16"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Staatliche Museen zu Berlin sind geizig</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 20:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian M. Geyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Museumswesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Häufige Museumsbesuche sind für Kunsthistoriker unumgänglich. Der Eintritt kostet sie einiges und sie verfügen zumeist auch nach Abschluss ihres Studiums nicht über grosse Einkommen. Andererseits profitieren Museen von Forschung und Multiplikatorenfunktion dieser Besuchergruppe. Diese Gründe bewegen viele renommierte deutsche Museen (Münchner Pinakotheken, Städel Museum etc.) dazu, den Mitgliedern des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker (VDK) freien oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Häufige Museumsbesuche sind für Kunsthistoriker unumgänglich. Der Eintritt kostet sie einiges und sie verfügen zumeist auch nach Abschluss ihres Studiums nicht über grosse Einkommen. Andererseits profitieren Museen von Forschung und Multiplikatorenfunktion dieser Besuchergruppe. Diese Gründe bewegen viele renommierte deutsche Museen (Münchner Pinakotheken, Städel Museum etc.) dazu, den Mitgliedern des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker (VDK) <a href="http://www.kunsthistoriker.org/eintritt.html" target="_blank">freien oder ermässigten Eintritt</a> zu gewähren. Eine VDK Mitgliedschaft kann nach einem einschlägigen Universitätsabschluss erworben werden. Die <a href="http://www.smb.museum/smb/standorte/index.php?p=2&amp;objID=29&amp;n=1" target="_blank">Staatlichen Museen zu Berlin</a> sind dagegen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geiz">geizig</a>: sie gewähren zwar allen Studenten, aber nicht den VDK-Mitgliedern eine <a href="http://www.smb.museum/smb/service/index.php?p=2&amp;objID=3297&amp;n=3" target="_blank">Ermässigung</a>. Dagegen erhalten alle Pressevertreter, d.h. auch die einer Motorsportzeitung, freien Eintritt.<span id="more-3984"></span>Wer nun glaubt, daß es sich hier um ein Problem handelt, das durch Ansprechen der leitenden Personen zu lösen wäre, irrt leider. Zwar haben sich der Generaldirektor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Eissenhauer" target="_blank">Michael Eissenhauer</a> und diverse Direktoren der Museen positiv geäussert. Träger der Museen zu Berlin ist aber die von Bund und Ländern getragene Stiftung Preussischer Kulturbesitz. Deren Präsident <a href="http://www.hv.spk-berlin.de/deutsch/wir_ueber_uns/praesident_1.php?navid=10" target="_blank">Hermann Parzinger</a> und der Beauftragte für den Haushalt Joachim Rau sind aber nicht willens, die bisherige Regelung zu verändern. Angesichts der sonst für Berliner Museen bewegten <a href="http://www.hv.spk-berlin.de/deutsch/wir_ueber_uns/haushaltsdaten.php?navid=14">Millionenbeträge </a>scheint es sich weniger um Sparsamkeit, als um Prinzipienreiterei zu handeln. Dazu passt der Ton, in dem man dem VDK 2011 mitteilte, daß jegliche weitere Diskussion unerwünscht sei. Vielleicht kann man aber gerade diese Sensibilität nutzen, um durch Pressereaktionen eine faire Behandlung von Kunsthistorikern durch die Museen zu Berlin zu erreichen?</p>
<p>Weltniveau hat dieses Berliner Verhalten übrigens nicht: bei meinem Besuch letzte Woche im Pariser <a href="http://www.musee-orsay.fr/de/startseite.html">Musée d&#8217;Orsay</a> wurde mir gegen Vorweisen des VDK Ausweises anstandslos freier Eintritt gewährt.