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	<title>blog.arthistoricum.net &#187; Kongress</title>
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	<description>Das Blog von arthistoricum.net</description>
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		<title>Festival de l&#8217;histoire de l&#8217;art</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 07:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>

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		<description><![CDATA[Andreas Beyer vom Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris macht mich auf folgende hochinteressante Ausschreibung aufmerksam Ausschreibung Deutsch-Französisches Treffen von Nachwuchswissenschaftlern (Master 2 und DoktorandInnen) anlässlich des 2. Festival de l’histoire de l’art in Fontainebleau Vom 1. bis 3. Juni 2012 wird das zweite Festival de l’histoire de l’art in Fontainebleau stattfinden – ausgerichtet vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Beyer vom Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris macht mich auf folgende hochinteressante Ausschreibung aufmerksam</p>
<p>Ausschreibung<br />
Deutsch-Französisches Treffen von Nachwuchswissenschaftlern (Master 2 und DoktorandInnen) anlässlich des 2. <a href="http://festivaldelhistoiredelart.com/">Festival de l’histoire de l’art </a>in Fontainebleau</p>
<p>Vom 1. bis 3. Juni 2012 wird das zweite Festival de l’histoire de l’art in Fontainebleau stattfinden – ausgerichtet vom Institut national d’histoire de l’art Paris und dem französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation.</p>
<p>Das Festival de l’histoire de l’art, das im Schloss Fontainebleau und an zahlreichen anderen Orten der Stadt stattfinden wird, bietet ein vielfältiges Programm (Vorträge und Podiumsdiskussionen, aber auch Filmreihen, Ausstellungen, eine Buchmesse und Lesungen). Es ist sowohl an das Fachpublikum wie auch an Kunstinteressierte schlechthin gerichtet. In diesem Jahr steht das Festival unter dem Thema des „Reisens“ in Kunst, Film und Literatur; das diesjährige Gastland ist Deutschland.<br />
Mit freundlicher Unterstützung der Gerda Henkel-Stiftung ist im Rahmen des Festivals ein deutsch-französisches Treffen von Nachwuchswissenschaftlern des Faches Kunstgeschichte vorgesehen. Französischen und deutschen Studierenden soll dabei die Möglichkeit eröffnet werden, am Angebot des Festivals zu partizipieren und im Dialog mit den Kommilitonen des jeweils anderen Landes die wechselseitige Kenntnis von Inhalten und Methoden der Kunstgeschichte zu vertiefen. Bei exklusiv für die Teilnehmer ausgerichteten morgendlichen Seminaren werden ausgesuchte Referenten aus beiden Ländern Einblick in die aktuelle Forschung geben.</p>
<p>Für diese Begegnung können sich Nachwuchswissenschaftler (Master / DoktorandInnen) bewerben. Die Nähe ihrer Forschungen zum diesjährigen Thema des „Reisens“ oder zum Gastland ist wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig; Französischkenntnisse sind Voraussetzung.</p>
<p>Die Bewerbung (CV und Motivationsschreiben, möglichst in französischer Sprache) schicken Sie bitte auf elektronischem Weg bis zum 15. März 2012  (Betreff: Rencontre franco-allemande) an die folgende Adresse:<br />
festivaldelhistoiredelart@inha.fr.</p>
<p>Unterbringungskosten für drei Nächte sowie Verpflegung und eine Rückerstattung der Reisekosten bis zu 100 Euro werden übernommen.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Ffestival-de-lhistoire-de-lart%2F&amp;title=Festival%20de%20l%26%238217%3Bhistoire%20de%20l%26%238217%3Bart" id="wpa2a_4"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Frühjahrsschule</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/fruhjahrsschule/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 15:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie und Methode]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 14. bis zum 18. Mai 2012 findet die 10. &#8220;Ecole de Printemps&#8221; des &#8220;Réseau international d&#8217;histoire de l&#8217;art&#8221; in Paris statt. Diese Frühjahrsschulen geben jungen, aber auch erfahrenen Wissenschaftler/innen die Möglichkeit, ihre Forschungsinteressen einem größeren und überaus interessierten Publikum vorzustellen. Thema des kommenden Jubiläumskongresses ist &#8220;Arts et Savoirs&#8221;. Bewerbungen werden bis zum 12. Januar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 14. bis zum 18. Mai 2012 findet die 10. &#8220;Ecole de Printemps&#8221; des &#8220;Réseau international d&#8217;histoire de l&#8217;art&#8221; in Paris statt. Diese Frühjahrsschulen geben jungen, aber auch erfahrenen Wissenschaftler/innen die Möglichkeit, ihre Forschungsinteressen <a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/Houdon_-_Ecorche.jpg"><img src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/Houdon_-_Ecorche-185x300.jpg" alt="" width="185" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-4664" /></a>einem größeren und überaus interessierten Publikum vorzustellen. Thema des kommenden Jubiläumskongresses ist &#8220;Arts et Savoirs&#8221;. Bewerbungen werden bis zum 12. Januar bei den jeweiligen Länderbeauftragten entgegengenommen. Das sind in Deutschland:<br />
Thomas Kirchner (Goethe-Universität, Frankfurt/Main)<br />
kirchner@kunst.uni-frankfurt.de<br />
Michael Zimmermann (Katholische Universität Eichstaett)<br />
