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Laien an die Front

In England gar kein Problem

Über Your paintings, die englische Initiative, mit der der größte Teil der in öffentlichen englischen Sammlungen befindlichen Kunstwerke auch wirklich öffentlich gemacht werden soll - also über das Internet - habe ich hier schon einmal berichtet. Neu hinzugekommen und ebenfalls Teil der Public catalogue foundation ist jetzt Art Detective. Darin wird die Öffentlichkeit gebeten, den Museumsprofis bei der Deutung von Kunstwerken zu helfen, etwa bei der Identifikation von dargestellten Personen. Das Feld wird in verschiedene historische Epochen eingeteilt und in Gruppen organisiert, die jeweils eine/n Moderator/in haben. So weit ich das überblicke ist die Beteiligung bislang eher zurückhaltend, aber aller Anfang ist eben schwer. Was schon zu lesen ist, scheint in jedem Fall in hohem Maße ernsthaft und durchaus auch hilfreich. Das dürfte unter anderem mit der Tatsache zu tun haben, dass man sich auf der Seite natürlich anmelden muss.

 

Ein solch unverkrampftes Zugehen auf die Öffentlichkeit ist natürlich typisch englisch bzw. angelsächsisch. Ob so etwas auch in Deutschland vorstellbar wäre?

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