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Archiv: Oktober 2011

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Geist, gezeichnet von Anorexie

Der berühmte Literatuwissenschaftler Ernst Robert Curtius soll einmal einen Ruf nach Aachen mit der Begründung abgelehnt haben, er müsse dann ja in Zukunft Ingenieure mit "Herr Kollege" anreden. Eine ähnlich typische Herablassung der Geistes- gegenüber den Ingenieurs- und Natuwissenschaften kommt im Pseudotiefsinn eines Roland Reuss zum Ausdruck, der seinen Feldzug gegen open access (und - unterstützt vom Verlagswesen - gegen die DFG)... //weiterlesen
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Internet-Forschung

Heute wird an der Humboldt-Universität in Berlin (wo sonst?) ein Forschungsinstitut für Internet und Gesellschaft eröffnet. (Eine eigene Internet-Präsenz scheint es noch nicht zu geben) Erforscht werden sollen vor allem vier Themengebiete: Innovation, Internet Politik, Rechtsphilosophie und Verfassungsrecht, außerdem Medienpolitik. Mit dem Berkman Center for Internet and Society an der Harvard University in den USA und dem Oxford... //weiterlesen
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Nazibilder

Im Münchener Zentralinstitut für Kunstgeschichte - selber in einem prominenten Nazi-Bau angesiedelt - hat man vor ein paar Jahren einige bis dahin wenig beachtete Bände neu entdeckt, die detailliert die Werke dokumentieren, welche in den großen deutschen Kunstausstellungen seit 1937 ausgestellt wurden, um den Deutschen und der Welt zu zeigen, was echte deutsche Kunst sei. Ein von der DFG gefördertes digitales Dokumentationsprojekt... //weiterlesen
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KUNSTFORM 12 (2011), Nr. 10 erschienen

arthistoricum.net   Ausgabe 12 (2011), Nr. 10 der Rezensionszeitschrift KUNSTFORM auf arthistoricum.net ist am 17. Oktober 2011 erschienen.   >> Zur Ausgabe 12 (2011), Nr. 10 von KUNSTFORM   //weiterlesen
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Roboter und Pharaonen – Multimediale Rauminszenierungen in München

Auf der diesjährigen Münchener Langen Nacht der Museen konnte man zwei kuratorische Experimente bzgl. der "Ausstellung" von Sound vergleichen: Das Lenbachhaus zeigte im Kunstbau eine 3-D Installation der Elektropop-Band 'Kraftwerk', das Ägyptische Museum bespielte seinen noch nicht bezogenen Neubau mit einer Klanginstallation von Mark Polscher, einem Münchener Komponisten. Während im Lenbachhaus die Musik von Kraftwerk durch... //weiterlesen
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Kindle

Ich habe zuletzt öfter mal ein kindle-ebook gekauft. Klarer Vorteil: wiegt nichts (außer dem Lesegerät, aber das habe ich sowieso immer dabei), und man hat das Ding 30 Sekunden nach Anforderung lesebereit. Nachteil: es sieht aus wie ein unfertiges Manuskript, und die Abbilungsqualität ist bescheiden - auch in der Vergrößerungsstufe. Am schwersten wiegt: Es kostet zwar etwas weniger als die Buchversion, aber dafür kann man es nicht... //weiterlesen

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