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fstaatliche-museen-zu-berlin-sind-geizig%2F&amp;title=Staatliche%20Museen%20zu%20Berlin%20sind%20geizig" id="wpa2a_20"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Würzburg: ein kunsthistorischer Appell</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 14:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Höppl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anders als die anhaltende Verehrung des Wunderkindes Mozart, hat die Wertschätzung der „Architektur der Wunderkinder“ vielerorts Rost angesetzt. Ein Paradebeispiel für die präkere Situation, in der sich Gebäude der Nachkriegszeit häufig immer noch befinden, ist die 1955-57 vom Stadtbaurat Rudolf Schlick errichtete Mozartschule unweit der Würzburger Residenz (1 u. 2). Der Bau gruppiert sich locker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong>Anders als die anhaltende Verehrung des Wunderkindes Mozart, hat die Wertschätzung der „<a href="http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Ausstellung_in_Muenchen_ueber_Wiederaufbau_in_Bayern_19183.html">Architektur der Wunderkinder</a>“ vielerorts Rost angesetzt. Ein Paradebeispiel für die präkere Situation, in der sich Gebäude der Nachkriegszeit häufig immer noch befinden, ist die 1955-57 vom Stadtbaurat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Schlick">Rudolf Schlick</a> errichtete Mozartschule unweit der Würzburger Residenz (1 u. 2). Der Bau gruppiert sich locker um drei Hauptriegel im Kern und ein gegenüber dem Niveau der von Balthasar Neumann angelegten Hofstraße erhöhtes Atrium mit Foyer zu einem fein abgestuften, plastischen Bauarrangement. Durch die Zurücknahme der Bautrakte von der Straßenflucht respektiert er seinen urbanen Kontext. Er drängt sich nicht auf, sondern schafft durch diagonal zur Baukante an der Maxstraße stehende Volumina eigenständige Räume (3). Aus diesem Gruppenbau spricht die <strong>Bescheidenheit und Maßstäblichkeit der Nachkriegsarchitektur</strong>, die noch nicht vom lauten Ton der späteren Wirtschaftswunderzeit oder vom Primat maximaler Flächenverwertung unserer Tage, bestimmt war (vgl. <a href="http://denkmalschutz-wuerzburg.de/index.php/Aktionen/Mozartschule">AK Denkmalschutz, &#8220;Rettet das Moz!&#8221;</a>).</p>
<div class="mceTemp"><a href="../wp-content/uploads/2011/04/W%C3%BCrzburg-Hofstra%C3%9Fe-Mozartschule-Treppe.jpg"><img src="../wp-content/uploads/2011/04/W%C3%BCrzburg-Hofstra%C3%9Fe-Mozartschule-Treppe.jpg" alt="Würzburg, Hofstraße, Mozartschule, Treppe (Photo Martin Höppl)" width="239" height="180" /></a><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Hofstraße-Mozartschule-Eingang.jpg"> <img class="alignnone size-full wp-image-3774" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Hofstraße-Mozartschule-Eingang.jpg" alt="Würzburg, Hofstraße, Mozartschule, Eingang (Photo Martin Höppl)" width="241" height="180" /></a></div>
<div class="mceTemp">(1) Mozartschule, Hofstraße, Treppe (Photo von Martin Höppl)</div>
<div class="mceTemp">(2) Eingangssituation (Photo von Martin Höppl)</div>
<div class="mceTemp">.</div>
<div class="mceTemp">Seit Jahren wird der Schulbau nicht mehr als solcher genutzt, sondern dient für kulturelle Umnutzungen, wie z. B. für ein <a href="http://www.central-programmkino.de/index.php?id=15">Kino</a>. Der Putz bröckelt, der Sanierungsrückstand ist unübersehbar. Die architektonischen Qualitäten des seit 1995 denkmalgeschützten Ensembles sperren sich gegen die Vorgaben wirtschaftlicher Verwertungsstrategien im Zusammenhang mit dem weiteren <a href="http://www.wuerzburg.de/de/lebenssituationen/neuinwuerzburg/einkaufeninwuerzburg/index.html">Ausbau der City zum Einzelhandelsstandort</a>. Es verwundert kaum, dass der Abriss des ehemaligen Schulbaus geplant ist. Wie allenthalben, nicht nur in Würzburg, soll auch hier <strong>ein weiteres gesichtsloses Einkaufszentrum</strong> entstehen, das durch seine Massivität sogar den <a href="http://www.germanplaces.com/de/deutschland/residenz-wuerzburg-welterbe.html">Weltkulturerbe-Status</a> der nahegelegenen Residenz gefährdet. Freilich scheint dieses Argument, wie auch im Falle der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Waldschl%C3%B6%C3%9Fchenbr%C3%BCcke">Dresdner Waldschlößchenbrücke</a>, oder der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelrheinbr%C3%BCcke">Mittelrheinbrücke</a> zwischen St. Goar und St. Goarshausen u. a. Planungen, eher zweitrangig.</div>