michael.zimmermann@ku-eichstaett.de</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Ffruhjahrsschule%2F&amp;title=Fr%C3%BChjahrsschule" id="wpa2a_8"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Kunst auszustellen</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/die-kunst-auszustellen/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/die-kunst-auszustellen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 19:26:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn es nicht der Hauptzweck eines blogs sein kann, Veranstaltungen anzukündigen, mache ich mal eine Ausnahme. In Leipzig findet eine Tagung über kuratorische Konzepte nach 1945 statt, die mir außergwöhnlich interessant zu sein scheint Das Programm finden Sie hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn es nicht der Hauptzweck eines blogs sein kann, Veranstaltungen anzukündigen, mache ich mal eine Ausnahme. In Leipzig findet eine Tagung über kuratorische Konzepte nach 1945 statt, die mir außergwöhnlich interessant zu sein scheint Das Programm finden Sie <a href="http://www.uni-leipzig.de/~kuge/uploads/flyer_homepage.pdf">hier</a>.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fdie-kunst-auszustellen%2F&amp;title=Die%20Kunst%20auszustellen" id="wpa2a_12"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>81. Kunsthistorischer Studierendenkongress &#8211; Call for Papers</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/81-kunsthistorischer-studierendenkongress-call-for-papers/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/81-kunsthistorischer-studierendenkongress-call-for-papers/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 12:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Schümmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kongress]]></category>

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		<description><![CDATA[= Gastbeitrag von Rania Madany = Der kunsthistorische Studierendenkongress (KSK) ist die Vollversammlung aller Studierenden der Kunstgeschichte in Deutschland, Österreich und der Schweiz und das wichtigste Gremium seiner Art. Der KSK bietet Studierenden die Gelegenheit, sich durch Vorträge, Workshops und Diskussionsforen auszutauschen und zu vernetzen. Er findet jedes Semester an einem anderen deutschsprachigen Institut statt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>= Gastbeitrag von Rania Madany =</em></p>
<p>Der kunsthistorische Studierendenkongress (KSK) ist die Vollversammlung aller Studierenden der Kunstgeschichte in Deutschland, Österreich und der Schweiz und das wichtigste Gremium seiner Art. Der KSK bietet Studierenden die Gelegenheit, sich durch Vorträge, Workshops und Diskussionsforen auszutauschen und zu vernetzen. Er findet jedes Semester an einem anderen deutschsprachigen Institut statt.</p>
<p>Der <a href="http://www.ksk-siegen.de/HOME.html" target="_blank">81. KSK</a>, der vom 24. bis zum 27. November 2011 an der Universität Siegen stattfinden wird, steht unter dem Motto <em>Peripherie</em> – und möchte sich damit all jenen Phänomenen widmen, die an den Rändern von Kunstgeschichte, Kunstmarkt und Kunstwelt angesiedelt sind. Gleichzeitig soll die Frage aufgeworfen werden, inwieweit das Zentrum, der Mainstream, auf sein Äußeres angewiesen ist. Im Mittelpunkt steht dabei das Verhältnis von Kunst und Markt, Abendland und restlicher Welt, sowie Kunst und angrenzenden Tätigkeitsfeldern. Auch die Grenzen des Kunstwerks – Rahmen, Inszenierung oder Betrachter – sind gemeint.</p>
<p><em>Call for Papers<br />
</em>Wir rufen alle Studierenden der Kunstgeschichte dazu auf, sich mit einem Exposé (max. 1.000 Wörter) für einen 30 minütigen Vortrag, einen Workshop oder ein anderes Format bei uns zu bewerben. Sendet Eure Beiträge bis zum 21. September 2011 an:<br />
<a href="mailto:ksk@uni-siegen.de">ksk@uni-siegen.de</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2F81-kunsthistorischer-studierendenkongress-call-for-papers%2F&amp;title=81.%20Kunsthistorischer%20Studierendenkongress%20%26%238211%3B%20Call%20for%20Papers" id="wpa2a_16"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/internationale-sommerakademie-fur-bildende-kunst-salzburg/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/internationale-sommerakademie-fur-bildende-kunst-salzburg/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 12:43:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanna Baro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr aufs Neue verwandelt sich die mittelalterliche Festung in Salzburg während der Sommermonate zu einem lebendigen Ort für zeitgenössische Kunst. Inmitten der Touristenströme, die die Hohenfestung bevölkern, trifft man in den Räumen der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg auf zahlreiche Kunstschaffende und Kunstinteressierte, die in den verschiedenen Klassen unter der Ägide international renommierter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr aufs Neue verwandelt sich die mittelalterliche Festung in Salzburg während der Sommermonate zu einem lebendigen Ort für zeitgenössische Kunst. Inmitten der Touristenströme, die die Hohenfestung bevölkern, trifft man in den Räumen der <a href="http://www.summeracademy.at/">Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg</a> auf zahlreiche Kunstschaffende und Kunstinteressierte, die in den verschiedenen Klassen unter der Ägide international renommierter Künstler und Kuratoren (u.a. Peter Friedl, Matts Leiderstam, Maria Lind, Senam Okudzeto, Mladen Stilinovic, Jitish Kallat, Judy Fox, Sabine Bitter, Helmut Weber und vielen mehr) ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Vergangene Woche wurde der erste Teil der diesjährigen Sommerakademie mit dem Tag der offenen Tür beendet, an dem die verschiedenen Künstlerklassen Gelegenheit hatten, ihre Arbeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren, bevor sie die Ateliers und Studios den Teilnehmern der zweiten Phase übergaben . Dass Kunst jedoch nicht nur stillschweigend hinter den Türen der Ateliers entsteht, sondern auch während dem regen Austausch der Studenten und Lehrer ausserhalb der Klassen, davon konnte man sich während der zahlreichen Vorträge, Künstlergespräche und auch dem 2-tägigen Symposium &#8216;Global Art&#8217; ein Bild machen.</p>
