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	<title>blog.arthistoricum.net &#187; Architekturgeschichte</title>
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	<description>Das Blog von arthistoricum.net</description>
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		<title>Volltexte im Internet</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 23:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Markschies</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Frühen Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Neuzeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei dem Besuch einer gut sortierten Buchhandlung fiel mir neulich der Reprint von Cornel von Fabricy, Filippo Brunelleschi. Sein Leben und seine Werke (Stuttgart, Verlag der J.G. Cotta&#8217;schen Buchhandlung 1892) in die Hände (Nabu Press 2010). Na prima, dachte ich: eines der Meisterwerke der archivgestützten Kunstgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts ist jetzt wieder als Printausgabe verfügbar, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei dem Besuch einer gut sortierten Buchhandlung fiel mir neulich der Reprint von Cornel von Fabricy, Filippo Brunelleschi. Sein Leben und seine Werke (Stuttgart, Verlag der J.G. Cotta&#8217;schen Buchhandlung 1892) in die Hände (Nabu Press 2010). Na prima, dachte ich: eines der Meisterwerke der archivgestützten Kunstgeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts ist jetzt wieder als Printausgabe verfügbar, denn die Originalausgabe ist schwer zu bekommen, offenbar nur in kleiner Auflage gedruckt. Howard Saalman beschreibt in seiner Brunelleschi-Monographie den Erhalt eines Exemplars aus den Händen von Ulrich Middeldorf gleichsam als Erweckungserlebnis (Howard Saalman, Filippo Brunelleschi, The Buildings, London 1993, S. 25).</p>
<p>Ich habe den Band <strong>nicht</strong> gekauft, weil ich wusste, dass bei <a href="http://www.google.de/books">http://www.google.de/books</a> noch vor Monaten eine &#8220;vollständige Ansicht&#8221; verfügbar war, die ich aber leider nicht heruntergeladen habe. Pech gehabt: jetzt ist sie weg. Ich vermute mal, das Erscheinen einer Printausgabe macht den Volltext im Internet für google unmöglich. Das finde ich mehr als misslich, denn das Buch &#8211; so wichtig es auch ist &#8211; wird man heute eher als Steinbruch verwenden, als dass man es gerne in den Händen hält und von vorne bis hinten durcharbeitet. Wie finde ich z.B. ganz rasch, dass Filippo Brunelleschi eine Magdalenenstatue gefertigt hat, ich erinnere mich aber leider nicht mehr an den Zusammenhang? Soll ich für 6,99€ in der Hauptseminararbeit von Simon David nachschauen (<a href="http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/142481.html">http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/142481.html</a>)?</p>
<p>Was tun? Soll ich lernen, wie ich mit meinen Computer simuliere, dass ich mich gerade in den USA befinde oder mit den Hinweisen von Klaus Graf versuchen, mehr als nur &#8220;Schnipsel&#8221; zu erhalten <a href="http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/id=1146&amp;type=diskussionen">(http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/id=1146&amp;type=diskussionen)</a>? Kann sicher nicht schaden.</p>
<p>Aber Glück gehabt: nach langer Suche habe ich bei <a href="http://www.archive.org/">http://www.archive.org/</a> den Volltext wiedergefunden. Da wird er gewiss nicht mehr lange zu finden sein, aber jetzt habe ich mir den Text heruntergeladen. Ob ich das darf?</p>
<p>Ich träume mich in eine Zukunft, wo Printausgaben und E-Texte tatsächlich nicht mehr als konkurrierende Medien wahrgenommen werden.</p>
<p>Alexander Markschies (mark@kunstgeschichte.rwth-aachen.de)</p>
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		<title>&#8216;Oublier l’Italie&#8217; &#8211; Antrittsvorlesung von Andreas Beyer in Paris am 29.10.2009</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 17:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matteo Burioni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Beyer]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Friedrich Schinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastkommentar von Dominik Brabant, Paris