<div class="mceTemp">.</div>
<div><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Maxstraße-Mozartschule.jpg"><img src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Maxstraße-Mozartschule.jpg" alt="Würzburg, Maxstraße, Mozartschule (Photo Martin Höppl)" width="437" height="328" /></a></div>
<div>(3) Mozartschule, Maxstraße (Photo von Martin Höppl)</div>
<p>Die Kassen der meisten Kommunen sind leer. Daher spielen Fragen ästhetischer Angemessenheit meist eine nachgeordnete Rolle bei der Stadtgestaltung. Erst 2006/07 sorgte der <a href="http://www.ais-online.de/6/pdcnewsitem/00/70/45/index_6.html">Neubau der VR-Bank</a> von „<a href="http://www.opus-architekten.de/inhalt/opus/impressum.html#">OPUS Architekten BDA Anke Mensing u. Andreas Sedler</a>“ am Marktplatz gegenüber der spätgotischen Marienkapelle für heftige Diskussionen (4). Der mächtige Baukubus passt nicht so ganz zu den Proportionen der geschlossenen Bebauung des Marktes. Die Gestaltung und Möblierung der Platzfläche sowie auffällige, modernistische Markthallen (6) unterstützen den <strong>sterilen Eindruck</strong> des Parkgaragenplatzes zudem.</p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Marktplatz-VR-Bank-Gebäude1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3782" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Marktplatz-VR-Bank-Gebäude1.jpg" alt="Würzburg, Mainkai, Felix-Freudenberger-Platz (Photo Martin Höppl)" width="241" height="180" /></a> <a href="../wp-content/uploads/2011/04/W%C3%BCrzburg-Marktplatz-Markthallen1.jpg"><img src="../wp-content/uploads/2011/04/W%C3%BCrzburg-Marktplatz-Markthallen1.jpg" alt="Würzburg, Marktplatz, Markthallen (Photo Martin Höppl)" width="241" height="180" /></a></p>
<div>(4) Marktplatz, VR-Bank-Gebäude (Photo von Martin Höppl)</div>
<div>(5) Marktplatz, Markthallen (Photo von Martin Höppl)</div>
<div>.</div>
<div>Auch neu geschaffene Stellen, wie der <a href="http://www.unser-wuerzburg.de/index.php?site=news&amp;news_ID=1320&amp;titelindex=Neuer-Platz-am-Mainkai-wird-Felix-Freudenberger-Platz-getauft">Felix-Freudenberger-Platz</a>, spiegeln die schwierigen Rahmenbedingungen kommunaler  Gestaltungskonzepte (6 u.7). Wie vielerorts versucht man auch hier ein  monotones Reststück zwischen den Autofahrbahnen als <strong>sogenannten „Platz mit gesteigerter Aufenthaltsqualität“</strong> zu verkaufen. Leider handelt es sich dabei wie allzu oft lediglich um  eine Worthülse, deren Sinn im Zusammenhang von Inwertsetzungsstrategien  der marktwirtschaftlichen „Image City“ längst eskamotiert ist. Während  die autoverkehrsfreie nördliche Mainpromenade als Publikumsmagnet  fungiert, wirken die Parkbänke auf dem neu gestalteten Seitenstreifen  südlich der alten Mainbrücke geradezu verloren. Die Ausgestaltung von Verkehrsplätzen stellt in unseren Tagen ein zunehmendes Problem dar. Auch beim Effnerplatz in München laufen gerade ähnliche Diskussionen (vgl. zu diesem Thema <a href="http://blog.arthistoricum.net/mae-west-hohenrekord-oder-millionengrab/">hier</a>).</div>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Mainkai-Felix-Freudenberger-Platz.jpg"><img src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Mainkai-Felix-Freudenberger-Platz.jpg" alt="Würzburg, Mainkai, Felix-Freudenberger-Platz (Photo Martin Höppl)" width="241" height="180" /></a><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Mainkai-Felix-Freudenberger-Platz-Bautafel.jpg"> <img src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Mainkai-Felix-Freudenberger-Platz-Bautafel.jpg" alt="Würzburg, Mainkai, Felix-Freudenberger-Platz, Bautafel (Photo Martin Höppl)" width="241" height="180" /></a></p>
