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	<title>blog.arthistoricum.net &#187; Ausstellung</title>
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		<title>Spanische Malerei um 1900 &#8211; war da was?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 22:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Klar war da was. Picasso natürlich. Aber der war in Paris. Dass daneben auch noch andere interessante Maler aus Spanien zu entdecken sind, zeigt jetzt das Musée de l&#8217;Orangerie in Paris, das zuletzt immer wieder mit originellen Ausstellungen hervorgetreten ist. Manche von ihnen, deren Namen heute auch Fachleuten nicht mehr unbedingt viel sagt &#8211; oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klar war da was. Picasso natürlich. Aber der war in Paris. Dass daneben auch noch andere interessante Maler aus Spanien zu entdecken sind, zeigt jetzt das <a href="http://www.musee-orsay.fr/index.php?id=1388&amp;L=2&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=31727&amp;no_cache=1">Musée</a> de l&#8217;Orangerie in Paris, das zuletzt immer wieder mit originellen Ausstellungen hervorgetreten ist. Manche von ihnen, deren Namen heute auch Fachleuten nicht mehr unbedingt viel sagt &#8211; oder was verbinden Sie mit Zuloaga, Camarassa, Rusiñol, Sorolla oder Sunyer? &#8211; haben sich dem Symbolismus angeschlossen und eigenständige Versionen einer irgenwie Klimt ähnelnden Sprache gepflegt. Andere fühlten sich der Ideologie einer mediterranen Latinität verpflichtet und schlossen sich Cézanne an. Wiederum andere wählten Stoffe aus der Gegenwart und schreckten dabei auch nicht vor der misère de la vie moderne zurück &#8211; hier stellt man fest, dass der Picasso der blauen Periode gar nicht alles selber erfunden hat. Alle aber reagierten auf die tiefe Krise, die die spanische Kultur und Gesellschaft im Gefolge des endgültigen Verlustes des Weltmachtstatus gegen Ende des 19. Jahrhunderts ergriffen hatte. Also: mal wieder ein Grund, nach Paris zu fahren. Die Ausstellung endet am 9. Januar!</p>
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		<title>Bartolomeo Ammannati. Eine Online-Ausstellung der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz &#8211; Max-Planck-Institut</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 10:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefania Clio Lösch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[digitale kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut präsentiert die aktuelle Fotokampagne einiger wichtiger Werke Bartolomeo Ammannatis in einer Online-Ausstellung. Im Zuge der Vorbereitungen für die Ausstellung „L’acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore“, die das Museo del Bargello in Florenz anlässlich des 500. Geburtstages des Künstlers in diesem Jahr zeigte, wurde die [...]]]></description>
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<p>Die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut präsentiert die aktuelle Fotokampagne einiger wichtiger Werke Bartolomeo Ammannatis in einer Online-Ausstellung.<br />
Im Zuge der Vorbereitungen für die Ausstellung „L’acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore“, die das Museo del Bargello in Florenz anlässlich des 500. Geburtstages des Künstlers in diesem Jahr zeigte, wurde die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz mit einer Fotokampagne einbezogen, die unter idealen Aufnahmebedingungen durchgeführt werden konnte. Mit Hinblick auf eine Revision der musealen Präsentation und auf eine virtuelle Rekonstruktion von Ammannatis Fontana di Sala Grande hatte man einige Werke von den Wänden gerückt, welches die Aufnahme der Skulpturen erstmals von allen Seiten möglich machte. Die dabei entstandene fotografische Dokumentation bietet den Forschern einige völlig neue Blickwinkel auf ihre Studienobjekte.<br />
Ab dem 21. November 2011 zeigt nun die Photothek insgesamt 46 Fotos aus dieser Kampagne in einer Online-Ausstellung. Ergänzt werden sie durch 14 Aufnahmen des Palazzo Grifoni Budini Gattai, Sitz der Photothek, einem der architektonischen Hauptwerke Ammannatis.<br />
Bartolomeo Ammannati (1511-1592) war einer der bedeutendsten Künstler der Florentiner Hochrenaissance. Nach einer Ausbildung in der Werkstatt des Bildhauers Baccio Bandinelli und Aufenthalten in Venedig und Urbino erhielt er zwischen 1540-1542 mit dem Grabmal für Mario Nari in Santissima Annunziata seinen ersten größeren Auftrag. 1550 ging er nach Rom, wo er auf Michelangelo traf, dessen Werke er bereits in Florenz eingehend studiert hatte. Die Bewunderung für den älteren Künstler und den Einfluss, den dessen Werk auf Ammannatis bildhauerische Arbeiten hatte, ist in allen seinen Werken zu spüren. So bereits in seiner um 1536 entstandenen „Leda mit dem Schwan“. Unübersehbar ist hier die stilistische, aber auch thematische Nähe zu Michelangelo, der dieses mythologische Thema zwischen 1529 und 1530 in einem heute verlorenen, jedoch vielkopierten Bild für Alfonso d’Este festgehalten hatte.<br />
Seinen künstlerischen Durchbruch erzielte Ammannati nach der Rückkehr aus Rom im Jahr 1555. Cosimo I. de‘ Medici hatte ihn an seinen Hof gerufen, wo er, gefördert von Vasari und Michelangelo, rasch zu einem der gefragtesten Künstler aufsteigen sollte.<br />
Zusammen mit Vasari arbeitete er an der Umgestaltung des Palazzo Vecchio zur herrschaftlichen Residenz und entwarf zwischen 1556-1561 für den Salone dei Cinquecento eine monumentale Brunnenanlage. Planänderungen hinsichtlich der Deckenhöhe ließen das Projekt scheitern, die Skulpturen dafür waren jedoch bereits ausgeführt. Einige von ihnen, so die von zwei Pfauen flankierte Juno sowie die Nymphe Kastalia und die personifizierte Gestalt des Flusses Arno wurden von Ammannati 1588-1589 in den Brunnen oberhalb des Hofes des Palazzo Pitti integriert. Später fanden sie im Boboli-Garten Aufstellung, bevor sie von dort aus konservatorischen Gründen entfernt und in den Bargello gebracht wurden. Ein 3-D-Modell, welches man anlässlich der Ausstellung zum 500. Geburtstag des Bildhauers entwickelte, rekonstruiert jedoch virtuell Ammannatis originalen Entwurf.<br />