‚Oublier l’Italie – Karl Friedrich Schinkel à Paris‘ – der Titel der Antrittsvorlesung von Professor Andreas Beyer, dem seit 2009 amtierenden Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris, war bestechend gewählt und durchaus auch programmatisch zu verstehen. Die Vorlesung fand gestern Abend im gut gefüllten, von französischen und internationalen Gästen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gastkommentar von Dominik Brabant, Paris</p>
<p>‚Oublier l’Italie – Karl Friedrich Schinkel à Paris‘ – der Titel der Antrittsvorlesung von Professor Andreas Beyer, dem seit 2009 amtierenden Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris, war bestechend gewählt und durchaus auch programmatisch zu verstehen. Die Vorlesung fand gestern Abend im gut gefüllten, von französischen und internationalen Gästen besuchten Auditorium des unmittelbar zum DFK benachbarten Institut National d’Histoire de l’Art statt.<br />
Nach einleitenden Grußworten des Deutschen Botschafters, Reinhard Schäfers, der Direktorin des INHA, Prof. Antoinette Le Normand-Romain und des Vorsitzenden des Stiftungsrates der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, Prof. Heinz Duchhardt, sprach Prof. Beyer über eine bislang von der Forschung kaum beachtete Leerstelle in Schinkels architektonischer Entwicklung: seine beiden in biographischer und vor allem architektonischer Hinsicht einschneidenden Reisen nach Paris von 1804 und 1826. Während Schinkel noch heute in erster Linie als begeisterter Philhellene und Italienliebhaber gilt, fand der Einfluss französischer Architektur auf seine Werke bislang wissenschaftlich wenig Beachtung. Ein Grund hierfür mag darin liegen, dass Schinkels erste Begegnung mit Paris noch deutlich von kritischer Distanz gegenüber einem sich radikal modernisierenden und von den geschichtlichen Ereignissen der ‚Sattelzeit‘ umgewandelten Umfeld geprägt war: Paris schien ihm in seiner historischen und politischen Verzeitlichung als unüberbietbarer Gegenentwurf zu dem vermeintlich zeitenthobenen, vom Geist der Antike durchtränkten Rom– kein Wunder, dass Schinkel zeitweise die ruhigen Säle des Louvre dem lärmenden Treiben auf den Pariser Straße vorzog. Doch spätestens mit dem seit 1822 geplanten und ab 1825 realisierten ‚Alten Museum‘ in Berlin zeigt sich deutlich in Schinkels architektonischer Formensprache – so Beyer &#8211; ein tiefgreifender Einstellungswandel gegenüber Frankreich, der sich nicht zuletzt auch in der Begeisterung des Architekten für die Modernität der Pariser Ingenieurskunst insbesondere im Gebäude der Börse zeigt: Paris wurde für Schinkel so zum genius loci einer modernisierten, aktualisierten und verzeitlichten Antike.<br />
Dass Schinkels Abkehr von Italien und seine emphatische ‚Wende‘ zu Frankreich zumindest indirekt auch als autobiographischer Kommentar des Vortragenden gelesen werden konnten, war dabei freilich ein offenes Geheimnis. Wenngleich der Titel des Vortrags zunächst auch den Gestus einer radikalen Kehrtwende suggerierte, so wurde doch bewusst, dass das Wort ‚Vergessen‘ immer auch semantischen Spielraum erlaubt. Denkt man im alltagssprachlichen Gebrauch doch meist an das, was unwiederbringlich aus dem Gedächtnis erlischt, an verschüttetes oder verlorenes Wissen, so hat sich spätestens seit Nietzsches berühmter Polemik ‚Vom Nutzen und Nachtheil der Historie für das Leben‘ oder auch seit Freuds Studien zur Funktion des seelischen Apparats eine weitere Bedeutungskonnotation eingeschlichen, auf die womöglich auch der gestrige Vortrag abzielte: ‚Vergessen‘ gilt seither auch als eine elementare Fähigkeit des Menschen, um Raum für neue Perspektiven zu schaffen und so kreatives Potential freizusetzen. Dass diese Neuöffnung auf großes öffentliches Interesse stößt, wurde nicht zuletzt beim dichten Gedränge in den Räumlichkeiten des Forums beim anschließenden Empfang offensichtlich.</p>