<div>(6) Mainkai, Felix-Freudenberger-Platz (Photo von Martin Höppl)</div>
<div>(7) Bautaufel am Felix-Freudenberger-Platz (Photo von Martin Höppl)</div>
<p>Zu allem Überdruss hat sich der Stadtrat nun auch noch für den Ausbau eines zentral an der Augustinerstraße gelegenen <a href="http://denkmalschutz-wuerzburg.de/index.php/Main/HochhausAugustinerstra%DFe">Hochhauses</a> entschieden. Dieses <strong>„Maßlose Investorenprojekt“</strong>, wie es in einem Faltblatt der „<a href="http://www.historisches-franken.eu/Stiftungen_in_Franken/68heiner_reitberger_stiftung.htm">Heiner Reitberger Stiftung zur Erhaltung und Pflege historischer Denkmäler und bedeutsamen Kulturgutes in Würzburg und Umgebung</a>“ heißt, steht paradigmatisch für die Abkehr von der Wertschätzung einer historischen Stadtsilhouette. Das zu hohe und voluminöse Turmhaus wird in der Broschüre durchaus berechtigt als „dominanter Fremdkörper in der historischen Turm- und Dachlandschaft“ bezeichnet. Der Neubau wird sich vom Main aus betrachtet hinter der verhältnismäßig feinfühlig gruppierten Rückfassade des Einkaufszentrums Wöhrl – ein Positivbeispiel – markant gegen die historischen Kirchtürme abheben (8). Das modernistische Projekt geht zu Unkosten eines seit 1974 auf der Denkmalliste stehenden Baus der späten 1920er Jahre von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Kleinsteuber">Franz Kleinsteuber</a> (vgl. das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4dtisches_Hochhaus_%28M%C3%BCnchen%29">städt. Hochhaus in München</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Leitenstorfer">Hermann Leitenstorfer</a>). Eine mögliche Sanierung wurde nicht ins Auge gefasst.</p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Ämterhochhaus-u.-Wöhrl.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3784" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Ämterhochhaus-u.-Wöhrl.jpg" alt="Würzburg, Ämterhochhaus u. Wöhrl (Photo Martin Höppl)" width="437" height="328" /></a></p>
<p>(8) Ämterhochhaus von der Alten Mainbrücke aus, im Vordergrund Wöhrl-Gebäude (Photo von Martin Höppl)</p>
<p>Am 25. März berichtete Kristina Maidt-Zinke im SZ-Feuilleton über die Gefährdung des siebengeschossigen „ersten ‚Wolkenkratzers’ Nordbayerns“, der ebenso wie das Leitenstorferhochhaus als Ämterbau errichtet wurde. Über Jahrzehnte hinweg wurde das Gebäude immer wieder umgebaut, um nicht zu sagen manipuliert und sabotiert. So gab es Änderungen am Walmdach, einen dunklen Anstrich und eine Mobilfunkanlage. Als sich 2004 ein Stein vom Kranzgesims löste, wurde das Haus eingerüstet. Die Würzburger taten sich schon immer schwer mit dem Bau, den sie als „Verschandelung“, als „Monstrum“ und als „hässlichen Klotz“ ansahen. Seine Wirkung wurde sogar als „Faustschlag eines Rohlings gegen ein edles Antlitz“ bezeichnet, wie Maidt-Zinke die Diskussion zusammenfasst in ihrem Artikel „Für ein Linsengericht. Verschachert Würzburg sein historisches Kapital zugunsten eines provinziellen Neubaus?“ Schon allein der Titel des geplanten Neubaus <strong>„<a href="http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Hochhaus-Gegner-kaempfen-weiter;art735,5957223">Tricyan Tower</a>“</strong> verspricht alles andere als Kontextbezogenheit. In der SZ heißt es weiter „von jenem angeberischen Plattenbaucharakter, mit dem die Provinz gern versucht, die „Tower“-Architektur der Metropolen nachzuahmen.“ (vgl. für solche Großprojekte <a href="http://blog.arthistoricum.net/kurze-nacht-ohne-architektur-eine-kritik/">hier</a>).</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2011/04/W%C3%BCrzburg-Marktplatz-Markthallen1.jpg"> </a><a href="../wp-content/uploads/2011/04/W%C3%BCrzburg-Spiegelstra%C3%9Fe-Neubau-Brunowerk.jpg"><img src="../wp-content/uploads/2011/04/W%C3%BCrzburg-Spiegelstra%C3%9Fe-Neubau-Brunowerk.jpg" alt="Würzburg, Spiegelstraße, Neubau Brunowerk (Photo Martin Höppl)" width="437" height="328" /></a><a href="../wp-content/uploads/2011/04/W%C3%BCrzburg-Marktplatz-Markthallen1.jpg"></a></p>