Noch während Ammannati an dem Brunnen für den Salone dei Cinquecento arbeitete, erhielt er von Cosimo I. weitere Aufträge. Dazu gehört auch die 1559-1560 entstandene Bronzegruppe des mit dem Riesen Antäus ringenden Herkules, die für den Brunnen im Garten der Villa Medici in Castello bestimmt war. Das Werk fixiert den Moment des Kampfes, in welchem Herkules die Brust des Anthäus umschlingt und ihn in die Höhe reißt.<br />
Einen kleinen, aber signifikanten Ausblick auf das architektonische Werk des Künstlers bieten schließlich die Aufnahmen des Palazzo Grifoni Budini Gattai. Er wurde zwischen 1561 und 1565 im Auftrag von Ugolino Grifoni, Sekretär Cosimos I., an der Piazza Santissima Annunziata in Florenz errichtet. Der Palazzo besticht nicht nur durch seine Monumentalität, sondern auch durch die Verwendung von in ihren Rottönen nuancierenden Terrakotta-Ziegeln, die Ammannati bewusst in die Gestaltung der Fassade einbezogen hat. Als die Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz 2010 die Kampagne durchführte, fanden dabei die Lichtverhältnisse und ihr Einfluss auf die Farbigkeit des Backsteins sowie auf die plastische Wirkung des Gebäudes besondere Beachtung. Die Fassade wurde bewusst zu unterschiedlichen Tageszeiten fotografiert, um das Spiel des Architekten mit dem Kolorit zu veranschaulichen.</p>
<p>BARTOLOMEO AMMANNATI – Eine Onlineausstellung der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut<br />
Konzept: Costanza Caraffa, Almut Goldhahn<br />
Texte: Almut Goldhahn<br />
Koordination und Redaktion: Almut Goldhahn<br />
Ab 21. November online unter http://expo.khi.fi.it</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
Dott.ssa Stefania Clio Lösch<br />
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit<br />
Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max Planck Institut<br />
Via Giuseppe Giusti 44, 50121 Firenze, Italia<br />
Tel. +39 055 249 11 90, Fax +39 055 244 394<br />
khi-presse@khi.fi.it<br />
<a href="http://www.khi.fi.it/">www.khi.fi.it/</a></p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/KHI_Pressemitteilung_Ammannati3.pdf">KHI_Pressemitteilung_Ammannati</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BARTOLOMEO AMMANNATI – An online-exhibition by the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut</strong></p>
<p>The Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut is showcasing its current photographic campaign of some important works of Bartolomeo Ammannati in an online-exhibition.<br />
As part of preparations for the exhibition “L’acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore”, which the Museo del Bargello in Florence was holding this year to mark the fifthth centenary of the artist’s birth, the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz was involved with a photographic campaign, which could be conducted under ideal conditions. With a view to a revamped museum display and a virtual reconstruction of Ammannati’s Fontana di Sala Grande, a few of his works were removed from the walls of the Bargello; this made it possible for the first time to photograph the sculptures in the round. The resulting photographic documentation provides researchers with a wholly new angle of vision of Ammannati’s sculptural works.<br />
From 21 November 2011 the Photo Library is showing a total of 46 photos from this campaign in its new online-exhibition. They are supplemented with 14 photos of the Palazzo Grifoni Budini Gattai, where the Photo Library is situated, and one of Ammannati’s main architectural works.<br />
Bartolomeo Ammannati (1511-1592) was one of the most important artists of the Florentine High Renaissance. After an apprenticeship in the workshop of the sculptor Baccio Bandinelli and periods of activity in Venice and Urbino, he received his first major commission between 1540 and 1542: the tomb of Mario Nari in Santissima Annunziata. In 1550 Ammannati went to Rome, where he met Michelangelo, whose works he had already studied with great attention in Florence. His admiration for the ageing master, and the influence his work had on Ammannati’s sculptures, can be felt in all his works, as already in his “Leda with the Swan” dating to c.1536. What cannot be ignored in this sculpture is the stylistic, and also the iconographic, affinity with Michelangelo, who had developed this mythological theme in a now lost, but much copied painting for Alfonso d’Este between 1529 and 1530.<br />
Ammannati achieved his artistic breakthrough after his return to Florence from Rome in 1555. Cosimo I de‘ Medici had called him to his court, where, with the active support of Vasari and Michelangelo, he speedily rose to become one of the artists most in demand. Together with Vasari he worked on the transformation of the medieval Palazzo Vecchio into a sumptuous ducal residence and designed a monumental fountain ensemble for the Salone dei Cinquecento between 1556 and 1561. Alterations in plan to do with the height of the ceiling led to the project being abandoned. But the sculptures for it had already been completed. Some of them, such as the two peacocks flanking Juno, the nymph Castalia and the personified river Arno, were included in Ammannati’s fountain above the courtyard of the Palazzo Pitti in 1588-1589. They were then installed as garden-statues in the Boboli Gardens, before eventually being removed to the Bargello for conservational reasons. However, a 3-D model, specially developed in the context of the exhibition marking the sculptor’s fifthth centenary, provides a virtual reconstruction of Ammannati’s original project.<br />