<p>Einige Vorträge dieses Symposiums, an dem u.a. Prof. Monica Juneja und Prof. Hans Belting sowie die Künstler Jitish Kallat und Senam Okudzeto als auch Kuratoren und Kritiker wie etwa Nancy Adajania, Bassam el Baroni und Gerardo Mosquera, teilnahmen, können auf You Tube in voller Länge angesehen werden:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/user/SummerAcadOfFineArts#grid/user/002D53A58EAD6C21">Symposium &#8216;Global Art&#8217;, Salzburg (29.-30. Juli 2011)</a></p>
<p>Wer Interesse an den Mitschnitten der Künstlergespräche hat, die beinahe täglich stattfanden, kann unter folgendem Link auf diese zugreifen:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/user/SummerAcadOfFineArts#g/a">You Tube Kanal der Internationalen Sommerakademie Salzburg, 2011</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Finternationale-sommerakademie-fur-bildende-kunst-salzburg%2F&amp;title=Internationale%20Sommerakademie%20f%C3%BCr%20Bildende%20Kunst%20Salzburg" id="wpa2a_20"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>80. Kunsthistorischer Studierenden Kongress</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/80-kunsthistorischer-studierenden-kongress/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/80-kunsthistorischer-studierenden-kongress/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 May 2011 18:39:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anika Meier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[In knapp einer Woche findet der Kunsthistorische Studierenden Kongress (KSK) zum 80. Mal statt. In Mainz geht es vom 26. bis 29. Mai „In vier Tagen um die Welt“ mit der „Kunst und ihren Wegen“. Das Programm ist folglich global ausgerichtet und liest sich vielversprechend, auch wenn erstmals ‚nur‘ Studierende das Vortragsprogramm bestreiten. Doktoranden wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In knapp einer Woche findet der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kunsthistorischer_Studierendenkongress">Kunsthistorische Studierenden Kongress </a>(KSK) zum 80. Mal statt. In Mainz geht es vom 26. bis 29. Mai <a href="http://www.ksk-mainz.de/Konzept_KSK_Mainz.html">„In vier Tagen um die Welt“</a> mit der „Kunst und ihren Wegen“. Das <a href="http://www.ksk-mainz.de/Programm_KSK_Mainz.html">Programm</a> ist folglich global ausgerichtet und liest sich vielversprechend, auch wenn erstmals ‚nur‘ Studierende das Vortragsprogramm bestreiten. Doktoranden wurden zur Bewerbung nicht zugelassen, damit die Chancen für Studierende höher sind, erste Vortragserfahrungen außerhalb der heimischen Universität und ihren Seminarräumen zu sammeln, denn schließlich haben Doktoranden auch andere Foren. Neben den obligatorischen Vorträgen, Workshops und Stadtführungen haben die studentischen Organisatoren aus Mainz gemeinsamen „Frühsport“ (Beginn: 9:30 Uhr!) und einen Leseabend eingeplant. Am Sonntag klingt die Veranstaltung mit einer Fahrt nach Frankfurt ans dortige Museumsufer aus.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2F80-kunsthistorischer-studierenden-kongress%2F&amp;title=80.%20Kunsthistorischer%20Studierenden%20Kongress" id="wpa2a_24"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Würzburg: ein kunsthistorischer Appell</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/wuerzburger-appell/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 14:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Höppl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftswunderzeit]]></category>
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		<category><![CDATA[XXXI. Kunsthistorikertag]]></category>

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		<description><![CDATA[Anders als die anhaltende Verehrung des Wunderkindes Mozart, hat die Wertschätzung der „Architektur der Wunderkinder“ vielerorts Rost angesetzt. Ein Paradebeispiel für die präkere Situation, in der sich Gebäude der Nachkriegszeit häufig immer noch befinden, ist die 1955-57 vom Stadtbaurat Rudolf Schlick errichtete Mozartschule unweit der Würzburger Residenz (1 u. 2). Der Bau gruppiert sich locker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong>Anders als die anhaltende Verehrung des Wunderkindes Mozart, hat die Wertschätzung der „<a href="http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Ausstellung_in_Muenchen_ueber_Wiederaufbau_in_Bayern_19183.html">Architektur der Wunderkinder</a>“ vielerorts Rost angesetzt. Ein Paradebeispiel für die präkere Situation, in der sich Gebäude der Nachkriegszeit häufig immer noch befinden, ist die 1955-57 vom Stadtbaurat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Schlick">Rudolf Schlick</a> errichtete Mozartschule unweit der Würzburger Residenz (1 u. 2). Der Bau gruppiert sich locker um drei Hauptriegel im Kern und ein gegenüber dem Niveau der von Balthasar Neumann angelegten Hofstraße erhöhtes Atrium mit Foyer zu einem fein abgestuften, plastischen Bauarrangement. Durch die Zurücknahme der Bautrakte von der Straßenflucht respektiert er seinen urbanen Kontext. Er drängt sich nicht auf, sondern schafft durch diagonal zur Baukante an der Maxstraße stehende Volumina eigenständige Räume (3). Aus diesem Gruppenbau spricht die <strong>Bescheidenheit und Maßstäblichkeit der Nachkriegsarchitektur</strong>, die noch nicht vom lauten Ton der späteren Wirtschaftswunderzeit oder vom Primat maximaler Flächenverwertung unserer Tage, bestimmt war (vgl. <a href="http://denkmalschutz-wuerzburg.de/index.php/Aktionen/Mozartschule">AK Denkmalschutz, &#8220;Rettet das Moz!&#8221;</a>).</p>