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		<title>Groß-Paris</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 08:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst der Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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Paris ist nicht nur die Stadt der Liebe, sondern in Vergangenheit wie Gegenwart ein ziemlich schwer zu regulierendes urbanes Konglomerat. Bis in die frühe Neuzeit hinein wurde dem massiven Bevölkerungswachstum mit permanenter Erweiterung begegnet, so wie es sich in den in immer weiteren Kreisen angelegten Stadtmauern ausdrückt. In der Aufklärung versuchte man, dem Chaos mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><img class="alignleft size-full wp-image-1701" style="margin-top: 8px;margin-bottom: 8px" src="http://blog.arthistoricum.net/wp-content/uploads/2009/08/imagenouvel_cb237.jpg" alt="imagenouvel_cb237" width="339" height="255" />Paris ist nicht nur die Stadt der Liebe, sondern in Vergangenheit wie Gegenwart ein ziemlich schwer zu regulierendes urbanes Konglomerat. Bis in die frühe Neuzeit hinein wurde dem massiven Bevölkerungswachstum mit permanenter Erweiterung begegnet, so wie es sich in den in immer weiteren Kreisen angelegten Stadtmauern ausdrückt. In der Aufklärung versuchte man, dem Chaos mit Maßnahmen des <em>embellissement</em> zu Leibe zu rücken. Berühmt (und berüchtigt) wurden im 19. Jahrhundert die radikalen Durchbrüche des Baron Haussmann. Im 20. Jahrhundert dann fiel Le Corbusier nichts Besseres ein, als das historische Zentrum durch eine Reihe von Punkthochhäusern zu ersetzen. Der umtriebige und immer an der <em>gloire</em> seines Landes und seiner Hauptstadt orientierte Nicolas Sarkozy hat zuletzt eine Reihe von (inter)nationalen Architekturbüros damit beauftragt, das <em>Grand Paris</em> der Zukunft zu planen. Von den Ergebnissen war auch in deutschen Zeitungen zu lesen, ausgestellt sind sie zur Zeit im <em>Palais de Chaillot</em>, eingerahmt von den Moulagen des <em>Musée des Monuments français</em> und gleichsam bewacht vom Eiffelturm, auf den sich dem Besucher beim Rundgang die grandiosesten Blicke bieten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Die Probleme dieser zuletzt auch vom amerikanischen Präsidenten Barack Obama zur „schönsten Stadt“ der Welt gekürten Kapitale sind bekannt. Die eigentliche Stadt Paris ist eingeklemmt in den Boulevard Périphérique, die Gebiete darumherum, die sich zur über 10 Millionen Einwohnern Wohnraum bietenden <em>Ile de France</em> zusammenfügen, unterliegen jeweils eigenen Verwaltungen. Investitionen gehen vor allem in das glänzende Zentrum, das nichtsdestoweniger an einem entschiedenen Mangel an Grünflächen und an einem Überhand nehmenden Verkehr leidet, die Vorstädte sind schlecht angebunden, von den gewalttätigen Bewegungen der unterprivilegierten Bewohner vor allem in den im Norden liegenden „Vorstädten“ ist ebenfalls einiges nach Deutschland gedrungen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Die Vorschläge der Architekten sind mannigfaltig, sie werden mit dem in der zeitgenössischen Architekturszene verbreiteten theoretischen Aufwand einem staunenden Publikum präsentiert. Die Akzente liegen auf der Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs im Zeichen einer nachhaltigen Stadtplanung (gleich nebenan wird die Ausstellung <em>Habiter écologique. Quelles architectures pour une ville durable?</em> gezeigt), auf der Bildung von Unterzentren an der Peripherie, der Begrünung und in eingen Fällen der konzeptionellen Einbindung des Umlandes. In einem der Vorschläge wird – im Rückgriff auf eine Idee Napoleons (!) &#8211; gleich der gesamte untere Seine-Raum als ein modernes Groß-Paris gedacht, mit der existierenden Autobahn als neuem Stadtboulevard und einem neuen TGV, der den als lockeres Gefüge von Stadträumen und Agrar- bzw. Parkfläche gedachten, immerhin an die 250 Kilometer langen Streifen durchmessen soll.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Das Ganze bleibt in der Ausstellung ein wenig abstrakt, man muss viel lesen und braucht eine gute Vorstellungskraft. Aber irgendwie hat man auch den Eindruck, sich ein letztes Mal im Zentrum einer Welt zu befinden, die diesen Anspruch immer mehr an die neuen Zenren im Osten abgeben muss.</p>
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		<title>Pausanio &#8211; Kunst und Kultur durchs Ohr</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 08:24:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hubertus Kohle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architekturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthistorische Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich ist es nicht Sinn dieses blogs, auf kommerzielle Angebote hinzuweisen. Ich mache hier eine Ausnahme, weil mir dieses Projekt so ungewoehnlich scheint, dass es unbedingt bekannt werden sollte.