While Ammannati was still working on his fountain for the Salone dei Cinquecento, he received further commissions from Cosimo I. They included the bronze group of Hercules wrestling with the giant Antaeus (1559-1560). It was intended for the fountain in the garden of the Villa Medici in Castello. It captures the turning point in the contest when Hercules powerfully grasps his arms round Antaeus’ chest and hoists him into the air.<br />
A small but significant insight into the artist’s architectural works is provided lastly by the group of photos of the Palazzo Grifoni Budini Gattai in the Piazza Santissima Annunziata in Florence. Erected for Ugolino Grifoni, secretary of Cosimo I, between 1561 and 1565, the Palazzo Grifoni is striking not only for its monumentality, but also for its use of red terracotta bricks, nuanced in their varying shades of russet and orange, which Ammannati consciously incorporated into the articulation of the façade. When the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz conducted its photographic campaign in 2010, particular attention was paid to changing lighting conditions and their influence on the colour of the bricks as well as on the plastic effect of the building. So the façade was photographed at different times of the day to illustrate the architect’s sophisticated play with colour and texture.</p>
<p>BARTOLOMEO AMMANNATI – An online-exhibition by the Photo Library of the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut<br />
Concept: Costanza Caraffa, Almut Goldhahn<br />
Texts: Almut Goldhahn<br />
Coordination and editing: Almut Goldhahn<br />
From 21 November online on the website http://expo.khi.fi.it</p>
<p>Further info:<br />
Dott.ssa Stefania Clio Lösch<br />
Head of Public Relations<br />
Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max Planck Institut<br />
Via Giuseppe Giusti 44, 50121 Firenze, Italia<br />
Tel. +39 055 249 11 90, Fax +39 055 244 394<br />
khi-presse@khi.fi.it<br />
<a href="http://www.khi.fi.it/">www.khi.fi.it/</a></p>
<p><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/KHI_Press_release_Ammannati1.pdf">KHI_Press_release_Ammannati</a></p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>BARTOLOMEO AMMANNATI &#8211; Una mostra online della Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max-Planck-Institut</strong></p>
<p>La Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut presenta l’attuale campagna fotografica su alcune delle più importanti opere di Bartolomeo Ammannati in una mostra online.<br />
In concomitanza con la preparazione della mostra ”L&#8217;acqua, la pietra, il fuoco. Bartolomeo Ammannati scultore”, presentata dal Museo del Bargello a Firenze per il quinto centenario della nascita dell&#8217;artista, la Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz è stata invitata a realizzare una campagna fotografica che si è potuta svolgere in condizioni ottimali. In vista della revisione dell’allestimento museale di alcune figure e della ricostruzione virtuale della “Fontana di Sala Grande” dell’Ammannati, alcune opere sono state movimentate rispetto alla originaria collocazione permettendo di fotografarle per la prima volta da diversi punti di vista. La documentazione fotografica così realizzata offre ai ricercatori un nuovo sguardo sulle sculture di Ammannati.<br />
Dal 21 novembre 2011 la Fototeca propone quarantasei immagini provenienti da questa campagna fotografica in una mostra online. Inoltre vengono presentate anche quattordici fotografie di Palazzo Grifoni Budini Gattai, sede attuale della Fototeca, una delle opere architettoniche più importanti realizzate da Ammannati.<br />
Bartolomeo Ammannati (1511-1592) è stato uno degli artisti più importanti del tardo Rinascimento fiorentino. Dopo un apprendistato nella bottega dello scultore Baccio Bandinelli e soggiorni a Venezia e Urbino, ricevette tra il 1540 e il 1542 la sua prima grande commissione: la realizzazione della tomba di Mario Nari in Santissima Annunziata. Nel 1550 si trasferì a Roma, dove incontrò Michelangelo, le cui opere aveva potuto studiare a Firenze e che ammirava profondamente. Questa ammirazione e l’influenza di Michelangelo sulle sculture di Ammannati sono riconoscibili in tutte le sue opere. Un primo influsso si può riscontrare nella “Leda col cigno”, scolpita intorno al 1536. Si noti soprattutto la similitudine stilistica e tematica con Michelangelo, che aveva realizzato tra il 1529 e il 1530 per Alfonso d’Este un dipinto dallo stesso soggetto mitologico, oggi purtroppo smarrito, ma noto grazie a numerose riproduzioni.<br />
L’apice della carriera artistica di Ammannati fu raggiunto dopo il suo ritorno da Roma nel 1555. Cosimo I de&#8217; Medici lo chiamò alla sua corte dove, grazie al supporto di Vasari e Michelangelo, divenne uno degli artisti più richiesti. Insieme a Vasari trasformò Palazzo Vecchio in una residenza signorile e progettò tra il 1556-1561 per il Salone dei Cinquecento una fontana monumentale (la cosiddetta Fontana di Sala Grande). Modifiche all’altezza del soffitto fecero fallire il progetto. Le sculture per la fontana, però, erano già state eseguite. Alcune di queste, come la Giunone affiancata da due pavoni, la ninfa Castalia e la personificazione del fiume Arno, furono inserite da Ammannati nel 1588-1589 nella fontana posta sopra la corte di Palazzo Pitti.<br />
In seguito le opere furono esposte nel giardino di Boboli, prima di essere rimosse per questioni di conservazione e portate al Museo del Bargello. Un modello in 3-D, appositamente creato in occasione della mostra per il quinto centenario della nascita dell&#8217;artista, ricostruisce virtualmente il progetto originale di Ammannati.<br />
Mentre lavorava ancora alla fontana per il Salone dei Cinquecento, Ammannati ricevette da Cosimo I ulteriori commissioni, tra cui il gruppo bronzeo di Ercole e Anteo (1559-1560) destinato alla fontana nel giardino di Villa Medici a Castello. L&#8217;opera coglie il momento del combattimento, in cui Ercole stringe il petto di Anteo sollevandolo da terra.<br />