<div class="mceTemp"><a href="../wp-content/uploads/2011/04/W%C3%BCrzburg-Hofstra%C3%9Fe-Mozartschule-Treppe.jpg"><img src="../wp-content/uploads/2011/04/W%C3%BCrzburg-Hofstra%C3%9Fe-Mozartschule-Treppe.jpg" alt="Würzburg, Hofstraße, Mozartschule, Treppe (Photo Martin Höppl)" width="239" height="180" /></a><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Hofstraße-Mozartschule-Eingang.jpg"> <img class="alignnone size-full wp-image-3774" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Hofstraße-Mozartschule-Eingang.jpg" alt="Würzburg, Hofstraße, Mozartschule, Eingang (Photo Martin Höppl)" width="241" height="180" /></a></div>
<div class="mceTemp">(1) Mozartschule, Hofstraße, Treppe (Photo von Martin Höppl)</div>
<div class="mceTemp">(2) Eingangssituation (Photo von Martin Höppl)</div>
<div class="mceTemp">.</div>
<div class="mceTemp">Seit Jahren wird der Schulbau nicht mehr als solcher genutzt, sondern dient für kulturelle Umnutzungen, wie z. B. für ein <a href="http://www.central-programmkino.de/index.php?id=15">Kino</a>. Der Putz bröckelt, der Sanierungsrückstand ist unübersehbar. Die architektonischen Qualitäten des seit 1995 denkmalgeschützten Ensembles sperren sich gegen die Vorgaben wirtschaftlicher Verwertungsstrategien im Zusammenhang mit dem weiteren <a href="http://www.wuerzburg.de/de/lebenssituationen/neuinwuerzburg/einkaufeninwuerzburg/index.html">Ausbau der City zum Einzelhandelsstandort</a>. Es verwundert kaum, dass der Abriss des ehemaligen Schulbaus geplant ist. Wie allenthalben, nicht nur in Würzburg, soll auch hier <strong>ein weiteres gesichtsloses Einkaufszentrum</strong> entstehen, das durch seine Massivität sogar den <a href="http://www.germanplaces.com/de/deutschland/residenz-wuerzburg-welterbe.html">Weltkulturerbe-Status</a> der nahegelegenen Residenz gefährdet. Freilich scheint dieses Argument, wie auch im Falle der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Waldschl%C3%B6%C3%9Fchenbr%C3%BCcke">Dresdner Waldschlößchenbrücke</a>, oder der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelrheinbr%C3%BCcke">Mittelrheinbrücke</a> zwischen St. Goar und St. Goarshausen u. a. Planungen, eher zweitrangig.</div>
<div class="mceTemp">.</div>
<div><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Maxstraße-Mozartschule.jpg"><img src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Maxstraße-Mozartschule.jpg" alt="Würzburg, Maxstraße, Mozartschule (Photo Martin Höppl)" width="437" height="328" /></a></div>
<div>(3) Mozartschule, Maxstraße (Photo von Martin Höppl)</div>
<p>Die Kassen der meisten Kommunen sind leer. Daher spielen Fragen ästhetischer Angemessenheit meist eine nachgeordnete Rolle bei der Stadtgestaltung. Erst 2006/07 sorgte der <a href="http://www.ais-online.de/6/pdcnewsitem/00/70/45/index_6.html">Neubau der VR-Bank</a> von „<a href="http://www.opus-architekten.de/inhalt/opus/impressum.html#">OPUS Architekten BDA Anke Mensing u. Andreas Sedler</a>“ am Marktplatz gegenüber der spätgotischen Marienkapelle für heftige Diskussionen (4). Der mächtige Baukubus passt nicht so ganz zu den Proportionen der geschlossenen Bebauung des Marktes. Die Gestaltung und Möblierung der Platzfläche sowie auffällige, modernistische Markthallen (6) unterstützen den <strong>sterilen Eindruck</strong> des Parkgaragenplatzes zudem.</p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Marktplatz-VR-Bank-Gebäude1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3782" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Marktplatz-VR-Bank-Gebäude1.jpg" alt="Würzburg, Mainkai, Felix-Freudenberger-Platz (Photo Martin Höppl)" width="241" height="180" /></a> <a href="../wp-content/uploads/2011/04/W%C3%BCrzburg-Marktplatz-Markthallen1.jpg"><img src="../wp-content/uploads/2011/04/W%C3%BCrzburg-Marktplatz-Markthallen1.jpg" alt="Würzburg, Marktplatz, Markthallen (Photo Martin Höppl)" width="241" height="180" /></a></p>
<div>(4) Marktplatz, VR-Bank-Gebäude (Photo von Martin Höppl)</div>
<div>(5) Marktplatz, Markthallen (Photo von Martin Höppl)</div>
<div>.</div>