<p>(9) Spiegelstraße, Neubau des Brunowerks (Photo von Martin Höppl)</p>
<p>Es zeigt sich, dass auf Betreiben von Kommunen und privaten Investoren aufgrund des hohen finanziellen Verwertungsdrucks in den Innenstädten immer häufiger der <strong>Denkmalschutz ausgehebelt</strong> wird. Man denke etwa an die gefährdeten Kutscherhäuschen  (10) in München-Untergiesing (vgl. die Initative „<a href="http://www.wochenanzeiger.de/article/103751.html">Rettet die Birkenau</a>“) und zahlreiche andere Beispiele. Insbesondere der Ensembleschutz wird dabei in Frage gestellt. Selbst das kirchliche <a href="http://www.bruno-werk.de/">Brunowerk</a> verwirklicht in Würzburg mittlerweile Bauprojekte, die die Berücksichtigung des urbanen Kontextes gegenüber kommerziellen Gesichtspunkten hintenan stellen (9).</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2011/04/M%C3%BCnchen-Birkenau-Kutscherh%C3%A4uschen.jpg"><img src="../wp-content/uploads/2011/04/M%C3%BCnchen-Birkenau-Kutscherh%C3%A4uschen-300x225.jpg" alt="München, Birkenau, Kutscherhäuschen (Photo von Martin Höppl)" width="434" height="327" /></a></p>
<p>(10) München, Untergiesing, Birkenau, Kutscherhäuschen (Photo von Martin Höppl)</p>
<p>Es soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, dass bei einer so weitgehend zerstörten Altstadt wie Würzburg die Stadtplanung seit dem Wiederaufbau zwischen Neuanfang und Rekonstruktion vor außergewöhnliche Aufgaben gestellt war. In der <strong>Sektion „<a href="http://www.kunsthistoriker.org/stadtbaukunst.html">Stadtbaukunst. Zerstörung und Wiederaufbau</a>“</strong> auf dem Kunsthistorikertag zum Thema &#8220;<a href="http://www.kunsthistoriker.org/kunsthistorikertag.html">Genius Loci</a>&#8221; Ende März wurde ausführlich über die schwierigen Bedingungen und begrenzten Möglichkeiten damaliger Planungen gesprochen. Insbesondere die Schöpfungen der Wirtschaftswunderzeit wurden überaus kontrovers diskutiert. Während manche von <strong>„Barbarei“</strong> sprachen, riefen andere zur <strong>Revision von Bewertungsmaßstäben</strong> auf. Ein Ergebnis der Sektion sowie der Mitgliederversammlung des „Verbands Deutscher Kunsthistoriker e.V.“ ist die „<a href="http://www.kunsthistoriker.org/1683.html">Resolution zum Erhalt der Würzburger Mozartschule</a>“, in der die städtischen Verantwortlichen eindringlich zum Erhalt der „organischen Architektur“, die keinesfalls einer „nicht angemessenen Großstadtstruktur geopfert werden“ dürfe, aufgefordert werden. Vgl. für meinen ausführlichen Bericht vom Kunsthistorikertag <a href="http://fachschaft-kunstgeschichte.blogspot.com/2011/04/impressionen-vom-xxxi-dt.html">hier</a>.</p>
<p>Der SZ-Artikel von Maidt-Zinke schließt mit dem <strong>Appell an uns Kunsthistoriker</strong>: „Letzte Hoffnung der lokalen Denkmalschützer ist die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Normenkontrolle">Normenkontrollklage</a> eines benachbarten Eigentümers, über die Ende Mai entschieden wird. Die Stadt könnte jetzt ein paar „Wutbürger“ gebrauchen. Zumindest aber einen Aufschrei der Fachwelt, von der sich ein Teil in diesen Tagen zum Kunsthistorikertag in Würzburg versammelt.“ Vielleicht kann auch dieser Post einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass der Appell der Resolution nicht ungehört verhallt.</p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Bahnhofsplatz-Pavillons.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3786" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Bahnhofsplatz-Pavillons.jpg" alt="Würzburg, Bahnhofsplatz, Pavillons (Poto von Martin Höppl)" width="437" height="328" /></a></p>
<p>(11) Bahnhofsplatz mit Pavillons vom Kiliansbrunnen aus (Photo von Martin Höppl)</p>