Infine, le immagini di Palazzo Grifoni Budini Gattai offrono una visuale, circoscritta ma importante, sull&#8217;opera architettonica dell&#8217;artista. Eretto in piazza Santissima Annunziata tra il 1561 e il 1565 su commissione del segretario di Cosimo I Ugolino Grifoni, il Palazzo si impone non solo per la sua monumentalità, ma soprattutto per l’impiego in facciata di mattoni in terracotta di varie sfumature di rosso. Quando nel 2010 la Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz ha condotto la campagna fotografica qui presentata, un’attenzione particolare è stata rivolta allo studio dei cambiamenti provocati dalla luce in relazione al colore e alla plasticità dell&#8217;edificio. La facciata è stata pertanto fotografata in orari diversi per verificare l’alternarsi di colori voluto dall’architetto.</p>
<p>BARTOLOMEO AMMANNATI – Una mostra online della Fototeca del Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut<br />
Progetto: Costanza Caraffa, Almut Goldhahn<br />
Testi: Almut Goldhahn<br />
Coordinamento e redazione: Almut Goldhahn<br />
Online dal 21 novembre sul sito: http://expo.khi.fi.it</p>
<p>Ulteriori Informazioni:<br />
Dott.ssa Stefania Clio Lösch<br />
Responsabile Pubbliche Relazioni<br />
Kunsthistorisches Institut in Florenz &#8211; Max Planck Institut<br />
Via Giuseppe Giusti 44, 50121 Firenze, Italia<br />
Tel. +39 055 249 11 90, Fax +39 055 244 394<br />
khi-presse@khi.fi.it<br />
<a href="http://www.khi.fi.it/">www.khi.fi.it/</a></p>
<p> <a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/12/KHI_Comunicato_stampa_Ammannati12.pdf">KHI_Comunicato_stampa_Ammannati[1]</a></p>
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		<title>Die Kunst auszustellen</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 19:26:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn es nicht der Hauptzweck eines blogs sein kann, Veranstaltungen anzukündigen, mache ich mal eine Ausnahme. In Leipzig findet eine Tagung über kuratorische Konzepte nach 1945 statt, die mir außergwöhnlich interessant zu sein scheint Das Programm finden Sie hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn es nicht der Hauptzweck eines blogs sein kann, Veranstaltungen anzukündigen, mache ich mal eine Ausnahme. In Leipzig findet eine Tagung über kuratorische Konzepte nach 1945 statt, die mir außergwöhnlich interessant zu sein scheint Das Programm finden Sie <a href="http://www.uni-leipzig.de/~kuge/uploads/flyer_homepage.pdf">hier</a>.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fdie-kunst-auszustellen%2F&amp;title=Die%20Kunst%20auszustellen" id="wpa2a_12"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Astrid Nippoldt im kunstraum münchen</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/astrid-nippoldt-im-kunstraum-munchen/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 20:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kwastek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Astridt Nippoldt]]></category>
		<category><![CDATA[kunstraum muenchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im kunstraum münchen kann man noch bis zum 20. November die Ausstellung &#8220;Patterns of Paradise&#8221; von Astrid Nippoldt sehen (übrigens von einer Studentin des Münchener Instituts für Kunstgeschichte kuratiert). In der Video- und Fotoinstallation &#8220;Cape Coral&#8221; (2010/11) verarbeitet die Berliner Künstlerin in einer Mischung aus (teils historischer, teils aktueller) Dokumentation und Inszenierung ihre persönlichen Vorstellungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im kunstraum münchen kann man noch bis zum 20. November die Ausstellung &#8220;Patterns of Paradise&#8221; von Astrid Nippoldt sehen (übrigens von einer Studentin des Münchener Instituts für Kunstgeschichte kuratiert). In der Video- und Fotoinstallation &#8220;Cape Coral&#8221; (2010/11) verarbeitet die Berliner Künstlerin in einer Mischung aus (teils historischer, teils aktueller) Dokumentation und Inszenierung ihre persönlichen Vorstellungen, Recherchen und Eindrücke zu &#8220;Cape Coral&#8221;, einer Ende der 1950er Jahre angelegten Stadt an der Küste Floridas, die mit 640 km künstlichen Kanälen jedermann die Realisierung des Traums vom Haus am Wasser, vom eigenen Bootsanlegeplatz im Garten ermöglichen sollte.</p>
<p>Bereits die zentrale Videoprojektion ist eigentlich gar kein Video, sondern eine animierte GoogleEarth-Aufnahme, eine in regelmäßigem Rhythmus mäandernde Bewegung durch die unendliche Anlage aus Kanälen und Einfamilienhäusern, die durch einen monotonen und gleichzeitig betont harmlosen, Computerspielen entlehnten Soundloop noch zusätzlich<br />
verfremdet wird. Ergänzt wird diese Projektion durch dokumentarisches  Filmmaterial, die reale (dadurch aber nicht weniger skurrile), akribische Beschreibung eines der Häuser durch einen Immobilienmakler, sowie von der Künstlerin selbst inszenierte fotographische und filmische Szenen. Es entsteht ein latent verstörender Gesamteindruck, der wohl vor allem durch die subtil eingesetzten (formalen wie inhaltlichen) Perspektivverschiebungen innerhalb der verschiedenen Bild- und Tonspuren sowie die Dominanz von Rhythmen und Wiederholungen entsteht, deren leichte Abweichungen oft erst auf den zweiten Blick deutlich werden. Insgesamt erhält die künstlerische Bearbeitung dieser ja als solche schon interessanten urbanistischen Utopie damit eine seltsame Zeitlosigkeit, die diese Installation – wie ich finde – sehr spannend macht.</p>
<p><a href="http://www.kunstraum-muenchen.de/index.php?id=27&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews[tt_news]=846&amp;tx_ttnews[backPid]=12&amp;cHash=a63dc23e65">Mehr Informationen</a></p>