<div>Auch neu geschaffene Stellen, wie der <a href="http://www.unser-wuerzburg.de/index.php?site=news&amp;news_ID=1320&amp;titelindex=Neuer-Platz-am-Mainkai-wird-Felix-Freudenberger-Platz-getauft">Felix-Freudenberger-Platz</a>, spiegeln die schwierigen Rahmenbedingungen kommunaler  Gestaltungskonzepte (6 u.7). Wie vielerorts versucht man auch hier ein  monotones Reststück zwischen den Autofahrbahnen als <strong>sogenannten „Platz mit gesteigerter Aufenthaltsqualität“</strong> zu verkaufen. Leider handelt es sich dabei wie allzu oft lediglich um  eine Worthülse, deren Sinn im Zusammenhang von Inwertsetzungsstrategien  der marktwirtschaftlichen „Image City“ längst eskamotiert ist. Während  die autoverkehrsfreie nördliche Mainpromenade als Publikumsmagnet  fungiert, wirken die Parkbänke auf dem neu gestalteten Seitenstreifen  südlich der alten Mainbrücke geradezu verloren. Die Ausgestaltung von Verkehrsplätzen stellt in unseren Tagen ein zunehmendes Problem dar. Auch beim Effnerplatz in München laufen gerade ähnliche Diskussionen (vgl. zu diesem Thema <a href="http://blog.arthistoricum.net/mae-west-hohenrekord-oder-millionengrab/">hier</a>).</div>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Mainkai-Felix-Freudenberger-Platz.jpg"><img src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Mainkai-Felix-Freudenberger-Platz.jpg" alt="Würzburg, Mainkai, Felix-Freudenberger-Platz (Photo Martin Höppl)" width="241" height="180" /></a><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Mainkai-Felix-Freudenberger-Platz-Bautafel.jpg"> <img src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Mainkai-Felix-Freudenberger-Platz-Bautafel.jpg" alt="Würzburg, Mainkai, Felix-Freudenberger-Platz, Bautafel (Photo Martin Höppl)" width="241" height="180" /></a></p>
<div>(6) Mainkai, Felix-Freudenberger-Platz (Photo von Martin Höppl)</div>
<div>(7) Bautaufel am Felix-Freudenberger-Platz (Photo von Martin Höppl)</div>
<p>Zu allem Überdruss hat sich der Stadtrat nun auch noch für den Ausbau eines zentral an der Augustinerstraße gelegenen <a href="http://denkmalschutz-wuerzburg.de/index.php/Main/HochhausAugustinerstra%DFe">Hochhauses</a> entschieden. Dieses <strong>„Maßlose Investorenprojekt“</strong>, wie es in einem Faltblatt der „<a href="http://www.historisches-franken.eu/Stiftungen_in_Franken/68heiner_reitberger_stiftung.htm">Heiner Reitberger Stiftung zur Erhaltung und Pflege historischer Denkmäler und bedeutsamen Kulturgutes in Würzburg und Umgebung</a>“ heißt, steht paradigmatisch für die Abkehr von der Wertschätzung einer historischen Stadtsilhouette. Das zu hohe und voluminöse Turmhaus wird in der Broschüre durchaus berechtigt als „dominanter Fremdkörper in der historischen Turm- und Dachlandschaft“ bezeichnet. Der Neubau wird sich vom Main aus betrachtet hinter der verhältnismäßig feinfühlig gruppierten Rückfassade des Einkaufszentrums Wöhrl – ein Positivbeispiel – markant gegen die historischen Kirchtürme abheben (8). Das modernistische Projekt geht zu Unkosten eines seit 1974 auf der Denkmalliste stehenden Baus der späten 1920er Jahre von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Kleinsteuber">Franz Kleinsteuber</a> (vgl. das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4dtisches_Hochhaus_%28M%C3%BCnchen%29">städt. Hochhaus in München</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Leitenstorfer">Hermann Leitenstorfer</a>). Eine mögliche Sanierung wurde nicht ins Auge gefasst.</p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Ämterhochhaus-u.-Wöhrl.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3784" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Ämterhochhaus-u.-Wöhrl.jpg" alt="Würzburg, Ämterhochhaus u. Wöhrl (Photo Martin Höppl)" width="437" height="328" /></a></p>
<p>(8) Ämterhochhaus von der Alten Mainbrücke aus, im Vordergrund Wöhrl-Gebäude (Photo von Martin Höppl)</p>
<p>Am 25. März berichtete Kristina Maidt-Zinke im SZ-Feuilleton über die Gefährdung des siebengeschossigen „ersten ‚Wolkenkratzers’ Nordbayerns“, der ebenso wie das Leitenstorferhochhaus als Ämterbau errichtet wurde. Über Jahrzehnte hinweg wurde das Gebäude immer wieder umgebaut, um nicht zu sagen manipuliert und sabotiert. So gab es Änderungen am Walmdach, einen dunklen Anstrich und eine Mobilfunkanlage. Als sich 2004 ein Stein vom Kranzgesims löste, wurde das Haus eingerüstet. Die Würzburger taten sich schon immer schwer mit dem Bau, den sie als „Verschandelung“, als „Monstrum“ und als „hässlichen Klotz“ ansahen. Seine Wirkung wurde sogar als „Faustschlag eines Rohlings gegen ein edles Antlitz“ bezeichnet, wie Maidt-Zinke die Diskussion zusammenfasst in ihrem Artikel „Für ein Linsengericht. Verschachert Würzburg sein historisches Kapital zugunsten eines provinziellen Neubaus?“ Schon allein der Titel des geplanten Neubaus <strong>„<a href="http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Hochhaus-Gegner-kaempfen-weiter;art735,5957223">Tricyan Tower</a>“</strong> verspricht alles andere als Kontextbezogenheit. In der SZ heißt es weiter „von jenem angeberischen Plattenbaucharakter, mit dem die Provinz gern versucht, die „Tower“-Architektur der Metropolen nachzuahmen.“ (vgl. für solche Großprojekte <a href="http://blog.arthistoricum.net/kurze-nacht-ohne-architektur-eine-kritik/">hier</a>).</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2011/04/W%C3%BCrzburg-Marktplatz-Markthallen1.jpg"> </a><a href="../wp-content/uploads/2011/04/W%C3%BCrzburg-Spiegelstra%C3%9Fe-Neubau-Brunowerk.jpg"><img src="../wp-content/uploads/2011/04/W%C3%BCrzburg-Spiegelstra%C3%9Fe-Neubau-Brunowerk.jpg" alt="Würzburg, Spiegelstraße, Neubau Brunowerk (Photo Martin Höppl)" width="437" height="328" /></a><a href="../wp-content/uploads/2011/04/W%C3%BCrzburg-Marktplatz-Markthallen1.jpg"></a></p>
<p>(9) Spiegelstraße, Neubau des Brunowerks (Photo von Martin Höppl)</p>