<p>Einzelbauten berühmter Nachkriegsarchiteken, wie etwa Sep Ruf, sind mittlerweile gut geschützt und saniert. Weniger prominente Beispiele hingegen fristen oft ein <strong>Schattendasein</strong>. In Würzburg scheint man sich offensichtlich gerade der Lösungen der ersten Nachkriegsjahrzehnte gerne entledigen zu wollen. So ist von Seiten der Stadt ein Abriss der rahmenden Pavillons am <a href="http://www.radiogong.com/index.php?id=126&amp;singelid=14919">Bahnhofsplatz/Kiliansplatz</a>, die zeitgleich mit der Mozartschule errichtet wurden, angedacht. Die Kioske aus Stahl, Glas und Holz stammen bezeichnender Weise ebenfalls vom überregional wenig bekannten Baurat Schlick (11).</p>
<p>Es gilt wachsam zu bleiben, damit nicht, wie häufig geschehen, ein bewusst erzeugter <strong>Sanierungsstau</strong> und damit einhergehende Verwahrlosung von Gebäuden, deren radikale Sanierung oder ihren Abriss legitimieren können.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fwuerzburger-appell%2F&amp;title=W%C3%BCrzburg%3A%20ein%20kunsthistorischer%20Appell" id="wpa2a_24"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Studiengebühren</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/studiengebuhren/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 07:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Überall geht es den Studiengebühren an den Kragen. Jetzt, nachdem Baden-Württemberg  auf grün-rot setzt und NRW trotz Rekordschulden weiter auf den Ausstieg setzt, bleibt wohl nur noch Niedersachsen und Bayern. Aber ist die Argumentation, Studiengebühren seien unsozial, wirklich richtig? Nach allem, was ich weiß, ist es vielmehr so: Akademiker haben nach nur 10 -15 Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Überall geht es den Studiengebühren an den Kragen. Jetzt, nachdem Baden-Württemberg  auf grün-rot setzt und NRW trotz Rekordschulden weiter auf den Ausstieg setzt, bleibt wohl nur noch Niedersachsen und Bayern. Aber ist die Argumentation, Studiengebühren seien unsozial, wirklich richtig? Nach allem, was ich weiß, ist es vielmehr so: Akademiker haben nach nur 10 -15 Jahren den Einkommensunterschied wieder aufgeholt, den sie durch den späteren Berufseinstieg verloren haben. Die Akademikerarbeitslosigkeit ist schon immer niedriger als die allgemejne, und sie dürfte in Zukunft, angesichts des Bevölkerungsrückganges und der weiter brummenden Wirtschaft, eher noch weiter sinken. Also warum diese ängstlichen Unkenrufe, junge Leute aus weniger begüterten Familien würden sich bei Studiengebühren nicht für die Universität entscheiden?  Ohne ein gewisses Risiko ist der Erfolg eben nicht zu bekommen, aber das Risiko ist doch wohl eher beschränkt. Und warum soll eigentlich die Kassiererin im Supermarkt, die einen doch einigermaßen anstrengenden Job macht und dafür wahrscheinlich keine 10 Euro in der Stunde bekommt, mit ihren Steuern die Karrierechancen von Leuten verbessern, die nachher das Dreifache verdienen? Mal abgesehen davon, dass sie es auch dann macht (nur eben ein bisschen weniger), wenn es Studiengebühren gibt.  Ich weiss, dass meine Argumente nicht neu sind. Aber wer erklärt mir denn hier mal, warum sie falsch sein sollen?</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fstudiengebuhren%2F&amp;title=Studiengeb%C3%BChren" id="wpa2a_28"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kostenexplosion bei der Elbphilharmonie</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/kostenexplosion-bei-der-elbphilharmonie/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 13:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Höppl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Elphilharmonie]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Herzog & de Meuron]]></category>
		<category><![CDATA[Hochtief]]></category>
		<category><![CDATA[ReGe]]></category>