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		<title>Roboter und Pharaonen – Multimediale Rauminszenierungen in München</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/roboter-und-pharaonen-multimediale-inszenierungen-auf-der/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/roboter-und-pharaonen-multimediale-inszenierungen-auf-der/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 19:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kwastek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftwerk; Visuals; audiovisuelle Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der diesjährigen Münchener Langen Nacht der Museen konnte man zwei kuratorische Experimente bzgl. der &#8220;Ausstellung&#8221; von Sound vergleichen: Das Lenbachhaus zeigte im Kunstbau eine 3-D Installation der Elektropop-Band &#8216;Kraftwerk&#8217;, das Ägyptische Museum bespielte seinen noch nicht bezogenen Neubau mit einer Klanginstallation von Mark Polscher, einem Münchener Komponisten. Während im Lenbachhaus die Musik von Kraftwerk durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der diesjährigen Münchener Langen Nacht der Museen<br />
konnte man zwei kuratorische Experimente bzgl. der &#8220;Ausstellung&#8221; von<br />
Sound vergleichen: Das Lenbachhaus zeigte im Kunstbau eine 3-D Installation<br />
der Elektropop-Band &#8216;Kraftwerk&#8217;, das Ägyptische Museum bespielte seinen noch<br />
nicht bezogenen Neubau mit einer Klanginstallation von Mark Polscher, einem<br />
Münchener Komponisten. Während im Lenbachhaus die Musik von Kraftwerk durch<br />
großformatige 3D Projektionen illustriert wird, inszeniert Polscher die Räume des Ägyptischen Museums mit einer zurückhaltenden &#8216;Atmo&#8217;, was sinnvoll erscheint, sollen seine Klänge doch ab 2013 die Ausstellung der Exponate untermalen. Dass die Klänge im noch nicht möblierten Rohbau bei starker Besucherfrequenz kaum zu hören waren, stimmt in diesem Falle also weniger verdrießlich als hoffnungsfroh, in der Hinsicht, dass diese Klanginstallation noch genügend &#8216;Raum&#8217; für die Exponate zu lassen verspricht &#8211; man darf gespannt sein.</p>
<p>Im ebenfalls nicht leicht zu bespielenden Kunstbau ist die Musik zwar gut zu<br />
hören, die Akustik jedoch ebenfalls problematisch &#8211; im Vordergrund müssen also<br />
die Visuals stehen. Auf der Längswand sieht man hier drei Projektionen, die<br />
zwar zeitweise durch gewisse Abweichungen in der Mittelprojektion<br />
triptychonartig zusammenwirken, letztlich aber dreimal die gleichen Bilder<br />
zeigen. Die 3D-Effekte (mittels Brille erfahrbar) funktionieren, reißen einen<br />
aber auch nicht vom Hocker, genauso wenig wie die Visuals selbst, die von<br />
einförmig über eine stilisierte Autobahn ziehenden VW-Käfern (&#8220;Fahr&#8217;n,<br />
fahr&#8217;n, fahr&#8217;n – auf der Autobahn&#8221;), über animierte Comicelemente und<br />
abstrakte Farbcodes (diese noch am überzeugendsten) bis hin zu animierten<br />
Robotern in Gestalt der Kraftwerker (&#8220;Wir sind die Roboter&#8221;) reichen.<br />
Ich habe zwar das zum Projekt gehörende Konzert in der Alten Kongresshalle nicht gesehen, nehme aber an, dass hier die gleichen Visuals zum Einsatz kamen. So freut man sich einerseits, dass man sie nun auch im Lenbachhaus zu sehen bekommt und schließt andererseits, dass es – was die Visuals betrifft – wohl nicht so tragisch ist, das Konzert verpasst zu haben. Hier gibt es  von jüngeren Künstlern durchaus<br />
spannendere Ansätze.</p>
<p>Aber auch als museale Installation kann (mich) die Arbeit nicht überzeugen – ich hätte mir mehr Bezug auf die Räumlichkeiten des Kunstbaus erhofft, sowohl hinsichtlich des Sounds, als auch der Visuals.  Eine Idee davon, wie so etwas<br />
funktionieren kann, erlangt man, wenn man die vierte, bislang nicht erwähnte<br />
Projektion, ganz am Ende des Raumes betrachtet. Auch sie zeigt zwar dieselben<br />
Visuals, bespielt aber eine komplette Raumwand, wobei seitlich das Fenster mit<br />
dem Ausblick auf die beleuchteten und bevölkerten Rolltreppen der U-Bahn<br />
anschließt. Hier ergibt sich die Idee einer Rauminszenierung, die realen<br />
Raum/Ausblick mit der virtuellen Technowelt zusammenbringt und damit schon sehr<br />
viel interessanter ist.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Froboter-und-pharaonen-multimediale-inszenierungen-auf-der%2F&amp;title=Roboter%20und%20Pharaonen%20%E2%80%93%20Multimediale%20Rauminszenierungen%20in%20M%C3%BCnchen" id="wpa2a_20"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Armory Show</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/armory_show/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 16:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isa Bickmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[The New-York Historical Society organisiert zum 100. Jahrestag der berühmten Armory Show eine Ausstellung (18.10.2013-23.2.2014). Die Organisatoren erstellen eine Liste der Werke, die 1913 präsentiert wurden und erbitten von den Fachkollegen Hilfe bei der heutigen Lokalisation. Die Datenbank steht online unter: http://www.nyhscommunications.org/armory/login.php User name: nyhistory Password: armory Nähere Auskünfte geben: Marilyn Kushner Curator and Head, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The New-York Historical Society organisiert zum 100. Jahrestag der berühmten Armory Show eine Ausstellung (18.10.2013-23.2.2014).</p>
<p>Die Organisatoren erstellen eine Liste der Werke, die 1913 präsentiert wurden und erbitten von den Fachkollegen Hilfe bei der heutigen Lokalisation. Die Datenbank steht online unter:</p>
<p><a href="http://www.nyhscommunications.org/armory/login.php" target="_blank">http://www.nyhscommunications.org/armory/login.php</a></p>
<p><span style="color: #0000ff;">User name: nyhistory<br />
Password: armory</span></p>
<p>Nähere Auskünfte geben:</p>
<p>Marilyn Kushner<br />
Curator and Head, Department of Prints, Photographs, and Architectural Collections<br />
marilyn.kushner@nyhistory.org</p>
<p>und</p>
<p>Kimberly Orcutt<br />
Curator of American Art<br />