<p>Es zeigt sich, dass auf Betreiben von Kommunen und privaten Investoren aufgrund des hohen finanziellen Verwertungsdrucks in den Innenstädten immer häufiger der <strong>Denkmalschutz ausgehebelt</strong> wird. Man denke etwa an die gefährdeten Kutscherhäuschen  (10) in München-Untergiesing (vgl. die Initative „<a href="http://www.wochenanzeiger.de/article/103751.html">Rettet die Birkenau</a>“) und zahlreiche andere Beispiele. Insbesondere der Ensembleschutz wird dabei in Frage gestellt. Selbst das kirchliche <a href="http://www.bruno-werk.de/">Brunowerk</a> verwirklicht in Würzburg mittlerweile Bauprojekte, die die Berücksichtigung des urbanen Kontextes gegenüber kommerziellen Gesichtspunkten hintenan stellen (9).</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2011/04/M%C3%BCnchen-Birkenau-Kutscherh%C3%A4uschen.jpg"><img src="../wp-content/uploads/2011/04/M%C3%BCnchen-Birkenau-Kutscherh%C3%A4uschen-300x225.jpg" alt="München, Birkenau, Kutscherhäuschen (Photo von Martin Höppl)" width="434" height="327" /></a></p>
<p>(10) München, Untergiesing, Birkenau, Kutscherhäuschen (Photo von Martin Höppl)</p>
<p>Es soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, dass bei einer so weitgehend zerstörten Altstadt wie Würzburg die Stadtplanung seit dem Wiederaufbau zwischen Neuanfang und Rekonstruktion vor außergewöhnliche Aufgaben gestellt war. In der <strong>Sektion „<a href="http://www.kunsthistoriker.org/stadtbaukunst.html">Stadtbaukunst. Zerstörung und Wiederaufbau</a>“</strong> auf dem Kunsthistorikertag zum Thema &#8220;<a href="http://www.kunsthistoriker.org/kunsthistorikertag.html">Genius Loci</a>&#8221; Ende März wurde ausführlich über die schwierigen Bedingungen und begrenzten Möglichkeiten damaliger Planungen gesprochen. Insbesondere die Schöpfungen der Wirtschaftswunderzeit wurden überaus kontrovers diskutiert. Während manche von <strong>„Barbarei“</strong> sprachen, riefen andere zur <strong>Revision von Bewertungsmaßstäben</strong> auf. Ein Ergebnis der Sektion sowie der Mitgliederversammlung des „Verbands Deutscher Kunsthistoriker e.V.“ ist die „<a href="http://www.kunsthistoriker.org/1683.html">Resolution zum Erhalt der Würzburger Mozartschule</a>“, in der die städtischen Verantwortlichen eindringlich zum Erhalt der „organischen Architektur“, die keinesfalls einer „nicht angemessenen Großstadtstruktur geopfert werden“ dürfe, aufgefordert werden. Vgl. für meinen ausführlichen Bericht vom Kunsthistorikertag <a href="http://fachschaft-kunstgeschichte.blogspot.com/2011/04/impressionen-vom-xxxi-dt.html">hier</a>.</p>
<p>Der SZ-Artikel von Maidt-Zinke schließt mit dem <strong>Appell an uns Kunsthistoriker</strong>: „Letzte Hoffnung der lokalen Denkmalschützer ist die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Normenkontrolle">Normenkontrollklage</a> eines benachbarten Eigentümers, über die Ende Mai entschieden wird. Die Stadt könnte jetzt ein paar „Wutbürger“ gebrauchen. Zumindest aber einen Aufschrei der Fachwelt, von der sich ein Teil in diesen Tagen zum Kunsthistorikertag in Würzburg versammelt.“ Vielleicht kann auch dieser Post einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass der Appell der Resolution nicht ungehört verhallt.</p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Bahnhofsplatz-Pavillons.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3786" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/04/Würzburg-Bahnhofsplatz-Pavillons.jpg" alt="Würzburg, Bahnhofsplatz, Pavillons (Poto von Martin Höppl)" width="437" height="328" /></a></p>
<p>(11) Bahnhofsplatz mit Pavillons vom Kiliansbrunnen aus (Photo von Martin Höppl)</p>
<p>Einzelbauten berühmter Nachkriegsarchiteken, wie etwa Sep Ruf, sind mittlerweile gut geschützt und saniert. Weniger prominente Beispiele hingegen fristen oft ein <strong>Schattendasein</strong>. In Würzburg scheint man sich offensichtlich gerade der Lösungen der ersten Nachkriegsjahrzehnte gerne entledigen zu wollen. So ist von Seiten der Stadt ein Abriss der rahmenden Pavillons am <a href="http://www.radiogong.com/index.php?id=126&amp;singelid=14919">Bahnhofsplatz/Kiliansplatz</a>, die zeitgleich mit der Mozartschule errichtet wurden, angedacht. Die Kioske aus Stahl, Glas und Holz stammen bezeichnender Weise ebenfalls vom überregional wenig bekannten Baurat Schlick (11).</p>
<p>Es gilt wachsam zu bleiben, damit nicht, wie häufig geschehen, ein bewusst erzeugter <strong>Sanierungsstau</strong> und damit einhergehende Verwahrlosung von Gebäuden, deren radikale Sanierung oder ihren Abriss legitimieren können.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fwuerzburger-appell%2F&amp;title=W%C3%BCrzburg%3A%20ein%20kunsthistorischer%20Appell" id="wpa2a_28"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Beyond the White Cube? Ausstellungsarchitektur, Raumgestaltung und Inszenierung heute. Symposium am 25. März 2011 in der Berlinischen Galerie</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/beyond-the-white-cube-ausstellungsarchitektur-raumgestaltung-und-inszenierung-heute-symposium-am-25-marz-2011-in-der-berlinischen-galerie/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/beyond-the-white-cube-ausstellungsarchitektur-raumgestaltung-und-inszenierung-heute-symposium-am-25-marz-2011-in-der-berlinischen-galerie/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 15:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Schümmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Museumswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungsarchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungsdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wien und Berlin, Graz und Ludwigsburg, Braunschweig und Karlsruhe – die Liste der Hochschulen, die seit einigen Jahren Studiengänge wie Ausstellungsmanagement und Ausstellungsdesign, kuratorische Praxis oder Szenografie anbieten, wächst stetig. Es scheint, als wäre die Fähigkeit, Ausstellungsgegenstände kunstvoll zu arrangieren oder sie unkonventionell zu präsentieren, heute mehr denn je gefragt. Und als wäre das Angebot, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wien und Berlin, Graz und Ludwigsburg, Braunschweig und Karlsruhe – die Liste der Hochschulen, die seit einigen Jahren Studiengänge wie Ausstellungsmanagement und Ausstellungsdesign, kuratorische Praxis oder Szenografie anbieten, wächst stetig. Es scheint, als wäre die Fähigkeit, Ausstellungsgegenstände kunstvoll zu arrangieren oder sie unkonventionell zu präsentieren, heute mehr denn je gefragt. Und als wäre das Angebot, diese Fähigkeit zu erlernen deshalb ein geradezu notwendiger Bestandteil von Kunstakademien und internationalen Universitäten.</p>