		<category><![CDATA[Speicherstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 2007 wird an der Elphilharmonie in Hamburg gebaut. Der Rohbau ist mittlerweile fertiggestellt. Ursprünglich waren 77 Mio. Euro für das Projekt veranschlagt. Bis heute sind die Kosten auf 351 Mio. Euro angewachsen (Quelle: Deutschlandradio Kultur). Das Konzerthaus soll vergleichbar der Oper von Sydney zum Wahrzeichen der Stadt werden. In einem Video, das zur Expo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2007 wird an der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elbphilharmonie_Hamburg">Elphilharmonie</a> in Hamburg gebaut. Der Rohbau ist mittlerweile fertiggestellt. Ursprünglich waren <strong>77 Mio. Euro</strong> für das Projekt veranschlagt. Bis heute sind die Kosten auf <strong>351 Mio. Euro</strong> angewachsen (Quelle: Deutschlandradio Kultur). Das Konzerthaus soll vergleichbar der Oper von Sydney zum Wahrzeichen der Stadt werden. In einem <a href="http://www.elbphilharmonie-erleben.de/de/eine-vision/">Video</a>, das zur Expo in Shanghai entstanden ist, wird der Bau als große &#8220;Vision&#8221; gerühmt. Auch die Baufirma HochTief, gegen die Hamburg wegen Verzögerungen Klage erhoben hat, zeigt auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hc6FRUqVMUM">youtube</a> ein überaus aufwändiges Video über den Bauablauf.</p>
<p>Wegen der enormen Kostensteigerung wurden nun neuerliche Vorwürfe der Bürgerschaft gegen die <a href="http://www.rege-hamburg.de/">ReGe Hamburg</a> laut. Auf deren Homepage heißt es: &#8220;Die ReGe Hamburg <strong>Projekt-Realisierungsgesellschaft</strong> mbH ist eine  Managementgesellschaft, die komplexe und anspruchsvolle  Infrastrukturmaßnahmen und Bauprojekte für Hamburgs öffentliche  Verwaltung realisiert.&#8221; Zudem seien der ReGe &#8220;ganzheitliches Management und die konsequente Handlungsfähigkeit einer  Projektorganisation mit schnellen Entscheidungswegen und strikter  Projektbezogenheit&#8221; wichtig.</p>
<p>Der Philharmoniebau der Architekten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herzog_%26_de_Meuron">Herzog &amp; de Meuron</a> steht am Auftakt des, seit <strong>1997 </strong>geplanten Stadtteils <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HafenCity">HafenCity</a>, deren luxuriöse Kernzone um die Speicherstadt bereits von international renommierten Stararchitekten verwirklicht wurde. Ein großes Modell im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HafenCity#HafenCity_InfoCenter_im_Kesselhaus">HafenCity InfoCenter im Kesselhaus</a> lässt die Dimensionen dieses Projekts erahnen. Es handelt sich um das derzeit umfangreichste städtebauliche Unternehmen hierzulande. Bis <strong>2012 </strong>soll das Flaggschiff der Hafen-Stadt, das neue Konzerthaus, fertiggestellt sein. Im Jahr darauf würde dann der Konzertbetrieb aufgenommen werden. Die Streitigkeiten über den Sinn und Unsinn des Großprojekts werden aber bestimmt noch länger anhalten.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fkostenexplosion-bei-der-elbphilharmonie%2F&amp;title=Kostenexplosion%20bei%20der%20Elbphilharmonie" id="wpa2a_32"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Westergaard gegen Mohammed</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/westergaard-gegen-mohammed/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 07:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Graphik]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein dänisches Gericht hat den Mann, der den Mohammed-Karikaturisten  Kurt Westergaard angegriffen hat, schuldig gesprochen. Der Vorwurf lautet: Mord- und Terrorismusabsicht. Die Behauptung des Angreifers, er habe dem Künstler nur einen Schreck einjagen wollen, ist damit verworfen worden. Ein Sieg der Kunst und ein Sieg der Aufklärung &#8211; allerdings teuer erkauft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein dänisches Gericht hat den Mann, der den Mohammed-Karikaturisten  Kurt Westergaard angegriffen hat, <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-02/westergaard-anschlag-urteil">schuldig gesprochen</a>. Der Vorwurf lautet: Mord- und Terrorismusabsicht. Die Behauptung des Angreifers, er habe dem Künstler nur einen Schreck einjagen wollen, ist damit verworfen worden. Ein Sieg der Kunst und ein Sieg der Aufklärung &#8211; allerdings teuer erkauft.