kimberly.orcutt@nyhistory.org</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Farmory_show%2F&amp;title=Armory%20Show" id="wpa2a_24"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>based in berlin</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/based-in-berlin/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/based-in-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 16:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanna Baro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Hans Ulrich-Orbist im Interview zur aktuellen &#8220;Leistungsschau&#8221; (Zitat Wowereit) in der deutschen Hauptstadt: http://www.monopol-magazin.de/tv/201074/Based-in-Berlin-2-Hans-Ulrich-Obrist.html Bleibt nur die Frage: Hat sich Berlin nicht längst zum &#8220;Themenpark Kunst&#8221; entwickelt? http://www.monopol-magazin.de/tv/201075/Based-in-Berlin-3-Klaus-Biesenbach.html &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hans Ulrich-Orbist im Interview zur aktuellen &#8220;Leistungsschau&#8221; (Zitat Wowereit) in der deutschen Hauptstadt:</p>
<p><a href="http://www.monopol-magazin.de/tv/201074/Based-in-Berlin-2-Hans-Ulrich-Obrist.html">http://www.monopol-magazin.de/tv/201074/Based-in-Berlin-2-Hans-Ulrich-Obrist.html</a></p>
<p>Bleibt nur die Frage: Hat sich Berlin nicht längst zum &#8220;Themenpark Kunst&#8221; entwickelt?</p>
<p><a href="http://www.monopol-magazin.de/tv/201075/Based-in-Berlin-3-Klaus-Biesenbach.html">http://www.monopol-magazin.de/tv/201075/Based-in-Berlin-3-Klaus-Biesenbach.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fbased-in-berlin%2F&amp;title=based%20in%20berlin" id="wpa2a_28"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>ILLUMInazioni: 54. Biennale Venedig</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/illuminazioni-54-biennale-venedig/</link>
		<comments>http://blog.arthistoricum.net/illuminazioni-54-biennale-venedig/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 12:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hanna Baro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder soweit: die 54. Biennale in Venedig hat ihre Tore geöffnet und präsentiert sich unter dem von Bice Curiger gewählten Titel ‚ILLUMInazioni / ILLUMInations’ bis in den Herbst hinein (27. November 2011). Wer sich beim Überqueren des Markusplatzes auf dem Weg zu Arsenale und Giardini fragt, ob beim letzten Venedigbesuch nicht viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mal wieder soweit: die 54. Biennale in Venedig hat ihre Tore geöffnet und präsentiert sich unter dem von Bice Curiger gewählten Titel ‚<a href="http://www.labiennale.org/en/art/exhibition/">ILLUMInazioni / ILLUMInations</a>’ bis in den Herbst hinein (27. November 2011). Wer sich beim Überqueren des Markusplatzes auf dem Weg zu Arsenale und Giardini fragt, ob beim letzten Venedigbesuch nicht viel mehr Tauben da waren, wird ein mögliche Antwort im Padiglione Centrale finden, wenn er den Blick nach oben Richtung Decke wirft: Tausende ausgestopfte Tauben sitzen auf den Rohren und Stangen unter der Decke und bringen Venedigs wohl unbeliebteste Berühmtheiten in die heiligen Hallen der größten zeitgenössischen Kunstschau der Welt. Maurizio Cattelan enttäuscht auch mit seinem neuesten Werk <em>Dove </em>nicht und sorgt für Schlagzeilen und heftige Kritik von Tierschützern. Es bleibt zu hoffen, dass Cattelan viele fleißige Helfer hatte um die venezianischen „Ratten der Lüfte“ zu fangen und auszustopfen..</p>
<p>Unter den beliebtesten Pavillons während den ersten beiden Tagen waren – gemessen an der Menge der schlangestehenden Menschen vor den Eingängen – Großbritannien, USA, Österreich und Deutschland. Es schien, als wollten sich zahllose Pressevertreter und Kunstbeflissene mal wieder ein Bild davon machen wie Deutschland die immer wiederkehrende Problematik mit der Architektur des Pavillons diesmal wohl gelöst hat. Und siehe da, im Gegensatz zu Liam Gillicks ‚Küchenzeile in Fichte natur’ von 2009 war die Resonanz auf den von Susanne Gaensheimer (Direktorin des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main) kuratierten Pavillon durchweg positiv. Nachdem man den schweren Samtvorhang zur Seite gezogen hat, befindet man sich inmitten eines Kirchenraumes, in dem eine andächtige Atmosphäre herrscht, die jeden Besucher sofort verstummen lässt. Auf den Kirchenbänken niedergelassen, kann der Besucher Bilder und Videosequenzen der Arbeiten an Christoph Schlingensiefs Opernprojekt in Burkina Faso betrachten, die an die Innenwände des ‚Kirchenraumes’ projiziert werden. Susanne Gaensheimer ist es gelungen Cristoph Schliengensiefs Lebenswerk zu präsentieren ohne jedoch in eine pathetische Gedenkschau an den 2010 verstorbenen Künstler und Theaterregisseur zu verfallen. Der <a href="http://www.deutscher-pavillon.org/de">Deutsche Pavillon</a> hat zu Recht den diesjährigen Goldenen Löwen für den besten Pavillon der 54. Biennale erhalten.</p>
<p>Auch die von Bice Curiger kuratierte Ausstellung in den Arsenale glänzt durch zahlreiche Künstlerpositionen, die durch ihre Vielfalt überzeugen und sich in den kommenden Monaten der kritischen Begutachtung durch die Besuchermassen stellen werden.</p>
<p>Ein Geheimtipp unter den zahllosen Ausstellungen, die zeitgleich mit der Biennale eröffnet wurden, ist die Ausstellung ‚<a href="http://www.felioscollection.gr/en/exhibition/illuminated-shadows-sti-venetia-2">illuminated shadows</a>’ mit Gemälden aus der Sotiris Felios Sammlung im <em>Hellenic Institute for Byzantine and Post-Byzantine Studies </em>in<em> </em>San Giorgio dei Greci (Castello 3412). Besonders die Werke des griechischen Künstlers Christos Bokoros beeindrucken durch ihre Materialwahl und Glanzleistung in ihrer künstlerische Ausführung. Die Ausstellung ist noch bis zum 15. Juli zu sehen.</p>
