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Autor: Hubertus Kohle

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Zum Wahlergebnis vom 8. 11. 2016 in den USA: Ein Kartenvergleich

Gastkommentar von Wolfgang Kemp Die US-Suffragetten benutzten bei ihrem Kampf um das Wahlrecht gerne Karten. Sie zeigten die Staaten an, die bereits den Frauen das Wahlrecht eingeräumt hatten, und den Rest, den noch zu überzeugenden oder, wie Lady Liberty es hier tut, den zurechtzuweisenden Rest. Die erste Karte erschien in der Zeitschrift „Puck Magazine“ am 20. 2. 1915. Der Künstler war der Chef-Cartoonist des Blattes, der deutschstämmige Henry Mayer. Die weißen Staaten hatten 1915 bereits... //weiterlesen
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George Kubler: Ein Vorläufer der Digital Humanities

, In seinem1962 erschienenen „Shape of time. Remarks on the history of things“ hat George Kubler eine Kunstgeschichte beschrieben, die sich vor allem von der damals gültigen Ikonologie unterschied. Gegenüber deren Indienstnahme der Kunst für die allgemeine Geistesgeschichte postulierte er ihre autonome, oder doch mindestens einer formalen Eigenlogik gehorchende Entwicklung. Zu Beginn des (4.) Kapitels über „Some kinds of duration“ formuliert er: „The modern professional humanist is an academic... //weiterlesen
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The king’s many bodies: Weiter zur Bilderfrage im Nahen Osten

Gastkommentar von Wolfgang Kemp Wir hatten neulich Gelegenheit, im Rahmen eines Gastkommentars an dieser Stelle westlichen und nahöstlichen, katholischen und islamischen  Bildergebrauch miteinander zu vergleichen. Anlass war der Besuch des Staatspräsidenten Rohani bei seinen römischen Kollegen Renzi und Franziskus I. Heute wollen wir einmal näher betrachten, wie Staatsbesuch im Nahen Osten selbst geht und welche Rolle die Bilder in der bilderfeindlichen Welt der Wahhabiten spielen. Ich... //weiterlesen
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Hurra! Digitale Kunstgeschichte

Gastkommentar von Ulrich Pfisterer Digitale Kunstgeschichte muß integraler Bestandteil des Faches werden – wenn Digitale Kunstgeschichte nicht überhaupt die Zukunft des Faches ist. Zu dieser Forderung hat Maximilian Schich, Associate Professor for Arts and Technology an der University of Texas at Dallas und derzeit Fellow am Center for Advanced Studies (CAS) der LMU München, am vergangenen Freitag einen bemerkenswerten Vortrag gehalten: „Art History, Migration, and Quantitative Network... //weiterlesen
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Rückschlag beim Urheberrecht

Über die Klage des Reiss-Engelhorn-Museums gegen die wikimeida-foundation ist hier schon berichtet worden. Jetzt hat doch tatsächlich ein Berliner Gericht dem Kläger Recht gegeben! Ich will hier nicht auf Einzelheiten zurückkommen, die ja in dem genannten Artikel stehen. Aber damit setzt sich die deutsche Gerichtsbarkeit von der internationalen Praxis ab und gefährdet, wenn alle Stricke reißen, jede Form von moderner Berichtserstattung im Internet, so weit es um kunsthistorische Inhalte geht!... //weiterlesen
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Twitterati, Instagrammer, Blogger und Netzaffine aufgepasst

Gastkommentar von Tatia Tomadze Die StudentInnen der Seminare #digKV und #digitaleMuseen laden am 27.6.2016, ab 13:00 zum TweetUp #BronzeBreak in der Bronzesammlung der Residenz München ein. Dr. Christian Quaeitzsch führt uns knapp eine Stunde lang durch die Ausstellung ‚Gegossene Schönheiten‘. Dabei beleuchtet er Besonderheiten der über 400 Jahre alten Plastiken. Unsere Eindrücke und Diskussionen werden wir via Hashtag #BronzeBreak ins Netz vertwittern, verinstagrammen oder versnapchatten. Ein... //weiterlesen

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