<p>Ein Blick auf praxisbezogene Studiengänge wie „Ausstellungsdesign und kuratorische Praxis“ (Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe) zeigt aber auch, dass das Kuratieren von Ausstellungen heute weit über den Anspruch hinausgeht, Kunst als ästhetisches Ensemble an der Wand und in Vitrinen zu präsentieren. Kuratorische Praxis ist vielmehr ein breitgefächertes und interdisziplinäres Feld, in dem sich Künstler und Kunsthistoriker ebenso bewegen wie Architekten und neuerdings die – bisher im Theaterbereich angesiedelten – Szenografen.</p>
<p>Dieses Feld in seiner Vielfalt zu erkunden, ist die Intention des Symposiums „Beyond the White Cube?“, das am 25. März 2011 in der Berlinischen Galerie stattfinden wird. Dabei sollen sowohl die historischen Wurzeln zeitgenössischer Inszenierungsbedürfnisse aufgedeckt <a></a><a></a>als auch ihre heutige Ausprägung und die Gedanken dahinter diskutiert werden. Schließlich ist der Konsens darüber, wie man Ausstellungsobjekte präsentieren sollte, längst Geschichte und der Facettenreichtum von Ideen und Ansätzen, wie man mit Ausstellungen umgehen darf und muss, zu einer Mischung aus individuellen Ansichten und ehrgeiziger Selbstdarstellung geworden. Was also ist aus dem modernen Ideal des „White Cube“ geworden?</p>
<p>Es sprechen:<br />
Charlotte Klonk über innovative Raumgestaltungen in der Vergangenheit, Ellen Blumenstein über die Entwicklung vom modernen White Cube zu alternativen Ausstellungsdisplays, Beatrix von Pilgrim über Szenografie und Ausstellungsraum, Wilfried Kuehn über Curatorial Design, Rein Wolfs über Analogien und Divergenzen zwischen Wechselausstellungen und Sammlungspräsentationen sowie Friedrich von Borries, Susanne Pfeffer, Dieter Scholz, Thomas Willemeit und Nikolaus Bernau in einer abschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Stellwände allein reichen nicht mehr“.</p>
<p>Mit dem Symposium soll eine Plattform für professionelle und künftige Architekten, Galeristen, Kuratoren und Designer geschaffen und der Dialog zwischen beiden Gruppen angeregt und gestärkt werden.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Ort: <a href="http://www.berlinischegalerie.de/index.php?id=1149&amp;L=0" target="_blank">Berlinische Galerie</a>, Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin<br />
Termin: 25.03.2011, 10-17 Uhr<br />
Teilnahmegebühr: 18 Euro, ermäßigt 9 Euro bei Überweisung vorab bzw. 20 Euro, ermäßigt 10 Euro bei Barzahlung am Veranstaltungstag<br />
Anmeldung: bis 17.03.2011 unter <a href="mailto:whitecube@berlinischegalerie.de">whitecube@berlinischegalerie.de</a> oder per <a href="http://www.berlinischegalerie.de/fileadmin/Dateien/Diverses/Verbindliche_Anmeldung_Formular.pdf" target="_blank">Anmeldeformular</a> (PDF-Datei)<br />
Ansprechpartnerin: Christina Landbrecht, Tel.: 030 / 78902-843</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fbeyond-the-white-cube-ausstellungsarchitektur-raumgestaltung-und-inszenierung-heute-symposium-am-25-marz-2011-in-der-berlinischen-galerie%2F&amp;title=Beyond%20the%20White%20Cube%3F%20Ausstellungsarchitektur%2C%20Raumgestaltung%20und%20Inszenierung%20heute.%20Symposium%20am%2025.%20M%C3%A4rz%202011%20in%20der%20Berlinischen%20Galerie" id="wpa2a_32"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zwei Kunsthistorikertage</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/zwei-kunsthistorikertage/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 18:41:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie und Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthistorikertag]]></category>

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		<description><![CDATA[In den nächsten 18 Monaten finden in Deutschland (genauer gesagt: in Franken) zwei Kunsthistorikertage statt: Der nationale in Würzburg und der internationale in Nürnberg. Der nationale firmiert unter dem &#8220;Genius Loci&#8221; und schlägt folgende Sektionen vor: Früh- und hochmittelalterliche Buchmalerei/ Dekorationssysteme für repräsentative Profanräume im Mittelalter/ Kontexte – Bildformen – Traditionslinien/ Spätmittelalterliche Skulptur: Stilerneuerung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den nächsten 18 Monaten finden in Deutschland (genauer gesagt: in Franken) zwei Kunsthistorikertage statt: Der nationale in Würzburg und der internationale in Nürnberg. Der nationale firmiert unter dem &#8220;Genius Loci&#8221; und schlägt folgende Sektionen vor:</p>
<p>Früh- 	und hochmittelalterliche Buchmalerei/ Dekorationssysteme 	für  repräsentative Profanräume im 	Mittelalter/ Kontexte – Bildformen –  Traditionslinien/ Spätmittelalterliche 	Skulptur: Stilerneuerung und  Stiltradition/ Um 	1530/ Barocker 	Schlossbau in Süddeutschland/  Legitimation 	durch Fiktion. Neue Forschungen zur Kunst der  Repräsentation in 	profanen Bildprogrammen der Frühen Neuzeit/  Interieur/ Quellenprobleme 	der Gartenkunstgeschichte/ Zeichnung 	in  Kunst und Wissenschaft. Zwischen Darstellungsmedium und 	 Erkenntnisinstrument/ Architekturzeichnung/ Stadtbaukunst. 	Zerstörung  und Wiederaufbau/ Kunstgeschichte 	und Bildung</p>