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fwestergaard-gegen-mohammed%2F&amp;title=Westergaard%20gegen%20Mohammed" id="wpa2a_36"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mae West &#8211; Höhenrekord oder Millionengrab</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/mae-west-hohenrekord-oder-millionengrab/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 14:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Höppl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst im öffentlichen Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Mae West]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Rita McBride]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Nacht von 30. auf 31. Januar wurde die 52-Meter-Figur &#8220;Mae West&#8221; von Rita McBride (Prof. in Düsseldorf) auf dem Effnerplatz im Osten von München aufgebaut. Sie hat über 1,5 Mio. Euro gekostet und dient dem Verkehrsplatz als Blickpunkt. Ihren Namen bezieht sie von der amerikanischen Schauspielerin Mae West, die in den 30er Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Nacht von 30. auf 31. Januar wurde die 52-Meter-Figur &#8220;Mae West&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rita_McBride">Rita McBride</a> (Prof. in Düsseldorf) auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Effnerplatz">Effnerplatz</a> im Osten von München aufgebaut. Sie hat über 1,5 Mio. Euro gekostet und dient dem Verkehrsplatz als Blickpunkt. Ihren Namen bezieht sie von der amerikanischen Schauspielerin <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mae_West">Mae West</a>, die in den 30er Jahren große Erfolge feierte. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstofffaserverst%C3%A4rkter_Kunststoff">Carbon</a>-Stahl-Skelett-Skulptur steht über einem Tunnel des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesstra%C3%9Fe_2_R">Mittleren Rings</a> und wird demnächst auch von Trambahnen durchfahren werden. Damit findet die fast 10jährige Planungsgeschichte ein Ende. Für einen ausführlichen Bericht über die künstlerische und urbane Bedeutung von &#8220;Mae West&#8221; mit vielen Abbildungen siehe <a href="http://martinhoeppl.blogspot.com/2011/01/29-31111-munchen-effnerplatz-mae-west.html">hier</a>.</p>
<div id="attachment_3467" class="wp-caption alignnone" style="width: 448px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/01/München-Effnerplatz-Mae-West-Zusammenbau.jpg"><img class="size-full wp-image-3467" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/01/München-Effnerplatz-Mae-West-Zusammenbau.jpg" alt="München, Effnerplatz, Mae West - Photo von Martin Höppl" width="438" height="328" /></a><p class="wp-caption-text">München, Effnerplatz, Mae West - Photo von Martin Höppl</p></div>
<div id="attachment_3464" class="wp-caption alignnone" style="width: 447px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/01/München-Effnerplatz-Mae-West.jpg"><img class="size-full wp-image-3464" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/01/München-Effnerplatz-Mae-West.jpg" alt="München, Effnerplatz, Mae West - Photo von Martin Höppl" width="437" height="328" /></a><p class="wp-caption-text">München, Effnerplatz, Mae West - Photo von Martin Höppl</p></div>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/01/München-Effnerplatz-Mae-West-Zusammenbau.jpg"></a></p>
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