<p>Kurz und gut, es bleibt zu empfehlen die ersten Wochen der Biennale vorüber ziehen zu lassen und in den kommenden Monaten in die Lagunenstadt zurückzukehren, um dann vielleicht sogar einen längeren Blick auf die Werke und nicht nur die Kunstweltvertreter werfen zu können&#8230;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Filluminazioni-54-biennale-venedig%2F&amp;title=ILLUMInazioni%3A%2054.%20Biennale%20Venedig" id="wpa2a_32"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die geträumte Antike</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/die-getraumte-antike/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 14:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Frühen Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthandwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in diesen Tagen nach Paris kommt, ist vom Ausstellungsangenot schier erschlagen. &#8220;Mondrian und de Stijl&#8221; im Pompidou, &#8220;Cranach und seine Zeit&#8221; im Luxembourg, &#8220;Tony Cragg&#8221;, &#8220;Franz Xaver Messerschmidt&#8221; und &#8220;L&#8217;Antiquitė revėe. Innovations et rėsistances au XVIIIe siecle&#8221; im Louvre. Aus alter Verbundenheit war ich in letzterer. Die Gattungen sind alle vertreten. Malerei, Plastik, Zeichnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in diesen Tagen nach Paris kommt, ist vom Ausstellungsangenot schier erschlagen. &#8220;Mondrian und de Stijl&#8221; im Pompidou, &#8220;Cranach und seine Zeit&#8221; im Luxembourg, &#8220;Tony Cragg&#8221;, &#8220;Franz Xaver Messerschmidt&#8221; und &#8220;L&#8217;Antiquitė revėe. Innovations et rėsistances au XVIIIe siecle&#8221; im Louvre. Aus alter Verbundenheit war ich in <a href="http://www.louvre.fr/llv/exposition/detail_exposition.jsp?pageId=0&amp;baseIndex=0">letzterer</a>.<br />
Die Gattungen sind alle vertreten. Malerei, Plastik, Zeichnung und auch ein wenig Kunsthandwerk. Die ausgestellten Stücke &#8211; wie es sich für den Louvre gehört &#8211; durchwegs exquisit, mit einem Schwerpunkt auf England, Italien und Frankreich. Dabei keine Marathonausstellung, sondern eher nach dem Motto &#8220;klein aber fein&#8221; organisiert.</p>
<div id="attachment_3549" class="wp-caption alignleft" style="width: 366px"><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/02/thumb_a716358096.jpg"><img class="size-full wp-image-3549" style="margin-top: 5px;margin-bottom: 5px;border: 5px solid black" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/02/thumb_a716358096.jpg" alt="" width="356" height="229" /></a><p class="wp-caption-text">Gavin Hamilton, Achill betrauert den toten Patroklus</p></div>
<p>Der innovative Aspekt der Ausstellung soll sich wohl im Untertitel zeigen. &#8220;Erneuerung und Widerstand&#8221;. Gemeint ist, ganz im Sinne des revisionistischen Zeitgeistes, dass das traditionelle lineare Schema einer teleologischen Entwicklung vom Rokoko zum Neoklassizismus falsch ist und viel differenzierter gesehen werden muss. Da ist man natürlich besonders auf die rėsistances gespannt. Das sind die Neobarocken (worunter hier auch der Erzklassizist und Winckelmann-Freund Anton Raphael Mengs mit seinem &#8220;Thronenden Petrus&#8221; fällt, daneben natürlich Tiepolo, Fragonard etc.), die Neomanieristen (ein paar mehr oder weniger unbekannte Italiener) und die Sublimen (Füssli und Konsorten). Mir hat dieses überall mit großem Applomb daher kommende revisionistische Programm noch nie so richtig eingeleuchtet, vor allem, wenn damit der Anspruch verbunden ist, die traditionelle &#8220;historistische&#8221; Kunstgeschichte über den Haufen werfen zu wollen. Einerseits werden Selbstverständlichkeiten verkündet: es ist ja nicht so, dass man die Eigenheiten eines Füssli nicht längst gesehen und unter Begriffen wie &#8220;protoromantische Aufklärung&#8221; gefasst hätte. Andererseits traut man sich keine Verallgemeinerungen mehr zu, die man ja auch ohne den Holzhammer vornehmen kann. Frei nach dem Motto: Wenn ich nur nahe genug rangehe, sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Im übrigen bleibt es auch und gerade hier bei den Stereotypen. Denn wenn ich angeblich unklassizistische Werte wie das Sublime in die Rėsistance-Bewegung auslagere, kann ich sie im Klasizismus nicht mehr sehen und Maler wie David ganz traditionell (und unzutreffend) als einen schlichten Moralapostel deklarieren. Was hier genau passiert.<br />
Trotzdem: Aufgrund der gezeigten Werke eine absolut lohnende Ausstellung!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fdie-getraumte-antike%2F&amp;title=Die%20getr%C3%A4umte%20Antike" id="wpa2a_36"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kurze Nacht ohne Architektur &#8211; Eine Kritik</title>
		<link>http://blog.arthistoricum.net/kurze-nacht-ohne-architektur-eine-kritik/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 13:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Höppl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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		<category><![CDATA[BAU 2011]]></category>
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		<category><![CDATA[P1 Club]]></category>
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		<category><![CDATA[The Seven]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag könnte auch den Untertitel „Dysfunktionalität eines Reichenghettos, oder: Wie Neubaugentrification das kulturelle Leben sabotiert“ tragen. Bei meiner Ankündigung der „Langen Nacht der Architektur“ in München habe ich mich bewusst sehr mit Kommentaren zurückgehalten. Daher ist es nun doch notwendig noch einmal auf dieses nächtliche Architekturschauspiel zu sprechen zu kommen, das unter dem Motto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag könnte auch den Untertitel „<strong>Dysfunktionalität eines Reichenghettos</strong>, oder: <strong>Wie Neubau<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gentrifizierung">gentrification</a> das kulturelle Leben sabotiert</strong>“ tragen.</p>