<p>Der internationale heißt: &#8220;Die Herausforderung des Objets&#8221;<strong> </strong> und umfasst folgende Sektionen:</p>
<p>Die Frage des Objekts in der Kunstgeschichte/ Begriff und Theorien des „Originals” als hermeneutisches Problem/ Die Religionen und ihre Objektivierungen in der Kunst aus interkultureller Perspektive/ Das Objekt als SubjektObjekte im Museum: Kunstgeschichte versus Kulturgeschichte/  Weltkulturerbe: Kulturelle Identität und der Krieg gegen Kunstwerke/ Beutekunst: Die Sicht auf die Anderen &#8211; Die Sicht der Anderen/ Zur Archäologie des materiellen Objektes: Technologische Bildanalyse versus Kennerschaft/ Objekte auf Reisen: Überlieferungsgeschichten/ Schnittstelle Kunsthandel: Das Objekt im Auge des Marktes/ Das Kunstwerk und seine Repräsentationen/ Jenseits der Aura/ Das multiple Kunstwerk/ Dürers Leben und Werk – Das Objekt als Schlüssel zum Subjekt?/ Ereignisorte/ Das geschlechtsbezogene Objekt/ Fragen an das Objekt/ Die Abwesenheit des Objekts und die Leere/ Restitution/ Architektur als Objekt/ Die Rolle des CIHA in der Kunstgeschichte</p>
<p>Es ist unmöglich, die inhaltliche Ausgestaltung der einzelnen Sektionen zu beurteilen, da diese im Falle des internationalen Kongresses noch gar nicht klar ist. Aber immerhin lässt sich doch so viel sagen. Erstens scheint die Themenstellung des internationalen Kongresses homogener, da sie sich am Objekt-Begriff orientiert. Dagegen wirkt das Programm des Würzburger Kongresses disparater. Zweitens &#8211; und das scheint mir wichtiger &#8211; zeigt sich doch auch ein Unterschied in der Zeitgemäßheit: In Würzburg wird das gemacht, was wir immer schon getan haben, beim internationalen Kongress hat man doch immerhin den Eindruck, dass Fragestellungen diskutiert werden, die in hohem Maße up to date scheinen.</p>
<p>Ich will hier keineswegs dem Modischen das Wort reden. Eine Kunstgeschichte, die wie im Fall der in Würzbug betriebenen, mindestens so sehr am Objekt als der unhintergehbaren Wirklichkeit des historischen  Kunstgeschehens orientiert ist wie die, in der dies ausdrücklicher Gegenstand ist, verdient uneingeschränkte Unterstützung. Aber wird das Fach überlebensfähig sein, wenn es sich ein wenig bockig auf die Notwendigkeit des immer schon Betriebenen versteift? Ich fürchte nein.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fzwei-kunsthistorikertage%2F&amp;title=Zwei%20Kunsthistorikertage" id="wpa2a_36"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Texte zur Kunst</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/texte-zur-kunst/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/texte-zur-kunst/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 18:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie und Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Texte zur Kunst haben am Wochenende ihr 20-jähriges Bestehen mit einem rauschenden Kolloquium im Berliner Hebbeltheater gefeiert. Eine Menge prominenter Redner/innen und schlappe 250 Teilnehmer beweisen: Die Zeitschrift mit dem coolen linken Image ist immer noch Kult. Ich war nur am Samstag abend da, das letzte Panel begann um 22 Uhr (!). Redner und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.textezurkunst.de/">Texte zur Kunst</a> haben am Wochenende ihr 20-jähriges Bestehen mit einem rauschenden  Kolloquium im Berliner Hebbeltheater gefeiert. Eine Menge prominenter  Redner/innen und schlappe 250 Teilnehmer beweisen: Die Zeitschrift mit  dem coolen linken Image ist immer noch Kult. Ich war nur am Samstag  abend da, das letzte Panel begann um 22 Uhr (!). Redner und Diskutanden  waren Helmut Draxler, Julia Rebentisch, Jutta Koether und &#8211; ehrlich &#8211; T.J.  Clark. Von Psychoanalyse bis Frankfurter Schule war alles vertreten, für  den Uneingeweihten durchaus schwere Kost. Clark hat seit seinen  Anfängen als linker Sozialhistoriker der Kunst die erstaunlichste  Wandlung durchgemacht und konnte am lebendigsten zum Thema des Panels  &#8220;From the Anti-Aesthetic to Aesthetic Experience&#8221; beitragen. Den Verdacht, dass sich in dieser Entwicklung eine  politische Restauration andeute (die &#8211; so könnte man ergänzen &#8211; in Parallele zur Wende seit 1989 zu  stellen wäre), konterte Clark mit einer anrührenden Solidarisierung mit  den englischen Studierenden, die zur Zeit den Aufstand gegen die  Privatisierung des Bildungssystems proben. Seine verwandelte Idee von  der Kunst hat Clark in <a href="http://www.sehepunkte.de/2007/02/12663.html">Büchern</a> der letzten 10 Jahre dargelegt. Dem  eigenen frühen Ansatz wirft er Kunstvergessenheit vor und besteht auf  der Widerständigkeit eines Bildnerischen, das sich aller &#8211; auch  sprachlichen &#8211; Vereinnahmung entzieht und gerade damit zum Stachel im  Fleisch des Systems werden kann. Hört man dem inzwischen wieder nach  England zurückgekehrten Emeritus aus Berkeley zu, so könnte man fast auf  die Idee kommen, hier äussere sich ein wieder zum Leben erweckter Max  Imdahl!</p>
<p>Berlin hat sich mit dieser Veranstaltung mal wieder als Ort avancierten intellektuellen Kulturlebens hervorgetan. Gerade auch jenseits des routinierten akademischen Tagungsbetriebs.</p>
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