Ueber pausanio kann man auf Hoerfuehrer zu Kunstdenkmaelern zugreifen und sich mit dem Knopf im Ohr direkt begleiten lassen. Man kennt das ja: In der schoenen Rokokokirche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist es nicht Sinn dieses blogs, auf kommerzielle Angebote hinzuweisen. Ich mache hier eine Ausnahme, weil mir dieses Projekt so ungewoehnlich scheint, dass es unbedingt bekannt werden sollte.</p>
<p>Ueber <a href="http://www.pausanio.de">pausanio</a> kann man auf Hoerfuehrer zu Kunstdenkmaelern zugreifen und sich mit dem Knopf im Ohr direkt begleiten lassen. Man kennt das ja: In der schoenen Rokokokirche liegt ein Schnell und Steiner-Fuehrer aus, alternativ hat man den Dehio in der Tasche. Beides ist eher unpraktisch und empfiehlt sich eher als Vorbereitung eines Besuches, denn am Ort selber will man doch eher gleich loslegen. Mit einem Hoerfuehrer, der den Besucher direkt durch die Oertlichkeiten fuehrt, geht das viel bequemer. Okay, es ist vielleicht zu bequem, aber die Macher von pausanio muessen natuerlich auf (Kultur)Touristen setzen, wenn sie auch geschaeftlich Erfolg haben wollen, und da duerfte das Konzept stimmig sein.</p>
<p>Voerlaeufig ist das Angebot noch einigermassen beschraenkt, aber es wird kontinuierlich wachsen. Man kann die Fuehrer kaufen oder mieten &#8211; zu ganz unterschiedlichen, aber akzeptablen Preisen. Und das Allerbeste: Ueber ein internetfaehiges Handy kann ich mir die Hoerfuehrer auch erst am Ort herunterladen und muss nicht immer schon alles in der Planung beruecksichtigen!</p>
<p>Was fuer Perspektiven! Fuer die Kunst und fuer deren Bearbeiter/innen! Fuer die Kunst, weil &#8211; ganz im Sinne des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Long_Tail">long tail</a> &#8211; jetzt auch weniger bedeutende, zweitrangige, selten besuchte Denkmaeler mit einem Angebot versehen werden koennen. Fuer die Bearbeiter/innen, weil hier natuerlich ein ungeheures Wirkungsfeld wartet, das sich noch dadurch potenziert, dass man auf Dauer gesehen unterschiedliche Charakteristika der Fuehrer vorsehen kann: Der Koelner Dom in 10, 30 oder 60 Minuten,  fuer Kinder oder fuer Erwachsene, als Kunstwerk oder als Monument der Christenheit,  auf deutsch, englisch oder chinesisch, etc. pp.</p>
<p>Spannend ist das Projekt auch, weil es von professionellen Kunsthistorikern gemanagt wird und damit als einer der in den Geisteswissenschaften ja nicht eben verbreiteten spinoffs in die Wirtschaft gelten kann. Ich hoffe, Sie sind mit mir der Meinung, dass man dem Unternehmen Glueck wuenschen sollte!</p>
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