<p>Bei meiner <a href="http://blog.arthistoricum.net/lange-nacht-der-architektur-am-fr-den-21-1-11/">Ankündigung</a> der „<a href="http://www.lange-nacht-der-architektur.de/de/index.php">Langen Nacht der Architektur</a>“ in München habe ich mich bewusst sehr mit Kommentaren zurückgehalten. Daher ist es nun doch notwendig noch einmal auf dieses nächtliche Architekturschauspiel zu sprechen zu kommen, das unter dem Motto der BAU 2011, oder „<strong>Weltleitmesse BAU</strong>“, wie sie die Organisatoren nennen „Die Zukunft des Bauens“, beworben wurde. Gemäß dem <a href="http://www.lange-nacht-der-architektur.de/de/30_grusswort.php">Grußwort von OB Christian Ude</a> stürzten sich am letzten Freitag Tausende in das Gedränge, um „eine Nacht lang den Gedanken freien Lauf lassen, abschalten, zuschauen, zuhören“ zu können. Zuversichtlich meinte Ude: „Ich bin mir sicher, dass sich viele für diesen nächtlichen Streifzug durch die Münchner Architekturwelt begeistern werden.“ Und der Geschäftsführer der Messe München GmbH, Dr. Reinhard Pfeiffer versprach <strong>„ein weiteres begeisterndes Erlebnis“</strong> für die Bürger. Pfeiffer weiter: „Auf dieser Tour durch Münchens Herzkammer gehen Ihnen die Augen auf.“</p>
<p>Mich und meine vier Mitstreiter hat die Innenstadttour – aus unerfindlichen Gründen als „<a href="http://www.lange-nacht-der-architektur.de/de/1x_touren.php?t=3">Flaniermeile</a>“ tituliert – weder begeistert, noch war es ein Erlebnis bei dem mir die Augen auf gegangen wären. Statt Abschalten und Gedanken-Schweifen-Lassen war eher Aufregen und Frieren angesagt: Als ich gegen 19 Uhr, also frühzeitig zu einer der Führungen an der VIP-Diskothek „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/P1_%28M%C3%BCnchen%29">P1 Club</a>“ am Haus der Kunst eintraf, wurde mir gleich entgegengerufen, dass die <strong>Räumlichkeiten total überfüllt</strong> und daher geschlossen seien. Von einem Programmheft wusste man nichts. Auch im eben erst umgebauten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Caf%C3%A9_Luitpold">Café Luitpold</a> an der Briennerstraße, einstmals das prunkvollste Kaffeehaus der Stadt, gab es keine Begleithefte. Die Architekturführung war dermaßen überlaufen, dass die Räumlichkeiten ebenso wie wir Besucher an die Grenzen der Aufnahmefähigkeit kamen.</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2011/01/M%C3%BCnchen-Werbefl%C3%A4che-vor-dem-P1.jpg"><img src="../wp-content/uploads/2011/01/M%C3%BCnchen-Werbefl%C3%A4che-vor-dem-P1.jpg" alt="" width="296" height="222" /></a><a href="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/01/München-Café-Luitpold.jpg"> <img class="alignnone size-full wp-image-3431" src="http://194.95.145.75/wp-content/uploads/2011/01/München-Café-Luitpold.jpg" alt="" width="166" height="222" /></a></p>
<p>Werbefläche vor dem P1 und neue Räumlichkeiten des Café Luitpold (im Hintergrund Portraittafel Prinzregent Luitpolds) &#8211; Photos von Martin Höppl</p>
<p>Weiter zur nächsten Station: Bereits im luxuriösen Foyer des Promi-Hotels „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hotel_Bayerischer_Hof_%28M%C3%BCnchen%29">Bayerischer Hof</a>“ versicherte uns die Concierge, dass alle <strong>Führungen seit Stunden voll</strong> seien… Am „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sofitel">Sofitel</a> Munich“ in der ehemaligen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchen_Hauptbahnhof#Sonstige_Einrichtungen">Bayerpost</a> südlich des Hauptbahnhofs wurde uns versichert es gäbe alle 20 Minuten eine Führung. Als wir nach einer kurzen Pause – es war sehr kalt – zurückkamen, gab es nur noch den genervten Kommentar eines Hotelangestellten: „Wie würden Sie es denn finden, wenn sie mehrere Hundert Euro für eine Suite zahlen würden und dann die ganze Nacht […]“ Komisch, dass diese Überschneidung von Nutzerinteressen nicht gleich aufgefallen war.</p>
<p>Als wir gegen 22 Uhr den Innenhof des Programmpunkts „<a href="http://www.suedhausbau.de/news/stadthaus-muellerstrasse.html">SÜDHAUSBAU STADTHAUS – VISION &amp; ARCHITEKTUR</a>“ betraten, hieß es lapidar, dass die Anwohner jetzt [schon!] Ruhe haben wollten. Beim gegenüber gelegenen „<a href="http://www.leonwohlhagewernik.de/index.php?id=339">The Seven</a>“, dem Umbau eines Heinzkraftwerks in eine Luxusimmobilie, hätte es jeder Serpentologe mit der Angst bekommen, angesichts der angestauten Bürgermassen auf dem Trottoir. Vielleicht hätten sich die Interessierten günstiger verteilt, wenn die Idee ein Panoramarestaurant bzw. Dachcafé mit dem schönsten Ausblick über die Altstadt einzurichten, sich nicht durch die, um einige Millionen lukrativere Idee dort <strong>Luxusappartements </strong>zu verwirklichen, durchgesetzt hätte. Angeblich wird „<a href="http://aip.eu/">Alpha Invest Projekt</a>“ (AIP) den Bürgern zweimal im Jahr die Möglichkeit bieten den grandiosen Rundblick zu genießen. Doch das wäre eine neue Geschichte. Es bleibt nur zu hoffen, dass die wirkliche Zukunft des Bauens sich günstiger präsentieren wird. Wir haben den „Architekturabend“ an dieser Stelle, früher als gedacht (ca. 22:30 Uhr), beendet und sind zum gemütlichen Teil übergegangen…</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2011/01/M%C3%BCnchen-M%C3%BCllerstra%C3%9Fe-S%C3%BCdhausbau-Stadthaus.jpg"><img src="../wp-content/uploads/2011/01/M%C3%BCnchen-M%C3%BCllerstra%C3%9Fe-S%C3%BCdhausbau-Stadthaus.jpg" alt="" width="298" height="222" /></a><a href="../wp-content/uploads/2011/01/M%C3%BCnchen-M%C3%BCllerstra%C3%9Fe-The-Seven-Tower.jpg"> <img src="../wp-content/uploads/2011/01/M%C3%BCnchen-M%C3%BCllerstra%C3%9Fe-The-Seven-Tower.jpg" alt="" width="166" height="222" /></a></p>
<p>Müllerstraße, Südhausbau Stadthaus und der sog. The Seven Tower &#8211; Photos von Martin Höppl</p>
<p>Man muss den Veranstaltern zu Gute halten, dass sie noch keine Erfahrungen mit der Organisation hatten, schließlich wurde die „Lange Nacht der Architektur“ zum erstenmal ausgerichtet. Es bleibt abzuwarten, ob sie langfristig als ernst zu nehmende Veranstaltung neben „Lange Nacht der Museen“ und „Lange Nacht der Musik“ treten wird.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fblog.arthistoricum.net%2Fkurze-nacht-ohne-architektur-eine-kritik%2F&amp;title=Kurze%20Nacht%20ohne%20Architektur%20%26%238211%3B%20Eine%20Kritik" id="wpa2a_40"><img src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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